April 2007
Rosen Träume
Ich habe den Traum
der Rose belauscht,
der keusch vom kühlen Duft umsprüht,
aus ihrer Blumenseele glüht;
ich hab ihn mit allen Sinnen
belauscht und mich berauscht.
Dehmel, Richard (1863-1920)

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Wie ich bereits im Januar erwähnte, ist mein diesjähriger Kalender den Rosen gewidmet und die Königin der Blumen wird uns das ganze Jahr hindurch begleiten.

Sah ein Knab ein Röslein stehn
Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden;
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah's mit vielen Freuden,
Röslein, Röslein Röslein rot.
Röslein auf der Heide.
Knabe sprach: "ich breche dich,
Röslein auf der Heiden";
Röslein sprach "ich steche dich,
Dass du ewig denkst an mich,
Und ich wills nicht leiden"
Röslein, Röslein Röslein rot.
Röslein auf der Heide.
Und der wilde Knabe brach
s'Röslein auf der Heiden.
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Musst' es eben leiden.
Röslein, Röslein Röslein rot.
Röslein auf der Heide.
Worte: Johann Wolfgang von Goethe
(1771)
Weise: Heinrich Werner (Braunschweig 1827)

Lebenszufriedenheit - hängt von vielen Faktoren ab.
So verschieden Menschen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Suche nach dem Glück. Was dieses genau ausmacht, darauf versuchen Forscher schon seit Jahren eine Antwort zu erhalten. Interessante Erkenntnisse liefert etwa die Positive Psychologie. Hierbei handelt es sich um einen Wissenschaftszweig, der sich mit den förderlichen und guten Eigenschaften, also den Stärken des Menschen beschäftigt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Metzoden für ein erfüllteres und glücklicheres Leben zu entwickeln. Einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, ein Psychologe aus Waco in Texas, hat die neuesten Erkenntnisse in einem Buch veröffentlicht. Danach bedeutet Glück zwar für jeden Menschen etwas anderes. Es gibt jedoch 16 Bereiche, die unser allgemeines Glücksempfinden maßgeblich beeinflussen. Dazu gehören: Gesundheit, Selbstwertgefühl, Ziele, Werte und spirituelles Leben, Geld, Arbeit, Spielen, Lernen und Kreativität. Weitere Faktoren sind Hilfsbereitschaft, Liebe, Freunde, Kinder, Verwandte, das eigene Heim, die Nachbarschaft und das Gemeindeleben. Allerdings braucht jeder Mensch eine andere Dosis dieser Bestandteile zu seinem persönlichen Glück. „Das ist wie ein Salat. Daher mögen verschiedene Menschen unterschiedliche Zutaten“, so der Psychologe Michael Frisch. Diese Faktoren beeinflussen unsere Lebenszufriedenheit in besonderer Weise.
Gene: Etwa 50 Prozent der Glücksfähigkeit wird von den Eltern vererbt. Die anderen 50 Prozent setzen sich aus den 16 genannten Bereichen zusammen, die sich folgendermaßen gliedern.
Vertrauen und Glauben: Für viele Menschen sind Vertrauen und ihr Glaube wichtig für ihr persönliches Glück. Michael Frisch zufolge hilft eine spirituelle Ausrichtung dabei, optimistisch zu sein. Das ist ein weiteres Geheimnis glücklicher Menschen.
Soziale Beziehungen: Immer nur an sich selbst zu denken macht auf Dauer nicht glücklich. Vielmehr besteht Glück auch darin, anderen zu helfen sowie starke und enge Beziehungen zu geliebten Menschen zu pflegen.
Privatleben: Das eigene persönlich einberichtete Zuhause und andere Aspekte des privaten Lebens, wie etwa Erholung, Spiel und Interaktion mit anderen, tragen wesentlich zur Zufriedenheit bei.
Übrigens: Menschen für die materieller Reichtum sehr wichtig ist, sind tendenziell pessimistischer und unglücklicher als andere. Nach Auffassung von Michael Frisch kann man zwar mit Geld Glück nicht kaufen, aber Glücklichsein kann durchaus reich machen. „Glücklichere Menschen scheinen mehr Initiative und Produktivität bei der Arbeit zu zeigen. Dadurch sind ihre Kunden und Vorgesetzten zufriedener, was eine Erhöhung des Gehalts nach sich ziehen kann.

Menschenrechte
von Wolfgang Scholz - http://home.feierabend.com/bubbelpety/
Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen zu quälen?
Wer gibt Menschen das Recht,
die Würde der Menschen zu verletzen?
Wer gibt Menschen das Recht,
Krieg gegen Menschen zu führen?
Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen zu ermorden?
Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen die Arbeit zu nehmen?
Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen in die Armut zu treiben?
Wer gibt Menschen das Recht,
Kindern die Existenzgrundlage zu nehmen?
Wer gibt Menschen das Recht,
über Gesundheit und Krankheit zu entscheiden?
Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen wegen ihrer Hautfarbe zu hassen?
Wer gibt Menschen das Recht,
über die Religion der Menschen zu urteilen?
Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen finanziell zu ruinieren?
Wer gibt Menschen das Recht,
sich als Gott aufzuspielen?
Wir alle sind Menschen,
Du und ich, von einer Mutter geboren,
Wer gibt Menschen das Recht einer Mutter Schmerz zu bereiten,
wenn sie durch Menschen ein Kind verliert?
