Grasmonat

Hurra, hurra - Osterhäschen war da!
Die Kinder singen - lachen und springen.
Neugierig hinter Bäumen und Hecken,
möchten sie den Hasen entdecken.
Unbeschwerte Kinderzeit - für alle Wunder bereit!
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bitte auf die Kalendertage klicken
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Wetterregel: Wohl hundert Mal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium.
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Am ersten April schickt man die Narren wohin man will. |
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April,
April – er macht was er will.
Sonnenschein und blauer Himmel,
Sturm und Schneeflockengewimmel.
Blitz und Donner – Regenschauer -
Plötzlich aus Nebel eine Mauer.
Mäntel zieht man an und aus,
geht ohne Schirm nicht aus dem Haus.
Menschen werden am Ersten beglückt,
einfach unsinnig in den April geschickt.
In den vielen Zeitungs-„Enten“,
soll man sich an jemanden wenden.
‚Es ist nur Spaß gewesen’,
kann am nächsten Tag man lesen.
Die Natur hat sich geschmückt,
mit vielen Blüten sie entzückt.
Bienchen summen,
Hummeln brummen,
hin und wieder ein Schmetterling,
alles jubelt: Frühling, Frühling!
Heidi
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Die Koppe
Die Koppe ist Fisch des Jahres 2006
Fisch des Jahres ist die Koppe (auch Groppe genannt), eine markante und urige Fischart. Der Verband Deutscher Sportfischer und das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz haben erstmals in einer gemeinsamen Aktion die gleiche Fischart zum Fisch des Jahres gewählt.
In weiten Teilen Deutschlands wie in Österreich zählt die Koppe zu den bedrohten Tierarten. Sie bewohnt saubere, rasch fließende Bäche und kleinere Flüsse mit steinigem Grund, aber auch sommerkühle, sauerstoffreiche Seen.
Die Koppe ist ein Grundfisch, der sich tagsüber zwischen Steinen und Wasserpflanzen verbirgt. In der Dämmerung geht sie auf Jagd nach Insektenlarven, Bachflohkrebsen und Fischbrut. Da sie ein schlechter Schwimmer ist und zudem keine Schwimmblase besitzt, bewegt sie sich mit gespreizten Brustflossen ruckartig über den Boden.
Man muss schon genau hinsehen, um den meist zwischen Wurzeln und Steinen versteckt lebenden Bodenbewohner zu Gesicht zu bekommen. Hat man eine erspäht, dann zeigt die Koppe unter unseren heimischen Süßwasserfischen ein unverwechselbares Aussehen. Mit ihrem großen Kopf und ihrem breiten Maul wirkt sie, trotz ihrer geringen Größe von 10 bis 15 Zentimetern, recht imposant. Wegen ihres dicken Kopfes hat ihr der Volksmund übrigens den Namen „Bullenkopf“ verpasst. Die Färbung des keulenförmigen Körpers ist bräunlich bis dunkelgrau, mit unregelmäßiger Marmorierung, was die Koppe auf steinigem Untergrund nahezu unsichtbar macht.
Die Laichzeit fällt in die Zeit von Februar bis Mai. Das Weibchen legt dabei 100 bis 200 Eier unter Steinen oder in einer Art Laichgrube ab. Das Männchen bewacht das Gelege und sorgt durch Fächeln mit den Brustflossen für Frischwasserzufuhr, bis die Larven geschlüpft sind.
Dieser Fisch ist empfindlich gegenüber Verunreinigungen in den Gewässern.
Auch gehören Koppen zu den Kurzdistanzwanderfischen. Bei ihren Aufwärtswanderungen stellen Barrieren im Bach ein großes Problem dar, weil sie als bodengebundene Fischart ohne Schwimmblase selbst Verbauungen und Schwellen nicht überwinden können.
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Wetterregel: Wenn der April wie ein Löwe kommt, so geht er wie ein Lamm.

Der bedauernswerte Fisch
| Sehr
langweilig schien mir der Teich, jedoch an Fischen so reich! Duftig und weich ist hier das Gras, das Wasser ist mir „zu nass“! Da kommt ein Fisch dem Ufer nah, glotzt mich an, als er mich sah. Ach, der Kerl tat mir leid, |
So springe
doch heraus, ich nehm dich mit nach Haus, du wirst es nicht bedauern, kannst schön beim Ofen kauern! Der Fisch bleibt ruhig und still, er versteht kaum, was ich will. Doch seine Augen wachen, |
Heidi
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Lostag: Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (4.5.) umso wilder sein.
Gartenanemone
„Als Hahnenfußgewächs sind wir mit euren heimischen Buschwindröschen verwandt, wir stammen jedoch aus den Balkanländern.
Wir sind absolut anspruchslos, winterhart und wachsen in jedem Gartenboden, am besten jedoch im Halbschatten. Unsere klaren, reinen Farben sind eine Augenweide für jedes Blumenbeet, weshalb man uns besonders gern zum Schnitt verwendet. Mit einer Wuchshöhe von etwa 20 – 25 cm passen wir aber auch in jeden Steingarten.
Über petersilienähnlichem Kraut stehen unsere feinen Blüten, die gefüllt oder einfach sind. Unser reiches Farbspiel reicht von weiß, rosa, rot, blau bis hin zu zweifarbigen Sorten. Wir blühen je nach Art von März bis Juli. Die Pflanzung unserer mehrere Jahre lebensfähigen harten Wurzeln nehmt ihr im Frühjahr oder Herbst vor. Dabei pflanzt ihr uns etwa 5 cm tief ein. Für eine bessere Wirkung setzt ihr am besten mehrere zusammen. Lasst uns bitte einige Jahre am gleichen Ort in Ruhe wachsen.“Aus einem Büchlein, das wir zum Geburtstag von unserem Pflanzenversand bekamen.
Wie herrlich leuchtet
mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!Es dringen Blüten
aus jedem Zweig
und tausend Stimmen
aus dem Gesträuch.So liebt die Lerche
Gesang und Luft
und Morgenblumen
den Himmelsduft.Johann Wolfgang von Goethe
Die Geschichte vom Licht
Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte.
„Ich bin das Licht“, sagte sie.
