Der Februar, der bringt uns die Fastnacht heraus
da halten wir all einen fröhlichen Schmaus.

Februar 2005

bitte die Tage aus dem Kalender wählen

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
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Rosenmontag 7 Fastnachtsdienstag  8 Aschermittwoch 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
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Hornung ist der alte deutsche Name für den Februar,
weil zu dieser Zeit das Vieh hörnt
oder der Frost den Boden noch so hart wie ein Horn gefrieren lässt.
Der Februar wurde nach dem lateinischen "mensis februarius"
(Monat des Reinigens) benannt.
Dieser 2. Monat des gregorianischen Kalenders
war der Monat des römischen Sühne- und Reinigungsfestes.

Der Februar heißt auch Taumond, Schmelzmond, Narrenmond.

1. Februar

Der Februar

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Welt vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham.
In Brokat und seidnen Resten,
eine Maske vorm Gesicht,
kommt sie dann zu unsren Festen.
Wir erkennen sie nur nicht.
Bei Trompeten und Gitarren
drehn wir uns im Labyrinth
und sind aufgeputzte Narren
um zu scheinen, was wir sind.
Unsre Orden sind Attrappe.
Bunter Schnee ist aus Papier.
Unsre Nasen sind aus Pappe.
Und aus welchem Stoff sind wir?
Bleich, als sähe er Gespenster,
mustert uns Prinz Karneval.
Aschermittwoch starrt durchs Fenster.
Und die Zeit verlässt den Saal.
Pünktlich legt sie in die Truhe
das Vorüber und Vorbei.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
Sorgenkleid und Einerlei.
Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht,
bleibt uns doch nur eins: die Zeit.

Erich Kästner

2. Februar

Lichtmess
 

Der Lichtmesstag, der 2. Februar, ist ein Bauernfeiertag.
Nun ist das Frühjahr nicht mehr weit.
Vierzig Tage nach Weihnachten wird dieses Fest als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert. Früher war der Name "Mariä Reinigung" gebräuchlich und er erinnert an einen jüdischen Brauch. Die Mutter galt nach den Vorschriften des Alten Testaments vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein und musste deshalb ein Reinigungsopfer darbringen. Wählen durfte sie unter einer oder zwei Tauben oder einem Schaf, bei gravierenden Fällen.
Deshalb pilgerte auch Maria zu dieser "Reinigung" in den Tempel. Jesus war aber auch der erste Sohn und galt als Gottes Sohn als Eigentum Gottes.
Im Tempel erkannte nun der betagte Simeon - er war ein frommer Israelit - und die Prophetin Hannah, dass Jesus kein gewöhnliches Kind ist und priesen ihn als den Erlöser Israels.

Der historische Ursprung liegt in einer heidnischen Sühneprozession, die alle fünf Jahre in Rom abgehalten und nun mit diesem Fest ins Christentum übernommen wurde, deshalb stand die Kerzenweihe und Lichterprozession im Mittelpunkt und wird das Fest auch "Mariä Lichtmess" genannt.

Das Fest ist im 5. Jahrhundert in Jerusalem bezeugt, wurde im 7. Jahrhundert in Rom eingeführt .An Lichtmess wurde der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht, die Leute brachten auch Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung, diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten, oder als schwarze Wetterkerzen Unwetter abwehren.
Heute wird das früher bedeutende Fest nur noch selten wie früher mit einer Lichterprozession gefeiert.
Lichtmess war bis 1912 auch ein offizieller Feiertag, nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder.
Als "Schlenkeltag" war Lichtmess ein wichtiger Termin für Dienstboten: an Lichtmess wurde oft der Dienstherr gewechselt.
Seit 1960 wird der Tag auch im Abendland wieder als Fest gefeiert, nachdem die Ostkirche an dieser Tradition unter dem Namen "Hypapanthe", "Begegnung", festgehalten hatte.
Seit dem 2. Vatikanischen Konzil wird das Fest auch in der katholischen Kirche nach dem biblischen Zeugnis das Fest der "Darstellung des Herrn" genannt,.

Bauernregeln:
"Ist's zu Lichtmess mild und rein / wirds ein langer Winter sein."

"Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, / ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell, / kommt der Lenz wohl nicht so schnell."

"Lichtmess trüb / ist dem Bauern lieb."
"Lichtmess-Sonnenschein / bringt großen Schnee herein."
"Lichtmess im Klee, / Palmsonntag im Schnee."
"Weiße Lichtmess - grüne Ostern."

3. Februar

Neu auf der HP: Digitalbilder Februar

 

Die Tiere machen Karneval

Die Tiere machen Karneval
zu Marburg an der Lahn.
Der Hahn trägt einen Regenschirm
und schreitet stolz voran.

Auf einem Fahrrad fährt der Bär,
in Stiefeln kommt der Ackergaul,
die Gans hält einen Luftballon,
die Kuh hält eine Pfeif' im Maul.

Der Ziegenbock schreit kikeriki,
der Dachs schlägt einen Purzelbaum,
der Uhu mit dem Jägerhut
spielt Dudelsack, man glaubt es kaum.

Und wenn sie auf dem Berge sind,
hoch oben vor dem Schloss,
dann singen sie, dann tanzen sie,
im Takte stampft das Ross.

Josef Guggenmos

4. Februar

Neu auf der HP: noch ein paar Januar-Digibilder

 

Karneval
 

Ein alter Brauch
Karneval wird nicht überall in Deutschland gefeiert. Besonders viele Menschen feiern es im Rheinland. Gut bekannt sind die Feiern in den Städten Köln, Düsseldorf und Mainz. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands feiert man dieses Fest. Nur gibt man dort dem Fest einen anderen Namen. Dort heißt es "Fastnacht" oder "Fasching".
Der Brauch, Karneval oder Fastnacht zu feiern ist sehr alt. Schon im 13. Jahrhundert gab es Karnevalsumzüge, und ein Karnevalskönig wurde gewählt. Karneval ist eine Zeit, um einmal richtig lustig zu sein. Man verkleidet sich und zieht bunte Kleider oder Masken an. Dann geht man zu Karnevalsfeiern oder auf Karnevalsumzüge mit großen bunt geschmückten Wagen.

