Aktuelles - 2004
| März | April | Mai | Juni | ||
| Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
Eintrag von Anfang März 2004
Ja, was ist eigentlich aktuell? Für uns - für mich?
Für uns, besondere Ereignisse auf der Welt. Lustige ebenso wie traurige.
Für mich das Warten auf den Frühling! Am Aschermittwoch - Lostag - las ich auf meinem Kalenderblatt folgenden Vers:
Wenn's am Aschermittwoch schneit, schneit's in demselben Jahr noch vierzigmal.
Na, prima!!!!!!!!!!!!1
Natürlich bauen solche Voraussagen nicht gerade auf.
Heute ist der 2. März und es hat geschneit, und schneit und schneit....siehe Bild....
Tomaten habe ich in weiser Voraussicht schon ausgesät, sie stehen aber noch auf der Fensterbank. Die Geranienableger kamen um den 20. Februar ins Gewächshaus mit Frostwächter. Aber es scheint ihnen nicht sehr zu gefallen. Schneeglöckchen, Millionen von Schneeglöckchen blühen beim Haus. Sie haben sich tief in den Schnee geduckt, die Blütchen fest geschlossen. Auch die ersten Krokusse, die gelben, habe ich schon entdeckt, aber auch sie wagen noch keinen einzigen Blick. - Schade -
11. März
Spanien - erschüttert verfolgte ich die Nachrichten im Fernsehen. Hierzu meine eigenen Verse:
Ein Krachen, ein Schlittern, Gegenstände splittern, Menschen schreien und wimmern, keiner kann sich um sie kümmern. Menschenkörper durch die Luft fliegen, Angst und Grauen beginnen zu siegen! Trümmer nur, Chaos pur. Viele Tote, viele Verletzte, Menschen, angstvoll Gehetzte. Blut und Tod, große Not... Menschen sich vereinen Augen und Seelen weinen. "Warum" fragen sie dann: "Was haben wir getan?" Erste Retter erscheinen, sich, um zu helfen, vereinen. Es ist ein Grauen, was sie schauen. Ihre Blicke sind bang, die Seele wird krank! Ganze Züge in die Luft gesprengt, den Helfern sich das Herz einengt. Erwachsene - Stoßzeit - Berufsverkehr, Kinder erreichen die Schule nicht mehr. Die Schuldigen müsste Gott strafen, nie mehr ruhig dürften sie schlafen! Geschehen in Spanien am 11. März, vor Anteilnahme blutet das Herz! Heidi
13. März - Achtung Autofahrer
Da das Wetter nun milder ist, sind die Kröten wieder am Wandern.
14. März - Seminar zur "Raucherentwöhnung"
In der Mitte des Tisches steht symbolisch ein kleiner schwarzer Pappsarg mit vier Kerzen. Daneben zwei Zigaretten und ein Feuerzeug. Diese werden nun im Sarg "beerdigt" und das Ganze landet im Müll.
Natürlich gehört auch ein Abschiedsbrief an die "letzte Zigarette" dazu, die dabei nicht immer besonders gut wegkommt. Jeder Teilnehmer schreibt seinen eigenen Brief.
"Liebe letzte Zigarette,
wenn Du und Deine Kameraden auch immer meine treuen Begleiter wart, so gilt es nun doch, uns für immer zu trennen. Die kurzen Momente des Wohlseins müsste ich vielleicht zu teuer bezahlen. Meine Gesundheit ist mir wichtiger als die Treue zu Dir. Irgendwie warst Du auch ein falscher Freund. Und tschüss!
Mitte März
Der Frühling ist da mit sommerlichen Temperaturen. Die Frühlingsblumen blühen, die Bienen und Hummeln summen. Auf Terrassinien in einer windgeschützten Ecke lässt es sich aushalten.
19. März 2004 - Ein Jahr Irak-Krieg
Was für ein "Sieg!", nach einem Jahr Krieg. Raketen, Bomben, Fliegeralarm, sind diese Menschen doch arm! Tote und Verletzte, Städte, besetzte, Menschen in Not betteln um Brot! Leere Kinderaugen sehn mich an, ich es kaum ertragen kann. Dieses entsetzliche Leiden! Tränen in meine Augen steigen, ich spür sie über mein Gesicht rinnen und muss um Fassung ringen! Ein Schluchzen entsteigt meiner Kehle, leidend verkrampft sich meine Seele! Ich beginne zu fragen: Sollte das Gewissen die nicht plagen, für die der Krieg beschlossen war, im März vor einem Jahr? Müssten sie nicht nachts erwachen, schweißgebadet sehen: Blutlachen, Menschen, die um ihr Leben rennen, Kinder, die keine Zukunft kennen? Eines beginne ich zu vermissen: Dieser Menschen "Gewissen"! Heidi Gotti
20. März 2004 - Unsere HP ist im Netz
- und es ist Frühlingsanfang -
25. März 2004
Das olympische Feuer brennt
Im antiken Olympia hat die Schauspielerin Thaleia Prokopiou (re.) als Hohe Priesterin das Feuer für die 28. Olympischen Spiele vom 13. bis zum 29. August in Athen entzündet. Danach trat die olympische Flamme ihre 78 000 Kilometer lange Reise um die Welt an unter dem Motto "Gebt die Flamme weiter - vereinigt die Welt".
Liebe Besucher und Freunde, Eine Woche ist es schon her, ach was war der Anfang schwer! Meine HP war schon lange "konstruiert", hatte ich doch schon viel herum probiert! Farben - Bilder - Text - Es war oft wie verhext! Dann hab ich's wieder umgestellt und ein anderes Outfit gewählt. Immer wieder hab ich sie angeschaut, schnell noch was Neues eingebaut. Eine "domain" musste nun her, die Auswahl fiel recht schwer. Alles war jetzt bereit und es wurde Zeit, das "Ding" ins's Netz zu bringen. Wie würde es wohl gelingen? Wie gut, wenn man nen Sohn hat, denn dieser schritt zur Tat. Anfangs gab's bei mir noch viele Zicken, "Mutti, Du musst nur hier und da klicken!" Mittlerweile ich meine HP selbst verwalte, viel Neues immer wieder gestalte. Alles wird allein ins Netz gestellt, ich hoffe, dass es Euch gefällt! Heidi 27. März 2004
Robbenjunge - Ende März 2004 In der Zeitung hab ich einen Bericht gelesen und bin hinterher sehr traurig gewesen. Um die kleinen "Heuler" es geht, wie Ihr auf dem Bild hier seht. Die Mütter können sich ins Wasser retten und sich unter dem Eis verstecken. Die Jungen sind ja noch zu klein, dürfen dort noch nicht sein. Vertrauensvoll heben sie den Kopf sodann und schauen den Jäger ahnungslos an. Mit ihren großen Augen, sie an das Gute glauben! Sein "Hakapik" hebt der Mann, und schlägt zu, sodann. Leise sterben Robbenkinder, nicht laut, kein Todesschrei, kein Klagelaut. Und sie sterben in großen Massen, um zu füllen manche Kassen. Bis Mitte Mai geht diese Metzelei! Was haben diese Tiere uns getan, dass man sie einfach töten "kann"!? Wie kann man so etwas tun, kann man hinterher noch ruhn? Wie kann man da nachts ruhig schlafen, sich nicht fürchten vor Gottes Strafen? Mein Herz bei dem Gedanken bricht, ich könnte so etwas nicht! Heidi
Achtung - die Uhren wurden umgestellt
Neu - auf unserer Hauptseite
"Ausflüge"
Wandelmonat ist ein bildhafter Beiname des launischen April. Auch Ostermonat, Ostermond, Launing und Gauchmonat sind alte Namen.
Achtung - am 1. April werden gerne Scherze getrieben - man wird "in den April geschickt"!
2. April 2004
Eine Freundin geht heut einen schweren Gang, ihr Herz pocht beklommen und bang, bei ihr bin ich in Gedanken, sie kennen keine Mauern und Schranken. In mein Gebet schließ ich sie ein, so muss es bei wahren Freunden sein. Heidi
Im IG-Metall - Monatsmagazin gefunden:
Entspricht den Tatsachen und stammt aus einem Schreiben des Rektors und Lehrers einer Gesamtschule an eine Mutter
" Sehr geehrte Frau...... - Ihr Sohn ..... konnte sich auf der Herrentoilette nicht benehmen. - In der Pause stellte die Lehreraufsicht fest, dass keine Papierhandtücher zum Abtrocknen mehr vorhanden waren. Er forderte den Schüler.... auf, sich mit ein paar Blatt Toilettenpapier die Hände abzutrocknen. Ihr Sohn kam mit ein paar Blatt nicht aus, er meinte, dazu wäre fast die ganze Rolle erforderlich. Wir informieren Sie hiermit über eine solche unsachgemäße Verschwendung und stellen Ihnen die Rolle Toilettenpapier in Rechnung."
Rezept für Karfreitag
Mandelforellen
Zutaten (für 4 Personen)* 4 frische Forellen
(küchenfertig, à 200 g)
* Saft von 1 Zitrone
* Salz, weißer Pfeffer
* 3 EL Mehl
* 4 EL Öl
* 80 g Margarine
* 100 g Mandelblättchen
* Zitronenscheiben
Dill zum GarnierenZubereitung:
1. Forellen innen und außen unter fließendem Wasser waschen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.
2. Fische innen und außen mit Zitronensaft einreiben, salzen und pfeffern. Die Forellen anschließend in Mehl wenden, das überschüssige Mehl abklopfen.
3. Forellen in einer großen Pfanne in heißem Öl auf jeder Seite bei schwacher Hitze 6 bis 8 Minuten braten. Herausnehmen und warm stellen.
4. Margarine in die Pfanne geben, aufschäumen lassen und die Mandelblättchen darin goldbraun rösten. Forellen auf eine erwärmte Platte legen und mit den Mandeln übergießen. Mit Zitronenscheiben und Dillsträußchen garnieren.Dazu Kartoffeln oder Reis und evtl. gedünsteten Broccoli servieren.