Jedoch dieses auszusprechen, konnte ihr die Erfahrung davon nicht ersetzen; denn in dem Reich, in dem sie lebte, gab es nur Licht. Jede Seele erstrahlte dort im Glanz eines herrlichen Lichtes. Es gab nichts außer Licht. Und so war diese kleine Seele eine Kerzenflamme inmitten der Sonne eines grandiosen Lichtes - von dem sie ein Teil war. Sie konnte sich selbst nicht sehen. Aber sie sehnte sich danach, sich selbst zu erkennen.
Ihre Sehnsucht war so groß, dass sie plötzlich eine Stimme hörte, die sagte: „Du musst Dich von der Sonne trennen und die Finsternis rufen.“
„Was ist die Finsternis?“ fragte die Seele.
„Das, was Du nicht bist.“ antwortete die Stimme.
Und so entfernte sich die Seele und rief das Reich der Finsternis.
Doch in all der Finsternis fühlte sie sich einsam und rief laut: „Warum habt ihr mich verlassen?“
Da hörte sie die Stimme sagen: „Sei Du nun der Finsternis ein Licht und verfluche sie nicht.“
???
Bauernregel: April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken.
Ein kleines Lächeln
Ein kleines Lächeln tut so gut,
versuch es dreimal täglich,
dazu ein wenig frohen Mut,
schon wird die Welt erträglich!Ein Lächeln ist nie für die Katz,
doch soll es etwas taugen,
gib ihm den allerschönsten Platz,
und lächle mit den Augen!
Ein Lächeln ist der schönste Lohn,
der Freude Wegbereiter
und hast Du mal genug davon
dann schenk es einfach weiter!Doch ärgert man sich fürchterlich
und hast Du nichts zu lachen,
so lächle einfach über Dich,
das läßt sich sicher machen!
(Autor/in leider nicht bekannt)
Gärtnerregel: Säe Erbsen nach der Veilchenblüte, dann sind sie von besondrer Güte.
Frühjahrsmüdigkeit
Krokusse und Schneeglöckchen kündigen den nahenden Frühling an. Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Eigentlich ein Grund zur Freude … aber da ist die plötzliche Antriebslosigkeit, die Müdigkeit. Unser Körper reagiert auf die Veränderungen.
Mit niedrigerer Körperwärme stellen wir uns auf die Außentemperatur des Winters ein. Wird es draußen wieder wärmer, muss sich der Organismus daran anpassen.
Der Experte erklärt es so: Unsere Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck fällt ab. Die Folge des niedrigen Blutdrucks ist dann Müdigkeit.
Ein weiterer Faktor für die Mattigkeit in dieser Jahreszeit sind Veränderungen der Tages- und Nachtlänge. Bei längeren Tagen schläft man weniger, das macht zusätzlich müde.
Sich schonen, also mehr schlafen sollte man nicht. Das bringt nichts.
Viel an die frische Luft gehen und sich bewegen. Dadurch wird der Kreislauf angeregt, dies wirkt der Müdigkeit entgegen. Auch passt sich der Körper schneller den wärmeren Temperaturen an.
Auch die richtige Ernährung ist nun wichtig:
Während man im Winter zu deftigen, fetthaltigen Speisen neigt, sollte man sich jetzt auf kleinere und leichtere Mahlzeiten umstellen.
Formel: Fünf am Tag.
Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag liefern Vitamine, Mineralstoffe und weitere positive Inhaltsstoffe, die müde Menschen nun munter machen.
Ein Gang über den Markt: frische Salate, Spinat, Kohlrabi …
Selbst gezogene Kräuter von der Fensterbank oder frische Säfte.
Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Vollkornprodukte gehören dazu.
Sollte das alles nicht helfen … keine Sorge … die Frühjahrsmüdigkeit dauert in der Regel nicht länger als zwei Wochen.
Lostag: Wenn der Kuckuck am 9. April noch nicht gerufen hat, ist er erfroren.
Palmsonntag
Mit diesem Tag beginnt die Karwoche (althochdeutsch "kara", Klage). Es ist der traditionelle Name der Trauerwoche vor Ostern, der letzten Woche der Fasten- oder Passionszeit.
Die Karwoche umfasst die stillen Tage Montag bis Mittwoch und die eigentlichen Kartage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag.
Sie beginnt am Palmsonntag mit dem Gedächtnis des Einzug Jesus in Jerusalem und erreicht über den Grünndonnerstagabend, an dem die Einsetzunge der Eucharastie/des Abendmahls gefeiert wird, ihren Höhepunkt im Gedächtnis des Kreuzestodes Jesu am Karfreitag. Sie mündet am Ende des Karsamstages in die Feier der Osternacht. - siehe auch auf dieser HP bei "Ostern 2006"
Früher war es anders
Das Korn stand hoch und mohnverziert,
mit blauen Kornblumen garniert.-
Heut` sind die Halme klein,
das Feld ist chemisch rein.
Früher war es anders.Die Kuh zog Wagen und den Pflug.
Kartoffelernte - Vogelpflug -.
Heut` fährt der Traktor raus
und gabelt Heu nach Haus.
Früher war es anders.Die Kühe standen warm im Stall,
Wir kannten ihre Namen all. -
Ein Stromzaun ist ihr Rahmen,
und keiner kennt die Namen.
Früher war es anders.Man saß am Abend auf der Bank
und sagte für die Ernte Dank. -
Heut` sind die Bänke leer,
und keiner sieht sich mehr.
Früher war es anders.Verfasser: unbekannt
Lostag: An Ezechiel geht der Wein nicht fehl.