Den Winter vertreiben

Alemannische Fasenacht
In Süddeutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich, heißt der Karneval "Fas(t)nacht". Oft sieht man in der Fastnachtszeit Menschen mit Masken durch die Straßen ziehen. Diese Masken sollen Angst machen. Auch Hexen mit ihren Besen kann man sehen. Manche der Gestalten tragen auch Glocken oder Peitschen, mit denen sie viel Lärm machen.
Dieser Brauch ist schon sehr alt. Früher wollte man damit den Winter vertreiben. Die bösen Geister, die Wachstum und Ernte bedrohen, sollten verscheucht werden. Und die guten Geister, die den Frühling bringen, sollten geweckt werden. Heute glauben nicht mehr viele Menschen daran. Aber es ist ein alter Brauch, und den Menschen macht es Spaß, dabei mitzumachen.

Feste und Festzüge
Im Rheinland wird der Karneval anders gefeiert. Vieles erinnert dort an die Zeit von 1823. Der Krieg gegen die Franzosen war gerade vorbei, und in Köln fand wieder der erste Karnevalsumzug statt. So haben auch heute noch viele Menschen die Kleider an, die man damals getragen hat. Soldatenkleider und schöne Kostüme.
Karneval wird jeweils vom 11.11. bis zum Aschermittwoch des folgenden Jahres gefeiert.
Am 11.11. wird die neue Karnevalssession eröffnet. Nun folgen bis "Weiberfastnacht" Karnevalssitzungen. Zu diesen Sitzungen geht man verkleidet. Der Sitzungsvorstand ist ein sog. Elferrat, dessen Name unter Spott an die französische Besatzungszeit erinnern soll. Mitglied im Elferrat zu sein ist eine große Ehre. Während der Sitzung wird viel gesungen, hauptsächlich in "Kölsch" (Kölner Dialekt); Tanzgarden und Büttenredner treten auf.
Höhepunkt einer jeden Sitzung ist die Ankunft des Dreigestirns, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Das Dreigestirn wird jedes Jahr neu bestimmt. Es trägt prächtige Uniformen und besteht aus drei Männern, die für die Zeit vom 11.11. bis Aschermittwoch unbezahlten Urlaub nehmen, um allen Verpflichtungen nachkommen zu können.

Auf den Straßen ist was los

Karneval im Rheinland
Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag gehört Köln dem Straßenkarneval. Viele Geschäfte haben in diesen sechs Tagen geschlossen. Schulen und Universitäten sind Rosenmontag und Veilchendienstag auf jeden Fall geschlossen. Der Straßenkarneval bindet alle Bewohner Kölns ein. Zu allen Tages- und Nachtzeiten findet man verkleidete, fröhlich feiernde Menschen in der Altstadt und in den Kneipen der einzelnen Stadtviertel. Höhepunkt des Straßenkarnevals ist der Rosenmontagszug. Der Zug besteht aus Themenwagen, Fußgruppen, Musikkapellen, Garden und dem Wagen des Dreigestirns. Die Themenwagen sind dekorierte Trecker- oder LKW-Anhänger, die einem aktuellen Thema (z.B. aus der Politik) entsprechend meist humorvoll gestaltet werden.
Themenwagen werden von Vereinen und Gruppen in mühevoller Kleinarbeit erstellt. Oft dauert die Herstellung der Dekoration fast das ganze Jahr. Fußgruppen werden aus kleinen Vereinen und Gruppen gebildet. Sie tragen alle die gleichen Kostüme. Garden sind Männergruppen, die zu Karnevalsvereinen gehören. Sie tragen Uniformen, die das französische Militär verspotten sollten. Statt der Gewehre mit dem Bajonett tragen sie Holzgewehre mit Rosen im Lauf.
Die Mitfahrenden auf den Themenwagen, die Fußgruppen und das Dreigestirn werfen Bonbons ("Kamelle") und andere Süßigkeiten in die am Straßenrand stehende Menge. In Köln stehen beim Rosenmontagszug über eine Million Menschen am Straßenrand. Der Umzug führt durch die Innenstadt und dauert mehrere Stunden. In Auszügen wird er vom Fernsehen übertragen.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei ...
Die Karnevalssession endet am Aschermittwoch, sechs Wochen vor Ostern. Mit dem Aschermittwoch beginnt in der katholischen Kirche die Fastenzeit. Diese Zeit wird erst am Ostersonntag beendet.
In den vergangenen Jahrhunderten wurde der Karneval von der katholischen Kirche sehr gefördert und gestützt. Das hatte auch folgenden Grund: Im Februar wurden die Vorräte, die die Menschen eingelagert hatten allmählich knapp. Bis Ostern, wenn das erste Gemüse wieder geerntet werden konnte, würden sie nie reichen. Daher sollte das Volk während des Straßenkarnevals noch einmal ordentlich feiern, essen und trinken. Die Fastenzeit danach war nötig, um mit dem wenigen, das es dann noch gab über die Runden zu kommen. Diese sechs kargen Wochen waren leichter zu ertragen, wenn man vorher ausschweifend von allem genossen hatte.


5. Februar

Winternacht

Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
es kracht der Schnee von meinen Tritten,
es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;
nur fort, nur immer fort geschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
Den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! Friere mir ins Herz hinein!
Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruh mag drinnen sein,
Wie hier im nächtlichen Gefilde!

