April dann bekleidet die Erde mit Klee,

bald bringt er uns Regen, bald bringt er uns Schnee.

April 2005

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Der Name April ist vom lateinischen "aperire" = öffnen abgeleitet, da mit ihm das Frühjahr anfängt und die Blumen sich durch die zunehmende Wärme zu öffnen beginnen. Er wurde früher auch - in Anspielung auf sein Wetter - "Launing" genannt.

1. April

April

Und wenn du jetzt aufwachst morgens ...
ganz leis und fein
spielt um die Dächer
der Sonnenschein,
und du bist nicht mehr müde,
wie sonst, und verzagt:
was soll nun wieder
voll Mühsal und Plag
der ganze lange endlose Tag!?

Froh und munter
geht's ihm entgegen,
und alles ist so wunderbar
frisch und stark und hell und klar,
das ganze Leben so frei, so leicht,
dass du dich selber drüber wunderst:
von was für töricht dummen Dingen
du das Herz dir ließest zwingen
und kaum begreifst:
mit welch erbärmlichen Kleinigkeiten
die Menschen sich das Leben verleiden ...

Kleinigkeiten, ob denen es kaum
der Mühe wert, ein Wort zu verlieren,
geschweige denn tage- und wochenlang
zu quälen sich und zu schikanieren ...
und vollends jetzt, da's Frühling wird
und, wenn du aufwachst morgens,
ganz leis und fein
um die Dächer spielt
der Sonnenschein
und alles rings so wunderbar
frisch und stark und hell und klar ...
wozu sich da grämen und betrüben!
nein, weg mit all den Schererei'n!
es lohnt sich da wahrlich nur: zu lieben!
es lohnt sich da wahrlich nur: froh zu sein!

Cäsar Flaischlen (1864-1920)

2. April

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen


"Hundebabys zu verkaufen."


Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, "Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u. 50 Dollar".
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?" Der Besitzer grinste und pfiff.
Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.
Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"
Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen.
Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn dir."

Der Bub war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.

Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde."

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Im Leben kommt es nicht darauf an wer du bist, sondern dass jemand dich dafür schätzt, was du bist, dich akzeptiert und liebt!!!

3. April

Frühling
Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"
Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"
Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!" - da wusst' ich genug!
Gedicht von Heinrich Seidel

4. April

Ja, und nun geht es wieder los mit der Gartenarbeit. Mitte letzter Woche habe ich bereits im Gewächshäuschen Kresse, Radieschen und Rettiche ausgesät. Die Kresse ist bereits gekeimt und die Radieschen kann man auch schon erkennen.

Markiersaat

Was ist das eigentlich?
Es gibt Sämereien, die eine recht lange Zeit im Boden liegen, bis sich der Keim an der Erdoberfläche zeigt. Zu diesen schwerfällig keimenden Sorten zählen vor allen Dingen Möhren und Karotten, Petersilie, Zwiebeln und einige Gewürzkräuter. Im Gegensatz zu diesen erwünschten Nutzpflanzen sind Unkräuter ungleich viel schneller, wenn es ums Keimen geht, aber da man die Reihen mit den Aussaaten auf dem Beet nicht oder fast nicht erkennen kann, sind die Unkräuter kaum zu bekämpfen. Um jedoch ein frühzeitiges Hacken zu ermöglichen, verwendet man die sogenannte Markiersaat. Das sind schnellkeimende Sorten, die in die gleichen Reihen wie die gewünschten Pflanzen gesät werden. Am besten eignen sich dazu Radieschen oder Salat. Beide stören die Hauptsaat nicht, weil Radieschen schon bald geerntet werden und Salat verpflanzt wird. Mit Hilfe der Markiersaat sind also die Aussaatreihen leicht zu erkennen und aufkeimendes Unkraut kann ferngehalten werden. Frühzeitiges Hacken dient aber nicht nur der Unkrautbekämpfung. Gelockerter Boden trocknet nicht so rasch aus, und der Samen keimt deshalb gleichmäßiger und zuverlässiger.

5. April

Neues auf der HP: April-Digitalbilder

Der Bauer und sein Sohn

Der Bauer steht vor seinem Feld
und zieht die Stirne kraus in Falten.
"Ich hab den Acker wohlbestellt,
auf reine Aussaat streng gehalten;
nun seh mir eins das Unkraut an!
Das hat der böse Feind getan!"

Da kommt sein Knabe hochbeglückt,
mit bunten Blüten reich beladen;
im Felde hat er sie gepflückt,
Kornblumen sind es, Mohn und Raden.
Er jauchzt:" Sieh, Vater, nur die Pracht!
Die hat der liebe Gott!" gemacht!"

Julius Sturm (1816-1896)

6. April

Ein kleiner Engel zerschneidet die Zeit

Hinter den Wolken, irgendwo weit,
Sitzt ein kleiner Engel
und zerschneidet die Zeit
mit einer großen Schere,
Als wenn's eine Zeitung wäre.
Er schnickert in die Kreuz und die Quer
Ganz einfach so vor sich her,
Wie es ihm grad in den Sinn kommt,
und wo seine Schere hinkommt.

Was bleibt von der Zeit?
Was bleibt dir und mir?
Was bleibt, was bleibt uns Allen?
Viele kleine Schnitzel Papier,
Die in Gottes Papierkorb fallen...

Hinter den Wolken, irgendwo weit,
Sitzt ein kleiner Engel
und zerschneidet die Zeit
Mit einer großen Schere,
Er zerschneidet das Glück,
er zerschneidet das Leid,
Er zerschneidet die ganze Ewigkeit,
als wenn sie aus Pappe wäre...

Siegfried von Vegesack

7. April

Nach der Ehe mit einem Alkoholiker, gelangte ich vor ca. 8 Jahren zufällig zu einer Suchtkranken-Gesprächsgruppe. Was ich damals als junge Frau nicht wusste, erfuhr ich hier.
In dieser Gruppe, die unter der Leitung eines Psychotherapeuten stattfindet, bekam ich vor kurzem eine Broschüre, die ich sehr interessant finde.

Eine Angehörige erzählt:

Mein Name ist Lisa.
Ich bin mit einem alkoholkranken Mann verheiratet. Als ich Herbert kennen lernte, hat er nur ab und zu getrunken. Ich mochte ihn, und wir haben geheiratet, später ein Haus gebaut. Wir haben zwei Kinder. Zuerst habe ich Herberts Trinkerei entschuldigt. Schließlich trinkt doch jeder mal was. Stress bei der Arbeit, Verantwortung für Haus und Kinder - kein Wunder, dass er da auch mal ein Gläschen zu viel trank. Ich hab immer zu ihm gehalten, auch gegenüber seinem Chef und Freunden.

Wenn wir allein waren, machte ich ihm Vorwürfe wegen der Trinkerei. Er hatte sich verändert, war nicht mehr fröhlich, trank immer häufiger und immer mehr. Ich fing an, Alkohol wegzuschütten, die Bierflaschen zu zählen, Striche an den Flaschen zu machen. Ich wollte sehen, wie viel er getrunken hatte. Er behauptete ja, er trinke gar nicht so viel.

Ich entschuldigte ihn bei der Arbeit, wenn er verkatert im Bett lag. Er versteckte die Flaschen, trank heimlich, ich fand sie in den Gummistiefeln und an anderen unmöglichen Stellen. Manchmal versprach er aufzuhören. Er ließ es dann ein oder zwei Tage und ich hatte Hoffnung. Aber bald fing er wieder an. Und ich saß heulend in der Ecke.