Geh deinen Weg gelassen im Lärm und in der Hektik dieser Zeit, und behalte im Sinn den Frieden, der in der Stille wohnt. Bemühe dich, mit allen Menschen auszukommen, soweit es möglich ist, ohne dich selbst aufzugeben. Sprich das, was du als wahr erkannt hast, gelassen und klar aus, und höre anderen Menschen zu, auch den Langweiligen und Unwissenden, denn auch sie haben etwas zu sagen. Meide aufdringliche und aggressive Menschen, denn sie sind ein Ärgernis für den Geist. Vergleiche dich nicht mit anderen, damit du nicht eitel und bitter wirst, denn es wird immer Menschen geben, die größer sind als du, und Menschen, die geringer sind. Erfreue dich an dem, was du schon erreicht hast, wie auch an deinen Plänen. Bleibe an deinem beruflichen Fortkommen interessiert, wie bescheiden es auch sein mag; es ist ein echter Besitz in den Wechselfällen der Zeit. Sei vorsichtig in deinen geschäftlichen Angelegenheiten, denn die Welt ist voller Trug. Lass dich jedoch dadurch nicht blind machen für die Tugend, die dir begegnet. Viele Menschen haben hohe Ideale, und wo du auch hinsiehst, ereignet sich im Leben Heldenhaftes. Sei du selbst, und was ganz wichtig ist, täusche keine Zuneigung vor. Hüte dich davor, der Liebe zynisch zu begegnen, denn trotz aller Dürreperioden und Enttäuschungen ist sie beständig wie das Gras. Nimm den Rat, den dir die Lebensjahre geben, freundlich an, und lass mit Würde ab von dem, was zur Jugendzeit gehört. Stärke die Kraft deines Geistes, so dass sie dich schützt, wenn ein Schicksalsschlag dich trifft. Doch halte deine Phantasie im Zaum, damit sie dich nicht in Sorge versetzt. Viele Ängste wurzeln in Erschöpfung und Einsamkeit. Übe gesunde Selbstdisziplin, doch vor allem sei gut zu dir. Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne: Du hast ein Recht da zu sein. Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht, das Universum entfaltet sich ganz sicher so, wie es ihm bestimmt ist. Lebe daher in Frieden mit Gott, wie auch immer du ihn dir vorstellst. Und worauf du deine Anstrengungen auch richtest, was es auch ist, das du erstrebst, im lärmenden Durcheinander des Lebens, sei mit dir selbst im Reinen. Trotz allen Trugs, aller Mühsal und aller zerbrochenen Träume ist die Welt doch wunderschön.
Lebe glücklich darin und nutze deine Zeit.[Max Ehrmann]
Wetterregel: Ist der April auch noch so gut, er schneit dem Bauern auf den Hut.
Frühlingsbotschaft
Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite.Kling hinaus bis an das Haus,
wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
sag’, ich lass’ sie grüßen.Heinrich Heine
Sprichwort: Nach dem Regen ist gut fischen.
Seemannsgarn spinnen die Seeleute, Jägerlatein spricht der Förster - und der Gärtner?
Er kann natürlich auch ein wenig "Gärtnerlatein" zum Besten geben, aber seine Geschichten sind gut nachprüfbar, denn ein jeder kann in den Garten sehen und feststellen, ob die tollen Geschichten stimmen.
Es ist deshalb der Traum eines jeden Gärtners, wirklich Riesenfrüchte in seinem Garten zu ernten, und am besten noch Wettbewerbe damit zu gewinnen. Dieser Traum kann ohne weiteres Wirklichkeit werden. Voraussetzung ist, dass man sich das richtige Saatgut beschafft und für ideale Wachstumsbedingungen im Garten sorgt.Riesenkohlrabi, die schon seit einigen Jahren im Angebot sind, finden wir mittlerweile in vielen Gärten. Diese Kohlrabi werden nicht nur riesengroß, sondern haben auch einen weiteren Vorteil: sie schmecken einfach köstlich. Wir müssen lediglich etwas mehr Geduld haben als bei den altbekannten Sorten. Diese Kohlrabis haben eine beträchtlich längere Entwicklungsdauer, und in dieser Zeit muss man für ausreichend Feuchtigkeit und regelmäßige Düngungen sorgen. Bei Nährstoff- und Wassermangel wird aber auch dieser Kohlrabi holzig, oder er schießt durch.
Es gibt aber auch eine Riesen-Gemüsezwiebel, die ebenfalls schon seit einigen Jahren bekannt ist. Sie hat zu den gleichen erstaunlichen Erfolgen geführt wie der beschriebene Kohlrabi. Zwiebeln mit mehr als 2,5 kg Gewicht sind keine Seltenheit. Es ist eine milde, leckere Gemüsezwiebel, die sich gut lagern lässt.
Lostag: Ist der Gründonnerstag weiß, wird der Sommer sicher heiß.
Der Gründonnerstag
Ist der Donnerstag vor Ostern. Jesus soll an diesem Tag das letzte gemeinsame Mahl mit seinen Freunden gefeiert, und ihnen zuvor, dem Brauch entsprechend, die Füße gewaschen haben. Dieser Brauch wird teilweise in der katholischen Kirche wieder übernommen.
Der Ursprung des Namens „Gründonnerstag“ ist bis heute nicht geklärt.
Möglicherweise wurde er von einer grünen Soße oder Suppe abgeleitet, die man an diesem Tag zu essen pflegte. Sie enthielten Gemüse und Kräuter.
Andere Theorien vermuten eine Ableitung aus dem althochdeutschen „greinen“ (weinen).
Der Karfreitag
Ist der Tag der Erinnerung an den Tod Christi, der höchste Feiertag der evangelischen Christen. Die Katholiken begehen den Karfreitag in stiller Trauer. Für sie besteht ein Fasten-Gebot.
Das Lied "Liebe wächst wie Weizen" hat eine lange Geschichte, mit drei Stationen.
1. Zuerst war es ein französisches Weihnachtslied. Es stammt aus der Zeit des Mittelalters – ein Volkslied, eine Art Kinderlied. Der Titel Noël nouvelet heißt: eine neue Weihnacht, ein neues Weihnachtslied. Mitten im Winter fängt etwas Neues an. Ein Baum beginnt zu blühen. Eine Knospe geht auf und leuchtet rot. Ein Vöglein singt, dann redet es und schickt die Hirten nach Bethlehem.
2. Die zweite Station war in England. 1928 schuf ein englischer Pfarrer zur Melodie einen neuen Text. Er machte aus dem Weihnachtslied ein Lied für Ostern, für den Frühling: Jetzt wächst der grüne Halm aus dem begrabenen Korn. Jesus hat sein Leben hingegeben und ist von Gott auferweckt worden. Das ist der neue Anfang.
3. Die dritte Station war in Ostdeutschland, noch zur Zeit der kommunistischen DDR. 1976 schuf der Theologe Jürgen Henkys einen deutschen Text. Er ging vom englischen Lied aus, machte aber keine wörtliche Übersetzung. In seiner eigenen Sprache dichtete er den Grundgedanken nach.