Nikolaus Lenau

6. Februar

Das habe ich gestern - am Samstag - gekocht:

Szegediner Gulasch

Zutaten:
50 g Schweineschmalz
200 g Zwiebeln
1 Esslöffel Paprika,
1 Esslöffel Tomatenmark
250 g Schweinefleisch
250 g Rindfleisch (geht auch nur mit 500 g Schweinefleisch)
etwas Salz
500 g Sauerkraut
1/2 l Knochenbrühe oder ähnliches
1/8 l saure Sahne
etwas Pfeffer
1-2 Teelöffel Mehl oder Gustin
1 Esslöffel kaltes Wasser zum Anrühren

Zubereitung:
Das Schmalz bei starker Hitze zerlassen und die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln unter ständigem Rühren etwa zehn Minuten darin erhitzen. Dann Paprika und Tomatenmark dazugeben und gut verrühren. Das leicht gesalzene, in zwei cm große Würfel geschnittene Fleisch hinzufügen, zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten kochen lassen.
Das Sauerkraut (nach Belieben leicht in warmem Wasser waschen) auf das Fleisch geben, die heiße Brühe dazugießen und gut durchrühren. Das Ganze zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze in etwa 40 Minuten gar kochen lassen.
Die Sahne zum Schluss an das Gulasch geben, es mit Pfeffer und Salz und mit dem angerührten Gustin binden.  - Als Beilage Salzkartoffeln -
(Wenn es durch das Kraut zu sauer ist, etwas Zucker untermischen)

7. Februar

- Rosenmontag -

Heute ist Rosenmontag und ...

Es wird ein Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitung
von einem Polizisten angehalten.

Folgendes Gespräch entwickelte sich:

Polizeikontrolle
"Kann ich mal ihren Führerschein sehen?"

"Tut mir leid, ich habe keinen,
den habe ich wegen Trunkenheit
am Steuer abgeben müssen."

Polizeikontrolle
"Oh, dann die Fahrzeugpapiere?"

"Habe ich nicht, das Auto habe ich geklaut, aber ich glaube ich habe Papiere gesehen
als ich meine Pistole in das Handschuhfach legte."

Polizeikontrolle
"Pistole?????"

"Ja, Pistole...... mit der habe ich die Eigentümerin dieses Fahrzeuges erschossen,
sie liegt im Kofferraum."

Polizeikontrolle
"Da liegt eine Frau im Kofferraum? Tot?"

"Ja sicher!"

Der Polizist ruft nun erst mal ein paar Kollegen zur Hilfe,
seine Waffe im Anschlag auf den Fahrer.

Ein paar Minuten später ist das Auto von Polizisten umringt,
und ein Oberkriminalkommissarrat wendet sich an den Autofahrer:

Polizeikontrolle
"Den Führerschein bitte!" - "Hier, bitteschön."

Der Führerschein ist in Ordnung.

"Ihre Fahrzeugpapiere, bitte!" - "Hier, mein Herr."

Die Fahrzeugpapiere sind auch in Ordnung.

Polizeikontrolle
"Machen Sie mal ganz langsam
und vorsichtig das Handschuhfach auf!"

"Okay........"

Nichts ist im Handschuhfach.

"Steigen Sie aus und öffnen Sie den Kofferraum!"

Einen Moment später ist der Kofferraum auf, es befindet sich nichts darin.

Polizeikontrolle
"Das verstehe ich nicht, mein Kollege sagte,
dass Sie keinen Führerschein
und keine Fahrzeugpapiere besitzen,
jedoch eine Pistole und eine Leiche im Auto haben sollen......!"

"Sicher hat Ihnen
dieser alte Lügner auch erzählt,
ich sei zu schnell gefahren, wie?!"

- uiuiuiuiuiuiui - auauauauau -

8. Februar

Großer Einkauf

Wenn die Mutter nicht daheim war, machten sich manchmal die großen Geschwister einen Spaß mit dem kleinen Otto.
"Hier hast du zwei Pfennig", sagte Walter einmal und hängte ihm den Handkorb an den Arm, "geh hinüber zum Kaufmann Schmidt und hole für zwei Pfennig Stecknadelsamen!"
Otto ging gern zu Schmidt in den Laden. Da war viel zu sehen. Die Großen standen hinter der Haustüre und passten auf. Die Ladentür klingelte. Otto ging hinein und stellte sich an den Ladentisch.
"Nun, was willst du denn?", fragte Frau Schmidt.
"Für zwei Pfennig Stecknadelsamen."
Frau Schmidt lachte. Die Leute im Laden lachten auch.
"So", sagte sie, "wer schickt dich denn?"
"Unser Walter", berichtete Otto.
"Ach so", sagte Frau Schmidt, "der Stecknadelsamen ist aber gerade ausgegangen. Da, nimm nur dein Geld wieder mit! Aber hier hast du einen Zuckerstengel, weil du immer so fleißig zu uns kommst."
Otto bedankte sich recht schön und trottete ab.
Die großen Geschwister lachten schon von weitem über den kleinen Otto und seinen Stecknadelsamen. Aber als er mit einer Zuckerzigarre im Mund daher kam, lachten sie nicht mehr.

Nach Wilhelm Otto Ullmann - aus meinem uralten Lesebuch

9. Februar

Heute ist Aschermittwoch und ...

Nein, nein - jetzt bloss nicht erschrecken -
ich bins's doch bloss, Dein heutiger Tag.
Nun, ich war eh in der Gegend und dachte mir,
dass ich mal kurz durch den Bildschirm bei Dir hineinschaue.
Gut siehst Du aus - na ja, ich will mal ehrlich sein...
ein bisschen verschlafen noch.
Aber doch... gut siehst Du aus heute!!!
Nun lächle doch mal und mach nicht so ein Gesicht!!!
Passiert Dir ja schließlich nicht jeden Tag,
dass der Tag vorbeikommt, um Dir guten Tag zu sagen ... oder???
Sooo, jetzt ist's schon besser - siehst viel sympathischer aus,
wenn Du lächelst, ehrlich!
Schließlich lache ich zurück wenn man mich anlächelt ...
so ist dies nun mal mit uns Tagen...
Na, gefall ich Dir????
Ok, ok ich bin noch jung, noch Morgen, aber wart's nur ab,
heute werd ich wunderschön, prächtig und unterhaltsam...
das heißt ... nur wenn du mitmachst;
und wenn ich dann erst mal Abend werde...
ich kann Dir sagen, begeistert wirst Du sein, ja begeistert!!!
Lob mich doch ein bisschen und sag jetzt bloß nicht,
man soll dies nicht vor dem Abend tun...
sei mal nicht so misstrauisch...
wäre ich denn sonst persönlich bei Dir aufgetaucht???
Beug Dich lieber ein bisschen vor und sag:
Guten Tag lieber Tag,
schön, dass Du heut so schön bist...
und dann flüster mir Deinen heutigen Wunsch zu...
vielleicht werde ich ihn Dir erfüllen............
Schließlich bin ich ein guter Tag!
Nun, dann mache es dir schön
und genieße ihn
Herzlichst - Dein Tag