Neu ...
|
|
Für meine Blumenfreunde habe ich eine Seite erstellt. Bei "Gedichten/Blumen und Pflanzen" führt ein link auf die "Geranien-Seite". Vom Ableger zur fertigen Pflanze, in Versen verfasst. Ein Geranienjahr auch mit Bildern dargestellt. |
Das Jahr 2004 wurde von der Welternährungsorganisation zum
"Jahr des Reises" erklärt,
weil "Oryza sativa", der Reis, die wichtigste Kulturpflanze der Erde ist. Angetrieben von düsteren Hochrechnungen, wächst sie mit der Weltbevölkerung um die Wette.
Grün, feucht und heiß. Der Reisanbau verbindet sich für uns Europäer wie kein anderes Bild mit dem asiatischen Kontinent. Die überfluteten Felder, das satte Grün der jungen Reispflanzen und die kleinen mageren Menschen mit ihren viel zu großen Strohhüten, die im knöchelhohen Wasser kauernd wie Fließbandarbeiter die jungen Setzlinge in den Schlamm stecken: Seit Jahrtausenden steht diese Szenerie gleichermaßen für Fleiß und Armut, für eine uns fremde Form der archaischen Landwirtschaft. Wenn die Kamera das faltige Gesicht eines alten Reisbauern heranzoomt, blickt uns ein Universum entgegen, das mit unserer prall gefüllten Wohlstandinsel nichts zu tun hat.
Fast zwei Drittel der Weltbevölkerung ernähren sich von den fruchtbaren Rispen des Sumpfgewächses. Reis ist ihre Hauptspeise und für Millionen an vielen Tagen das einzige Nahrungsmittel. Trotz Tigerstaaten und japanischer High Tech, trotz koreanischer Autos und neuer chinesischer Wirtschaftsmacht ist Reis die Pflanze der Armut geblieben. Sie liefert das wichtigste Korn auf Erden.
Ostern
Ich wünsche gute Ostern - und viel der guten Zeiten,
ein leicht Gemüt, ein frisch Geblüt - und Glück von allen Seiten.
(Volksgut)

Merke: Niemals Tulpen und Narzissen zusammen in eine Vase stecken
Sie gehen sich "an den
Kragen",
weil sie sich nicht vertragen.
Es ist der Narzissenduft,
der die Tulpenblüte "schafft".
Blume des Jahres 2004
Das Alpenglöckchen (soldanella alpina)
Auch genannt "Alpen-Troddelblume", "Eisglöckchen" oder "Blaues Schneeglöckchen. - Mit Ihren nickenden Blüten wird sie 5 bis 15 cm hoch und blüht im April/Mai - in der Schneeschmelze. Ihre blauen Blütchen sehen im Schnee sehr hübsch aus.
Baum des Jahres 2004 - Die Weißtanne
Gemüse des Jahres 2004 - Die Körnerbohne
Die "17-Jahres-Zikaden"....
Bei diesen Artikel werde ich an die Bibel erinnert - die "sieben Plagen"
Ein Artikel aus unserer Zeitung - 14.4.04 - US-Ostküste steht Invasion der besonderen Art bevor
Sie kommen Mitte Mai. Es sind Milliarden. Eine Plage mit biblischen Ausmaßen, die nur alle 17 Jahre auftritt. Dann kriechen die Puppen einer besonderen Art von Zikaden aus dem Boden und beginnen ihr kurzes, aber lautstarkes Erwachsenenleben. Rund vier Wochen lang sind die nur 2,5 cm kleinen Insekten mit ihren blauschwarzen Körpern und den typischen glasartigen Flügeln überall. In den Bäumen, auf der Erde, sie umschwirren die Beine, krabbeln über Bürgersteige und setzen sich sogar den Menschen in die Haare. 1987 waren sie das letzte Mal da und viele Bürger erinnern sich: Veranstaltungen im Freien wurden abgesagt, die Viecher waren nicht mehr zu ertragen, nichts kam gegen den Lärm der Insekten an. Zitat: "Wie bei Hitchcock war es". Die Tierchen beißen nicht, stechen nicht, aber ihr milliardenfaches Auftreten macht den Menschen zu schaffen. Die Siebzehnjahreszikade und ihr periodisches Auftreten fasziniert Forscher seit langem. Wie durch eine innere Uhr gesteuert, verlassen die Puppen ihr unterirdisches Domizil und kommen an die Luft, sobald es etwas wärmer wird. Die Haut, die sie im Erdreich geschützt hat, fällt ab, es entsteht ein geflügelter Erwachsener. Die Männchen suchen sich sofort eine Partnerin und signalisieren ihr Interesse am anderen Geschlecht, durch einen eigentümlichen Gesang, der als Summen, Sirren oder Zirpen beschrieben wird. Der Gesang wäre ja nicht schlimm, aber die Männchen singen gern zu Abertausenden im Chor. Und dann wird es laut, fast unheimlich. Wie das Hintergrundgeräusch in einem Science-Fiction-Film. Die Weibchen paaren sich nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ist für die Fortpflanzung gesorgt, beginnt das Massensterben. Vorher machen die Weibchen noch kleine Einschnitte in Baumzweige und legen darin ihre Eier ab, jeweils bis zu 400 an bis zu 50 verschiedenen Stellen. Die aus den Eiern entstandenen Larven lassen sich auf den Boden fallen und graben sich in die Erde ein. - Auf Wiedersehen - in 17 Jahren.
22. April 2004 - "Girls'Day"
Bericht aus unserer Zeitung:
Heute ist "Girls' Day", Mädchen sollen beim Besuch in den verschiedensten Firmen und Einrichtungen in technischen Berufen reinschnuppern können. Ob sich wohl weniger Schülerinnen angemeldet hätten, wenn's ein "Mädchentag" wäre? Sicher nicht. Im Übrigen heißt der Tag ja offiziell "Girls' Day-Mädchen-Zukunftstag". Auweia! Es ist zugegebener Maßen ein Graus und auch eine Schande, wie die doch so vielseitige deutsche Sprache immer mehr verkommt. Warum haben die Deutschen bloß solche Probleme damit, deutsch zu sprechen? Da verbiegen sie sich lieber mehr oder weniger erfolgreich die Zunge, egal ob sie nun des Englischen mächtig sind oder nicht. "Mädchen-Zukunftstag" ist auch nicht gerade eine schöpferische Glanzleistung. Aber dass man auf Anglizismen ausweicht und diese dann auch Kindern aufbrummt, ist schon seltsam. Obendrein wenn der Aktionstag von zwei Bundesministerien gefördert wird. Der Gipfel ist der Hinweis im Internet, dass der Elternbrief zum "Girls' Day" jetzt neben russischer und türkischer auch in englischer (!) Sprache verfügbar ist. Was sich wohl ein Engländer dabei denkt, wenn er vom bundesdeutschen Girls' Day hört?!.....Genau das.
Der Mai ist gekommen - die Bäume schlagen aus
Hier die Straße zu uns hoch...
Gedanken an den Mai
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, so schallt es durch die Fluren und aus jedem Haus. Der Maibaum steht schon, denn so ist es Tradition. Auch heißt es: Mai kühl und nass füllt dem Bauern Scheun und Fass. Am zweiten Sonntag im Mai man an die Mütter denkt, da bekommen sie zum Muttertag Blumen geschenkt. Dann droht von den Eisheiligen Verdruss, von Pankratius, Servatius und Bonifatius. Die kalte Sofie kommt zum Schluss, das zu wissen ist ein Muss. Tomaten, Gurken, Paprika kommen jetzt ins Freie, auch die Balkonblumen sind nun an der Reihe. Der Vatertag rückt schnell heran, der Väter man gedenken kann. Die ersten Rosen sind erblüht, überall man Maiglöckchen sieht. Laut hört man's aus dem Wald: des Kuckucks Ruf erschallt. Viel zu bald ist er oft vorbei, der Wonnemonat Mai.
Heidi
Auch bei uns hier und in vielen Ortschaften wird zum "Ersten Mai" ein Maibaum aufgestellt. Vielleicht interessiert es manchen Besucher, wie das abläuft. Meine Verse findet Ihr unter den "Gedichten" - "Festlichkeiten". Der Titel heißt: Tanz in den Mai. Auch über die Walpurgisnacht auf dem Brocken ist dort ein "schauriges" Gedicht zu lesen.
Das neue Europa
Seit dem 1. Mai ist die Europäische Union um zehn Länder aus Süd- und Osteuropa größer. In der Nacht und am frühen Morgen - entsprechend der jeweiligen Zeitzonen - konnte man diese Bilder am Fernseher verfolgen. Viele Länder traten mit Freude bei, andere weniger. Eine gewisse Skepsis wird wohl bleiben.
Meine Gedanken hierbei: Sind wir wohl "eine große Familie", spricht doch jedes Familienmitglied seine eigene Sprache. Man wird sich "englisch" verständigen müssen. Die einfachen Menschen werden da wohl oft auf der "Strecke" bleiben. Aber gerade diese Menschen beinhalten doch unser Europa und sollten integriert zusammen stehen.
Tief bewegt, mit Tränen in den Augen erlebten wir noch einmal die damaligen Ereignisse im Jahr 1989. Den Mauerfall, die Prager Botschaft, Ungarn.......
Was man nie mehr erhofft hatte, trat ein: Die Wiedervereinigung.
Dienstag, 4. Mai 2004 - Totale Mondfinsternis
Stuttgart: Am Abend - zur besten Fernsehzeit - bietet der Himmel ein besonderes Schauspiel: Der Mond wird von der Finsternis verschluckt. Aber total. Und besonders lang - 76 Minuten. Es lohnt sich also zuzuschauen. Sofern die Wolken den Blick freigeben.