Man merkt der Melodie an, dass sie aus dem Mittelalter stammt. Damals gab es noch andere Tonarten, nicht nur Dur und Moll. Man konnte jeden Ton der Tonleiter als Grundton nehmen. Jede dieser Kirchentonarten hat einen anderen Klang. Bei unserem Lied ist der zweite Ton der Grundton. Dieser Modus heißt „Dorisch“.
Zur Melodie gibt es auch berühmte Orgelmusik. Der französische Organist Marcel Dupré machte 1922 eine Tournee durch Amerika. Er war begeistert von den modernen Orgeln und spielte viele Improvisationen. Dabei ging er oft von bekannten Melodien aus, z. B. von unserem Weihnachtslied. Er schrieb die Improvisationen auf unter dem Titel: Variations sur un vieux noël – Variationen über ein altes Weihnachtslied. Es heißt, jede Variation stamme aus einer anderen Stadt.
Liebe wächst wie Weizen
Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt.
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.Und dann gibt es auf Englisch diese Strophe mehr:
In der Stille kam er heraus wie das auferstandene Korn.
Er, der drei Tage lang im Grab gelegen war.
Lebendig von den Toten wird der auferstandene Christus gesehen.
Die Liebe ist wieder da wie Weizen, der grün aufschießt.Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
Karsamstag
Es steht die Vorbereitung auf Ostern im Vordergrund. Das Haus wird geputzt und das Essen für das Osterfest vorbereitet. Der Name „Färbersamstag“ lässt sich wohl daher ableiten, dass an diesem Tag die Ostereier gefärbt werden. In der Nacht vom Karsamstag auf Ostersonntag wird das Feuer für die Osterkerze entfacht und zusammen mit Weihrauchkörnern geweiht.
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.Der Herr behütet dich;
Der Herr ist dein Schatten
Über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.Der Herr behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang
Von nun an bis in Ewigkeit!Psalm 121
Lostag: Osterregen bringt selten Regen, Ostersonne echte Wonne.
Der Ostersonntag
Ist der wichtigste Tag der Osterfeiertage. An diesem Tag wird im Christentum die Auferstehung Jesus gefeiert. Die Feier beginnt in der Osternacht vom Karsamstag auf Ostersonntag mit einem Gottesdienst, der an die Auferstehung erinnern soll. Ein Höhepunkt für die katholischen Christen an den Osterfeiertagen ist die Feier des Papstes im Petersdom in Rom auf der er den traditionellen Segen „urbi et orbi“ erteilt.
Am Ostersonntag werden viele Osterbräuche gepflegt, in Deutschland u.a. Ostereier suchen.
Thornton Wilder sagte:
* Die NATUR schläft nie.
Die Entwicklung des Lebens steht n i e still.
Die Schöpfung ist noch nicht zu Ende.
Die Bibel sagt "GOTT schuf den
Menschen am sechsten Tage und ruhte dann"
aber jeder dieser sechs Tage dauerte viele Millionen Jahre.
Jener Ruhetag muss kurz gewesen sein,
der Mensch ist nicht ein Ende, er ist ein Anfang.
Wir stehen am Beginn der zweiten Woche.
Wir sind Kinder des achten Tages.*
Wetterregel: Ein Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich wenig verliert
Der Ostermontag
Ist der letzte Tag der Osterfeiertage, in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.
Im Vordergrund steht an diesem Tag vor allem die Familie. Diese ist zu einem gemeinsamen Essen versammelt an dem oft das traditionelle Osterlamm der Mittelpunkt des Ostertisches ist.
Ostereier, Osterspiele und der Osterhase sind an diesem Tag ebenfalls Teil des Geschehens.
Der Ostermontag wird auch oft für Ausflüge genutzt, Ostermärkte besuchen, Waldspaziergänge unternehmen und noch vieles mehr.
Narzisse
"Wir sind die Lieblinge aller Blumenfreunde und unsere Osterglocken läuten überall den Frühling ein. Wir sind eine große Familie und zählen verwandtschaftlich zu den Amaryllisgewächsen.
Narcissus sagt der Botaniker zu uns, und wir stammen aus dem westlichen Mittelmeergebiet. Durch Kreuzungen sind in den vielen Jahren bis zu 10.000 verschiedene Arten entstanden!
Wir Gartennarzissen werden je nach Art und Sorte 40 - 70 cm hoch. Für den Steingarten gibt es nette kleine Schwestern, die zwischen 10 und 25 cm hoch wachsen. Unsere Blütezeit fällt in die Monate März bis Mai. Wir sind vollkommen winterhart, wachsen im Halbschatten genau so gut wie in der Sonne, und viele von uns haben einen zarten, angenehmen Duft. Im Herbst pflanzst du möglichst immer 3 - 5 Zwiebeln zusammen, etwa 15 - 20 cm tief ein, Wir sind mit jedem Boden zufrieden, wenn er nur nicht zu feucht ist. Wir haben wenig Feinde. Die Mäuse fressen uns nicht, da unsere Zwiebeln einen giftigen Stoff enthalten." - Deshalb auch nie mit Tulpen zusammen in eine Vase.Aus einem Heftchen, das Otto zum Geburtstag von unserem Gartenklub bekam.
Bei Goldhähnchens
Bei Goldhähnchens war ich jüngst zu Gast!
Sie wohnen im grünen Fichtenpalast
In einem Nestchen klein
Sehr niedlich und sehr fein.Was hat es gegeben? Schmetterlingsei,
Mückensalat und Gritzenbrei
Und Käferbraten famos –
zwei Millimeter groß.Dann sang uns Vater Gotdhähnchen was,
so zierlich klang’s wie gesponnenes Glas,
dann wurden die Kinder besehn:
sehr niedlich alle zehn!Dann sagt’ ich: „Adieu“! und „danke sehr“!
Sie sprachen: „Bitte, wir hatten die Ehr,
und hat uns mächtig gefreut!“
Es sind doch reizende Leut’!Heinrich Seidel
Bauernregel: Ein nasser April, verspricht der Früchte viel.
Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt,
es ist alles nur geliehen, aller Reichtum, alles Geld.
Es ist alles nur geliehen, jede Stunde voller Glück,
musst Du eines Tages gehen, lässt du alles hier zurück.