10. Februar

Neues auf der HP: bei "heimat" bitte aus der Übersicht wählen:

"Die Gemeinde Oppenweiler mit ihren Teilorten - eigene Digibilder"

Hund und Katze

Miezel, eine schlaue Katze,
Molly, ein begabter Hund,
wohnhaft an demselben Platze,
hassten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen
bei gesträubter Haarfrisur
zeigt es deutlich: Zwischen ihnen
ist von Liebe keine Spur.

Doch wenn Miezel in dem Baume,
wo sie meistens hin entwich,
friedlich dasitzt wie im Träume,
dann ist Molly außer sich.

Beide lebten in der Scheune,
die gefüllt mit frischem Heu.
Alle beide hatten Kleine,
Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder
auf das Feld: Da geht es bumm.
Der Herr Förster schoss sie nieder,
ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauen
die drei Kinderchen daheim.
Molly eilt, sie zu beschauen,
und ihr Herz geht aus dem Leim.

Und sie trägt sie kurz entschlossen
zu der eignen Lagerstatt,
wo sie nunmehr fünf Genossen
an der Brust zu Gaste hat.

Mensch, mit traurigem Gesichte,
sprich nicht nur von Leid und Streit.
Selbst in Brehms Naturgeschichte
Findet sich Barmherzigkeit.

Wilhelm Busch

11. Februar

Am 14. Februar ist Valentinstag - hier etwas Interessantes:

Warum wir am Valentinstag Blumen verschenken

Der Valentinstag geht zurück auf einen Priester aus Ternia in Italien. Der Heilige Valentin wurde am 14. Februar 269 dafür hingerichtet, dass er heimlich Liebespaare, die aufgrund ihres gesellschaftlichen Standes oder dem Einwand der Eltern nicht offiziell heiraten durften, traute.

Eine Reihe von Geschichten bezeugen sein besonderes Wohlwollen für Jungverliebte. Man sagt, er hatte einen großen Garten und beschenkte vorbeikommende Paare mit Blumen. Andere Legenden berichten davon, dass er selbst in die Tochter eines römischen Gefängnisaufsehers verliebt war, mit der er heimlich Briefe austauschte

Etwa hundert Jahre nach seiner Hinrichtung wurde im Römischen Reich begonnen, den Tag des Heiligen Valentin am 14. Februar zu feiern. Schon in vorchristlicher Zeit wurde an diesem Tag die römische Göttin Juno, die Schützerin von Ehe und Familie, gefeiert, indem man schon damals Blumen an Frauen verschenkte.

Der erste, der zum Valentinstag Blumen erhielt, soll laut ein englischer Schriftsteller wesen sein. Bereits 1667 schrieb er seiner Gattin auf hellblauem Papier mit goldenen Initialen einen Liebesbrief, worauf sie ihm begeistert einen Blumenstrauß schickte. So wurde es in der noblen britischen Gesellschaft Tradition, am 14. Februar Brief und Blumen zu versenden. .

Neben dem klassischen Schenken von Blumen, Pralinen, Kerzen oder Parfüm haben sich rund um den Valentinstag weltweit zahlreiche andere Bräuche und Vorstellungen entwickelt. So sagt man, dass ein Mädchen den Mann heiraten wird, den es am Valentinstag als erstes sieht. Im Mittelalter feierten Kaufleute und Seefahrer den 14. Februar mit einem Freundschaftsmahl.

In Frankreich, Belgien und England werden am Tag der Liebenden für ein Jahr Valentine-Paare ausgelost, die dann als verlobt gelten. Und in Japan beschenken die Frauen die Männer, weibliche Angestellten überreichen ihren Vorgesetzten Schokolade.
In Wales bekommen Liebende außergewöhnliche Präsente, zum Beispiel mit Schnitzereien verzierte Holzlöffel. In Russland ist es ein schöner Brauch, sich am 14. Februar einen Heiratsantrag zu machen. Als Geschenk bekommt die Angebetete allerdings - ganz pragmatisch - eher praktische Dinge.
In den USA hat der Valentinstag eine lange Tradition und es wäre geradezu unverzeihlich, seine Liebste oder Frau an diesem Tag nicht zu beschenken.

In Deutschland kam der Valentinstag erst nach dem 2. Welt krieg so richtig in Mode



Es gibt viele Arten "Ich liebe Dich" zu sagen, nicht nur mit Blumen

- ek is lief vir jou - Afrikaans
- ana Hebbek - Arabisch
- jeg elsker dig - Dänisch
- lih hoan dich geer - elsässisch
- I love you - Englisch
- mi amas vin - Esperanto
- minä rakastan sinua - Finnisch
- jet'aime - Französisch
- S'ayapo - Griechisch
- ti amo - Italienisch
- te amo - Lateinisch
- ech hun dech gär - Luxemburgisch
- ik hou van jou - Holländisch
- kocham cie - Polnisch
- eu te amo - Portugiesisch
- ja ljublju teba - Russisch
- ch'ha di gärn - Schwyzerdütsch
- lubim ta - Slowakisch
- yo te quiero - Spanisch
- ha eh bak - Tunesisch
- szeretlek - Ungarisch

Brauchtum:
Das so genannte Valentinsorakel sollte den Namen des Zukünftigen verraten. Man schrieb die Namen potentieller Kandidaten oder Kandidatinnen auf kleine Zettel, umwickelte sie mit Lehm und versenkte sie in einem Wasserglas. Sobald der Lehm sich auflöste, wurden die Zettel wieder sichtbar. Welchen Namen man als erstes erkennen konnte, wurde von St. Valentin auserwählt.