Wir wollten Euch mit ein paar interessanten und einmaligen Digis überraschen und erfreuen. Leider war der Himmel wolkenverhangen.
Dank an Oskar - Spitzbub - für das von ihm zur Verfügung gestellte Bild der Mondfinsternis
9. Mai - Muttertag
Der Ehrentag der Mütter..
Schon vom Jahr 1644 wissen wir, dass in Worcester ein Tag den Müttern gewidmet wurde, der „Mothering Day“ genannt wurde.
1872 schlug die damals einflussreiche Schriftstellerin, Julia W. Howe, vor, dass amerikanischen Müttern ein offizieller Feiertag gebühre, aber erst ein Vierteljahrhundert später wurde der Muttertag in den USA eingeführt.
Anna Jarvis aus Philadelphia griff die Idee wieder auf und startete am 9. Mai 1907, dem 2. Todestag ihrer Mutter, einen Werbefeldzug für einen offiziellen Muttertag, einem Ansuchen, dem Präsident Woodrow Wilson am 8. Mai 1914 für jeden zweiten Sonntag im Mai stattgab. Neben dem Brauch, an diesem Tage eine farbige Nelke zu Ehren der lebenden Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken für die bereits gestorbenen, setzte sich von da an auch das Versenden oder Übergeben von Muttertagskarten durch. Heute gibt es nicht nur Karten mit Texten für die leibliche Mutter sondern auch solche für die "Stiefmutter" oder "wie eine Mutter".
Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich der Brauch auch auf dem europäischen Festland durch, zunächst in Österreich und Skandinavien; in Deutschland erstmals 1922/23. 1933 wurde er hier für den zweiten Sonntag im Mai festgelegt. In den kommunistisch regierten Staaten fiel der Muttertag mit dem internationalen Frauentag am 8. März zusammen.
Ein Dank an die Mutter
Ein Wort zum Sonntag von einem Diakon
Liebe Mutter, heute will ich mal ganz nett zu dir sein. Das hast du verdient in all den Jahren! Wie viele schlaflose Nächte habe ich dir wohl bereitet als ich ein Baby war? Wie viele Windeln musstest du wechseln? Wie oft verkleckerte Tischdecken und schmutzige Wäsche waschen? Natürlich ist das noch längst nicht alles! Da waren die Laternen-Bastel-Aktionen im Kindergarten: Du hast verzweifelt den Klebstoff von den Fingern gepult während wir Kinder durch die Räume getollt sind. Oder die Elternabende und Feste in der Schule. Und dann die zu ertragenden Anrufe: "Ihr Kind hatte Streit mit meiner Tochter...." Schließlich die zahllosen Erziehungsversuche, die du unternommen hast, den immer neuen Streit, den du erduldest hast. Tja. Und heute? Heute könnte ich dir ein Geschenk vorbeibringen oder ein paar Blumen. Ich könnte dich zum Essen einladen oder zu einer Schifffahrt auf dem Neckar. So wie damals, als ich klein war und du mich eingeladen hast. Wozu hättest du denn Lust?
Eines möchte ich aber jetzt schon tun. Ich wünsche dir Gottes Segen zum Muttertag! Der ist zwar völlig kostenlos. Aber trotzdem das Wertvollste, was ich dir heute geben kann. Einfach unbezahlbar! Möge Gott sich dir zuwenden - wie eine Mutter und ein Vater ihren Kindern. Möge Gott sein Angesicht über dir leuchten lassen - wie du damals in meinen Kinderwagen hingestrahlt hast. Möge Gott dich tragen - wie du uns Kinder getragen hast, als wir beim Klettern vom Baum gefallen sind. Möge er dich ertragen - wie du uns ertragen hast, als wir dich genervt haben durch unsere Vergesslichkeit und Widerborstigkeit. Möge er sich schützend vor und hinter dich stellen - so wie du uns beschützt hast, als Herr Schulze uns zornentbrannt nachgejagt ist, weil mal wieder der Ball in seinem Garten gelandet ist. Möge Gott dir gnädig sein und bis ins hohe Alter Versöhnung gewähren - das waren die wertvollsten Momente, wenn wir in der Familie nach einem Streit uns wieder vertragen haben: "Jetzt sind wir wieder gut!" Mögest du Frieden finden im Unfrieden und Hickhack des täglichen Vielerlei - so wie wir Kinder in deiner Nähe uns geborgen und aufgehoben gefühlt haben. Möge Gott dich stützen, wenn das Leben schwer fällt, wenn quälende Gedanken dich niederdrücken oder alles mühsam und anstrengend wird. "Gott, der Herr segne dich und behüte dich. Er lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Er wende dir sein Angesicht zu und gebe dir Frieden!" Liebe Mutter, dieser Segen soll mein erstes Muttertagsgeschenk sein! Gott möge dich alle Tage begleiten. Und außerdem machen wir noch was Schönes miteinander, etwas wozu du große Lust hast.
Am 14. Mai in unserer Zeitung entdeckt:
Geschichten gibt's, von denen sollte es mehr geben. Die Folgende gehört dazu. Sie beginnt mit einer Pressemitteilung eines Polizeipostens vom Montag. Überschrift: "Teure Geige gestohlen". Die anschließende Polizeinotiz lautet so: "Vergangenen Freitag, kurz vor Mitternacht, wurde aus der Anmeldung der Endoskopie in einer Universitätsklinik eine dunkelbraune Geige mit Kasten und Bogen gestohlen. Besonders bitter: Der Geschädigte hatte das teure Musikinstrument kurzfristig abgelegt, weil er wegen eines dringenden Medizinfalls in den OP gerufen wurde. Der Polizeiposten hat die Ermittlungen aufgenommen."
Die Welt ist schlecht, dachte sich der Redakteur, der die Polizeinotiz las. Routinemäßig formulierte er eine Meldung und rückte sie ins Blatt. Damit war der Fall eigentlich erledigt.
Die unerwartete Fortsetzung folgte gestern. Die Welt ist schlecht, dachte eine Leserin, als sie die Geigen-Meldung in der Zeitung entdeckte, und sagte sich dann: Man muss etwas tun! Sie griff zum Telefon, wählte die Nummer der Redaktion und erklärte dem Redakteur, sie sei vom Missgeschick des bedauernswerten Chirurgen so angerührt, dass sie ihm eine Geige schenken wolle, und zwar ein besonderes Stück: ein Instrument aus der Sammlung ihres verstorbenen Mannes. Berufsmusiker sei dieser gewesen. Mehr als 25 Jahre habe er als erster Konzertmeister beim Radio-Orchester gespielt. Seine Geigen, teils Sonderanfertigungen, hütet sie bis heute wie einen Schatz.
Geigen sind Schätze, lernt der Redakteur. Unabhängig davon, wie viel sie kosten. Ihr Mann, erzählt die Geigenhüterin mit freundlicher Stimme, sei einst in Kriegsgefangenschaft in Tränen ausgebrochen, als man ihm seine Geige wegnahm. Musiker wüssten, was es bedeutet, ein Instrument zu verlieren. Wie man wohl einen Kontakt herstellen könne? Der Anruf in der Universitätsklinik löst Staunen aus. Wie bitte? Der junge Arzt presst seine Freude schließlich in das Wort: "Wunderbar!" Ja, berichtet er dann, der Verlust seiner Geige wiege schwer. Geigen seien Schätze, wie man wüsste. Noch dazu war es ein Erbstück. Die Geige hat ihn sein Leben lang begleitet - bis Freitagabend. Unter normalen Umständen hätte er das Instrument nicht mitgenommen. Aber er wollte Quartett spielen, gleich am nächsten Morgen nach dem OP-Dienst.
Jetzt diese Wendung! Telefonnummern werden ausgetauscht. Am Nachmittag klingelt bei der Geigen-Fee das Telefon. Der Arzt ist dran. Er will sie besuchen. Die Welt ist gut!
20. Mai - Himmelfahrt und Vatertag
Freitag 21. Mai
Über 3000 Reiter bei der Blutritt-Prozession in Weingarten
Bei der größten europäischen Reiterprozession sind mehr als 3000 Menschen mit ihren Vierbeinern zum traditionellen Blutritt durch Weingarten gezogen. Die Männerprozession findet jedes Jahr am Freitag nach Christi Himmelfahrt statt. Sie ehrt die Heilig-Blut-Reliqie, die seit 1094 im Besitz des Klosters Weingarten ist.
24. Mai 2004
Forstleute warnen vor Invasion des Borkenkäfers
Dritte große Plage innerhalb von 60 Jahren befürchtet - Waldboden fehlt die Feuchtigkeit
Großalarm im Schwarzwald, aber auch auf der Ostalb und im Allgäu: Es hat die Invasion des Borkenkäfers begonnen. "Die Lage ist dramatisch, weil es seit 15 Monaten einfach zu trocken ist", sagt der Forstpräsident.
Maikäfer flieg ......
Maikäfer gelten nach wie vor als Frühlingsboten - und es gibt sie wieder häufiger. In Nordbaden sind sie sogar schon zur Plage geworden und müssen bekämpft werden.
Eine grenzübergreifende Geschichte
aus unserer Zeitung von "Peter Wark", die einer Leserin der Zeitung widerfahren ist:
Mit einem Zug der Deutschen Bahn wollte sie nach Österreich reisen, kaufte sich eine Karte, und dachte alles wäre gut. Durch unvorhersehbare Umstände verpasste sie den Zug und musste gezwungenermaßen auf die nächste Verbindung ausweichen. Ein deutscher Schaffner, ein guter Diener seines Herrn Mehdorn, watschte sie bei der Fahrkartenkontrolle erst mal verbal ab, erklärte ihr erhobenen Zeigefingers, dass sie mit ihrer Karte nicht einfach in einen späteren Zug einsteigen könne - wo kommen wir denn da hin? - und forderte eine Nachzahlung. Nicht etwa, dass die verfügbaren Sitzplätze in den Waggons knapp geworden wären. Im Gegenteil, es gab reichlich freie Plätze. Mit strengem Blick schwebte der Uniformierte wieder von dannen, nicht ohne Frau R. zuvor klarzumachen, dass sie in Österreich ein zweites Mal mit einem Aufpreis zu rechnen habe. Der Zug überquerte die Grenze, ein österreichischer Schaffner hörte sich die Geschichte der Frau R. an, die schon den Geldbeutel gezückt hatte und beschied freundlich: "Hören's auf, dös passt scho". Ein feiner Zug des österreichischen Bahnangestellten. Manchmal muss man sie einfach ins Herz schließen, unsere Nachbarn.