Man sieht tausend schöne Dinge und man wünscht sich dies und das,
nur was gut ist und was teuer, macht den Menschen sehr oft Spaß.
Jeder möchte mehr besitzen, zahlt er auch sehr viel dafür,
keinem kann es etwas nützen, es bleibt alles einmal hier.
Jeder hat oft das Bestreben, etwas Besseres zu sein,
schafft und rafft das ganze Leben, doch was bringt es ihm schon ein???
Alle Güter dieser Erde, die das Schicksal dir verehrt,
sind dir nur auf Zeit gegeben und auf Dauer gar nichts wert.
Drum lebt doch Euer Leben, freut Euch nur auf jeden Tag,
wer weiß auf unsrer Erdenkugel, was der Morgen bringen mag.
Freut Euch an den kleinen Dingen, nicht an Besitz und Geld.
Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt.(unbekannt)
Bleitblättrige Stendelwurz ist die Orchidee des Jahres 2006
Ihre Ansprüche sind nicht groß ...
Zur Orchidee des Jahres ist die Breitblättrige Stendelwurz gewählt worden. Die Arbeitskreise Heimischer Orchideen wollen mit dieser Wahl darauf hinweisen, dass wegen Verschlechterungen der Lebensräume selbst häufige Arten wie die Breitblättrige Stendelwurz inzwischen in ihrer Verbreitung zurückgehen.
Tatsächlich gehört die Breitblättrige Stendelwurz zu den in der Fläche am weitesten verbreiteten Orchideen. In Deutschland kommt sie von der Küste bis zu den Alpen in fast allen Regionen vor. In einigen Bundesländern allerdings werden die Bestände als gefährdet eingestuft. In Sachsen, in der norddeutschen Tiefebene und in Schleswig-Holstein verzeichnet man deutliche Rückgänge.Im Vergleich zu anderen Orchideen ist die Breitblättrige Stendelwurz recht wenig spezialisiert. Sie verträgt mehr Nährstoffe im Boden und kommt mit weniger Licht aus, als die meisten heimischen Erdorchideen. Hauptlebensraum sind Laub- und Mischwälder aller Art, vor allem Buchen- und Hainbuchenwälder; oft wächst sie an lichten Waldwegen. Selbst in Nadelholzbestände dringt die Breitblättrige Stendelwurz gelegentlich ein. Am anderen Rand des Spektrums gibt es zudem Wuchsorte auf Trockenrasen. Auch in Parks und parkähnlichen Friedhöfen findet man sie gelegentlich.
Die Breitblättrige Stendelwurz – auch als Breitblättrige Sumpfwurz oder Breitblättriger Sitter bekannt - wird im Normalfall etwa 80 Zentimeter groß, kann auf reichen Standorten aber auch mehr als einen Meter Höhe erreichen, als Kümmerform gerade mal einen knappen halben Meter. Namensgebend sind die kräftigen, breitblättrigen und dunkelgrünen Blätter, wobei die mittleren Blätter am größten werden.
Die enormen Unterschiede der Erscheinungsform und der Standorte führen unter Botanikern immer wieder zu Diskussionen, ob es sich denn wirklich um die gleiche Art handelt. Gelegentlich werden Unterarten, Varietäten oder sogar ganz neue Arten benannt. Erschwerend kommt hinzu, dass allgemein zwischen den heimischen Orchideen-Arten nur geringe genetische Fortpflanzungsbarrieren existieren. Bastarde zwischen zwei Arten, so genannte Hybriden, gibt es deshalb zuhauf. Wie auch von anderen Waldorchideen oder der Türkenbundlilie bekannt, werden Stendelwurz-Pflanzen gerne von Rehen verbissen, so dass nur ein kleiner Teil zur Blüte kommt. Die vergleichsweise späte Blütezeit reicht von Anfang Juli bis Ende August, wobei die Blütezeitenregional sehr unterschiedlich sein können - was wiederum über eventuelle Unterarten und Varietäten spekulieren lässt.
Die Blütenstände tragen ungefähr 15 bis 80 Einzelblüten. Diese wiederum haben die typische Form der meisten heimischen Orchideen mit drei äußeren und drei inneren Blütenblättern. Das zentrale innere Blütenblatt ist zu einer großen Lippe umgebildet. Die Blütenblätter sind außen grünlich, innen mehr oder minder stark rötlich oder purpurn überlaufen.
Nach Ausreifen des kapselartigen Fruchtstandes, wird der staubfeine Samen vom Wind bis zu zehn Kilometer weit verbreitet. Da die Samen keinerlei Nährstoffvorräte mit sich tragen, sind sie zur erfolgreichen Keimung auf bestimmte Pilze angewiesen, mit denen sie eine Symbiose eingehen. Die Pilze versorgen die Samen mit Wasser und Nährsalzen. Bis blühfähige Orchideen erwachsen, vergehen mehrere Jahre.
Alte Bauernregel: Bläst der April in sein Horn, dann macht's sich's gut für Gras und Korn.
Die Vorlieben der Sternzeichen
Taurus/Stier:
21.4.-21.5.Element: Erde
Planet: Venus
Stein: April - Diamant
Mai - Smaragd
Pflanze: Lilie, Flieder
Farbe: Grün
Charakter: lernfähig, geduldig, ausdauernd, ordnungsliebend, leidenschaftlich
So küsst der besitzergreifende Stier
Der Stier-Kuss ist lustbetont und lässt die emotionale Hingabe und Zuneigung des Venuszeichens voll zur Geltung kommen.
Die Urkraft dieses Erdzeichens spiegelt sich in der Kernigkeit des Kusses wider. Ist ein Stier gut gelaunt, dann kann es sich in seinen Küssen widerspiegeln: Sinnlichkeit ist angesagt. Bei schlechter Laune schwingt auch schon einmal Besitzanspruch und Aggression mit.Stier-Männer küssen nicht mit besonders viel Fantasie, der Kuss fällt dafür aber sehr intensiv aus. Er könnte nur etwas schneller mit dem Küssen beginnen, die wenigsten Partner warten gerne.
Stier-Frauen küssen bereits etwas interessanter als ihre männlichen Kollegen, und manchmal können ihre Küsse sehr herausfordernd sein.
Gute Kusspartner sind: Waage, Krebs und Jungfrau.