Warum glauben Menschen,
dass nur sie Rechte haben und die anderen nicht?
Wer sind wir Menschen,
dass wir uns so überheblich fühlen?
Gott hat den Menschen das Leben
geschenkt
und will, dass es allen gut geht.
Jeder Mensch hat ein Herz und Gefühle, die es zu achten gilt.
Bei allem, was Menschen anderen Menschen zufügen,
sollten sie bedenken, jeder Mensch hat das Recht
auf Leben, Gesundheit und Frieden.
März 2007

Senfkorn
In Israel und der Umgebung wachsen verschiedene gelb blühende Senfarten wild. Sie sind an Ackerrändern und auf Feldern zu finden, wie der Ackersenf, der Weiße Senf und der Schwarze Senf.
Große Flächen von Ödland bedeckt auch der Graue Senf. In biblischer Zeit verwendete man Senfsamen weniger zum Würzen wie bei uns heute, als zu medizinischen Zwecken, etwa für Senfpackungen aus dem Öl der Senfsamen. Auch Speiseöl wurde aus Senf gewonnen.
Das Senfkorn (griechisch: „kokkos sinapes“) wird im Neuen Testament wegen seiner Winzigkeit mehrfach in Gleichnisreden Jesu genannt.
Wegen der Beschreibung der Senfstaude als „Baum“ im Matthäus- und Lukasevangelium ist die Botanische Identifizierung des Senfes nicht gesichert.Wahrscheinlich ist in den Gleichnisreden Jesu der winzige Samen des schwarzen Senfes gemeint, der nur etwa einen Millimeter groß und ein Milligramm schwer ist. Diese einjährige Pflanze des schwarzen Senfes hat einen starken Hauptstängel mit großen Blättern an der Basis der Pflanze; er kann eine Höhe von eineinhalb bis drei Metern erreichen.
Am oben verzweigten Hauptstängel, trägt er gelbe Blüten, aus denen sich kleine mehrsamige Früchte entwickeln, die an den Zweigen angedrückt sind.Aus unserer Kirchenzeitung von mir gekürzt

Gründonnerstag
An diesem Tag gab es bei meinen Eltern früher immer etwas „Grünes“ zu essen. Diesen Brauch habe ich beibehalten und biete an diesem Tag meistens Spinat mit Spiegeleiern und Salzkartoffeln an.
Der Spinat
das einjährige Blattgemüse zum Kochen und für Rohkost - stammt aus Persien und Turkestan. Kreuzritter oder Araber brachten ihn nach Europa, wo er seit dem Spätmittelalter verbreitet ist.
Die langgestielten Blätter sind dreieckig-pfeilförmig oder länglich-eiförmig. Die Blüten stehen in Knäueln. Aber schon vor der Blüte werden die Blätter als Gemüse verwendet. Sie enthalten die Vitamine A, Bund C sowie Oxalsäure. Wegen dieses Säuregehaltes darf er bei verschiedenen Krankheiten, für die besondere Diät vorgeschrieben ist, nicht gegessen werden. 100 Gramm gekochter Spinat enthalten 20 Kalorien.Zubereitet wird der Spinat (Spinacia), der zur Familie der Gänsefußgewächse gehört, indem die Blätter ohne Stiel unzerschnitten oder auch fein gehackt weichgekocht werden. In Streifen geschnitten sind die Blätter auch schmackhafte Zutaten zu Suppen oder Salaten.
In zahlreichen Sorten wird der Gemüse-Spinat – im Frühsommer, Sommer, Herbst und unter Glas – angebaut.
Die letzte Saat des Jahres braucht einen besonders gut gedüngten Boden und eine Decke lose aufliegenden Reisigs als Winterschutz

Karfreitag
Der Gammler
Man sagt, er war ein Gammler. Er zog
durch das ganze Land,
raue Männer im Gefolge, die er auf der Straße fand.
Niemand wusste, wo er herkam, was er wollte, was er tat.
Doch man sagte: Wer so redet, ist gefährlich für den Staat.
Man sagt, er war ein Dichter. Seine
Worte hatten Stil.
Wer ihn hörte, schwieg betroffen, und ein Sturm war plötzlich still.
Seine Bilder und Vergleiche waren schwierig zu verstehn,
doch die Leute saßen stundenlang, ihn zu hören und zu sehn.
Man sagt, er war ein Zauberer. An
Wundern fehlt es nicht.
Er ging zu Fuß auf einem See und gab den Blinden Augenlicht,
machte Wein aus klarem Wasser, kannte Tricks mit Fisch und Brot.
Und er sprach von einer Neugeburt, weckte Menschen auf vom Tod.
Man sagt, er war ein Politiker, der
rief: Ich mach euch frei!
Und die Masse wollte gern, dass er ihr neuer König sei.
Er sprach laut von Korruption und wies auf Unrecht offen hin,
doch man hasste seinen Einfluss, und so kreuzigten sie ihn.
Er ist der Sohn des Höchsten. Doch er
kam, um Mensch zu sein,
offenbarte Gottes Art, um uns aus Sünde zu befrein.
So hab ich ihn erfahren, ich begann ihn so zu sehn.
Und ich meine, es wird Zeit – wir sollten ihm entgegengehn.
Text und Musik: L. Norman, deutsch: A. Malessa

Osterbräuche
sind fast alle heidnischen Ursprungs, wir sind uns dessen nur nicht bewusst.