Witz der Woche:
Ein Junger Mann hat drei Frauen. Eine Ärztin, eine Lehrerin und eine Telefonistin. Da er sich nicht entscheiden kann, welche von den dreien er nehmen soll, geht er hin und fragt seinen Freund. Dieser: "Klar, die Lehrerin!" - "Aber warum gerade diese?" - "Na hör mal zu: Die Ärztin sagt: 'Der Nächste bitte'. Die Telefonistin sagt: 'Fasse dich kurz'. Die Lehrerin sagt: 'Wir üben es solange bis wir es können.'"
Ein Lied "Aus Tolnau" gefiel mir für den Juni:
Wenn morgens früh die Sonn aufgeht - und golden wird die Welt, wenn alles in der Blüte steht - und Ähren trägt das Feld, dann denk ich: Alle diese Pracht hat Gott zu meiner Lust gemacht!
Und uns zuliebe schmücken sich ja Wiese, Berg und Wald, und Vögel singen fern und nah, dass alles widerhallt. Zur Arbeit singt die Lerch uns zu, die Nachtigall bei kühler Ruh.
Dann preis ich laut und lobe Gott und schweb in hohem Mut und denk: Es ist der liebe Gott, der's meint mit allen gut. Drum will ich immer dankbar sein und mich der Güte Gottes freun!
8. Juni 2004
Wenn die Venus die Sonne „verdunkelt“
Wer erinnert sich nicht an den 11. August 1999. Damals wurden in Stuttgart die Menschen Zeuge, wie der Mond die Sonne verdunkelte. Am Dienstag, 8. Juni, schiebt sich mit der Venus wieder ein Himmelskörper zwischen Erde und Sonne. Doch zu einer echten Sonnenfinsternis reicht es nicht.
Aus unserer Zeitung: Wasserhaushalt der Tannen im Ungleichgewicht - Borkenkäfer gefährdet Baum des Jahres - die Weißtanne. Lang anhaltende Trockenheit schwächt das Abwehrsystem.
Fronleichnam - 10. Juni 2004
Es ist vielerorts gute Tradition, sich an dem Fronleichnamsgottesdienst mit der Monstranz auf den Weg durch die Straßen der Gemeinde zu machen, um in Gebet, Liedern, Lesungen dem eucharistischen Segen deutlich zu machen: unser Glaube an Jesus Christus hat mit unserem täglichen Leben zu tun, Glaube und Alltag ist nicht trennbar, wir brauchen Gottes Segen für unser Leben.
"Mein Fronleichnam" als Kind unter den Gedichten...
21. Juni 2004 - Sommeranfang
- und auf der Zugspitze Schnee -
24. Juni - Johannistag
Viele Bräuche sind noch erhalten, siehe unter den "Gedichten" bei "Festlichkeiten".
27. Juni - Siebenschläfertag
Alljährlich sorgt das Stichwort "Siebenschläfer" für Gesprächsstoff. Man verbindet damit nicht nur eine Heiligenlegende und eine Kleinsäuger-Art, sondern auch die Frage, ob das Wetter vom 27. Juni tatsächlich etwas über die kommende Witterung aussagen kann.
Wer kennt nicht die Bauernregel:
"Ist Siebenschläfer ein Regentag, regnet's sieben Wochen danach"
Als einer der wichtigsten Lostage des Jahres gehörte der Siebenschläfertag für unsere Vorfahren zu jenen Terminen im Jahreslauf, denen man eine besondere Bedeutung nicht nur für das kommende Wetter, sondern auch für die Verrichtung bestimmter Arbeiten nachsagte.
Seinen Namen verdankt dieser Tag nicht dem gleichnamigen Nagetier, wenn auch sein Winterschlaf nahezu sieben Monate dauert. Es ist übrigens "Tier des Jahres 2004".
Dieser Tag ist sieben Jünglingen aus Ephesus gewidmet, die der kirchliche Kalender als Heilige ausweist. Ihre Verehrung beruht auf einer alten Legende. Die abendländische Fassung hatte Bischof Gregor von Tours im 6. Jahrhundert aus einem syrischen Text ins Lateinische übersetzt. Sie erzählt von sieben christlichen Brüdern, die sich während der grausamen Verfolgung unter Kaiser Decius im Jahre 251 zu ihrem Glauben bekannten und dann in eine Höhle bei Ephesus flüchteten. Dort ließ der Kaiser sie einmauern. Sie schliefen nahezu zweihundert Jahre und wurden erst bei einer zufälligen Öffnung der Höhle entdeckt. Auf wundersame Weise wiedererwacht, bezeugten die Sieben vor dem nun regierenden christlichen Kaiser Theodosius II. die leibliche Auferstehung der Toten. Dann, so erzählt die Legende entschliefen sie sanft für immer.
1. Juli - Wetterregel
Der Juli voller Sonnenschein, wird jedermann willkommen sein.
8. Juli
Baden-Württemberg - Freiburg - Bodenseeraum:
Gewitter mit heftigem Regen, Sturm und Hagelschlag hat Feuerwehr und Einsatzkräfte in Atem gehalten. - Umgestürzte Bäume, Überflutungen, riesige Hagelkörner, überlastete Telefonleitungen der Notrufzentralen. Über 100 Feuerwehrleute pausenlos im Einsatz. Verheerende Schäden im Obst- und Weinbau.
Siehe auch auf meiner website unter "Gedichte" - "Jahreszeiten" - "Sommer".
15. Juli 2004 - 100. Todestag /
Anton Tschechows letzte drei Wochen
"Ich ersticke und träume davon, wegzufahren von hier. Aber wohin?" Die Frage bedurfte keiner Antwort. Vier Tage später war Anton Tschechow tot. Der Schriftsteller und Arzt starb vor hundert Jahren, am 15. Juli 1904, in Badenweiler. Das kleine Heilbad am Südwesthang des Schwarzwalds ist bemüht, das Andenken an den großen Russen in Ehren zu halten.
25. Juli
Heute ist Jakobitag. Dieser Heilige übernahm im Christentum die Stelle einer Ernte- und Hirtengottheit. Im Alpenraum wird dieser Tag der ersten Ernte mit Brauchtum vielerlei Art begangen
- Vergesslichkeit -
gefunden in unserer
AOK-Zeitung
Wie heißt noch mal die neue Nachbarin? Und wo steckt bloß die Brille schon wieder? Schon wieder ist der Schlüsselbund unauffindbar! Die Suche beginnt - wo sich das gute Stück wohl diesmal wiederfinden wird?
Argument: Ich werde halt älter!
Gehirn-Jogging lässt sich in jeder Lebenslage praktizieren!
Zahlen mit einem gut vorstellbaren Wort verbinden: Eine Null mit einem Ei, eine Eins mit einem Einhorn, Zwei mit einem Schwan, Drei mit einem Dreirad, Vier mit einem Kleeblatt, Fünf mit einer Hand (fünf Finger), Sechs mit einem Würfel (sechs Augen), Sieben mit einem Schürhaken, Acht mit einer Sanduhr (wegen der Form) und Neun mit einem Luftballon.
Test:
1. Ziffern merken:
Ein Blatt Papier nehmen, einen Stift und eine Uhr mit Sekundenzeiger. Folgende Zahlenreihe 15 Sekunden lang einprägen.
8 15 7 3 20 7
Zahlenreihe nun verdecken und notieren.
Nun vergleichen, nur wenn alle Zahlen stimmen, ist die Aufgabe gelöst.2. Informationen behalten:
Die Fernsehzeitung vom heutigen Tag nehmen. 15 Sekunden lang so viele Sendungen wie möglich einprägen ("Tagesthemen" und "heute" zählen nicht!) Dann kommt die Zeitung weg. Alle Sendungen notieren, an die man sich erinnern kann.
Nun vergleichen: Mehr als sechs Sendungen sollten richtig sein.3. Abläufe erinnern:
15 Minuten Zeit, sich zu erinnern: Was gab es gestern, vorgestern und vor drei Tagen zum Mittagessen?
Hat es nach Ablauf der Zeit geklappt, alles beisammen zu haben?4. Melodien einprägen:
Musik-CD oder - Kassette einlegen, die ersten drei Stücke hören. Abschalten und versuchen, den Anfang der Stücke oder den Refrain zu summen.
Man sollte sich an alle drei erinnern - Bemerkung von mir, geht nicht, wenn man unmusikalisch ist. Man hört es wohl in seinem Innern, kann es aber nicht wiedergeben.5. Assoziieren:
Auf einem Blatt Papier jeweils eine Eigenschaft notieren, die man mit folgenden Begriffen verbinden kann: (Beispiel "blau" mit "Himmel")
Kirche.....
Brot.........
Buch........
Auto.........
Urlaub......
Gesang.....
Diese Begriffe mit einem Blatt Papier verdecken. Nun die Assoziationen zu den dazugehörigen Begriffen aufschreiben.
Gelöst, wenn alle Begriffe richtig sind.
Auswertung:
Alle fünf Aufgaben erfolgreich gelöst: Gratulation! Gedächtnis ist fit!
Mindestens 3 Aufgaben erfolgreich gelöst: Die geistige Fitness ist relativ gut erhalten - durch Gedächtnistraining weiter erhalten.