Ich arbeitete halbtags, damit das Geld reichte. Saufen kostet eine Menge. Ich war zuständig für die Kinder, den Haushalt, das Haus, den Garten. Für alles. Herbert lag meistens betrunken auf der Couch. Manchmal hasste ich ihn. Manchmal war ich so wütend, dass ich ihn am liebsten umgebracht hätte. Wir stritten uns nur noch und das heftig, bis hin zu Handgreiflichkeiten.

Immer ging es um den Alkohol. Ich dachte nur noch Sachen wie: Wird er nüchtern sein, wenn er nach Hause kommt? Wieso hört er nicht auf mit der Trinkerei? Hoffentlich verliert er seine Arbeit nicht. Hoffentlich merken die Kinder und die Nachbarn nichts. Hoffentlich packe ich das alles. Hoffentlich merkt niemand was. Ich war ziemlich verzweifelt, habe mich schuldig gefühlt und geschämt.

Ich hatte ständig Kopfschmerzen, konnte nicht schlafen, ging zum Arzt und holte mir Pillen. Verdammt, wieso gab es eigentlich keine Pille für ihn, damit er aufhörte mit der Sauferei? Dann wäre alles gut. Solche Gedanken hatte ich damals.

Kommentar: Ich dachte, als ich diese Zeilen gelesen hatte, ein großer Teil meines damaligen Lebens spule sich ab, nur war es bei mir noch massiver, weil alles kaputt ging.

... Morgen berichte ich weiter ...

8. April

Weiter las ich in dieser Broschüre ...

Kennen wir das?

Der Abhängige ... hat sich verändert, war früher mal ganz anders. Er nimmt sein Suchtmittel heimlich und belügt sich und andere. Er sucht einen Anlass, das Suchtmittel zu nehmen und schiebt die Schuld anderen in die Schuhe. Er richtet seinen Tagesablauf auf den Konsum des Suchtmittels aus, ist oft launisch, verspricht sich zu ändern und schafft es nicht.

Angehörige ... übernehmen Aufgaben, die der Abhängige auch selbst machen könnte. Sie schwanken mit ihren Gefühlen für den Abhängigen zwischen Hass, Wut und Liebe. Sie entschuldigen das Verhalten des Abhängigen vor anderen und sich selbst. Sie wollen seinen Konsum kontrollieren oder verhindern, streiten sich immer häufiger, meist geht es dabei um die Sucht. Sie wollen auf keinen Fall, dass jemand von außen etwas von der Situation bemerkt, reagieren körperlich zum Beispiel mit Kopfschmerzen, Schlafstörungen auf die Belastungen und den Stress.

Ich kann das nur bestätigen, genauso ging es mir.

Lisa erzählt weiter:
Mir ist irgendwann der Zufall zu Hilfe gekommen. Bei der Arbeit fand ein "Sucht-Tag" statt, bei dem ich heimlich eine Broschüre über Alkoholabhängigkeit einsteckte. Danach besorgte ich mir noch mehr Informationen. Es dauerte etwas, bis ich mir eingestand: Herbert ist alkoholabhängig. Ich war an seiner Trinkerei nicht Schuld. Ich wollte ihm gerne helfen und damals glaubte ich, dass vor allem er sich ändern musste.

Was man tun kann:
Das Tabu brechen und über die belastende Situation reden.
Sich informieren über Suchtkrankheit, Suchtmittel und deren Wirkung.
Mit jemandem reden, der Wissen über oder eigene Erfahrungen mit der Suchtkrankheit hat.
Alle Beratungsstellen, Sucht-Selbsthilfegruppen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht.

Wieder erzählt Lisa:
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich traute, in diese Selbsthilfe-Gruppe zu gehen. Ich schämte mich und hatte Angst. Eigentlich bin ich nur dorthin, weil ich hoffte, die wüssten, wie ich Herbert vom Trinken wegbekomme. Erstmal hörte ich in der Gruppe nur zu, dann erzählte ich über mich. Es tat unglaublich gut, mal über alles zu reden. Vor allem: Die Menschen dort verstanden mich, sie erlebten ja dasselbe wie ich. Im Laufe der Zeit erfuhr ich dort eine Menge über das gut gemeinte, aber falsche Verhalten von Angehörigen. Ungewollt hatte ich Herbert damit in seiner Sucht unterstützt. Ich fange gerade an, mich ihm gegenüber anders zu verhalten und habe verstanden: Ihn kann ich nicht ändern, aber mich. Die Gruppe hilft mir dabei, denn manchmal ist es ziemlich schwierig. Ich gewöhne mich gerade daran, dass jeder kleine Schritt ein großer Erfolg ist.

Wie sollte man sich verhalten?
Vor der Abhängigkeit kapitulieren,
man kann einen anderen Menschen nicht ändern nur sich selbst.
Beispiel: Diesen Menschen nicht mehr maßregeln, keine Bierflaschen zählen und auch keine Striche machen, auch das Suchtmittel nicht suchen.
Die Verantwortung für die Sucht an den Abhängigen zurückgeben und es dem Abhängigen mitteilen. Damit der Abhängige etwas gegen seine Suchtprobleme tut, muss er die Konsequenzen daraus tragen. Ihn damit nicht im Stich lassen, im Gegenteil: Diese "Nicht-Hilfe" ist die beste Hilfe.

Was hätte ich mich früher gefreut, wenn ich über diese Dinge Bescheid gewusst hätte. Heute bin ich froh, anderen Menschen helfen zu dürfen, eben in dieser Gesprächsgruppe.
Heidi

9. April

Der Weg ist oft lange und von dunklen Wolken beschattet...

...doch auch in dunklen Stunden gibt's einen Lichtblick...

...es gibt immer kleine Hilfen die uns manchmal,
wie ein unsichtbarer Faden und ganz unbemerkt
einen Augenblick durchs Leben navigieren...

...niemand räumt uns die Steine aus unserem Weg,
aber vielleicht lernen wir die Form der Steine zu erkennen
und finden so den Weg, sie einfacher zu überwinden...

...die Sonne verabschiedet sich jeden Abend...
...doch jeder neue Morgen bringt sie uns wieder zurück
und jeder Tag gibt uns eine neue Chance...

...unser Leben ist wie ein Ozean,
wir haben zu kämpfen, mit kleinen und größeren Wogen...

...wir werden irgendwann, irgendwo stranden...
...denn ganz egal wie turbulent und steinig der Weg war,
das Ziel wird immer paradiesisch sein...

...ein Ort zum Ausruhen und Genießen,
aber auch um uns Gedanken über unser neues Ziel zu machen.
Der Ausgangspunkt um den neuen Weg gestärkt
und optimistisch zu beschreiten!

Das eigene Leben zu leben ist unsere schwierigste Aufgabe!
Es gibt keine Vorlage, kein Patentrezept!
Wir sind frei, dürfen Fehler machen,
können uns verbessern und bekommen eine neue Chance!
Wir haben immer eine Wahl!

Dein Leben liegt in deinen Händen!

Ein schöner Gedanke, deshalb mach immer das was Du willst -
solange Du niemandem dabei schadest!