12. Februar

Heute möchte ich das "Erzgebirge" vorstellen

Vor etwa 800 Jahren siedelten sich im Erzgebirge die ersten Menschen an. Es waren vor allem fränkische Auswanderer, denen es in ihrer alten Heimat regelrecht zu eng wurde und die sich deshalb aufmachten, um neuen Lebensraum zu finden, Häuser zu bauen und den Boden urbar zu machen.

In dieser zauberhaften Landschaft lebt eine meiner besonders lieben Mail-Freundinnen.
Die unmittelbare Umgebung entzückt und lässt die Schönheiten des Erzgebirges erahnen

Sie hat zwei einfache Behausungen inmitten der Natur pur! Und so ist sie auf der Suche nach Naturfreunden, die einen Erholungsplatz suchen, gerne mal Ferien machen wollen oben im Gebirge.
Siehe unter: http://www.eine-welt-artikel.de/urlaub/urlaub.htm
Für so richtige "Pfadfinder" hat sie, gleich in der Nähe ihr Wohnwägelchen "Bastei", das auf einer kleinen Waldwiese steht, die umzäunt mit Fichten eine "Insel der Träume" ist!
Wer es mag, kann im Winter sogar hinter Eisblumen schlafen!
Wer es warm haben möchte, heizt mit Propangas!

Auf ihrer HP ist auch die Gaststätte Rätzensbrettmühle aufgeführt, die sich fünf Minuten entfernt befindet, mit gutbürgerlicher Kost.
Auch einen Reiterhof, das Erlebnisschwimmbad "Aqua Marien" und das WARMBAD "Silbertherme" kann man besuchen.
Erwähnen möchte ich noch den Ski-Lift und das Spielzeugdorf Seiffen. Beim Wandern im Tal der Schwarzen Pockau (Naturschutzgebiet) kann man sich herrlich erholen.
Diesen wunderschönen Flecken Erde anzusehen ist wunderbar.
Neugierig geworden? Dann klickt obigen Link an, um mehr zu erfahren und dort werden euch auch weitere Bilder präsentiert.

13. Februar

Lasst Blumen sprechen

Die Sprache der Blumen:
Die vermutlich aus dem persischen Raum stammende Blumensprache, die an europäischen Höfen im Rokoko verfeinert wurde, kommt einem raffinierten Zeichensystem gleich. Heute wird die ohnehin uneinheitliche Symbolik nur noch bei wenigen Blumen allgemein verstanden: etwa bei roten Rosen, die einer Liebeserklärung gleichkommen, beim viel sagenden Vergissmeinnicht oder beim Veilchen, das für Bescheidenheit steht.
Vorsicht ist bei weißen Blumen geboten. Ältere Menschen bringen sie mit dem Tod in Verbindung. Auch Chrysanthemen sind nichts für freudige Anlässe, da sie oft Beerdigungen begleiten.

Den Satz "Lass Blumen sprechen" kennen viele Menschen. Nur wenige wissen, welche Signale mit welcher Blüte ausgesendet werden können. Hier ein kleiner Überblick für die grüne Geheimsprache:

Enzian: Deine Schönheit ist überwältigend.
Glockenblume: Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt.
Ranunkel: Du bist bezaubernd.
Krokus: Ich brauche Bedenkzeit.
Lavendel: Ich werde mein Ziel bestimmt erreichen.
Myrte: Venus und Amor werden dich bald mit dem Brautkranz umwinden.
Nelke: in der Farbe Rot: Ich liebe dich heiß; in der Farbe Weiß: Ich bin noch zu haben.
Primel: Zufriedenheit ist das höchste Glück.
Schlüsselblume: Gib mir den Schlüssel zu deinem Herzen
Schwertlilie: Ich werde um dich kämpfen.
Veilchen: Du bist so unschuldig süß.
Vergissmeinnicht: Du sollst an mich denken.
Azaleen: Glückssymbol für ein langes Leben.
Dahlie: Ich bin schon vergeben.
Efeu: bringt Glück ins Haus und prophezeit Kraft und Stärke in allen Lebenslagen
Federnelke: Du bist mir zu leichtsinnig.
Flieder: Ich bin mir nicht sicher: wirst du auch treu sein?
Jasmin: Meine Liebe ist so treu wie deine.
Aster: Von deiner Treue bin ich nicht überzeugt.
Rose: in der Farbe Rot: Ich liebe dich! Du hast mein Herz gewonnen.
Tulpen: in Rot: Du bist unwiderstehlich, in Gelb: unser Glück ist wie ein Märchen.
Klee: Unter das Kopfkissen gelegt soll "Glücksklee" sagenhaft schöne Träume bringen.
Chrysantheme: Mein Herz ist frei für dich.
Eibe: Ich werde dich ewig lieben.
Margerite: Durch Zupfen der Blätter kann ein jeder sein Glück auf die Probe stellen: "Sie liebt mich, sie liebt mich nicht".
Gladiole: Du bist zu stolz.
Mohn: 'Deine Trägheit behindert die Entscheidung deines Herzens.
Kornblume: Ich gebe die Hoffnung nicht auf!
Orchidee: Du bist mir zu verspielt.
Ranunkel: Du bist einfach zauberhaft.
Löwenmäulchen: Du bringst meine Vorsätze ins Wanken.
Hyazinthe: Deine Kälte quält mich.

14. Februar

Valentinstag

Zu diesem Tag wünsche ich Euch ...

... Begegnen - Treffen - Entgegenkommen ...

Manchmal begegnet dir ein Mensch,
der dich dein eigenes Herz fühlen lässt.
Du siehst ihn und guckst ihn an und weißt auf einmal,
was du selbst wert bist.