Weniger als 3 Aufgaben erfolgreich gelöst: Das Gedächtnis ist aus der Übung - durch regelmäßiges Training fordern
Der Monat August wurde benannt nach Augustus, dem ersten Kaiser des römischen Weltreiches.
Da ja zur Reisezeit die Ausweis- und Passverlängerungen aktuell sind, möchte ich Euch "a netts Gschichtle" aus unserer Zeitung nicht vorenthalten:
Etwa vier Jahrzehnte dürften es her sein, da absolvierte eine junge Frau eine Ausbildung im hiesigen Rathaus und bediente eines Vormittags einen Bürger, der einen neuen Pass begehrte. Wann er den denn abholen könnte, fragte er höflich. "Heute Nachmittag", meinte das hochmotivierte Fräulein, nachdem es kurz überlegt hatte, dass diese Aufgabe relativ rasch zu erledigen ist. Kaum war der Mann entschwunden, da erschien auch schon der Amtsleiter durch die nur angelehnte Tür und klärte seinen Lehrling über den Gang der Dinge auf:
"Mädle, eines musch du dir merga: An Pass dauert bei ons vier Wocha."
11. August...
11. August 1904 - Schlacht am Waterberg
Grund: Der Aufstand der Herero gegen weiße Siedler und deutsche Kolonialherren vor hundert Jahren
Die dunkle Seite der weißen Siedler
Bis heute ist die Erinnerung an die Zeit, in der der Kilimandscharo der höchste Berg des Reiches war, verklärt und romantisiert.
Manche sprechen von Völkermord, andere nennen es Vernichtungskrieg. Unbestritten aber ist, dass der Feldzug der deutschen Schutztruppe gegen Herero und Nama in der damaligen Kolonie Südwestafrika Zehntausende Tote gefordert hat. Jetzt macht der 100. Jahrestag die verdrängte Kolonialgeschichte neu zum Thema.
(aus unserer Zeitung)
Aus: Demokratisches Liederbuch, Stuttgart 1898 Verfasser unbekannt
Glückliches Afrika
Was treiben wir Deutschen in Afrika? Hört, hört! Die Sklaverei wird von uns allda zerstört. Und wenn so ein Kaffer von uns nichts will, den machen wir flugs auf ewig still. Piff paff, piff paff, hurra! O glückliches Afrika!
Wir pred'gen den Heiden das Christum. Wie brav! Und wer's nicht will glauben, den bringen wir um. Piff paff! O selig die "Wilden", die also man lehrt die "christliche Liebe" mit Feuer und Schwert. Piff paff, piff paff, hurra!
Wir haben gar schneidige "Missionar", Juchhei! Den Branntwein, den Krupp und das Mausergewehr, die drei. So tragen "Kultur" wir nach Afrika. Geladen! Gebt Feuer! Haleluja! Piff paff, piff paff, hurra! O glückliches Afrika!
Mitte August
"Sichelhenket" - ein
Brauchtum, das in unserer Gemeinde seit vielen Jahren gepflegt wird.
Eigene Verse hierzu unter den "Gedichten" und
"Festlichkeiten".
Tomaten
Habe etwas Köstliches entdeckt und ausprobiert:
Rezept für zwei Personen: Zwei Knoblauchzehen in Olivenöl golden rösten. 500 g frische, zerkleinerte Tomaten dazugeben, langsam und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Salz und kleingezupftes Basilikum (nicht mit dem Messer geschnitten) dazugeben und noch fünf Minuten kochen. Fertig ist eine köstliche Soße. Wichtig sind die frischen Tomaten. Dann Spaghetti oder Linguini dazu. Guten Appetit!!!
Ist nicht so schlimm, wenn die Mengenangaben abweichen. Auch habe ich etwas kräftiger kochen lassen, weil die Tomaten doch viel Flüssigkeit enthalten, notfalls etwas Mehl dazugeben. Nahm anstatt nur Basilikum gemischte Gewürzkräuter. Hat herrlich geschmückt. Damit Otto auch satt wird, habe ich dünne Bratwürste in Scheiben geschnitten und sie in dem Öl gleich am Anfang schön braun gebraten, dann auf die Seite gestellt. Am Schluss mischte ich sie unter die fertige Tomatenmasse. Lecker!!!!
28. August 2004
Der "Markgröninger" Schäferlauf
Barfuß im Galopp übers Stoppelfeld
(Der Sage nach hat ein Graf mit dem Fest einen zu Unrecht Beschuldigten geehrt)
Sie rennen, um König zu werden: Schäfer in weißen Hemden und knielangen Hosen. In weiten Röcken sprinten die Mädchen, alle barfuß über ein frisch gemähtes Stoppelfeld.
Sie laufen um die Krone.
Der Schwaben populärstes Heimatfest, ein Standestreffen mit Jahrhunderte alter Tradition. Eine Mischung aus Kirchweih, Erntedank und Zunftfeier. Drei Tage Jubel und Trubel, davor eine schweißtreibende Leistungsschau.
Beim Wetthüten müssen die Schäer gleich zum Auftakt zeigen, wie sie mit ihren Hunden selbst die größten Herden im Griff haben.
Am Anfang des Schäferlaufes standen die Zunfttreffen der Hirten, traditionell am 24. August, dem Tag des Heiligen Bartholomäus. Es wurden Waren unters Volk gebracht, Wolle und Felle, Fleisch und Milch. Das Wichtigste aber waren die gemeinsamen Feiern. Zünftige Feste, nicht immer nach dem Geschmack der Obrigkeit. 1622 wetterte schon ein evangelischer Beobachter: Schimpflich sei es, dass sich die Schäfer "toll und voll" saufen. Sie "schreyen, dantzen und springen und schlagen manchmal einander schrecklich".
Kern des Festes war schon damals der Lauf der Schäfer und Schäferinnen, das Rennen um die Königskrone. Um Schaf und Hammel, die den Siegern zusätzlich winken. Austragungsort ein Stoppelfeld vor den Toren der Stadt. Das Fest wurde auch " Markgröninger Hammelsprung" genannt. Musste doch ein Schäfer laufen können, um flüchtende Schafe einzufangen, wichtigste Voraussetzung für den Schäferberuf.
Geschick und Erfahrung statt schnellster Schritte verlangt das "Wassertragen". Ein Wettlauf, der nur Frauen offen steht. Dabei gilt es, einen Holzkübel voll Wasser auf dem Kopf übers Stoppelfeld zu balancieren.
Andere Spiele, die früher zu ländlichen Festen gehörten, sind das Sacklaufen und der Hahnentanz. Beim Hahnentanz muss der Tänzer seine Tänzerin - und später umgekehrt - aus der Drehung heraus so hochheben, dass sie mit dem Kopf einen mit Wasser gefüllten Becher umkippen kann, der über den Tänzern auf einem Brett steht, das an einem Galgen hängt. Dabei dürfen weder Tänzerin noch Tänzer nass werden. In einem Korb über dem Galgen sitzt ein Hahn, der Preis für den Sieger.
Im Laufe der Jahre wurde das Fest immer aufwendiger gestaltet und von den Medien immer mehr ausgeschlachtet. Es wurde auch mehr und mehr zur Erntedankfeier. Die Winzer schleppten riesige Traubenbündel zu Ehren des Sankt Urban, frisches Backwerk steckte in den Körben der Landfrauen und die Metzger marschierten mit frischen Würsten auf.
Der Mittelpunkt aber ist die Schäfertanzgruppe, bestehend aus 16 Paaren, die zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden ist.
Schließlich darf der Graf von Gröningen nicht fehlen, samt Ritter, Herold und Landsknechten.
Ein historischer Haufen, Erinnerung an eine alte Sage.
Derzufolge wollte der als Metzger verkleidete Graf einen seiner angestellten Schäfer als Schurken überführen. Doch der erwies sich als schuldlos, und ihm zu Ehren hat der Graf der Sage nach den Schäferlauf gestiftet.
Diese alte Geschichte fasste 1909 ein Stadtpfarrer in Verse: "Der treue Schäfer von Markgröningen". Dieses Festspiel gehört inzwischen fest zum Schäferlauf.
17. bis 29. August 2004
Olympische Spiele
Die Spiele waren daheim. Eine bezaubernde Eröffnungs- und eine noch schönere Schlussfeier entzückten die Menschen auf der ganzen Welt. Am Schluss hieß es: Auf Wiedersehen in China. Daraufhin wurde die Olympiafahne Pekings Bürgermeister übergeben. Mit einer faszinierenden Schau wurden wir von Menschen und Kindern aus China willkommen geheißen. Was uns dort 2008 erwartet, ließ uns diese Darbietung ahnen.
Leer sind die Felder und voll ist die Scheune, heut lasst uns schütteln die allerletzten Bäume, und der Müller in der Mühle mahlt das Korn zu Mehl, darum sind die Burschen und Mädchen so fidel. Recht die Felder ab, aber nicht zu knapp! Vögelein und Mäuschen kriegen auch noch etwas ab. Aus meinem alten Liederbuch
September - Bald nun der Sommer
flieht,
die Schwalben es nach Süden zieht.
Noch uns die Sonne verwöhnt,
mit ihrem Schein alles verschönt.
Die Bauersleute,
fuhren ein das Getreide.
Aber der Herbst ist nicht mehr weit,
was hält er wohl für uns bereit?
Obst und Gemüse,
Trauben und Nüsse!
Es ist gesorgt für's tägliche Brot
und dafür wollen wir danken Gott!