10. April

Palma Christi oder Wunderbaum,

ist in unseren Breiten leider nur einjährig, da er sehr frostempfindlich ist, der Ricinus, wie er botanisch heißt. Als Kübelpflanze ist er besonders eindrucksvoll, weil er ab März im warmen Zimmer vorgezogen, schon bald eine beachtliche Größe erreicht. Mehr als zwei bis drei Meter Höhe ist für diese Pflanze, auch bei einjähriger Kultur, keine Seltenheit.
Nach Mitteleuropa kam die Palma Christi erst zu der Zeit der Kreuzzüge. Diesen Namen verdankt sie ihren riesigen handförmigen Blättern, die an eine Fächerpalme erinnern.
Die bohnenförmigen Samen keimen schneller, wenn man sie vor der Aussaat 24 Stunden im warmen Wasser quellen lässt. Sofort danach stecken wir die Samen etwa 2 cm tief in eine nahrhafte Blumenerde und gießen sie gut an. Die Töpfe in Folie gewickelt, stellen wir auf die Heizung. Solange die Folie beschlägt, ist die Erde feucht genug, anderenfalls muss gegossen werden. Nach etwa 6 bis 10 Tagen erscheint der Keim, nun müssen die Pflanzen besonders hell und warm stehen. Übrigens, ein kanadischer Gartenfreund berichtete, dass man dort die giftigen Ricinuskerne zur Wühlmausbekämpfung einsetzt, denn sie scheinen eine Delikatesse für diese Tiere zu sein.

Der Wunderbaum aus Afrika,
er bringt uns ferne Zonen nah.
Wenn er wächst wie hier zum Baum,
braucht er Dünger und viel Raum.

Hier unser Gartenerlebnis mit der Palma-Christi im eigenen Garten

11. April

Neues auf der HP: bei den "Geschichten": Bob, Gocko und die Krähen

Was Schönes...
Was Schönes weiß ich in unserm Garten.
Als ich dort ging, der Blumen zu warten,
hab ich's entdeckt, im Grünen versteckt,
wo die Rosen blühn an der sonnigen Wand.
Fast war ich erschrocken, als ich es fand:
Im zarten Geäst ein niedliches Nest,
geflochten gar zierlich aus Halmen und Moos;
vier Eierchen lagen in seinem Schoß.
Doch die Vögelein, wie Mäuschen so klein,
die piepsten so ängstlich, als wollten sie bitten:
"O geh!" Da bin ich weiter geschritten
und stand nun von fern. Das sahen sie gern,
und eines flog auf den Zweig und sang,
dass jauchzend es klang: "Hab Dank, hab Dank!"
Heinrich Seidel

12. April

Der Sauerampfer wurde vor ein paar Jahren als Delikatesse wiederentdeckt, doch das Kraut ist keineswegs "neu". Schon in der Antike, im alten Griechenland und auch in Rom, sowie später im Mittelalter hier in unserer Gegend, war es hochgeschätzt als Heil- und Küchenkraut.
Es wächst wild auf Weiden und feuchten Wiesen, aber mittlerweile wird es auch sehr gern im Garten kultiviert. Gerade jetzt im Frühjahr ist Sauerampfer einer der begehrtesten Vitamin-C-Lieferanten. Man kann ihn ähnlich wie Spinat zubereiten oder ihn mit Spinat mischen, sodass dieser etwas würziger schmeckt. Auch als Salat oder als cremige Suppe ist Sauerampfer köstlich. Als Heilmittel wird Sauerampfer bei Verdauungsbeschwerden genommen, und er kann, wie gesagt, auch Vitaminmangel beheben. Da er einen hohen Anteil organische Eisenverbindungen enthält, wird er auch gern bei Blutarmut gegeben.
Die Aussaat kann jetzt im Frühjahr auf feuchtem Boden in Reihen erfolgen, später wird auf 20 cm vereinzelt. Die jungen, zarten Blätter der Pflanze werden gepflückt. Wenn wir regelmäßig und häufig zupfen, bilden sich rasch neue Blätter, sodass eine lange Erntezeit gewährleistet ist. Wenn sich Blüten bilden, sollte man diese entfernen, damit die ganze Kraft der Pflanze in die Blattbildung geht. Eine Spätsaat im August ist ebenfalls möglich, die Ernte beginnt dann im nächsten Jahr. Sauerampfer ist eine ausdauernde Staude, die jahrelang an ihrem Platz wächst.


13. April

Der wilde Garten

Herr Krause von der Nachbarfirma
schimpft übern Zaun die Tante Irma,
weil rund ums alte gelbe Haus
zu sehen sei so mancher Graus,
weil Gras und Busch zu wild gedeih'n
und gar so laut die Vögel schrei'n.
Sie soll - so möcht' er - Raupen, Kröten
und all die andern Tiere töten.
"Die Ordnung herrscht in meinem Garten,
das kann ich auch von euch erwarten",
zeigt Krause dann auf seinen Rasen;
"Hier gibt es keine wilden Hasen,
kein Unkraut wächst, nicht mal ‚ne Kiefer,
hier findet man kein Ungeziefer."
Doch Tante Irma sagt kein Wort.
Ihr Garten ist der richt'ge Ort
für all die freien wilden Spiele.
Und Kinder kommen täglich viele,
von nah und fern, vom Nachbarhause,
darunter auch der Bub von Krause.
Unbekannter Verfasser

14. April

Hab wieder was Interessantes gefunden:

Backpulver

Man nehme....", so beginnen in Henriette Davidis (1801-1876) Kochbuchklassiker alle Backrezepte. Für die Weihnachtsbäckerei verlangt sie Zutaten wie Hirschhornsalz, Pottasche oder Weinstein. Backpulver gibt es nämlich erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
Sein Erfinder hatte allerdings nicht Kuchen, sondern Brot im Sinn.
Justus von Liebig (1803-1873) fand eine Alternative: Er nahm Natron statt Hefe.
Er stellte verschiedene Verbindungen her, worauf Reaktionen erfolgten. Auf diesem Prinzip basiert unser Backpulver. Aber Liebigs Erfindung taugte als Backhilfe für den Alltag nicht viel. Also wieder für den Kuchen aus der Apotheke Hirschhornsalz und Weinstein.
Ein Schüler Liebigs Norton Horsford, machte 1859 Furore mit "Horsfords Weinsteinersatz". Ein patentiertes Pulver.
Ein Apotheker aus Bielefeld - siehe offizielle Firmengeschichte - durchbrach gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Backschallmauer.
August Oetker (1862-1918) suchte nach einem Triebmittel. Im Hinterzimmer seiner Apotheke mischte er die verschiedensten Substanzen. Bis spät in die Nacht hantierte er mit Apothekerwaage, Mörser und Pülverchen. Teiglockerung, Haltbarkeit und Geschmacksfreiheit waren seine Ziele. Das Resultat war das Backpulver "Backin".

15. April

Erdbeer-Biskuitrolle

Zutaten

für den Biskuit:
4 frische Eier
1 Prise Salz
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
2 EL Speisestärke
1 Msp. Backpulver
2-3 EL Zucker

für die Füllung:
200 g Aprikosen (Dose)
250 g Erdbeeren
600 ml Sahne
2 Päckchen Vanillezucker
1 EL Gelierzucker

Außerdem:
. 1-2 EL: Puderzucker
. einige schöne Erdbeeren

 

Zubereitung: Die Eier trennen und Eiweiß mit Salz zu steifem Schnee schlagen. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker weißcremig schlagen. Eischnee auf die Eigelbcreme geben. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und auf den Eischnee sieben. Alles vorsichtig mit dem Teigspatel mischen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Biskuitmasse fingerdick aufstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 12 Minuten backen. Ein Küchentuch dünn mit Zucker bestreuen, Biskuit auf das Tuch stürzen, Backpapier abziehen und die Biskuitplatte von der längeren Seite zusammen mit dem Tuch aufrollen.