Manchmal begegnet Dir ein Mensch,
der dich dein eigenes Wesen besser verstehen lässt.
Du gehst Wege, die du noch nie gegangen bist
und die wunderbar sind.

Manchmal begegnet dir ein Mensch,
der lang vergessene Dinge in dir hoch bringt.
Du fühlst, wie gut es tut, wenn sachter Regen
auf ausgetrocknetes Land fällt.

Manchmal begegnet dir ein Mensch,
der so viel Vertrauen in dir stark macht,
dass du weißt, hier kann ich mich anvertrauen
und das ist kein unvorhergesehenes
in die Nesseln greifen.

Manchmal begegnet dir ein Mensch,
der aus der Angst eine stille Freude macht.
Du kannst wieder eine Zeit lang glauben,
dass Kälte und Einsamkeit für uns Menschen
nicht das letzte Wort sind.

Willi Kamp


15. Februar

Der Winter ist zurückgekommen - siehe Digibilder

Wahrer REICHTUM

Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen, stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur
Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel
bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:
Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder
weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto
überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du
erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto
mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie
sagen, es ist vorbei, das Spiel ist aus.
Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein neues mehr.


was würdest du tun???

.........überlege dir gut was du mit dem Geld anfangen würdest.......

hast du das soweit verstanden????

Es ist ganz einfach, es ist ein Spiel ... jeden Morgen beim Aufwachen
bekommst du 86400 Euro, die einzige Bedingung, du musst es innerhalb
eines Tages ausgeben, den Rest musst du an die Bank zurückgeben.

Die Frage ist jetzt, was würdest du tun????

Du würdest dir alles kaufen was du möchtest, nicht nur für dich selbst,
auch für alle Menschen die du liebst.....sogar für Menschen die du nicht
kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben könntest.......

du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen oder???

Weißt du, dieses spiel ist die Realität, das ist mein Ernst....

jeder von uns hat so eine "magische Bank".....

wir sehen das nur nicht....

die magische Bank ist die Zeit.....

Jeden Morgen wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für
den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige
Zeit nicht gutgeschrieben....

was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren,
für immer verloren,

Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu
füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen,
ohne Vorwarnung....

das Leben kann jederzeit zu Ende sein....

was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden???

Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?

Überlege doch einmal, du möchtest begreifen, was ein Jahr bedeutet,
du denkst dir ein Jahr ist eine lange Zeit, doch es kommen viele Jahre,
es beginnt immer wieder ein neues...

Ist dir nicht der Wert jedes einzelnen Momentes bewusst? Denke
immer daran, jede Sekunde kann entscheidend sein, also fang an dein
Leben zu leben, bevor dein Konto für immer gesperrt wird!!!!!!!!!!!!!

16. Februar

Die polyglotte Katze

Die Katze sitzt vorm Mauseloch,
in das die Maus vor kurzem kroch,
und denkt: "Da wart nicht lang ich,
die Maus, die fang ich! "

Die Maus jedoch spricht in dem Bau:
"Ich bin zwar klein, doch bin ich schlau!
Ich rühr mich nicht von hinnen,
ich bleibe drinnen!"

Da plötzlich hört sie - statt "miau" -
ein laut vernehmliches "wau-wau"
und lacht: "Die arme Katze,
der Hund, der hat'se!

Jetzt muss sie aber schleunigst flitzen,
anstatt vor meinem Loch zu sitzen! "

Doch leider - nun, man ahnt's bereits -
war das ein Irrtum ihrerseits,
denn als die Maus vors Loch hintritt -
es war nur ein ganz kleiner Schritt -
wird sie durch Katzenpfotenkraft
hinweggerafft ! - - -

Danach wäscht sich die Katz die Pfote
und spricht mit der ihr eignen Note:

"Wie nützlich ist es dann und wann,
wenn man 'ne fremde Sprache kann ... "

Heinz Ehrhardt

17. Februar

Wieder ein Beitrag aus dem Büchlein, das Otto zu seinem Geburtstag von unserem Gartenversand geschenkt bekam:

Krokus

"Wir gehören zu den ersten Frühlingsboten überhaupt und zeigen bereits kurz nach der Schneeschmelze unsere leuchtenden Blüten, die in fast allen Farben strahlen.
Crocus vernus nennt uns der Kenner und rechnet uns zu den Schwertliliengewächsen. Wir wachsen in jedem Gartenboden und vermehren uns kräftig. Wir werden ca. 10 cm hoch und setzen uns brav gegenüber dem Rasen durch, wenn du uns dazwischen pflanzt. Nun darfst du mit dem ersten Schnitt des Rasens nicht allzu früh beginnen. Natürlich passen wir auch gut in Steingärten oder auf Gräber und gedeihen sogar im Halbschatten. Nach und nach bilden wir richtige Polster und blühen von Jahr zu Jahr üppiger.
Lege im Herbst nur immer etwa 5 Knöllchen von uns ca. 10 cm tief in die Erde und überlasse alles weitere uns. Auch wenn wir einmal etwas zu früh aus der Erde hervorblinzeln und vom Schnee überrascht werden, so ist das für uns gar kein Problem. Wir sind zwar klein - aber zäh!"

Krokusblüte auf der Wiese,
jeder freut sich über diese.

 

18. Februar

Hier möchte ich mich noch bei meinen Besuchern und Freunden für die lieben Wünsche und Geschenke zum Valentinstag bedanken. Die "Schenklis" habe ich auf der "Geschenke"-Seite eingefügt und freue mich, sooft ich sie ansehe.

Schneemanns Abschied

Wir haben im Garten einen Schneemann gebaut
ich kann nicht verstehen, wie traurig er schaut
Frühling wird's bald, alle freuen sich doll
vom Drinnensein haben wir die Nase voll

die Sonne schickt ihre ersten Strahlen
und ich will auch gewiß nicht prahlen
doch sah ich bereits erste Pflänzchen sprießen
nun kann ich bald wieder im Garten gießen

nur der Schneemann weint, was ist mit ihm los
uns geht's bei Sonne doch richtig famos
ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein
Schneemänner wollen nur in Kälte sein

bestimmt hat er Angst, bald zu zerfließen
das würde mich sicher auch verdrießen
aber so ist nun mal ein Schneemannsleben
im nächsten Winter bau ich einen neuen eben.
Karin Ernst

Leider sieht es bei uns nicht nach Frühling aus, es schneit und schneit. Alles liegt tief unter dieser weißen Pracht. Der vom Hof entfernte Schnee hat schon riesige Berge gebildet und sie wachsen munter weiter ... Frühling wo bist du?