Heidi
11. September 2004
11. September vor drei Jahren. Ich musste arbeiten, hatte aber am Rande etwas mitbekommen, das mich schaudern ließ. Als ich mittags zu Hause den Fernseher einschaltete und bei BBC reinschaute, dachte ich anfangs, es handle sich um einen Horrorfilm. Erst die sich überschlagende Stimme des Reporters ließ mich die raue Wirklichkeit ahnen. Ich sah die Flugzeuge und musste mit ansehen, wie die Türme einstürzten. Sprach- und fassungslos verfolgte ich das Schauspiel. Dann stürzten die Trümmer und verzweifelte Menschen rannten, schrieen und weinten. Tausende starben, auch Rettungskräfte der Feuerwehren, Ambulanzen und Polizei. Wollten sie doch nur retten und helfen. An meinen Sohn musste ich denken, der damals auch als Rettungsassistent beim Roten Kreuz seinen Dienst versah. Was wäre wenn...aber man hoffte und dachte ja immer, dass so etwas bei uns nie passieren kann. Hatten diese Menschen sicher auch gedacht. Der Stolz des amerikanischen Volkes, das Wahrzeichen einer Nation, das World Trade Center, in Schutt und Asche. Mittlerweile gingen diese Bilder um die ganze Welt und wurden zur bitteren Wahrheit. Die entsetzte Mail einer Bekannten, die viele Jahre in Hamburg gelebt hatte und nach der Pensionierung, weil früher mit einem Amerikaner verheiratet, in die Staaten ging, erreichte mich. Damals lebte sie in Miami. Ein Satz beeindruckte mich und ich habe ihn nie vergessen. Er drückte aus dem Mund dieser Frau den ganzen Trotz, die Verletztheit, das Aufbäumen und den unbändigen Stolz eines ganzen Volkes aus: Wir werden es wieder aufbauen! Nur diese Worte will ich aufführen.
Das gesamte Ausmaß der Tragödie zeigte sich erst nach und nach. Die Verurteilung der Tat und das Mitgefühl mit den Betroffenen auf der gesamten Welt war einmalig. Was wurde und wird auf der Welt gegen den Terror nicht alles unternommen. Erfolglos!
Das zeigt das jüngste Attentat. Die Schule in Russland. Wie können Menschen in die unschuldigen Augen kleiner Kinder blicken und sie kaltblütig ja gnadenlos ermorden? Als Mutter und Mensch werde ich solch verabscheuungswürdige Taten nie verstehen. Meine Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen auf der ganzen Welt, egal welcher Rasse, Nationalität und Hautfarbe sie angehören mögen.
Eine traurige Heidi....
Ein Rezept für die Tomatenzeit:Tomaten - Basilikum - für zwei Personen Zwei Knoblauchzehen in Olivenöl golden rösten. 500 g frische zerkleinerte Tomaten dazugeben (ich schälte sie vorher) langsam und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Salz und das kleingezupfte Basilikum (nicht mit dem Messer geschnitten) dazugeben und noch fünf Minuten kochen. Fertig ist eine köstliche Soße. Wichtig sind frische Tomaten. Dann Spaghetti oder Linguini in reichlich Salzwasser kochen. Guten Appetit! (Ich ließ die Tomaten etwas kräftiger kochen, da sie ja eine Menge Flüssigkeit enthalten und habe am Schluss auch etwas Mehl untergerührt) Auch gab es bei uns in Stücke geschnittene Grillwürstchen dazu, die ich vorher in der Pfanne schön gebräunt hatte und am Schluss der Soße beigab. Der Fantasie kann man freien Lauf lassen.....
17. September
Eröffnungsfeier der Paralympics. Hut ab vor diesen Menschen, die sich trotz einer Behinderung, nicht aufgeben.
18. September
Auf der "Wiesn" in München ist wieder allerhand los, das Oktoberfest wird heute eröffnet. Viel Spaß!
Herbstanfang 22. September
Pünktlich auf's Stichwort ist er wieder da:
Pustewind
Blase nur, Herr Pustemeier! Dafür geb ich keinen Dreier. Meinst du, so was könnt mich rühren? Grade geh ich nun spazieren, und ich pfeif auf deine Wut. Hui -! da pfeift er - Wui -! da greift er - Donnerwetter! Halt ihn, Vetter! Himmel, hilf! Mein neuer Hut!
Adolf Holst
25. September
das Cannstatter Volksfest wurde eröffnet
hier geht's zur Bilderseite dieses Festes
29. September
Sammeln sich doch in den Haushalten, überhaupt gegen Ende des Monats, oft sehr viele Rechnungen an, die darauf warten, bezahlt zu werden.
Natürlich bleiben Mahnungen nicht aus.Vorschlag:
Brief an die mahnende Firma:Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bezahle meine Rechnungen nie sofort. Vielmehr werden diese am Monatsanfang in eine große sich drehende Trommel geworfen, aus der ich mit verbunden Augen drei ziehe.
Diese bezahle ich sofort.
Bitte haben sie etwas Geduld, bis das große Los auf sie fällt!
Wollte Euch diesen Beitrag, den ich morgens im Rundfunk hörte, nicht vorenthalten.
1. Oktober 2004
Das letzte Vierteljahr ist angebrochen...
Herbst Kommt ein Reiflein in der Nacht, nimmt den Rosen ihre Pracht, fallen ab, sinken in das kühle Grab.
Deine Schönheit wird vergehn, wie die Rosen im Garten stehn, fallen ab, sinken in das kühle Grab.
In der Erde schläft nun still, was im Frühling blühen will. Ruhe aus, schlaf still im dunklen Haus.
Aus Lothringen
3. Oktober 2004
Erntedank und "Tag der deutschen Einheit"
Verse dazu unter den Gedichten bei "Festlichkeiten" und "Erinnerungen"....
13. Oktober
Der Nebel wogt, der Nebel wallt, die Seele friert, es ist ihr kalt! Ein Lächeln aus dem Herzen, lässt Lippen wieder scherzen. Jeden Tag an Menschen denken, ihnen wahre Freundschaft schenken, diese kommt bestimmt zurück, mit einem großen Anteil Glück. Heidi
15. Oktober
Etwas zur Unterhaltung. Viel Spaß beim Knobeln:
Spätabends kommen 4 Wanderer an eine Brücke,
über die sie gehen müssen, um ihr Ziel zu erreichen.
Es ist bereits stockdunkel.
Sie haben eine Taschenlampe mit einer Leuchtzeit von 60 Minuten dabei.
Leider ist die Brücke nur von max. 2 Wanderern gleichzeitig begehbar.
Für die Wegstrecke brauchen die Wanderer unterschiedlich lange:
1. Wanderer = 5 Min.
2. Wanderer = 10 Min.
3. Wanderer = 20 Min.
4. Wanderer = 25 Min.
Aufgabe: Legen Sie eine Abfolge
fest,
damit die 4 Wanderer innerhalb
einer Stunde über die Brücke kommen.
Zitat: Der Weg ist das Ziel!
16. Oktober 2004
Stuttgarter Zeitung am 16.10.2004
Von einer Mail-Freundin entdeckt...
Nicht vermisst, aber gefunden
Am Freitag wurde gegen Mitternacht eine 79jährige Frau vermisst. Die Polizei machte sich gegen 3.30 Uhr auf die Suche. Um 7.30 Uhr wurde eine hilflose Person, stark unterkühlt, auf einem Grillplatz gefunden. Dabei handelte es sich um einen 90jährigen Mann, der noch gar nicht vermisst wurde. Er konnte nicht Einschlafen, und wollte noch einen kleinen Spaziergang machen. Bei einem Schwächeanfall ist er gestürzt, konnte ohne Hilfe nicht aufstehen und musste die ganze Nacht auf dem Waldboden liegend zubringen.
Die Polizeibeamten waren glücklich ein Menschenleben gerettet zu haben - ihren eigentlichen Auftrag hatten sie aber noch nicht erfüllt.
Um 10.30 Uhr endlich entdeckte ein Polizeihubschrauber mit Hilfe einer Wärmebildkamera die Gesuchte in einem kaum begehbaren Waldweg - mit gebrochenem Bein. Sie wurde beim Pilze suchen von der Dunkelheit überrascht. Als sie umkehren wollte, ist sie auf dem nassen Waldboden ausgerutscht und gestürzt.
Ende gut, alles gut: Manchmal kann ein Unglück auch zu einem echten Glücksfall werden.
Wow...
Im IG-Metall-Monatsmagazin entdeckt.
"Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
heute möchte ich mein Versprechen von der letzten Betriebsversammlung einlösen, jedem Mitarbeiter, der auf 10 % seines Lohns verzichtet, ein Eis auszugeben.
Ich freue mich, dass mehr als 85 % der Mitarbeiter dem Lohnverzicht zugestimmt haben. Durch diese Maßnahme ist es uns gelungen, die heutige Situation nachhaltig positiv zu verändern. Wir befinden uns jetzt mitten im Erneuerungsprozess durch den Austausch der alten Maschinen.
Uns allen wünsche ich einen guten Anlauf, damit die gewünschte Produktivitätssteigerung erreicht wird.
Der Eiswagen kommt das erste Mal am Montag, dem 21. Juni 2004 um 13 Uhr. Den nächsten Termin gebe ich rechtzeitig bekannt.
Lassen Sie sich das Eis schmecken."
Halloween - Ende Oktober
Die Geschichte von Halloween...

Das Fest hat seinen Ursprung in vorchristlichen Festen, wahrscheinlich hat es seine Wurzeln in Irland. Weite Bestandteile der mit Halloween verbundenen Bräuche gehen auf eine Zeremonie keltischer Druiden zurück:
Die Kelten hatten Feiern für zwei Hauptgottheiten -
den Sonnengott und den Totengott (Samhain).
Zu Beginn eines neuen keltischen Jahres am 01. November wurde Samhain gefeiert, der nach dem alten Glauben am letzten Tag des keltischen Jahres
(31. Oktober) den Seelen derer, die im vergangenen Jahr gestorben waren, erlaubte, nach Hause zurückzukehren.
Um sich vor den Geistern der Toten, Hexen, Dämonen zu schützen wurden mit Getreideopfern große Feuer entzündet um die Seelen der Verstorbenen zu beschwichtigen; auch verkleidete man sich mit Tierfellen und Tierköpfen um die Geister zu erschrecken. Vor den Häusern wurden kleine Gaben ("treats") aufgestellt, die die Geister besänftigen und sie von Untaten abhalten sollten; später ging man dazu über, Gesichter in Rüben zu schnitzen, um die Geister glauben zu machen, an diesem Ort hause bereits eine verdammte Seele.