Aprikosen gut abtropfen lassen und würfeln. Erdbeeren waschen und Kelchblätter entfernen. Früchte halbieren oder vierteln. Sahne mit Vanillezucker und Gelierzucker steif schlagen.

Biskuitplatte auseinander rollen und mit 3/4 der Sahne bestreichen. Erdbeer- und Aprikosenstücke auf der Sahne verteilen. Biskuit von der langen Seite her aufrollen, die Enden der Rolle glatt schneiden. Rolle mir Puderzucker bestäuben. Restliche Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
Die Biskuitrolle mit Sahnelinien verzieren und mit Erdbeerscheiben dekorieren.
 


16. April

Liebe Freunde, liebe Besucher - ich bekam vor längerer Zeit eine wunderschöne Geschichte geschenkt, die ich hier einfach einfügen möchte. Tipp: geht aus dem Netz, wegen der Internetkosten und lest offline.

Eine Geschichte zum Nachdenken

Es war einmal ein Herz.....

Das schlug 100.000 Mal am Tag - nicht mehr und nicht weniger.
Es schlug nun einmal soviel wie es nötig war. Das Herz war nicht von der gleichen feuerroten Farbe wie all die anderen Herzen, sondern besaß nur ein schwaches Blaßrosa. Das schlimme war, dass es mit der Zeit immer mehr an Farbe verlor. Der Lebenskampf hatte es geschwächt und obwohl es noch nicht sehr alt war, hatte es schon viele Falten.
Eines Tages war es auf die Idee gekommen einen Verschlag um sich zu bauen. So suchte es den härtesten Stein für die Wände, dass massivste Holz für das Dach und den stärksten Stahl für die Tür.
Nur so, dachte das Herz, konnte niemand mehr hinein zu ihm und es verletzen -
niemand konnte es mehr zerreißen.
Endlich war es sicher.
Nun saß das kleine Herz in seinem Verschlag, lugte hinaus durch die Fugen im Stein und hörte über sich das Knacken des Holzes.
Es ist ziemlich dunkel und kalt dachte sich das Herz. Aber es schloss einfach die Augen und tat was es immer tat - schlagen. 100.000 Mal am Tag.
Vor lauter Langeweile zählte das Herz jeden Schlag mit, bis es ihm überdrüssig wurde. So vergaß es manchmal einen Schlag zu tun.

Das Herz fragte sich, was es überhaupt noch für einen Sinn hatte zu schlagen.
Was das Herz vergessen hatte war, dass es sich zwar in Sicherheit vor allem Bösen befand, es niemand mehr verletzen und enttäuschen konnte, dass aber auch niemand mehr hineinkommen würde, der mit ihm lachen,
jemand der Purzelbäume mit ihm schlagen würde und es wärmte.

Nach einiger Zeit fing das Herz an darüber nachzudenken.
Es merkte einen fatalen Fehler begangen zu haben.
Mit aller Kraft versuchte es die Stahltür aufzudrücken, doch sie war zu schwer, als dass sie sich bewegen ließ.
So begann es gegen die Steinwände zu hämmern, doch außer, dass sich ein paar Brocken lösten, passierte nichts. Der Stein war zu gewaltig. Als es sich am Dach zu schaffen machte, zog es sich nur einen dicken Splitter zu.

Panikartig saß das kleine Herz in seinem selbst gebauten Gefängnis und schlug mindestens doppelt so schnell wie sonst. Wie konnte es nur den Schlüssel in all seiner Trauer vergessen?
Das Herz verfluchte sich für sein elendes Selbstmitleid.
Wie gern würde es sich jetzt den Stürmen des Lebens hingeben, sich vor Angst zusammenkrampfen, vor Freude hüpfen, wenn es nur könnte.

Es schaute durch das Schlüsselloch hinaus in die Welt und sah die anderen Herzen. Einige waren blass so wie es selbst. Sie schlichen durchs Leben geduckt und allein. Andere wiederum sprangen in leuchtendem Rot - Hand in Hand über Stock und Stein, unerschrocken und gestärkt vom anderen.
Doch was das Herz dann sah ließ es staunen und es konnte seine Tränen nicht verbergen. Da lagen Herzen im Staub mit Füßen getreten.
Sie waren weiß und regten sich kaum noch. Sie schlugen vielleicht noch 20 Mal am Tag.
Niemand kümmerte sich um sie, denn auch sie hatten einmal den Schlüssel ihres Gefängnisses so gut versteckt, dass niemand ihn fand.
Da fühlte das Herz zum ersten Mal, dass es ihm noch gar nicht so schlecht ging.
Noch war es rosa und noch fühlte es etwas. Es musste nur diesen Schlüssel finden zu seiner Stahltür.
So machte es sich auf die Suche und probierte alle Schlüssel die es finden konnte. Es probierte sogar Schlüssel, von denen es von Anfang an wusste, dass sie nicht passen würden.
Nach einiger Zeit merkte das Herz, dass es wieder einen Fehler begangen hatte.
Es war zu unüberlegt, zu krampfhaft an die Sache gegangen.
Es verstand, dass man das Glück nicht erzwingen kann.
Frei ist man nur, wenn man frei denken kann. Das Herz entspannte sich erst einmal und beschäftigte sich mit sich selbst. Es schaute in den Spiegel und begann sich so zu akzeptieren wie es war, blassrosa und faltig.
Es spürte eine wohlige Wärme in sich aufsteigen und eine innere Gewissheit, dass es auf seine Art und Weise wunderschön war.
So fing es an zu singen, erst ganz leise und schnurrend und nach und nach immer lauter und heller, bis es ein klares Zwitschern war, wie das eines Vogels am Himmel.
Durch den hellen Ton begann der Stein an einer Stelle nachzugeben.
Mit riesengroßen Augen starrte das Herz auf diese Stelle, wo ein goldenes Schimmern zu erkennen war.
Das Herz traute seinen Augen nicht. Da war der Schlüssel, den es damals mit in den Stein eingemauert hatte. Das hatte es durch all seinen Schmerz und Selbstmitleid vergessen und jetzt wo es den Schlüssel in der Hand hielt, fiel es ihm wieder ein, wie es ihm vor all den Jahren so sicher erschien, ihn nie wieder zu brauchen.
Langsam und voller Bedacht den Schlüssel nicht abzubrechen, steckte das Herz ihn ins Schloss.
Mit lautem Gequietsche schob sich die schwere Stahltür zur Seite.
Das Herz machte einen Schritt nach draußen, schloss die Augen und atmete tief die frische Luft ein.
Es streckte die Arme aus, drehte und wendete sich, blickte nach oben und nach unten und hörte gespannt mal hierhin und mal dorthin.
Das Herz dachte, wie schön das Leben doch sei, machte einige Hüpfer und begab sich auf den Weg um Freunde zu finden.
Den Erstem, den es traf war ein lustiger Geselle, der das Leben zum Schießen komisch fand und über 1000 Freunde hatte.
Nachdem das Herz einige Zeit mit ihm verbrachte, mit ihm alle erdenklich lustigen Sachen anstellte, merkte das Herz, dass diesem "Freund" einiges fehlte; - der Tiefgang.
Was war das für ein Freund, mit dem es nur lachen aber nie weinen konnte?
Mit dem es nur durch "Dick" aber nie durch "Dünn" gehen würde.