Weniger gute Kusspartner sind: Widder, Schütze und Löwe.
Alte Gärtnerweisheit: Gut gesät, reichlich geerntet.
Bärlauch
Bärlauch ist eine heimische Wildpflanze, die in der freien Natur vor allem an feuchten Standorten in humusreichen Laub- und Mischwäldern zu finden ist. Nicht selten bilden sie einen hellgrünen Teppich und beleben damit den noch braunen, tristen Boden des Waldes. Noch bevor die Pflanzen zu sehen sind, verrät sie ihr typischer Geruch. Vor allem an warmen Frühlingstagen schwebt über den Bärlauchpflanzen der aromatische Duft von Knoblauch und lässt erahnen, warum Bärlauch auch als Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch bezeichnet wird.
Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse und stammt aus Mitteleuropa.
Der wilde Verwandte des Knoblauchs ist ein ausdauerndes Zwiebelgewächs und wird 30 bis 40 cm hoch. Ende März bis Anfang April beginnt die längliche Zwiebel ihre grundständigen, lanzettähnlichen Blätter auszutreiben, die an einem länglichen Stängel sitzen. Von Ende April bis Anfang Mai erscheinen dann die weißen, sternförmigen Blüten, die zu einer hübschen Scheindolde angeordnet sind. Die kurze Vegetationszeit endet meistens im Juni, wenn das Wachstum abgeschlossen und die Blätter zu welken beginnen.Bärlauch gehört zu den ersten lang ersehnten Frühlingsboten und darf außerhalb von Naturschutzgebieten nur für den Eigenbedarf gepflückt werden. Zur Sicherung des Artenschutzes darf z.B. in den Alpen jeweils nur ein Bärlauchblatt pro Pflanze geerntet werden. Damit die Gewürzpflanzen für das nächste Jahr genügend Nährstoffe sammeln können, sollte man grundsätzlich nur wenige Blätter pro Pflanze ernten und selbstverständlich auf keinen Fall Pflanzen in der freien Natur ausgraben.
Die beste Erntezeit für Bärlauch liegt zwischen März bis etwa Anfang Juni. Sobald die Blüten erscheinen, verlieren die Pflanzen deutlich an Aroma. Man benutze zum Abschneiden der Blätter ein scharfes Messer oder eine Schere und achte darauf, dass die empfindlichen Blätter beim Transport nicht zerdrückt werden.
Das Gewächs mit dem knoblauchartigen Geruch bietet sich für den Anbau im eigenen Garten geradezu an. Ist das pflegeleichte Wildkraut erst einmal heimisch geworden, sät es sich immer wieder seIber aus und bedarf keiner besonderen Pflegemaßnahmen.
Der Schwachzehrer bevorzugt nährstoffreiche, frische Standorte unter Laubgehölzen, Hecken oder laubabwerfenden Sträuchern - gedeiht aber auch auf Sandböden und in Schalen.
Als Kaltkeimer löst erst die Frosteinwirkung des Winters den Keimvorgang aus. Im Herbst wird der Samen direkt ins Freiland gesät und mit etwa 1 cm Erde bedeckt. Wenn man den Samen im Winter ausbringen will, empfiehlt es sich, ihn in einer Aussaatschale auszusäen und ins Freiland zu stellen. Man kann die Saatkiste aber auch in einem Gefrierbeutel verpackt in den Kühlschrank stellen. 4-6 Wochen bei max. 4° C reichen als Kälteeinwirkung zum Aufgehen des Samens völlig aus. Später werden die kleinen Pflänzchen an Ort und Stelle ausgepflanzt.
Einfacher ist es, wenn man gekaufte Stauden pflanzt, die im Frühjahr angeboten werden. Auch wenn diese im ersten Jahr noch recht klein sind, reicht es für eine erste kleine Kostprobe aus. Ergiebiger ist die Ernte nach drei bis vier Jahren, wenn die Pflanzen mehrmals Samen gebildet haben.
Lostag: Regen vorm Georgi-Tag, währt noch lang des Regens Plag.
Bärlauch in der Küche
Während unsere Urgroßmütter das Kraut mit dem aromatischen Geruch überwiegend als Heilmittel kannten, wurde es vor einiger Zeit für die Küche entdeckt.
Sogar viele Restaurants bieten mittlerweile delikate Bärlauchgerichte an und auch die Nahrungsmittelindustrie hat Geschmack daran gefunden und u.a. eine Bärlauchbutter auf den Markt gebracht. Seine zunehmende Beliebtheit lässt sich vor allem auf die Tatsache zurückführen, dass nach dem Genuss von Bärlauch kein unangenehmer Mund- oder Körpergeruch festzustellen ist und selbst ein empfindlicher Magen das Kraut verträgt, was beim Knoblauch nicht immer so ist.Achtung, wenn man Bärlauch in der freien Natur sammelt, sollte man daran denken, dass seine Blätter den giftigen des Maiglöckchens und der Herbstzeitlose sehr ähnlich sind. Blätter auch gründlich waschen, wegen der Eier des „Kleinen Fuchsbandwurmses“.
Im Gegensatz zum Knoblauch können beim Bärlauch alle Teile der Pflanze verwendet werden. Sehr geeignet sind die frischen Bärlauchblätter zum Würzen von Suppen, Saucen, Salaten und für Frühlingskäse oder Quark. Darüber hinaus kann man Bärlauchbutter selbst herstellen und das "knofelige" Aroma für ihre köstlichen Kräuteressige nutzen. Die Zwiebeln werden wie Knoblauchzehen verwendet und ab Juli ausgegraben. Man sollte diese aber nur dann nutzen, wenn man genügend Pflanzen besitzt, da das Ausgraben ihre Bestände mindert. Die Knospen und Blüten bieten sich als Garnitur an und bereichern Salate nicht nur optisch.
Grundsätzlich sollte man Bärlauch nur frisch verwenden. Man kann ihn aber auch für einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Die Stiele mit feuchtem Küchenpapier umwickeln und die Blätter in einem Gefrierbeutel verschließen.
Er kann aber auch wie Pesto verarbeitet werden und ist dadurch etwa 4 Wochen haltbar.
Da beim Erhitzen die Blätter ihr Aroma stark verlieren, solle man Bärlauch so kurz wie möglich mitgaren. Am besten die klein gehackten Blätter roh auf die gekochten Speisen streuen.