(s. auch Jack o'Lantern}
Nach der Unterwerfung der Kelten durch die Römer wurden die Zeremonien weitgehend beibehalten, obwohl den neuen Machthabern diese Bräuche fremd waren. Papst Gregor IV. schließlich beschloss 837 n. Chr., die Bräuche der Kelten zu "christianisieren" anstatt sie unter großem Widerstand abschaffen zu lassen und ordnete an, dass der 01. November von der Christenheit als "Tag aller Heiligen" gefeiert werden solle.
Von diesem Feiertag leitet sich auch der Name des Festtages ab: "Allerheiligen" heißt im Englischen "All Hallows", der Abend davor "All Hallows Eve(ening)" . Im Laufe der Zeit wurde dies verkürzt zum heutigen "Halloween".
Während der gossen Hungersnot 1845-1850 in Irland wanderten Hunderttausende Iren nach Amerika aus, und brachten den Brauch von Halloween mit in die neue Welt. Und weil Rüben damals in Amerika nur wenig verbreitet waren, wurde aus dem Rübengesicht bald die "Kürbislaterne" Jack o'Lantern.
Auch heute noch werden - vor allem in Amerika, Frankreich und Irland - bei den Halloweenfeiern die alten Riten im Kern beibehalten, allerdings ohne den eigentlichen spirituellen Hintergrund: Die Kinder verkleiden sich als Geister oder andere Schauergestalten und ziehen von Haus zu Haus um eine Gabe ("treat") zu erbitten, andernfalls wird das Opfer "heimgesucht"; die Kürbislaterne leuchtet dabei den Weg ...Die Geschichte von Jack o'Lantern
An einem Abend vor Allerheiligen saß Jack, ein geiziger, trunksüchtiger Schmied in seinem Dorf in Irland in einer Kneipe. Ihm erschien der Teufel und wollte ihn mit hinabnehmen in sein Reich. Jack bot ihm seine Seele an für einen letzten Drink. Der Teufel stimmte zu und verwandelte sich selbst in eine Sixpence-Münze, um den Wirt zu bezahlen. Jack aber steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Und weil er im Geldbeutel ein silbernes Kreuz bei sich trug, konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Jack handelte mit dem Teufel: Er ließ ihn frei und der Teufel versprach, dass Jacks Seele noch 10 Jahre frei sein solle.
Nach 10 Jahren, in der Nacht vor Allerheiligen, kam der Teufel zurück und wollte Jack mit sich nehmen. Jack bat ihn um einen letzten Gefallen: Seine Henkersmahlzeit solle ein Apfel sein, den der Teufel ihm pflückte. Der Teufel tat ihm den Gefallen und kletterte auf einen Apfelbaum. Jack zog blitzschnell sein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Rinde des Baumes; der Teufel war auf dem Baum gefangen - außer Stande, Jack mit sich zu nehmen. Jack handelte abermals mit dem Teufel: Er entfernte das Kreuz und der Teufel versprach, dass er niemals Jacks Seele holen werde.
Als Jack Jahre später starb, wurde ihm an der Himmelspforte der Zutritt verwehrt, weil er sein Leben lang geizig, falsch und hinterlistig gewesen war. Er wurde zu den Höllentoren geschickt. Aber auch dort wurde ihm der Eintritt verwehrt, weil der Teufel ja sein Versprechen gegeben hatte, niemals Jacks Seele zu holen.
Der Teufel schickte ihn zurück woher er gekommen war - und weil es so dunkel, kalt und windig und der Weg so weit war, bekam Jack ein Stück Kohle direkt aus dem Höllenfeuer mit auf den Weg.
Jack legte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe damit sie nicht verlöschte und machte sich auf. Seitdem wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit - bis zum Tag des jüngsten Gerichts ...
30./31. Oktober
Die Uhren werden umgestellt:
Die gestohlene Zeit
Eine Stunde, im Frühjahr gestohlen,
dürfen wir uns nun wieder holen!
Am 31. Oktober ist es soweit,
wir bekommen sie wieder, diese Zeit!
Nach der Nacht,
morgens um acht,
ist es erst sieben!
Bleibt einfach liegen!
Dreht euch noch mal um, im Bett,
ist's bei dem Wetter nicht nett?
Heidi
Nebel, Nebel, weißer Hauch,
walle über Baum und Strauch!
Nebel, Nebel, weiße Wand,
fliege ins weite Land,
fliege über Tal und Höhn,
lass die goldne Sonne sehn!
Nebel!
- Weise aus
‚Musikanten die kommen' -
1. November - Allerheiligen- Allerseelen
Allerheiligen, Allerseelen,
manche Erinnerungen quälen,
an Menschen, die es nicht mehr gibt,
die man doch so sehr geliebt.
Mit ihrem Lachen, ihrem Weinen,
noch nahe sie uns erscheinen.
Ein gemeinsames Leben,
wird es nie mehr geben.
Kehrt auch Trauer bei uns ein
in den Herzen werden sie immer sein.
Heidi
Jetzt beginnt die Zeit des Besinnens. Die Kinder werden mit ihren Laternen abends um die Häuser ziehen und die uns so bekannten Liedchen singen. Nicht mehr lang und wir dürfen das erste Kerzchen am Adventskranz anzünden und dann.... ja dann ist bald Weihnachten...
3. November - Hubertustag
Gemäß der überlieferten Legende wurde Hubertus um 655 als Sohn eines Edelmannes geboren und starb im Jahre 728. Anfangs führte er ein eitles, vergnügungssüchtiges Leben und war ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch aufgespürt hatte und ihn verfolgte, um ihn zu töten, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: "Hubertus, warum verfolgst du mich?" Hubertus stieg vorn Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an beendete er das Jagen und führte fortan ein einfaches Leben. Später wurde er sogar Bischof zu Maastricht und Lüttich.
8. November
Diesen Zeitungsbericht erhielt ich von meiner Mail-Freundin Sonja:
Ein Reh als Ruhestörer
In der dritten EtageOchtrup (dpa) - In der dritten Etage eines Wohnhauses im westfälischen Ochtrup haben Polizisten ein Reh als Ruhestörer ausgemacht. Mit lauten Schreien und Sprüngen bis an die Decke hatte das Tier dort im Hausflur für Aufmerksamkeit gesorgt, bis die Bewohner den Notruf wählten, berichtete die Polizei am Sonntag. An einen Rückzug in den Wald dachte das renitente Reh nach der Rettungsaktion allerdings nicht: Keine drei Stunden später musste die Polizei es aus einem Hühnerstall befreien.
11. November
Am 11.11. feiern wir das Fest des Heiligen Martin, dem Bischof von Tours und Apostel von Gallien, der im Jahr 397 n.Chr. gestorben ist. St. Martin gründete das erste Kloster in Gallien und ist noch immer unser Vorbild für Nächstenliebe und das Mönchtum.
Die typischen Attribute dieses bedeutenden Heiligen sind der Mantel und die Gans. Den Mantel hat er der Legende nach als Soldat mit einem frierenden Bettler geteilt. Der Brauch, am Abend des Martinsfestes einen Gänsebraten zu essen, ist wohl darauf zurückzuführen, dass die Bauern früher an diesem Tag ihren Tribut zahlten, unter anderem eben auch Gänse.
In vielen Gegenden und vor allem in früherer Zeit galt der Martinstag als Ende der Korn- und Weinernte und Beginn der Winterwirtschaft. Sommerliche Dienst- und Pachtverhältnisse endeten an diesem Tag. Pachtzins wurde fällig und zumeist in Naturalien ausgezahlt; das Gesinde wurde entlohnt. Von nun an fand die Arbeit in den Häusern statt.
Der wohl bekannteste und beliebteste Martinsbrauch heutzutage ist der Laternenumzug, der vor allem im norddeutschen Bereich, am Niederrhein, in Holland und Luxemburg stattfindet. Kinder ziehen danach noch mit ihren Laternchen von Haus zu Haus und bitten um "milde Gaben", die sie in Form von Süßigkeiten erhalten.
In allen Gegenden, in denen Karneval, Fasching oder Fastnacht gefeiert wird, beginnt am 11.11. offiziell die Karnevalszeit mit ihren Sitzungen und Vorbereitungen auf das närrische Treiben im Februar.
Aus unserem Kalenderblatt...
14. November
Volkstrauertag
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
War Teil von unserem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
Uns immer wieder fehlen.
(als Nachruf)
17. November
Buß- und Bettag
zu Dir rufe ich in der Frühe des
Tages,
Hilf mir beten.
In mir ist es finster, aber bei Dir ist das Licht;
Ich bin einsam, aber Du verläßt mich nicht;
Ich bin kleinmütig, aber bei Dir ist die Hilfe;
Ich bin unruhig, aber bei Dir ist der Friede;
In mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld;
Ich verstehe Deine Wege nicht,
aber Du weißt den Weg für mich."
Dietrich Bonhoeffer
(evang. Theologe)
21. November 2004
Totensonntag
Bitten der Kinder
Die Häuser sollen nicht brennen,
Bomber sollte man nicht kennen.
Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Leben soll keine Straf' sein.
Die Mütter sollen nicht weinen,
keiner soll töten einen.
Alle sollen was bauen,
da kann man allen trauen.
Die Jungen sollen's erreichen,
die Alten desgleichen.
Bertold Brecht
28. November
Erster Advent

Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt,
bald sind's zwei, drei und vier, dann ist das Christkind hier
Hier geht's zur Weihnachtsseite
Vorweihnacht
Ein Tännchen im Garten,
ein Tännchen im Wald,
die Flocken, sie wirbeln,
und Weihnacht ist bald.