So feierten die Germanen zu Ehren der Göttin der Morgenröte - Ostara - die Wiederkehr des Frühlings und den Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Erst seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 feiern wir Ostern als Auferstehungsfest am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Schon zu dieser Zeit war das Ei ein Symbol für das Leben. Und auch der Hase galt als Sinnbild für Fruchtbarkeit. Bis zum 17. Jahrhundert brachten jedoch auch Osterhahn, Storch, Kuckuck oder sogar Palmesel die Ostereier. Erst danach hat dann Meister Lampe alle anderen - vor allem auch das unschuldige Lamm als wichtigstes Symbol - verdrängt. Als Kuchen in Osterlammform gehört es heute aber immer noch auf den österlichen Frühstückstisch.
Auch die Osterfeuer und Osterräder, wie sie in vielen Gegenden Deutschlands noch heute abgebrannt werden, sind heidnischen Ursprungs. Mit diesen Feuern wollte man den bösen Wintergeistern endgültig den Garaus machen, damit der Frühling einziehen kann. Uns Kindern wurde erzählt, am Osterfeuer sollten sich die Osterhasen wärmen, und ich möchte heute noch schwören, sie auch um das Feuer tanzen gesehen zu haben. Leider treffen wir diese schöne Sitte nur noch in wenigen Landgemeinden an.
Osterräder können ja sowieso nur in den Bergen abgebrannt werden.
Wir sollten uns wirklich bemühen, diese schönen alten Sitten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen - den Kindern zuliebe!
Vom Blatt eines bezaubernden Kalenders, der uns jedes Jahr erfreut
Ostersonntag
Ins Osterlicht …
Ins Osterlicht hinein versetzt,
nicht länger mehr von Angst gehetzt
führt unser Weg zum Leben,
daran ist Gott gelegen.Ins Osterlicht erneut gebracht
Weicht unsre wirre, trübe Nacht.
Wir werden wach und heiter,
Christus ist uns Begleiter.Ins Osterlicht zurück gewonnen
Wird alles klar, bleibt nichts verschwommen,
denn Gottes Zeit verheißt
uns Heilung durch den Geist.aus unserem Gemeindebrief
Ostermontag
Osterrummel
Her mit Papier!
und einem Stift,
wär's auch der kleinste Stummel!
ich will berichten
über wilden Osterrummel.Er tobt in Läden:
Aufgetischt sind Hunderte von Eiern.
Die bunten Schokoladendinger
brauchen wir zum Feiern!Er tobt in Küchen:
Wo vor lauter Essen, Essen, Essen,
wir ganz und gar
das Osterfest vergessen.Er tobt auf Straßen:
Wo die endlos lange Blechlawine rollt,
und mancher Bundesbürger
sich von dannen trollt.(unbekannter Verfasser)
AUF EIN EI GESCHRIEBEN
Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät's gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren,
Und zugleich tät es mich kitzeln.
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.Die Sophisten und die Pfaffen
Stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen,
Wohl die Henne? wohl das Ei?Wäre das so schwer zu losen?
Erstlich ward ein Ei erdacht:
Doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat's der Has gebracht.Von Eduard Mörike
Keltischer Baumkreis
Jeder Mensch ist einem Baum zugeordnet im keltischen Baumkreis.
Sieh nach deinem Geburtsdatum, und schau mal welcher Baum dein Bruder ist.
Bringt Glück, wenn man diesen Baum des Öfteren umarmt.
Es durchfließt deinen Körper neue Energie.
Begebe dich auf die Suche nach deinen Bruder Baum.
Die Eberesche 01.04. – 10.04.
Die Eberesche ist ein anspruchsloser Baum, der in beinahe jedem Boden gedeiht. Mit ihren üppigen weiß-gelben Blütendolden, aus denen sich dann leuchtend rote Vogelbeeren entwickeln, hat sie schon unsere Vorfahren beeindruckt. Die Druiden sprachen der Eberesche die Kraft zu, vor Unheil und bösem Zauber zu bewahren und umpflanzten ihre Kultstätten mit diesem Baum. Menschen, die der Eberesche zugehörig sind, haben einen ausgeprägten Drang nach Bildung und sind durch ihr strategisches und planerisches Geschick gute Organisatoren. Bei allem, was sie tun, sind sie stets um Harmonie und Gerechtigkeit bemüht; sie möchten die Welt verbessern und verschönern.
Menschen, die im Zeichen der Eberesche geboren sind, sprühen vor Lebensfreude. Sie scheinen das Glück gepachtet zu haben. Mit Leichtigkeit überwinden sie jedes Hindernis und eine harmonische Partnerschaft scheint mit ihnen sehr einfach erreichbar. Sie freuen sich an den kleinen Dingen des Lebens und an der Natur. Gesundheit und Selbstverwirklichung stehen bei ihnen an oberster Stelle. Ihr sympathisches Wesen lässt sie leicht Bekannte und dauerhafte Freunde gewinnen. Unternehmungen mit ihnen sind immer Erlebnisse der besonderen, unvergesslichen Art. Dennoch sind Ebereschen-Geborene sehr bescheiden und dies ermöglicht ihnen, sich jeder noch so schwierigen Situation anzupassen und sie zu bewältigen. Durch ihre Konzentration auf nur ein Ziel erreichen sie dieses auch.