Sankt-Fidel-Lostag: Wenn es heute nochmals friert, es 14 Tage lang passiert.
Bärlauch als Hausmittel
Bärlauch besitzt ein breites therapeutisches Spektrum. Es enthält Lauchöl, Flavonoide, Biokatalysatoren, Fructoasen und reichlich Vitamin C.
Wie Knoblauch wird Bärlauch in der Volksmedizin bei Magen- und Darmstörungen verwendet, aber auch gegen Arteriosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Zudem wirkt die natürliche Alternative zu Pharmaprodukten durch seine schwefelhaltigen Inhaltsstoffe antibakteriell und antimykotisch und hilft schwermetallische Umweltgifte zu neutralisieren. Nachweislich steigert die regelmäßige Einnahme von Bärlauch-Frischblatt-Granulat die Blutzirkulation und fördert die Durchblutung. Dadurch klingen Symptome wie Bluthochdruck, Schwindelanfälle und störende Ohrgeräusche bei Tinnitus-Patienten spürbar ab.
Gleichzeitig werden Schmerzen verursachende Stoffwechselprodukte, wie etwa bei rheumatischen Erkrankungen schneller abtransportiert und das Immunsystem gestärkt. Bärlauch wirkt Hautentzündungen entgegen und fördert das gesunde Wachstum von Haaren und Nägeln.
Für die Eigentherapie und zum Ankurbeln des Stoffwechsels sollte man das Kraut als Frühlingskur verwenden und zum Zeitpunkt der Ernte regelmäßig einnehmen. Dafür wird das Kraut frisch gepflückt und fein gehackt verabreicht oder als Saft zubereitet, der tropfenweise (10 bis 20 Tropfen) 10 bis 20 mal am Tag eingenommen wird. Den etwas unangenehmen Geschmack kann man überdecken, indem man die Essenz mit Milch verrührt.
Lostag: So lange es vor St. Markus warm ist, so lange ist es nachher kalt.
Das große Glück noch jung zu sein,
das sieht der Mensch als Kind nicht ein.
Er möchte, dass er ungefähr,
so 16 oder 17 wär’.
Ist er dann 18 sagt er halt:
Wer über 20 ist, ist alt!
Hat er die 20 fast geschafft,
erscheint ihm 30 greisenhaft.
Die 40 sind die große Wende,
die 50 scheinen fast das Ende!
Doch mit den 50 peu à peu,
schraubt man das Ende in die Höh’
und sagt, die 60 ist doch ganz passabel
und erst die 70 miserabel.
Ist man dann 70, denkt man still:
Ich werde 80, so Gott will!
Hat man die 80 überlebt,
zielstrebig auf die 90 geht,
da angelangt, zählt man geschwind,
die Leute, die n o c h älter sind!!
???von einer Mail-Freundin erhalten
Neues auf der HP: die April-Digibilder
Die Geschichte vom Licht
Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte.
„Ich bin das Licht“, sagte sie.
Jedoch dieses auszusprechen, konnte ihr die Erfahrung davon nicht ersetzen; denn in dem Reich, in dem sie lebte, gab es nur Licht. Jede Seele erstrahlte dort im Glanz eines herrlichen Lichtes. Es gab nichts außer Licht. Und so war diese kleine Seele eine Kerzenflamme inmitten der Sonne eines grandiosen Lichtes - von dem sie ein Teil war. Sie konnte sich selbst nicht sehen. Aber sie sehnte sich danach, sich selbst zu erkennen.
Ihre Sehnsucht war so groß, dass sie plötzlich eine Stimme hörte, die sagte: „Du musst Dich von der Sonne trennen und die Finsternis rufen.“
„Was ist die Finsternis?“ fragte die Seele.
„Das, was Du nicht bist“, antwortete die Stimme.
Und so entfernte sich die Seele und rief das Reich der Finsternis.
Doch in all der Finsternis fühlte sie sich einsam und rief laut: „Warum habt ihr mich verlassen?“
Da hörte sie die Stimme sagen: „Sei Du nun der Finsternis ein Licht und verfluche sie nicht.“
???
Wetterregel: Aprilenglut - tut selten gut.
Weitere Einträge hier bei "dies und das" - "Tipps und Tricks" - das Neueste immer oben, auch die verschiedenen Gar-Methoden sind neu.
Wo Kräuter gut gewachsen sind,
in einem grünen Garten,
da lasse sie ein kluger Mann
nicht ohne seinen Schutz.
Er mag sie hüten wie ein Kind
nach ihren Eigenarten,
das regt die Lust des Herzens an
und kommt ihm sehr zunutz.Sprießt Unkraut in den Beeten,
so muss er kräftig jäten
und darf sich nicht verspäten,
dass Distel nicht und Dorn
sich darin listig mehren,
die Arbeit sehr erschweren.
Er muss es ihnen wehren
sonst ist die müh verlorn.Walther von der Vogelweide
Lostag: Gefriert's auf St. Vital, gefriert's von 15mal.
Aloe
Die Aloe stammt ursprünglich aus den Wüsten und Steppen Mexikos und Südafrikas.
Attraktiver Arzt Aloe – eine Pflanze, die es in sich hat...
Mit ihren dicken borstig gezahnten Blättern ist sie schön anzusehen. Obendrein zeichnet sich die Aloe durch besondere Anspruchslosigkeit aus. Seit Tausenden von Jahren gilt sie als „Wundermittel der Natur“ mit einer enormen Heilkraft.
Schon Cleopatra und Nofretete schätzten den wohltuenden Saft und verwendeten ihn zur täglichen Hautpflege.
In Afrika nennen die Nomaden sie noch heute „Lilie der Wüste“, bei den Amerikanern heißt sie „The Silent Healer“, der stille Heiler oder „Doctor Aloe“, die Russen bezeichnen sie als „Lebenselixier“.
Nur die Aloe Vera besitzt nachweislich heilende Eigenschaften. Pflegeprodukte werden hergestellt. Das aus dem Mark der Blätter stammende Gel findet äußerlich Anwendung bei Brandwunden, Sonnenbrand, Neurodermitis oder Akne, aber auch zur Haut- und Haarverschönerung, Straffung und Verjüngung.