So zog das Herz weiter, allein, aber reich einer neuen Erfahrung.
Bis es auf eine Gruppe anderer Herzen stieß. Es wurde direkt freundlich in ihre Mitte aufgenommen.
Es war ein ganz neues Gefühl von Zugehörigkeit.
Da war nun eine große Gruppe, wie eine Familie die zusammenhielt, wo alle gleich waren. Jeden Morgen standen sie zusammen auf, tranken den gleichen Tee, aßen vom gleichen Brot und gestalteten jeden Tag gleich.
Das Herz war glücklich - eine Zeitlang, bis es spürte, dass auch dies nicht das richtige Ziel sein konnte, denn auch seinen vielen neuen Freunden fehlte etwas - die Individualität. In ihrer Mitte gab es keinen Platz für jemanden, der eigenständig war und sein Leben selbst planen wollte.

Also löste sich das Herz auch aus dieser Verbindung und genoss sein eigenes Leben.
Es ging über 112 Wege, um 203 Kurven und 24 Berge und Täler, bis es an einem Haus ankam, das mit Stacheldraht umzogen war.
Aus dem Schornstein quoll Rauch, das hieß, dass tatsächlich jemand in diesem Haus leben würde.
In einem Haus, das nicht einmal Fenster hatte.
Bei dem Anblick fiel dem Herz ein, wie es selbst einmal gelebt hatte.
Wie sehr es damals gehofft hatte, dass jemand ihm helfen würde und doch niemand sein stummes Flehen erkannt hatte.
Es wusste, dass es ihm aus eigener Kraft gelungen war und es war sehr stolz darauf.
Aber wie konnte es diesem armen Herzen helfen aus seinem Verlies zu kommen?
So besorgte sich das Herz eine Drahtschere und versuchte den Stacheldraht zu durchtrennen.
Aber nach einiger Zeit verließen es die Kräfte.
Auch dieses Herz hatte keine Mühe gespart, für sich den stärksten Stacheldraht zu finden.
Obwohl das Herz das andere nicht sah und auch nicht hörte, sondern nur ahnen konnte was das für ein Herz war, fühlte es eine starke Bindung zu ihm
So grub es ein Loch im Boden unter dem Stacheldraht, um dem anderen wenigstens nah zu sein.
Es stamd vor seinem Haus, vor der gleichen dicken Stahltür wie einst seiner und begann zu reden.
Tagelang, nächtelang stand es einfach nur da und redete.
Es erzählte von seinem Schicksal.
Erzählte ihm, was ihm alles in seinem Leben widerfahren war und es hörte ein Schluchzen hinter der dicken Tür.
Unermüdlich sprach das Herz weiter. Über die lustigen Sachen, die es mit seinem erstem "Freund" erlebt hatte, über die Wärme, die es bei seiner Familie erfahren
hatte und es vernahm ein leises Glucksen von innen. Erst leise, bis es immer lauter sich in ein gellendes Lachen verwandelte.
Plötzlich sprach das Herz hinter der Stahltür zu ihm.
Es wollte hinaus zu ihm, und es sehen.
Es wollte mit ihm gehen und mehr von dem Lachen und Weinen.
Es wollte sich an seine Schulter lehnen, sich an es drücken und es nie wieder verlassen.
Das Herz war glücklich endlich so jemanden gefunden zu haben, aber was sollte es nur tun?
Wie auch bei ihm früher, wusste das andere Herz nicht mehr wo es den Schlüssel versteckt hatte.
So fasste das Herz den Entschluss loszugehen um den Schlüssel zu suchen.
Nur wo sollte es anfangen?
Es lief ziellos umher, suchte hinter Büschen, auf Bäumen, tauchte in Seen danach; fragte alle die seinen Weg kreuzten, aber niemand wusste Rat und nirgends fand es den Schlüssel.
So ging es mit schwerem Herzen zurück zu der kleinen Hütte. Krabbelte durch das Loch unterm Zaun um die schlechte Nachricht zu überbringen.
Doch zu seinem Erstaunen, fand es die schwere Stahltür geöffnet.
Wie war das möglich gewesen? - dachte das Herz.

Plötzlich hörte es eine freundliche und liebevolle Stimme hinter sich.
Da sah es ein kleines blassrosa Herz stehen mit glühenden Wangen.
"Ich habe hier auf dich gewartet" sagte das kleine Herz.
"Ich habe erkannt, dass man es im Leben nur aus eigener Kraft schaffen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen.
Doch so viel Kraft konnte ich nur durch dich erlangen. Durch deine Liebe zu mir und meiner Liebe zu dir habe ich den Schlüssel zur Tür meines Herzens gefunden,
der mir gleichzeitig die Tür meines Verlieses öffnete."

Sie nahmen sich an die Hand und gingen von nun an alle Wege gemeinsam, ihr Herzschlag im gleichen Rhythmus bis an ihr Lebensende.

17. April

Das Leben

Ein Tag an dem du nicht gelacht hast, ist ein verlorener Tag.

Hab die Menschen gern, so wie sie sind. Es gibt keine anderen.

Lerne, alt zu werden mit einem jungen Herzen. Das ist die ganze Kunst.

Lachen ist die beste Kosmetik fürs Äußere und die beste Medizin fürs Innere.

Zeit ist keine Schnellstraße, zwischen Wiege und Grab,
sondern Platz zum Parken in der Sonne.

Optimisten sind seltsame Wesen,
ist das Land voller Disteln und Dornen,
finden sie immer noch irgendwo eine Blume.

Ein fröhliches Gesicht - und schon lacht die Sonne.

Die letzten Freuden des Lebens sind stiller, aber auch tiefer.


Um Glücklich zu sein ist es nicht wichtig,
mehr zu besitzen, sondern weniger zu begehren.

Bei glücklichen Menschen fand ich immer als Grund
tiefe Geborgenheit, spontane Freude an kleinen Dingen
und eine große Einfachheit.

18. April

Nun möchte ich vorerst ein wenig von uns "plaudern".
Kurz vor Weihnachten besorge ich mir immer als Zusatz zu den Geschenken jeweils einen Weihnachtsstern, einen mini oder mittelgroßen und einen für uns.
Ist dann Weihnachten vorbei freue ich mich natürlich, wenn er noch blüht. Dann wird er mit der Zeit zum "Frühlings-, Oster- und Sommerstern".
Weihnachtssterne sind tropischer Herkunft, was wir gerne vergessen. Trotzdem haben sich die Pflanzen - nicht zuletzt aufgrund der züchterischen Leistung tüchtiger Gärtner - gut an das Klima und die Verhältnisse in unseren Wohnräumen gewöhnt. Manchmal sogar so gut, das sie lange ihre roten Blätter nicht verlieren, worüber wir natürlich entzückt sind.
Voraussetzung für eine lange Lebensdauer ist jedoch, dass sie einen hellen, gleichmäßig warmen Platz bekommen, nicht trocken werden und auch nicht im Wasser stehen und, das ist ganz wichtig, niemals kalter Zugluft ausgesetzt werden.
Man sollte darum beim Kauf darauf achten, dass die erworbenen Pflanzen gut verpackt werden, sonst können sie leicht Schaden nehmen. Wenn frisch gekaufte Weihnachtssterne schon bald die Blätter verlieren, so kann dies durchaus auf einen Kälteschock zurückzuführen zu sein.
Noch vor 50 Jahren, kannte man diese Pflanzen, wenn überhaupt, nur als Schnittblumen, die häufig Probleme mit der Haltbarkeit bereiteten. Heute werden vor allem Pflanzen in vielen Farben und Wuchsformen angeboten. Von Cremeweiß bis orange, über Rosa bis zum tiefen Rot, mit nur einer Blüte oder als gut verzweigte, gedrungene Topfpflanzen können wir sie haben.