Der Fischer
Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
ein Fischer saß daran,
sah nach der Angel ruhevoll,
kühl bis an’s Herz hinan:
Und wie er so sitzt und wie er lauscht,
teilt sich die Flut empor,
aus dem bewegten Wasser rauscht
ein feuchtes Weib hervor.Sie sagt zu ihm, sie sprach zu ihm:
Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinaus in Todesglut?
Ach wüsstest du, wie’s Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund,
du stiegst herunter wie du bist,
und würdest erst gesund.Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
netzt’ ihm den nackten Fuß,
sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll,
wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war’s um ihn geschehn:
Halb zog sie ihn, halb sank er hin,
und ward nicht mehr gesehn.Johann Wolfgang von Goethe
Schleie 2007
Sie gilt als einer der beliebtesten Speisefische in der Familie der Karpfen: Die Schleie. Leider gibt es immer weniger davon. Deshalb wurde die Schleie jetzt vom Verband Deutscher Sportfischer zum Fisch des Jahres 2007 gewählt. Die Schleie ist im größten Teil Europas verbreitet. Sie bevorzugt stehende Gewässer und kommt auch in den Backnanger Heppseen - in unserer Nähe - vor. Gefahr droht der Schleie vor allem durch weiteren Fließgewässerabbau und dem damit verbundenen Wasserpflanzenrückgang. Der Verbau von flachen, krautreichen Uferzonen wirkt sich besonders nachteilig auf Schleienbestände aus. Vor allem in stehenden Gewässern ist die Überdüngung zum Beispiel durch Eintrag aus der Landwirtschaft ein zusätzlicher Gefährdungsfaktor. Die Schleie ist ein Grundfisch, der langsam fließende Gewässer und flache, warme Seen und Teiche mit dichten Pflanzenbeständen und schlammigem Untergrund vorzieht. Schleien sind äußerst anpassungsfähig und zeichnen sich durch ihre große Widerstandsfähigkeit gegen Sauerstoffmangel und saures Wasser aus. Die Schleie ist in der Lage, monatelang zu hungern. Bei Temperaturen von über 28 Grad Celsius stellt die Schleie die Nahrungsaufnahme ein und fährt den Sauerstoffverbrauch und den Stoffwechsel stark zurück. Bei höheren Temperaturen gräbt sie sich auch im Schlamm ein und fällt in eine Art Hitzekoma. Die Schleie ernährt sich von kleinen Bodentieren aller Art – darunter Insektenlarven, Schnecken und kleine Muscheln. Die Haut ist dick und mit vielen Schleimzellen belegt – dieser schleimigen Oberfläche verdankt die Schleie denn auch ihren Namen. Die Schuppen sind sehr klein. Der Rücken ist olivgrün oder braun meist mit goldfarbenem Schimmer. Die Seiten und der Bauch glänzen messingfarben. Schleien wachsen langsam und erreichen durchschnittlich nach drei Jahren eine Länge von 20 bis 30 Zentimetern sowie ein Gewicht von bis zu 300 Gramm. Bei entsprechendem Nahrungsangebot können sie bis zu 70 Zentimeter lang werden und etwa 7,5 Kilogramm Gewicht erreichen.
Düfte aus dem Rosenbusche
Meiner Jugend, süße Düfte,
Endlich seid ihr wiederkommen,
Wiederkommen in der Wolke
Dort.Seht', ich wusst' es, dass ihr kämet;
Meine Seele sagte heute
Früh zu mir: Wach auf, Geselle,
Deine Jugend will Dich grüßen
Hier.Und sie nahm von meinen Augen
Alle Schleier meiner Dumpfheit,
Und sie nahm von meinen Sinnen
Alle Härten, alle Hüllen
Fort.
Darum seh' ich, darum fühl' ich
Heut' in jeder hellen Wolke
Düfte aus dem Rosenbusche
Meiner Jugend, süße Düfte
Hier und dort.Bierbaum, Otto (1865-1910)
Anekdote um Rainer Maria Rilke :
Die Rose
Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er [Rilke] um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß und um Geld bat.
Sie hielt sich immer am gleichen Ort auf und nahm die Almosen entgegen, ohne auch nur einen Blick auf die Geber zu verschwenden.
Rilke gab ihr nie etwas, während seine Begleiterin der Frau öfters Geld gab.
Als die Französin eines Tages fragte, warum Rilke der Frau nie etwa gebe, erhielt sie zur Antwort, dass man ihrem Herzen und nicht ihrer Hand etwas schenken solle.
Einige Tage darauf brachte Rilke der Bettlerin eine schöne, frisch erblühte Rose und legte sie in die um Almosen bittende Hand.
Da geschah etwas Unerwartetes: Die Bettlerin blickte zu dem Geber auf, erhob sich mühsam vom Boden und ging mit der Rose davon.
Eine Woche war die Bettlerin nicht mehr zu sehen.