19. Februar

Heute wieder einmal ein weiteres Brotrezept, das meine Kinder so liebten:

Brot mit Schinken

500 g Weizenmehl,
40 g Hefe, I Prise Zucker,
1/8 I lauwarme Milch,
150 g roher Schinken,
1 Bund frisches oder
2 TL getrocknetes Basilikum,
1/2 TL Salz,
40 g Butter oder Margarine,
1 Ei, I Eigelb,
Mehl zum Formen, Margarine zum Einfetten, Milch zum Bestreichen.

Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe reinbröckeln. Mit Zucker und 4 EL Milch verrühren. 15 Minuten gehen lassen.
Schinken (mit Fett) ganz fein würfeln. Basilikum hacken. Restliche Milch, Schinken, Basilikum, Salz, die weiche Butter oder Margarine, Ei und Eigelb zum Vorteig geben. Alles zu einem glatten Teig kneten. 30 Minuten gehen lassen. Mit bemehlten Händen einen etwa 30 cm langen, ovalen Laib formen. Auf ein mit gefetteter Alufolie belegtes Backblech setzen. Kerben reindrücken. Laib 20 Minuten gehen lassen. Dann mit Milch bestreichen. Eventuell einen eingefetteten Streifen Alufolie um den Brotlaib legen. Streifen mit einer Büroklammer schließen. Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene schieben.

Backzeit: 25 Minuten. Elektroherd: 220 Grad. Gasherd: Stufe 4 oder knapp 1/2 große Flamme.

Zwischendurch das Brot noch zweimal mit Milch bestreichen. Brot rausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Das Schinkenbrot schmeckt frisch am besten.

Ergibt 15 Scheiben. Arbeitszeit: 30 Minuten. Kalorien pro Scheibe: Etwa 38 180/755 Joule.

20. Februar

Wenn's auch draußen immer noch schneit,
und Schnee liegt weit und breit,
möchte ich doch heute
präsentieren meine Osterseite.
Sicher werd ich sie noch nach und nach erweitern,
euch mit so Manchem überraschen und erheitern.
Und nun viel Spaß dabei,
ich mich auf Reaktionen von euch freu.
Heidi
Der Hase - rechts - führt euch zu den Seiten ...

20. Februar bis 20. März - Fische

 

Der Winter klingt aus, es blasen noch raue Winde, aber die ersten Blumen lassen den kommenden Frühling schon ahnen. Die Menschen, die in dieser Zeit geboren wurden, haben starke Innenkräfte, die sie aber ihren Mitmenschen gegenüber gern verbergen. Sie sind schüchtern, obwohl sie es manchmal mit aufgesetzter Forschheit zu kaschieren suchen. Das Leben scheint ihnen oft feindlich gesinnt, ihre tiefsten Gefühle werden von mitleidlosen Menschen verletzt. Sie sind in einer Traumwelt versponnen, in die sie sich immer wieder Trost suchend zurückziehen, wenn ihnen die Realität übel mitspielt.
 

Von allen Sterntypen ist der Fische-Mann der bescheidenste. Er ist völlig eigennützig und stets bereit, anderen zu helfen. Man sollte ihm seine Ruhe lassen und auch seinen Träumen. Trotzdem wird er, wenn er ein Ziel vor Augen hat, riesige Kraftanstrengungen unternehmen, um dieses zu erreichen. Er hält nicht viel von Titeln, seine Beziehung zum Geld ist nicht allzu ausgeprägt, wenn er auch ständig von Lottogewinnen träumt und was er damit anfangen könne. Er ist zufrieden mit dem, was er hat, wenn er nur träumen kann ...
Er hat auch in der Liebe und Ehe seine Ideale, die er beständig sucht, dann aber nicht den Mut hat, zu schnellen Entscheidungen, wenn er diese gefunden hat. So wird er oft enttäuscht und versteckt seine romantischen Gefühle hinter einem Panzer von scheinbarer Gefühlskälte.
 

Die Fische-Frau
Es gibt keine Frau, die so sensibel auf ihre Umwelt reagiert. Sie ist charmant, sanft und gütig und jeder Mann könnte sich in sie verlieben. Sie ist anpassungsfähig, zuverlässig und treu, sie möchte aller Welt helfen und vergisst dabei ganz, dass sie am wenigstens sich selbst helfen kann. Ängstlich bemüht ist sie, ihr Ich geheimnisvoll hinter einer spanischen Wand zu verstecken. Sie weiß, dass sie die gefühlsvollste unter ihren Sternenschwestern ist, versucht aber ängstlich, diese Gefühle zu verbergen, damit sie kein rücksichtsloser oder einfach nur gedankenloser Geselle zertrampelt. Sie liebt deshalb nur an der Oberfläche, so kann ihr zartes Seelenleben keinen Schaden nehmen, hofft aber, dass ihr ständiger Begleiter sich als Märchenprinz entpuppt, der sie wie Dornröschen erweckt, dem sie alles geben kann, ohne dass ihre Seele angeknackst wird.
Für viele Männer bleibt die Fische-Frau ein ewiges Rätsel, lebt sie doch in ihren Träumen. Ihr ganzes Wesen ist nach innen gerichtet, was mancher für Egoismus hält. Entzückend hilflos kann sie erscheinen, obwohl sie ganz genau weiß, was sie will. Unehrlichkeit kann sie nicht ausstehen und sie hat einen Kanal, durch den alle Enttäuschungen wieder abfließen können, er wird gespeist von ihren Tränen. Denn sie kann herzerweichend weinen.
 