Für alle diejenigen, die sich wunderten, warum ich gerade jetzt - im April - auf den Weihnachtsstern zu sprechen komme, wird sich Morgen das Geheimnis lüften.

19. April

So, heute geht es weiter mit meiner Erzählung ...
Angeregt durch eine Freundin, die ein Weihnachtsstern-Bäumchen, das noch herrlich blühte, vor dem "Sterben" bewahrte, möchte ich hier berichten, wie man diese Pflanzen wiederholt zum Blühen bringen kann. Ich habe es schon ausprobiert, es ist etwas mühsam, aber es klappt tatsächlich.


Der Weihnachtsstern gehört - im Gegensatz zu den Langtagspflanzen - zu den Kurztagspflanzen und diese brauchen zur Blütenbildung weniger Licht.
Wenn nun die Pflanze ihre "Blütenblätter" abgeworfen hat und auch die anderen nicht mehr schön sind, dann das Gewächs zurückschneiden, kann bis auf 15 cm erfolgen und nur drei bis fünf Triebe belassen. Achtung der weiße Wolfsmilchsaft, der austritt, ist sehr giftig. Die Ruhezeit wird so etwa von Mai bis November sein, wobei man von Juni bis Oktober wöchentlich düngt. Man kann die Pflanze auch nach draußen bringen, den Sommer über, aber sie muss hell stehen und darf nicht direkt von der Sonne bestrahlt werden.
Bevor es draußen kalt wird, muss sie wieder ins Haus, ist ja klar.
Zur Blütenbildung und zum Einfärben der Hochblätter braucht die Pflanze eine "Kurztagsbehandlung" von acht Wochen mit einer Tageshelle von jeweils 10 Stunden. Mehr Licht - sogar kurzfristiges Einschalten der Zimmerbeleuchtung - verhindert die Bildung von Blütenknospen und fördert nur ein üppiges "vegetatives" Wachstum als hübsche Blattpflanze.
Ich bin dann folgendermaßen vorgegangen: Da man das Gewächs nicht umstellen soll, beließ ich den Standplatz am Nord-Ost-Fenster, habe mir aus Pappe eine runde Röhre gebastelt, die ich über die Pflanze stülpen konnte, ohne sie zu beengen. Zusätzlich fertigte ich aus dieser schwarzen dichten Wachstumsfolie eine Haube, die ich über die Röhre zog. Dann rechnete ich mir, passend zu meinem Tagesrhythmus die 10 Stunden Licht aus, also von morgens an und stülpte wenn diese Zeit um war, die Haube über die Pflanze. Das zog ich acht Wochen durch. Nach dieser Zeit müssen die Knospen so gut ausgebildet sein, dass weitere 2 bis 3 Wochen später der Blütenstand nebst den Hochblättern voll entwickelt und nun auch "lichtfest" ist. Ich freute mich riesig, das Einfärben der Hochblätter beobachten zu können.
Viel Spaß beim Ausprobieren ...

20. April

Gärtners Traum

Was hast du Traumfee in der Wunderbüchse?
Vor allem ein Gebirg von bestem Mist!
Dann einen Weg, auf dem kein Unkraut wüchse,
ein Katzenpaar, das keinen Vogel frisst.

Ein Pulver auch, mit dem bestäubt alsbald
Blattläuse sich in Rosenflor verwandeln,
Robinien jedoch zum Palmenwald,
mit dessen Ernte wir gewinnreich handeln.

O Fee, mache, dass uns Wasser flösse,
in jedem Ort, den wir bepflanzt, besät:
Spinat, der niemals frech in Blüten schösse!
Und einen Schubkarren, der von selber geht.

Und Eins noch: ein sichres Mäusegift.
Den Wetterzauber gegen Hageltücken.
Vom "Stall" zum Hause einen kleinen Lift,
und jeden Abend einen neuen Rücken.

Hermann Hesse

21. April

Stier vom 21. April bis 20. Mai


Die Stier-Menschen haben sehr viel Selbstvertrauen, ihr Charakter ist ausgeglichen. Sie lieben Bequemlichkeit und gutes Essen, aber auch geistige Nahrung. Sie lieben den Frieden und nichts kann sie leicht aus der Ruhe bringen. Aber ... wenn man sie reizt, können sie wutschnaubend alles um sich herum niederwalzen. Sie lieben die Ordnung, sind stets korrekt gekleidet aber nicht pingelig. Da sie robuste Naturen sind, kann sie nichts so leicht umwerfen. Erkrankungen drohen im Bereich des Halses, der Kehle und der Schultern, manchmal machen auch die Nieren oder der Stoffwechsel Kummer. Und ... natürlich auch die Figur, denn man isst ja gern und viel.

Der Stiermann ist praktisch veranlagt, dafür aber umso gründlicher. Nichts scheint ihn aus der Ruhe bringen zu können, das deutet auf ein friedliches Familienleben und Arbeitsplatz hin. Aber er kann platzen - scheinbar ohne Grund und plötzlich, wobei der Grund, der sich aus vielen Mosaiksteinchen zusammengefügt, nachgeliefert wird: Demütigungen, Eifersucht, Rachegefühl und beleidigter Stolz. Er ist sehr hilfsbereit, erwartet aber von Freunden dasselbe und schließt auch nicht schnell Freundschaften. Die Frau seiner Wahl wird er so lange beknien, bis sie ihn erhört. Dann wird sie nicht so leicht von ihm loskommen. Er ist treu und verfolgt das Prinzip, sich vom Erworbenen nicht zu trennen. Er braucht eine Geliebte, eine Mutter seiner Kinder, aber auch ein Mädchen, das Geld oder gute Beziehungen mit in die Ehe bringt, um das andere ihn wegen seiner Gescheitheit bewundern. Somit kann die Frau an seiner Seite den Himmel auf Erden haben, wenn sie Hausfrauentugenden und gesellschaftlichen Schliff zeigt. Er mag es, wenn seine Frau bewundert wird, fällt ja auch für ihn etwas ab davon, wittert aber schnell einen Nebenbuhler und kann seine Frau dann tagelang zu Hause einsperren.
Der Stiermann mag eine gescheite Frau, aber nicht gescheiter als er, ebenso sollte sie im Berufsleben immer eine Sprosse unter ihm bleiben. Er liebt die Freiheit, beleidigt man ihn, kann er wie ein Eisklotz reagieren aber auch wie ein Stier, der das rote Tuch sieht.
Dieses Temperament wird aber meistens gezügelt, was dann im Berufsleben belohnt wird. Als Chef ist er freundlich und geduldig, solange seine Mitarbeiter fleißig sind, denn er selbst liebt den Frieden über alles. Er ist nicht der Fortschrittlichste, lieber auf Sparsamkeit bedacht. Wohl bedacht, seinen Besitzstand zu mehren, aber nicht um den Preis der Sicherheit des bereits Erlangten. Eigensinnig möchte er gerne die letzte Entscheidung haben, hält aber an seinen Leuten fest, was ihn als Chef liebenswert macht.