Dann saß sie wieder wie zuvor an ihrem gewohnten Platz und wandte sich weder mit einem Blick noch mit einem Wort an ihre Geber.Auf die Frage der Französin, wovon die Frau während der Zeit, in der sie keine Almosen erhalten habe, gelebt habe, antwortete Rilke:
"Von der Rose"(aus: Schöne Geschenk-Geschichten für Rosenfreunde, Herder Freiburg 1996)
Das LebenAch, was mach ich mir heut schon Sorgen, schon Scarlett sagte: Ich verschieb's auf morgen. So löst sich manches von allein, ohne, dass ich heut schon wein. Jeder Tag wird uns doch neu geschenkt Und von irgendeiner Macht gelenkt. Jeden Tag sollte man neu begrüßen Schon den Morgen froh genießen. Seh'n was uns der Mittag bringt, auch wenn nicht alles gut gelingt. Der Abend der kommt ganz bestimmt, ob man es schwer oder locker nimmt.Geregelt hat es auch die Natur, durch die Jahreszeiten-Uhr. Im Frühling alles froh erwacht, im Sommer die Sonne lacht. Der Herbst ist doch auch wunderschön, im Winter muss alles schlafen geh'n. Bezieh'n wir's so auf unser Leben, muss es im Herbst noch viel Schönes geben. Es kommt auch drauf an, was man draus macht, es ist wichtig, dass man weint aber auch lacht. Das Glück, zu leben in dieser Ausgewogenheit Wünsch ich Euch allen mit diesen Versen heutHeidi Gotti
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Keltischer Baumkreis
Jeder Mensch ist einem Baum zugeordnet im keltischen Baumkreis.
Sieh nach deinem Geburtsdatum, und schau mal welcher Baum dein Bruder ist.
Bringt Glück, wenn man diesen Baum des Öfteren umarmt.
Es durchfließt deinen Körper neue Energie.
Begebe dich auf die Suche nach deinen Bruder Baum.
Der Ahorn 11.04. – 20.04.
Weltweit gibt es mehr als 150 Ahornarten, von denen in Mitteleuropa allerdings nur drei vorkommen. Vor allem im Herbst ist der Ahorn ein wunderschöner Baum, dessen Blätter orange und leuchtendrot glühen.
Ahorn-Geborene mögen nicht mit dem Strom schwimmen, sondern wollen alles Gewöhnliche und Alltägliche hinter sich lassen. Sie haben ein großes Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit, und von Traditionen halten sie meist ebenso wenig wie von Zwängen und Vorurteilen.
Die Ahornmenschen sind freiheitsliebend wie ihr Lebensbaum. Sie schöpfen ihre Lebenskräfte aus ihren ungewöhnlichen Entfaltungsmöglichkeiten und setzen daher ihre Pläne und Absichten auch aktiv in die Tat um. Langes Zögern ist gegen ihr Prinzip der freien Entscheidung und daher fassen sie nach wohl überlegten Grundsätzen recht schnell ihre Entschlüsse. Lähmende Gewohnheiten streifen sie ebenso ab, wie einengende Muster und vorgegebene Verhaltensweisen. Sie gehen mutig voran und stellen sich frei von Verpflichtungen den Herausforderungen des Lebens. Ihr Selbstvertrauen baut sich dadurch beständig weiter auf und lässt daher auch keine faulen Kompromisse zu. Ihre Unabhängigkeit ist ihnen sehr wichtig. Dennoch lieben sie es, mit ihren Mitmenschen gemeinsame Pläne zu schmieden.
Frühlingsnacht
Übern Garten durch die Lüfte
hört ich Wandervögel ziehn,
das bedeutet Frühlingsdüfte,
unten fängt’s schon an zu blühn.Jauchzen möchte ich, möchte weinen,
ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!Alte Wunder wieder scheinen
mit dem Mondesglanz herein.Und der Mond, die Sterne sagen’s,
und in Träumen rauscht’s der Hain,
und die Nachtigallen schlagen’s,
„Sie ist deine, sie ist dein!“Joseph von Eichendorff
Frühjahrsmüdigkeit
Krokusse und Schneeglöckchen kündigen den nahenden Frühling an. Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Eigentlich ein Grund zur Freude … aber da ist die plötzliche Antriebslosigkeit, die Müdigkeit. Unser Körper reagiert auf die Veränderungen.
Mit niedrigerer Körperwärme stellen wir uns auf die Außentemperatur des Winters ein. Wird es draußen wieder wärmer, muss sich der Organismus daran anpassen.
Der Experte erklärt es so: Unsere Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck fällt ab. Die Folge des niedrigen Blutdrucks ist dann Müdigkeit.
Ein weiterer Faktor für die Mattigkeit in dieser Jahreszeit sind Veränderungen der Tages- und Nachtlänge. Bei längeren Tagen schläft man weniger, das macht zusätzlich müde.
Sich schonen, also mehr schlafen sollte man nicht. Das bringt nichts.
Viel an die frische Luft gehen und sich bewegen. Dadurch wird der Kreislauf angeregt, dies wirkt der Müdigkeit entgegen. Auch passt sich der Körper schneller den wärmeren Temperaturen an.Auch die richtige Ernährung ist nun wichtig:
Während man im Winter zu deftigen, fetthaltigen Speisen neigt, sollte man sich jetzt auf kleinere und leichtere Mahlzeiten umstellen.
Formel: Fünf am Tag.
Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag liefern Vitamine, Mineralstoffe und weitere positive Inhaltsstoffe, die müde Menschen nun munter machen.
Ein Gang über den Markt: frische Salate, Spinat, Kohlrabi …
Selbst gezogene Kräuter von der Fensterbank oder frische Säfte.
Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Vollkornprodukte gehören dazu.
Sollte das alles nicht helfen … keine Sorge … die Frühjahrsmüdigkeit dauert in der Regel nicht länger als zwei Wochen.
Die kleine Raupe
saß auf einem grünen Blatt.
Fraß sich rundum megasatt.Guckt sich auf den dicken Bauch
und kroch hinauf zum nächsten Strauch.Fraß auch diesen völlig leer.