Verfasser unbekannt
4. Dezember - Barbara-Tag
Heute werden in den Gärten die Barbarazweige geschnitten, damit sie uns an Weihnachten mit ihren Blüten erfreuen.
5. Dezember
Zweiter Advent

6. Dezember - Nikolaustag
Lieber guter Nikolaus, bring den kleinen Kindern was,
lass die großen laufen, die können sich was kaufen.

12. Dezember
Dritter Advent

![]()
19. Dezember
Vierter Advent

22. Dezember
bei "ha ha ha" neue Witze und lustige Geschichten
23. Dezember
Etwas Interessantes aus unserer Zeitung:
Trinken statt Besinnlichkeit - Weihnachtsfeiern in Großbritannien
Das Motto lautet eher "O du fröhliche", als "Stille Nacht"
Bei den Weihnachtsfeiern in den Betrieben und Büros wird getrunken bis zur Besinnungslosigkeit. Kerzen oder brennbarer, weil mit Alkohol voll gesogener Weihnachtspudding, können die Festivitäten außer Kontrolle geraten lassen.Leitfaden der Königlichen Gesellschaft zur Verhütung von Unfällen beim Kampftrinken:
‚Die Belegung sollte der Versuchung widerstehen, Körperteile auf dem Fotokopierer abzulichten - wegen des Risikos, sich an empfindlichen Stellen zu verletzen, wenn das Glas zersplittert.'
Der nackte Hintern auf dem Fotokopierer behört schon lange für berauschte Briten zu einem Muss bei den betrieblichen Weihnachtsfeiern.
Auch von Weihnachtstänzchen auf dem Schreibtisch wird abgeraten, damit man nicht im Krankenhaus aufwachen muss.
24. Dezember
Wolfgangs Weihnachtspredigt,
die er als Laienprediger verfasste:

Christvesper am 24.12.2004
im Altenpflegeheim Wolfenbüttel
Lukas 2, 10-11
UND DER ENGEL SPRACH ZU IHNEN:
FÜRCHTET EUCH NICHT!
SIEHE, ICH VERKÜNDIGE EUCH GROSSE FREUDE,
DIE ALLEM VOLK WIDERFAHREN WIRD;
DENN EUCH IST HEUTE DER HEILAND GEBOREN,
WELCHER IST CHRISTUS, DER HERR, IN DER STADT DAVIDS.
Liebe Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hier im Saal und an den Lautsprechern!
Sie haben in Ihrem Leben vielleicht schon sehr viele Heilig-Abend-Predigten gehört oder noch keine, weil Sie keine Beziehung dazu hatten. Aber heute sind Sie hier und hören dieser Predigt zu.
Sie werden denken, das kennen und wissen wir doch schon alles, es wird jedes Jahr dasselbe gepredigt. Es mag sein, dass Sie heute aus alter Tradition oder weil man Sie überredet hat, an dieser Christvesper teilzunehmen, gekommen sind.
Es mag sein, dass Sie ein Wort der Freude, des Zuspruchs und der Kraft, gerade in Ihrer jetzigen Situation für Ihr weiteres Leben erwarten.
Wir wissen, die Botschaft des Heiligen Abends ist seit über 2000 Jahren die gleiche und sie gilt heute im Jahr 2004, auch noch.
"SIEHE, ICH VERKÜNDIGE EUCH GROSSE FREUDE,
DIE ALLEM VOLK WIDERFAHREN WIRD;
EUCH IST HEUTE DER HEILAND GEBOREN."Diese Botschaft der Freude gilt jedem Menschen, auch Ihnen, die Sie hierher gekommen sind oder an den Lautsprechern zuhören, egal, ob Sie im Rollstuhl sitzen, im Bett liegen müssen oder zu Fuß gekommen sind.
EUCH IST HEUTE DER HEILAND GEBOREN!
Diese Botschaft der Freude hat Gott Ihnen allen persönlich als Geschenk mitgebracht und dieses Geschenk besagt:
GOTT HAT EUCH LIEB!Hinter jedem Geschenk, welches wir gerne geben, das wir uns gegenseitig machen, sollte unsere Liebe stecken. Mit jedem ehrlich gemeinten Geschenk, deshalb freuen wir uns ja auch darüber, sagt der Schenkende: ICH HAB DICH LIEB! Feinde machen sich keine Geschenke.
An jedem Heiligen Abend gibt es das große Geschenk Gottes. Gott sagt: ICH HABE EUCH LIEB. Ihr seid krank und manchmal einsam, von den Menschen allein gelassen, trotzdem, ICH HABE EUCH LIEB!
Auch an diesem Heiligen Abend kommt Jesus Christus in unsere Welt, der uns Menschen immer gesagt hat und uns noch heute sagt: GOTT HAT DIE MENSCHEN LIEB.
Wenn das kein Grund zur Freude ist, auch wenn man krank und schwach ist, dass der große, allmächtige Gott, der allen Grund hätte, uns Menschen zu verdammen, sich um uns kümmert und uns immer wieder Hilfen zum Leben gibt?
Einige unter uns könnten sagen: Ich kann mich dieses Jahr Weihnachten nicht freuen, denn meine Krankheit hat sich verschlimmert, ich werde von vielen vergessen, man ist so unfreundlich zu mir, man merkt nicht, wenn ich Kummer habe, ich komme als alter Mensch mit der heutigen Welt nicht mehr zurecht.
Auch Mitarbeiter könnten so denken. 5 Millionen Arbeitslose, die wirtschaftlichen Verhältnisse in den Familien haben sich drastisch verschlechtert, die Angst um den Arbeitsplatz, die Zukunft der Kinder und auch die Angst vor dem, was in meinem eigenen Alter werden wird. Fragen über Fragen, habe ich noch genug zum Leben, bekomme ich überhaupt noch Rente? Kann ich noch alles bezahlen, wenn ich mal krank bin?
Die Ängste machen die Menschen unruhig, machen sie hart im Umgang miteinander, weil jeder nur noch mit sich beschäftigt ist. Da ist wenig Platz für Nächstenliebe, wir leben inzwischen in einer menschlichen Eiszeit.
Aber auch den Menschen unter uns, die solche Gedanken haben gilt:
FREUE DICH, DIR IST DER HEILAND GEBOREN. GOTT HAT DICH LIEB!Mancher mag jetzt denken: Ich brauche die Liebe Gottes nicht, ich versuche, niemandem Unrecht zu tun und im übrigen will ich meine Ruhe haben.
Wer so denkt, lebt in einem gefährlichen Irrtum , denn ohne Gottes Liebe kann keiner leben, denn er hat das letzte Wort über uns.
Die Botschaft des Heiligen Abends lautet: GOTT HAT DICH LIEB, in all deiner menschlichen Schwäche, auch die nicht an ihn glauben und die ihm den Rücken gekehrt haben. Er hat durch die Geburt seines Sohnes Jesus Christus dafür gesorgt, dass die Verbindung zwischen Gott und den Menschen niemals abreißt.
Diese Botschaft gilt allen Menschen. Gott hat auch den Menschen lieb, der jetzt neben Ihnen sitzt und mit dem Sie heute vielleicht noch gestritten haben. Gott hat auch Ihre Kinder lieb, die Sie vielleicht so selten besuchen. Gott hat auch die alten Menschen lieb, die anderen in der heutigen Zeit oftmals lästig sind.
Wir müssen uns fragen, wenn Gott uns, aber auch alle anderen Menschen liebt, benehmen wir uns dann richtig gegenüber den von Gott geliebten Menschen, mit denen wir zusammenleben?
Dürfen wir dann noch unfreundlich, bösartig, eifersüchtig und egoistisch sein? Dürfen wir dann noch das so beliebte Spiel weitertreiben und über andere Leute schlechte Dinge verbreiten? Dürfen wir dann noch Gott für unsere Krankheit, für Unglücke, Katastrophen, Krieg und eine zerstörte Umwelt, die wir Menschen verursacht haben, verantwortlich machen?
Am Heiligen Abend 2004 wird uns zum wiederholten Male gesagt: GOTT HAT DICH LIEB! Jesus Christus ist der Beweis dafür. Er wurde am Heiligen Abend für uns geboren und starb am Karfreitag für uns am Kreuz.Glauben wir es doch endlich und machen Ernst damit: Gott hat uns lieb, trotz allem! Gott hat auch unsere Feinde lieb, trotz allem!
Wir sollten es doch endlich begreifen und unsere Konsequenzen daraus ziehen. Lassen Sie uns und unser Leben ändern, heute noch.Lassen Sie uns alle ein Leben im Licht von Weihnachten führen. Lassen Sie uns die von Gott geschenkte Liebe, die wertvoller ist als jedes materielle Geschenk, an unsere Mitmenschen weitergeben, dann werden wir erleben, dass wir selbst und auch die anderen Menschen glücklich und froh dabei werden.
Wenn es uns gelingt, das Geschenk Gottes anzunehmen, dann wird es auch bei uns Weihnachten werden, nicht nur an den Feiertagen, egal, ob wir krank oder gesund, alt oder jung, schwach oder stark sind.
Amen.Wir wollen beten:
Lieber Vater im Himmel,
wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wieder Heilig Abend feiern dürfen.
Lass uns erkennen, dass das größte Geschenk und die wahre Weihnachtsfreude die ist, dass wir wissen dürfen, Du hast uns lieb, wir sind Dir nicht gleichgültig.
Amen.Gebet:
Herr wir bitten Dich, mach uns zu Menschen Deines Friedens, deren Lebensmitte Du bist und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere menschliche Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unseren Herren. Amen.
Ein friedliches Weihnachtsfest wünsche ich allen meinen Freunden und Besuchern - Heidi
28. Dezember
Erschüttert, ergriffen und mit Tränen in den Augen verfolge ich die Berichte der Medien über die vielen Opfer der Flutwelle. Ohnmächtig und machtlos fühle ich mich, außerstande zu helfen. Es bleibt nur noch das Beten.
31. Dezember