Die Stierfrau mag müde Männer nicht
Ihre Attribute sind echte Weiblichkeit und viele Sexbomben wurden unter dem Stier-Zeichen geboren. Gerne hat sie das Sagen, möchte aber zu ihrem Mann hochblicken. Mag sie auch sehr verliebt sein, wird sie doch immer die Vernunft walten lassen: Die Kasse muss stimmen und die Zukunft muss einigermaßen abgesichert sein.
Sie liebt einen treuen Mann, keinen Wandervogel und sie liebt die Natur, weiß auch, dass auf krumm gewachsenen Bäumen oft die besten Früchte wachsen. Sie hat einen guten Geschmack die Einrichtung der Wohnung betreffend und legt wert auf schicke Kleidung und schönen Schmuck, was sehr teuer kommt. Sie liebt das ruhige Leben, überlegt aber nicht, dass sie oft der Grund für Zank und Streit ist. Ein schiefes Wort und sie ist auf hundertachtzig, schmollt, trotzt und weint vor Zorn.
Sie hat ein weiches Herz, verliert der Partner seinen Job, wird sie sofort einspringen, bis die Lage sich entspannt hat, ohne Dank zu erwarten. Sie ist auch eine herzensgute Mutter, nur möchte sie Leistung sehen, wenn die Kinder in der Schule sind. Ebenso ist sie eine exzellente Köchin, mag keine Topfgucker und wird, obwohl sie langsam wirkt, eine Arbeit erfolgreich abschließen. Das ist das Behutsame an ihr, ebenso möchte sie etwas Romantik im Eheleben, mit guter Musik, oder zärtlichen Worten.
Selten bleibt die Stierfrau allein, stürzt sich dann lieber in ein Abenteuer. Ihr Beruf wäre Hausfrau, Wissenschaftlerin oder Lehrerin, oder in der Modebranche. Gegen Krankheiten kämpft sie an, kann diese aber auch zu ihrem Zweck ausnützen. Bei Prüfungen zum Beispiel Fieber bekommen.
Sie diskutiert gerne, gibt meist den Ton an und widerspricht, wenn sie sich im Recht glaubt, lenkt aber auch sofort ein, wenn sie bemerkt, dass sie sich auf dem Holzweg befindet. Ihr schönster Zug: sie trägt nicht nach, aber man sollte ihr nur unter vier Augen widersprechen.

Wie erzieht man Stierkinder?
Am Anfang steht der Eigensinn, wenn es nicht will, will es nicht. Es spuckt alles aus, was ihm nicht behagt. Es helfen keine guten Worte und keine Schläge. In der Schule erscheint das Kind manchmal etwas denkfaul, was es nicht ist. Wenn die anderen dem Lehrer nachplappern, bleibt es bei dem Stierkind für immer im Gedächtnis haften. In der Familie braucht das Kind ausgeglichene Eltern, die nicht gleich die Ruhe verlieren, wenn es bockt. Es ist in Wirklichkeit sehr verträglich und für die Geschwister der beste Spielkamerad, wird ob Bub oder Mädel, der Mutter im Haushalt zur Hand gehen. Das Taschengeld wird zum Teil im Sparschwein verschwinden, aber auch für Schleckereien verwendet werden.

22. April

Eine wundervolle und einzigartige Feder,
hält man fest in der Hand.
Die Liebe, die eine Familie verband.

Ein Vogel will sie tragen,
zu den Sternen,
die leuchten wie nie.
Doch braucht er die Feder,
weil er sonst nicht fliegt.

Der Wind ist zu stark,
du kannst sie nicht halten.
Drum lass sie los,
aus deinen Händen gleiten.

 

Und bist du auch traurig,
weinst meist in der Nacht,
schau zu den Sternen,
die der Herr bewacht.

Wo Liebe verbindet,
bleiben Seelen vereint.
Denn tief drinnen im Herzen,
bleibt sie immer daheim.
Unbekannt

23. April

Neues auf der HP:
Ein weiteres Thema habe ich erstellt, das sich "dies und das" nennt.
Dort möchte ich allerlei Interessantes einfügen.
Angefangen habe ich mit "Mutter Natur". Vieles hält sie für uns bereit.
Auch über "Geldscheine und Münzen" werde ich so nach und nach berichten,
der Anfang ist bereits gemacht.
Viele Ideen habe ich noch und ich denke, dass ich viele Freunde und Besucher mit diesen Seiten ansprechen werde.
Ich freue mich auf eure Meinungen.

Der heilige Georg
In uralter Zeit hauste im Morgenlande ein Lindwurm, der nur Jungfrauen fraß. Jeden Tag musste ihm eine Jungfrau gegeben werden. Als die Reihe an die Königstochter kam, versprach der König dem Sträfling Georgi, dass ihm das Leben geschenkt würde, wenn er den Lindwurm tötete. Der Sträfling Georgi erledigte ihn wirklich, wurde dafür frei und lebte dann so fromm, dass er ein Heiliger geworden ist. Seit der Zeit gibt es keinen Lindwurm mehr. Wir feiern das Fest des Hl. Georg am 23. April.

 

FREUNDE IN DER NOT

In glücklichen Tagen ist niemand allein,
da stürmen die Freunde zur Türe herein
und feiern mit dir voll Übermut;
dann glaubst du wirklich, sie meinen es gut.

Bedenke, es kommen auch schwere Zeiten,
erfüllt mit Krankheit und Sorgen und Not,
dann werden die Freunde dich nicht mehr
geleiten, die Treue versprachen bis in den Tod.

Sie kommen nie mehr zu dir zurück, denn dich
verließen ja Wohlstand und Glück.

Doch wäre nur einer, der bei dir bliebe,
dann gäbe es Glauben und Liebe.

24. April

Neues auf der HP: Weitere Witze und lustige Geschichten unter "ha ha ha"

 

Bitten der Kinder

Die Häuser sollen nicht brennen,
Bomber sollte man nicht kennen.

Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Leben soll keine Straf' sein.

Die Mütter sollen nicht weinen,
keiner soll töten einen.

Alle sollen was bauen,
da kann man allen trauen.

Die Jungen sollen's erreichen,
die Alten desgleichen.

Bertold Brecht

Hilferuf, dem auch ich mich nicht verschließen möchte:
Es geht um die Kinder aus" Tschernobyl ". Dem Ort in der Ukraine, der einmal zur UDSSR gehörte und der damals in die Schlagzeilen geriet. Wir alle erinnern uns ja noch daran, als ob es eben erst passiert wäre.
In Volkersdorf bei Dresden kommen aller 6 Wochen Kinder aus Tschernobyl zu einer Erholungskur. Leider bekommt das Heim aber keinerlei Unterstützung vom Staat, so dass es völlig auf Spenden angewiesen ist. Im Januar läuft immer eine große Spendenaktion, damit dieses Heim wieder eine Weile weiter arbeiten kann. Es geht hier nicht um Inventar oder Bekleidung für das Heim bzw. für die Kinder, sondern es geht um Geld für Arznei und Versorgung der Kinder mit Lebensmitteln. Durch die Flutwelle war das Geld dafür wichtiger. Nun gilt aber unser Hilferuf diesen Kindern in Volkersdorf dass sie optimal betreut werden können. Kinder sind doch unsere Zukunft, egal wo sie leben..