Doch sie wollte immer mehr.Mühsam kroch sie auf den Apfelbaum
um auch dort nach Blättern auszuschau’n.Mampf, mampf, mampf - war dort zu hören
keiner traute sich zu stören.Inzwischen war sie kugelrund
mit übervollem Raupenschlund.Nun endlich war sie wirklich satt
und war ganz schrecklich müd und matt.Sie baute sich ein Fadenbett
und fand dies einfach nur noch nett.Dort träumte sie sich ganz weit fort
an einen schönen Raupenort.Und Tage später - glaub es mir -
wurd ein wunderschöner Schmetterling aus ihr.Von einer Freundin bekommen
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
mit dafür geeigneten Kräutern im Gemüsegarten.
Sie ist allerdings erheblich aufwendiger als der Einsatz von handelsüblichen Spritzmitteln, ich meine jedoch, die Mühe lohnt sich bestimmt. Die Kräuter können selbst gesammelt werden oder getrocknet im Fachgeschäft erworben werden.
Gearbeitet wird mit Jauchen, Brühen, Kaltauszügen oder Tees. Die Herstellung von Tees ist am einfachsten. Die erfolgt genau wie die der Kräutertees für den Hausgebrauch.
Brühen stellt man sowohl aus frischen als auch getrockneten Kräutern her. Sie werden etwa 24 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht, dann lässt man sie ca. 30 Minuten bei schwacher Hitze köcheln.
Für Kaltauszüge setzt man das frische Kraut etwa einen Tag mit kaltem Wasser an und siebt dann die fertige Flüssigkeit, die niemals gären darf, ab.
Die Herstellung von Jauchen ist am aufwendigsten. Frische Kräuter, denen man auch getrocknete beimischen kann, werden zerkleinert, mit leicht erwärmtem Wasser aufgegossen und regelmäßig umgerührt. Die Gefäße sollten einen sonnigen Platz bekommen, dort wird der Gärungsvorgang beschleunigt. Die dabei entstehenden unangenehmen Gerüche können mit Hilfe von zugesetzten Gesteinsmehlen gemildert werden.
Für die beschriebenen Ansätze benötigt man auf 10 l Wasser etwa 1 kg frische Kräuter oder 150 g getrocknete Brennnesseln, Wermut, Ackerschachtelhalm oder Reinfarn.
Blumen sehet ruhig sprießen,
reizend euer Haupt umzieren;
Früchte wollen nicht verführen,
kostend mag man sie genießen.Bieten bräunliche Gesichter
Kirschen, Pfirschen, Königspflaumen,
kauft! Denn gegen Zung und Gaumen
hält sich Auge schlecht als Richter.Kommt, von allerreifsten Früchten
Mit Geschmack und Lust zu speisen!
Über Rosen lässt sich dichten,
in die Äpfel muss man beißen.Sei’s erlaubt, uns anzupaaren
Eurem reichen Jugendflor,
und wir putzen reifer Waren
Fülle nachbarlich empor.Unter lustigen Gewinden,
in geschmückter Lauben Bucht,
alles ist zugleich zu finden:
Knospe, Blätter, Blume, Frucht.Johann Wolfgang von Goethe
Pflanzen von früher
Es gibt Pflanzen; die sind so alt, dass sie schon in vorbiblischer Zeit erwähnt werden.
Meist hat man sich darüber kaum Gedanken gemacht, aber tatsächlich kennen wir heute noch viele der Gewächse, die bereits damals von den Menschen in der Vor-Antike in Gärten und auf Äckern angepflanzt wurden.
Und natürlich interessieren diese Pflanzen auch den Gartenfreund von heute.
In vielen Bibelsprüchen und Gleichnissen wird auf die eine oder andere Pflanze Bezug genommen. Auch damals kannte man Unwetterschäden, hatte mit Heuschreckenplagen zu tun und Schnekken fraßen in manchen Jahren die Ernte; Hornissen und Fliegen werden als Schädlinge erwähnt.
Die berühmteste Pflanze, an die wohl jeder denkt, ist sicher der Olivenbaum, der die Früchte Iiefert, aus denen natürlich auch damals schon das wunderbare Olivenöl gepresst wurde. In den Lustgärten wuchsen edle Granatäpfel. Aloe, Zimt, Myrrhen, Safran aus dem Crocus sativus, Feigen, Quitten, Orangen, Aprikosen, Datteln und Mandelbäume werden erwähnt. Narden waren damals bekannt, das sind verschiedene wohl riechende Pflanzen, die man für die Herstellung von Salben und ähnlichem verwendet. Auch Johannesbrotbäume und Maulbeeren fand man damals in vielen Gärten.
Von Noah wird berichtet, dass er Weinberge anlegte. Man kannte Schalotten, Knoblauch, Gurken, Melonen, Lauch, Salate, Bohnen, Kürbisse, Weizen, Gerste, Hafer und Gewürze wie Kümmel, Koriander, Dill, Minze, Raute.
Wir würden uns heute noch in diesen Gärten zu Hause fühlen.
Nun danket alle Gott
Nun danket alle Gott
Mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge gut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zu gut
und noch itzund getan.Der ewigreiche Gott
Wollt uns bei unserm Leben
Ein immer fröhlich Herz
Und edlen Frieden geben
Und uns in seiner Gnad
Erhalten fort und fort,
ja uns aus aller Not
erlösen hier und dort.