Der Aloesaft zum Einnehmen soll bei Erkältungen, Magenverstimmungen oder Verstopfung Linderung verschaffen.Die über 300 Arten umfassende Gattung Aloe stammt aus der Familie der Liliengewächse und ist dank ihrer Wasser speichernden dicken, fleischigen Blätter extrem pflegeleicht. Diese stehen aufrecht zu einer dekorativen Blattrosette zusammen.
Sonniger Standort wird bevorzugt – egal ob drinnen oder draußen. Pflanze darf während evtl. Regenperioden nicht zu nass stehen. Sollte gewässert werden, wenn die Erde weitgehend ausgetrocknet ist. Im Herbst Rückzug in die Innenräume, denn Temperaturen unter sechs Grad akzeptiert sie nicht. Trockene Raumluft schadet nicht.
Wetterregel: Ist der April recht schön und rein, wird der Mai umso wieder sein.
13 Gedanken über das Leben
Ich liebe dich nicht für das, was du bist, sondern für das, was ich bin, wenn ich mit dir bin.
Keiner verdient deine Tränen, und wer sie verdient, wird dich sicher nicht zum Weinen bringen.
Wenn dich jemand nicht so liebt, wie du es wünschst, dann bedeutet das nicht, dass er dich nicht über alles liebt.
Ein wahrer Freund ist der, der dich an der Hand hält und am Herzen berührt.
Der schlimmste Weg zu fühlen, dass dir jemand fehlt, ist: wenn du an seiner Seite stehst und erkennen musst, dass er dir niemals gehören wird.
Höre niemals auf zu lächeln, auch wenn du traurig bist, denn es es könnte sich jemand in dein Lächeln verlieben.
Für die Welt bist du vielleicht niemand, aber für manche bist du die Welt.
Verliere deine Zeit nicht mit jemandem, der nicht zur dir steht.
Vielleicht sieht es dein Lebensweg vor, dass du viele schlechte Menschen kennen lernen musst, ehe du den wahren Freund triffst, damit du dann dankbar sein kannst, wenn du ihn getroffen hast.
Weine nicht, wenn etwas vorbei ist, sondern freu’ dich darüber, dass du es erleben konntest.
Es wird immer eine Person geben, die dich kritisiert, aber bewahre Vertrauen, vor allem jenen gegenüber, die dir ihr Vertrauen zweimal schenkten.
Irre nicht suchend herum, die schönsten Dinge ergeben sich dann, wenn du sie am wenigsten erwartest.
Erinnere dich daran: “Alles was passiert, hat einen Grund!”
Lostag: In der Walpurgisnacht Regen oder Tau, auf ein gutes Jahr bau.
Walpurgisnacht - Nacht vom 30. April auf den 1. Mai
Der Monat erhielt seinen Namen nach der Urfrau Maia (später Maria), die uns vom dunklen, besinnlichen Winter in die neuerwachende Phase des Frühlings geleitet und uns frische Lebensenergie bringt.
Wie fast alle unsere Ahninnen, symbolisiert auch die Maia die Weisheit der sinnlichen Liebe, den Zyklus des Lebens, der sich im Mai in der ganzen Natur als Fröhlichkeit zeigt. Helleres Licht, die ersten warmen Tage und lauen Nächte, leuchtendes Maiengrün, das Blühen der Obstbäume bringen Pflanzen, Tiere und Menschen in Aufbruchstimmung.
Der Überschwang will gefeiert werden.
Bis ins 16. Jahrhundert hinein war der Mai im ganzen ländlichen Europa ein "Honey-Moon" der sexuellen Freiheiten. Vorhandene Ehebande waren zeitweise außer Kraft gesetzt.
Am Abend vor dem ersten Mai fanden die großen Frühlingsfestlichkeiten der Hexen statt. Ihnen entspricht Samhuin oder Halloween am entgegengesetzten Pol des Jahres (31. Oktober).In Deutschland ist dieser Abend als Walpurgisnacht bekannt. Der legendäre Versammlungsort der Hexen während dieser Nacht ist der Kniebis im Schwarzwald und der Brocken, der höchste Berg im Harz. Goethe hat dieses wilde Fest im Faust detailliert beschrieben.
In Irland und Schottland hieß dieses Fest Beltane oder Baltein. Symbolisch wurde in dieser Nacht der Baal (auch Baldur genannt) verbrannt, als Übergangssymbol vom Alten zum Neuen.
In manchen Gegenden verkörperte ihn ein vom Los ausgewählter Mann, der durch die Maifeuer sprang, die in Skandinavien noch heute "Baldurs Scheiterhaufen" genannt werden.
Am ersten Mai wird vielerorts der Maibaum aufgestellt, Symbol für die Verbindung zwischen der Erde und dem Firmament. Das Aufstellen von Maibäumen zu Beginn des Maifestes ist in verschiedenen Ländern Europas bis heute Tradition.
In manchen Gegenden bleibt der Baum das ganze Jahr über stehen und wird zu festlichen Anlässen geschmückt
Die Hymne der Walpurgisnacht
Wenn die Schatten tiefer sinken
und die Weiber Schampus trinken
wird das Kreischen hörbar laut
fühlt ihr schon die Gänsehaut?Kleine Töpfchen, kleine Tiegel
roter Nagellack als Siegel
Lippenstift und Hexenmähne
schwarze Kleidung, spitze Zähne.Hexenbesen, Stöckelschuh,
pass nur auf, schnell schlägt sie zu
eigenwillig, selbstbewusst
zeigt sie ihre Lebenslust.Sie macht das nur was sie will
pfeift auf Mode, Lady-Stil.
Volle Gläser, Männerleib
dienen ihr zum Zeitvertreib.Amazone, Blaustrumpf, Biene,
Schlampe, Hexe, blöde Trine,
Abschaum, Hure irre Göre,
flüstern ängstlich Männerchöre.Taucht sie auf mit hohen Hacken
steht den Männern Angst im Nacken.
Gerne würfen sie wohl Steine
aber: sie ist nicht alleine!Da hilft keine Gegenwehr
denn es werden mehr und mehr,
lächelnd ihre Krallen zeigen
sich vor Machos nicht verneigen.Kerle, nehmt euch fein in acht
dass ihr keinen Ärger macht.
Schlampenrache ist bekannt
seid recht artig und charmant.(Verf. unbekannt)