Näheres unter: http://www.volkersdorf.org/aktuelles

Die Bitte spendet für die Kinder aus Tschernobyl auf
Spendenkonto ; Postbank Leipzig
Kontonummer: 78 84 907 Bankleitzahl: 860 100 90
Verwendung; Kinder v. Tschernobyl

25. April

Heute möchte ich euch etwas Besonderes vorstellen:

Die Palmischbirne - nur im "Ländle" - Baden-Württemberg - Streuobst des Jahres

Sie zählt zu den ältesten Obstsorten von Baden-Württemberg.
Eignet sich zum Brennen ebenso gut wie zum Dörren, aber auch als Beimischbirne, wegen ihres Zuckergehaltes.
Der Baum wächst sehr stark, bildet große und breite Kronen aus und kann unter Umständen sehr alt werden. Diese mächtigen Kronen erinnern an Eichen und prägen eindrucksvoll das Landschaftsbild der heimischen Streuobstwiesen.
Diese Birnenart stellt wenig Ansprüche an den Boden, ist auch für raue Lagen geeignet und zeichnet sich durch einen regelmäßigen und sehr reichen Fruchtertrag aus. Sie ist auch wenig anfällig gegen Feuerbrand. Die Frucht ist klein, regelmäßig und kreiselförmig. Die raue und derbe Schale zeigt als Grundfarbe ein mattes Grün und ist goldbraunartig berostet. Auffällig sind große helle Punkte, die gleichmäßig verteilt sind. Selten tritt bei besonnten Früchten eine leichte Rotfärbung auf.
Der mittellange, dünne, glänzend braune Stiel sitzt seitlich in einer kleinen Fleischwulst schief auf der Frucht.
Das Fruchtfleisch ist mattweiß, grobkörnig und süßherb.
Anfang September beginnt die Reifezeit. Die Birnen sind wohl transportfähig, aber nur drei Wochen haltbar.

26. April

Spannenlanger Hansel,
nudeldicke Dirn,
gehen wir in den Garten,
schütteln wir die Birn.

Schüttle ich die großen,
schüttest du die klein,
wenn das Säckle voll ist,
gehen wir wieder heim.

Lauf doch nicht so närrisch,
spannenlanger Hans!
Ich verlier die Birnen
und die Schuh noch ganz.

Trägst ja nur die kleinen,
nudeldicke Dirn,
und ich schlepp den schweren
Sack voll großer Birn.

Volksgut

27. April

Vor langer Zeit ging ich auf dem Pfad des Lebens und sah ein Schild mit der Bezeichnung:
"Der Himmels-Laden"

Als ich näher kam, ging die Tür auf ...
Und bevor ich es begriff, war ich schon drin.
Da sah ich überall Engel um mich herum!

Der eine gab mir einen Korb und sagte: "Du darfst alles einkaufen, was du dir wünschst. In diesem Laden gibt es alles, was Du begehrst...
... Und was du heute nicht tragen kannst, kannst du morgen tun.

Das erste, was ich nahm, war GEDULD,
und dann nahm ich die LIEBE.
Beide waren auf dem gleichen Regal

Etwas danach fand ich VERSTÄNDNIS,
das ich auch genommen habe;
so was braucht man ja überall...

Außerdem habe ich 2 Schachteln WEISHEIT
und 2 Säckchen GLAUBEN gekauft.
Selbstverständlich habe ich DEN HEILIGEN GEIST
nicht vergessen, der sich überall befand.

Ich nahm mir auch die Zeit, etwas KRAFT und MUT zu kaufen,
denn so was ist im Berufsleben sehr hilfreich.

Als ich meinen Korb schon fast voll hatte, erinnerte ich mich,
dass ich noch etwas GNADE und SEGEN brauchte...

Und SEELENHEIL sollte ich nicht vergessen.
Dies wurde sogar GRATIS angeboten!!!
Natürlich habe ich genug für dich und für mich genommen!

Ich ging zur Kasse, um zu zahlen.

FRIEDEN und FREUDE befanden sich in kleinen Regalen.
Ich habe sie auch aufgegriffen.
Das GLÜCK hing von der Decke herab, und ich habe ein Stück mitgenommen.

Ich war schon bei der Kasse und fragte: Wie viel muss ich zahlen?
Der Kassierer lächelte und sagte:
"Nimm einfach deinen Korb überall hin mit, wohin du gehst..."

Nochmals habe ich gefragt:
"Ok, aber... WIEVIEL muss ich wirklich zahlen?"
Erneut lächelte er und sagte:
"Du sollst dich nicht mehr darum kümmern"

Diese Nachricht hat ihren Ursprung in Holland und ist 9 Mal um die Welt gereist. So erhielt auch ich sie von einer besonders lieben Freundin, der ich hiermit danke.

28. April

Ein schönes Gedicht zum heutigen Tag von meiner Freundin Karin:

Was ist Liebe ...

eine Illusion?
Ein Gefühl wie eine Explosion?
Ein gegebenes Vertrauen,
auf das man immer kann bauen?

Eine Geste ohne Worte?
Eine Zuflucht vieler Orte?
Ein Stück des Weges zusammen gehen?
Gemeinsam in die Zukunft sehen?

Ein nettes Wort zu rechten Zeit?
Das man gern zu geben bereit.
Ein Weinen und Lachen?
Das Teilen in vielen Sachen?

Ein Zusammenleben in kleinen Räumen -
und niemals ein Lächeln versäumen?
Ein Zusammenhalt in guten und schlechten Zeiten?
Sich oft viel Glück bereiten?

Das alles zusammen ergibt einen Sinn,
in der Liebe Wahrheit liegt der Beginn.

von Karin Obendorfer

... bei "freunde & links" - "Heidis Insel" und unter Karins Gedicht, gibts noch mehr ihrer schönen Verse zu lesen ...

29. April

Bald gibt es neue Kartoffeln, aber vorher sollten wir die eingelagerten noch vertilgen:

Die Kartoffel..
Galt als Dickmacher, heute ist dieses Image jedoch ernährungswissenschaftlich überholt. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich schon in der Sortenanzahl. In Deutschland gibt es etwa 200 verschiedene Arten der Erdknolle. Die Namensgebung reicht von Linda über Christa bis zu Sieglinde, Pate standen meist die Töchter oder Frauen der Züchter.
Generell wird sie in drei Kategorien unterteilt, in "festkochend", "vorwiegend festkochend" und "mehlig", wobei der Stärkegehalt die Bezeichnung bestimmt. Vom Kochverhalten der Kartoffel hängt das Gelingen der Speisen ab.

Kartoffeln richtig kochen:
Man kann auf mehrere Garmethoden zurückgreifen.
Schnellkopftopf - dämpfen oder kochen.
Druckkochtopf am schnellsten, der Nachteil ein Vitaminverlust.
Sprudelndes Wasser - geht auch sehr zu Lasten der enthaltenen Vitamine C, B1 und B2.
Dämpfung in wenig Wasser mit etwas Fett ist am schnellsten und schonendsten. Nur zur Hälfte mit Wasser bedecken.
In der Schale gegart werden die Vitamine zusätzlich geschützt, Beispiel Frühkartoffeln, bei denen man die Schale mit verzehrt, weil sie so dünn ist.

30. April

Nun noch ein Rezept, mit Zutaten, die es um diese Jahreszeit gibt:

Kartoffel-Porree-Auflauf

Zutaten für ca. 4 Personen:
500 g mehlig kochende Kartoffeln
400 g Porree
Salz
300 g rotschalige Äpfel
2 EL Zitronensaft
200 g gekochter Schinken
200 g mittelalter Gouda
200 g Schmand
100 g saure Sahne
3 Eier, Gr. M
1 bis 2 TL Curry
Fett für die Form

Zubereitung:
Kartoffeln kochen, abgießen, abschrecken und pellen.
Porree putzen, in Ringe schneiden und in Salzwasser 5 Minuten blanchieren. Äpfel waschen, entkernen und in Ringe bzw. Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Schinken und Käse in Stücke, Kartoffeln in Spalten schneiden. Kartoffeln, Porree, Äpfel, Schinken und Käse in eine gefettete Auflaufform schichten. Schmand, saure Sahne und Eier verrühren, mit Curry und Salz würzen und über den Auflauf gießen. Alles im vorgeheizten Backofen - E-Herd: 175 Grad, Gasherd: Stufe 2 - zirka 40 Minuten backen.

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