Lob, Ehr und Preis sei Gott,
dem Vater und dem Sohne
und dem, der beiden gleich
im höchsten Himmelsthrone,
dem ewig-höchsten Gott,
als es anfänglich war
und ist und bleiben wird
itzund und immerdar.Martin Rinckart (1586-1649)
Essigkultur
Der Altmeister von Hengstenberg
Essig gehört dazu. Er kommt ins Putzwasser, denn er löst Kalk und tötet Keime; in den letzten Spülgang, denn er spült Seife aus und macht die Wäsche weicher; ins nationale Linsen-mit-Spätzle-Gericht, weil er die erschwerte Verdauung der Hülsenfrüchte ankurbelt und den Gaumen kitzelt. Er gehört in die Beize aus Gewürzen und Wein für den Sauerbraten, weil Essig Fleisch eine Zeit haltbar macht und mürbe. Und ohne einen Schuss Essig am Schluss wäre das von den Speiseplänen leider getilgte eingemachte Kalbfleisch am Sonntag nicht perfekt. Wie man sieht, kommt ein schwäbischer Haushalt ohne Essig nicht in Schwung. Essig muss sein. Aber welcher?
Altmeister, damals der beste Weinessig und trotzdem erschwinglich. Im Jahre 1950 auf den Markt gebracht von Hengstenberg, dem Spezialisten für Saures. Essig und Öl wurden im Krämerladen da noch offen, in Kolben angeboten: Man brachte eine leere Flasche mit und ließ sie auffüllen. Diese Methode lebte wieder auf in den Delikatessenlädchen der 80er Jahre, wo die friedliche Koexistenz von Biowein, Kräutern der Provence, meist mit Himbeeren aromatisierten Essigen und schonend behandelter Wolle erprobt wurde.
Hengstensbergs Essigflasche war griffig, dank einer Einbuchtung am Flaschenhals, und entsprach somit dem Imperativ der dann im Wirtschaftswunderfieber aufflammenden Selbstbedienungslust: zugreifen! Das waren Erlebnisse.
Die Welt der Aromen gestaltete sich überschaubar, die Salatsoße wurde bis dahin aus stechend saurem Essig und fadem Öl zusammengerührt. Die Geschmackssorten waren noch nicht genervt von Balsamico-Essig, Trüffelöl, Koriander, Zitronengras. Den in stechender Säure ertränkten Wurstsalat aus der Vorratshaltung gab es aber schon, wenn die Kaltmamsell keinen gescheiten Essig genommen hatte, sondern billigen Sprit.Essig entsteht, wenn der Alkohol im Wein oder in einer anderen Flüssigkeit längere Zeit mit Luft in Berührung kommt. Die Bakterien der Luft verwandeln den Alkohol in Essigsäure. Der Firmengründer von Hengstenberg entwickelte ein Verfahren zur beschleunigten Herstellung von Essig, Dieser Prozess dauert eine Woche. Der Essig reift in Holzfässern heran, wird auf Gebrauchsstärke verdünnt, gefiltert und abgefüllt.
Firmengründer Hengstenberg stammt aus einem westfälischen Pfarrhaus. Er gründete als 26-jähriger Lebensmittelkaufmann mit der Mitgift seiner Frau eine kleine Essigfabrik in Esslingen. 1895 wird der Backsteinbau in der Mettinger Straße 109 gegenüber von Weinbergen errichtet.
Essigsorten
Salate ersetzen in der warmen Jahreszeit so manches Hauptgericht. Sie bieten viel Vitamine, sind schmackhaft und lassen sich variantenreich zubereiten. Auch beim Essig lohnt sich Abwechslung. Denn je nach Sorte harmoniert die säurehaltige Würze mehr oder weniger gut mit den gewählten Zutaten.
Der Geschmack und die Qualität von Essig, ist abhängig von den verwendeten Rohstoffen. Vergoren werden Rot- und Weißweine, aber auch Sherry, Apfelmost und andere Fruchtweine. Beliebt in der asiatischen Küche: Essig aus Reiswein. Alle Essigsorten lassen sich nachträglich aromatisieren, etwa durch Himbeeren, Kräuter oder Gewürze. Der echte und kostbare teure Balsamessig, Aceto Balsamico Tradizionale genannt, wird aus eingekochtem Traubenmost der Trebbianotraube hergestellt und reift mindestens zwölf Monate im Holzfass. Die meisten Balsamessige sind jedoch mit Zuckercouleur gefärbt und mit Aromastoffen versehen.
Apfelessig wirkt durch die Mineralstoffe aus der Frucht basisch, hilft also gegen einen übersäuerten Magen. Die fruchtige Note passt gut zu grünen Blattsalaten und zu Rohkost. Die spritzige Säure lässt sich mindern, wenn etwas Honig in die Salatsoße gegeben wird. Stark verdünnter Apfelessig dient sogar als gesunder Durstlöscher und taugt für erfrischende Waschungen an heißen Sommertagen. Verdünnt desinfiziert er die Haut wie ein mildes Gesichtswasser.
Himbeeressig verleiht Salaten eine aromatische Note, die mit mildem Schafs- oder Ziegenkäse zubereitet werden. Himbeeressig ist immer dann die erste Wahl, wenn frisches Obst unter den Salat gemischt wird. Rosa Pfeffer verstärkt das Beerenaroma.
Rotweinessig und der süßlichere Balsamessig krönen Salate mit gebratenen Puten-, Leber- oder Lammstreifen, verfeinern aber auch grüne Linsen und geschmortes Gemüse.
Weißweinessig geht mit frischen Kräutern und hellen Salatsorten die schmackhafteste Verbindung ein. Er passt auch zu Fisch.
Reisessig würzt gemischt mit frisch gepresstem Limettensaft, etwas Zucker und Fischsoße aus dem Asiashop alle fernöstlichen Salate. In feine Streifen geschnittene Frühlingszwiebeln, Möhren, eingeweichte Glasnudeln und frischer Koriander oder Thaibasilikum bilden die Grundlage. Gehackte Erdnüsse mildern die Chili-Schärfe.
Tipp: Einen Spritzer Zitronensaft zusätzlich zum Essig rundet jede Salatsoße geschmacklich ab.
Rindfleisch kann man nicht mehr essen -
Rinderwahnsinn!Hühnchen kann man nicht mehr essen -
Vogelgrippe!Eier kann man nicht mehr essen -
Salmonellen!Schwein kann man nicht mehr essen -
Schweinepest!Fisch kann man nicht mehr essen -
Schwermetallbelastung im Wasser!Obst und Gemüse kann man nicht mehr essen -
Insektizide und Pestizide!Hmmmmm!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich glaube das alles ist nicht in Schokolade!!!!
Und übrigens:
STRESSED buchstabiert sich rückwärts als DESSERTS
Keltischer Baumkreis
Jeder Mensch ist einem Baum zugeordnet im keltischen Baumkreis.
Sieh nach deinem Geburtsdatum, und schau mal welcher Baum dein Bruder ist.
Bringt Glück, wenn man diesen Baum des Öfteren umarmt.
Es durchfließt deinen Körper neue Energie.
Begebe dich auf die Suche nach deinen Bruder Baum.
Der Nussbaum 21.04. - 30.04.
Walnussbäume, einst aus Mittelasien nach Europa gebracht, sind recht empfindlich. Sie können Frost nicht gut vertragen und mögen auch Sandböden ungern. Walnüsse sind ein Fruchtbarkeitssymbol. Im Allgäu war es lange Zeit Brauch, die Plazenta einer Stute in einen Nussbaum zu hängen, damit es dem Fohlen und seiner Mutter gut ergehe. Menschen, die an Nussbaum-Tagen geboren sind, sagt man nach, dass sie ein Grundbedürfnis nach stabilen Verhältnissen haben. Ist diese Voraussetzung erfüllt, sind sie leistungsfähig und kreativ und voll Leidenschaft, wenn es darum geht, das, was ihnen lieb und wert ist, zu verteidigen. Wenn Nussbaum-Geborene etwas tun, tun sie es ganz und mit großer Beharrlichkeit und Ausdauer. Menschen, die im Zeichen des Nussbaum geboren wurden, verändern sich beständig. Sie entdecken neue Welten und Interessen, die so vielfältig wie die Blätter an einem Baum mit all seinen Verästelungen sein können. Ihr Drang und Möglichkeiten sich zu verändern scheinen schier unerschöpflich zu sein. Stets sind sie bei all ihren Erkundungen darauf bedacht, den wahren Grund hinter den Dingen zu enträtseln. Und von diesem Auf den Grund-Gehen halten sie auch härtere Widerstände nicht ab. Unbefangen von der Vergangenheit reizt sie immer wieder das Neue, Unbekannte mit all seiner Faszination des aufregenden Neubeginns. Es ist spannend mit ihnen gemeinsam durchs Leben zu gehen, denn immer wieder entdeckt man mit ihnen die unerschöpfliche Vielfalt des Lebens neu. Meisterhaft finden sie sich mit den neuen Gegebenheiten zurecht und sind deshalb auch vertrauenswürdige Ratgeber.
Menschen sind wie Steine im Fluss des Lebens.
Viele liegen wie selbstverständlich am Rande,
sind glatt poliert,
jeder kann sie sehen.
Manche liegen unscheinbar verstreut im Lauf des Flusses
und nur selten verirrt sich ein Blick zu ihnen.Und es gibt Steine, die am Grunde liegen,
keiner sieht sie,
keiner beachtet sie.
Doch wenn diese gefunden werden,
sind sie wertvoller als alle anderen,
denn jemand hat nach ihnen gesucht.Unbekannt
Spießbürger (französisch: petit bougeois) nannte man im Mittelalter die städtischen Fußtruppen der Bürger, die sich im Falle der Verteidigung mit Spießen bewaffneten, die sie auch dann noch trugen, als die Gewehre aufkamen. Als Spießbürger – Kurzform Spießer – bezeichnet man heutzutage eine engstirnige und kleinliche Person, die durch geistige Unbeweglichkeit auffällt, die Veränderungen in ihrer Lebenswelt ablehnt, sich den gesellschaftlichen Normen widerspruchslos anpasst und Fremden misstrauisch begegnet. Zum Wesen des Spießers gehört, alles abzulehnen und zu denunzieren, das anders ist als er selbst. Bezeichnend für ihn ist, dass er sich selbst nicht für einen Spießer hält – Spießer sind immer die anderen.
Neuerdings wird versucht, den abschätzig gebrauchten Begriff ins Positive zu wenden: Spießig sein gilt unter Jugendlichen als Synonym für erwachsen werden. Damit grenzen sie sich von ihren Eltern ab, die partout nicht erwachsen werden wollen. - gefunden in den Stuttgarter Nachrichten