Wie erzieht man Fische-Kinder?
Da liegt es nun in der Wiege, pummelig und rund, das Fische-Baby. Dies Kind ist so herzig, dass man sich wünschen möchte, es solle immer Kind bleiben. Der Wunsch geht in Erfüllung: ein echter Fisch bleibt ein wenig kindlich, auch wenn er schon längst erwachsen ist und selber Kinder hat. Das kommt vom Gemüt und vom ausreichenden Vorrat an kindlichen Märchenträumen.
Dieses Kind ist lustig, aber wenn es seinen Willen durchsetzen will, spielt es das heulende Elend. Eltern sollten nicht zu sehr auf die Tränen achten und sich durchsetzen: Der Fisch wird die Obrigkeit anerkennen und sich nach dickköpfigem Schweigen in das Unabänderliche fügen. Kein Kind ist verspielter als das aus diesem Sternzeichen. Über dem Spielen kann es die Schularbeiten vergessen. Man sollte es dann an den "Ernst des Lebens" erinnern, und es wird willig die Spielsachen zur Seite legen: Gegen vernünftige Gründe wird es opponieren.
Darum kommen diese Kinder auch in der Schule zurecht, oft verkannt von ihren Lehrern, meist aber gelobt wegen ihres guten Betragens. Die Kinder sind nicht schwer erziehbar, wenn sie auch in entscheidenden Augenblicken immer nur das tun, was sie selber wollen.

21. Februar


Die drei Spatzen

von Christian Morgenstern

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht, ganz dicht.
So warm wie der Hans hat`s niemand nicht.
Sie hör`n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

22. Februar

Wer hat das schönere Herz?
 

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er
das schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein
Herz, denn es war perfekt.
Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war
wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten.

Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein
Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."
Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke
entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht
richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.

Genau an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die
Leute starrten ihn an:
Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und
lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen.
Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."

"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals
mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe
gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen,
und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle
meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige
raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die
wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren
Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn
diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich
an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie
eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden.
Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
 

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging
auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein
Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen
Mannes Herz. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder
hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als
je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.
Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

23. Februar

Mein Herz

Mein Herz, ich will dich fragen:
Was ist denn Liebe, sag?
"Zwei Seelen und ein Gedanke,
zwei Herzen und ein Schlag!"

Und sprich, woher kommt Liebe?
"Sie kommt und sie ist da!"
Und sprich, wie schwindet Liebe?
"Die war's nicht, der's geschah!"

Und was ist reine Liebe?
"Die ihrer selbst vergisst!"
Und wann ist Lieb am tiefsten?
"Wenn sie am stillsten ist."

Und wann ist Lieb am reichsten?
"Das ist sie, wenn sie gibt!"
Und sprich, wie redet Liebe?
"Sie redet nicht, sie liebt!"

Friedrich Halm

24. Februar

Der Uhu - König der Nacht - wurde zum Vogel des Jahres 2005 gekürt

Die hierzulande einst fast ausgerottete größte europäische Eule kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder bundesweit vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig und man weiß nicht warum. Auf jeden Fall ist der Uhu bis heute besonders schutzbedürftig.
Der massige Körper, sein großer Kopf und die bis zu 1,80 Meter Flügelspannweite machen den Uhu zum unverwechselbaren König der Nacht. Trotz seiner imposanten Größe sorgt sein hell- und dunkelbraun gemustertes Federkleid im Wald für eine perfekte Tarnung.
Obwohl man die Eule selten zu Gesicht bekommt, ist der auffällige Balzruf aus zahlreichen Erzählungen bekannt.
Dieser Ruf "Buhoo-Ruf" hat der Eule den deutschen Namen Uhu wie auch die wissenschaftliche Bezeichnung Bubo bubo eingebracht.
Der Vogel brütet vorwiegend in Felsen und Steinbrüchen. Sein Brutgebiet reicht von Südwesteuropa, Nordafrika über den europäischen Kontinent ostwärts bis Sibirien, Südindien und Südchina.
Derzeit leben in Deutschland 850 Uhupaare.

Bild von heute beim Haus aufgenommen


   

25. Februar

Neu auf der HP: Digibilder "Februar 2005" vom Schnee

Die Schatten der Nacht

Die Schatten der Nacht, sie fliehen dahin,
sie verbergen die Wahrheit, das Licht.
Ein Flüstern, ein Raunen hört man darin,
eine Stimme, die irgendwoher spricht.
Der Lärm des Tages in der Ferne verhallt,
die Dunkelheit hüllt alles ein.
Ein Ruf, des Vogels der Nacht, erschallt,
Großes wirkt dann oft sehr klein.
Geheimnis und Angst sind die Freunde der Nacht,
genauso wie Lüge und Verbot,
der Dieb, sie zu seinem Tage macht,
verborgen oft hier, Trauer und Tod.
Doch alles einmal zu Ende geht,
ein neuer Tag bricht an.
Die Geister der Nacht vom Winde verweht
und alles geht wieder von vorne an.

???

26. Februar

Liebe Freunde und Besucher,

Zwei Awards, von Ellen und Brigitte, erhielt ich - einfach so - weil meine HP so schön geworden ist und bin sehr glücklich darüber ... hatte es nie erwartet.  Habe sie nun stolz auf meiner "geschenke.htm" eingefügt, die man von der Hauptseite aus erreicht, der Animation mit der Hand.

Und nun noch etwas Interessantes über den Uhu:

Uhu-Steckbrief:
Der Volksmund kennt die Nachteule mal als Glücksvogel, mal als Botin des Todes.
"Hört man nachts einen Uhu rufen, dann stirbt ein Mensch", lautet eine Redensart.
Als weise gelten Eulen wie der Uhu, weil sie mit ihren großen, von Federringen betonten Augen irgendwie altersklug aussehen - nicht zuletzt dank ihres wissend wirkenden Lidschlags.
Mit rund 20 Unterarten, ist der Uhu (Bubo bubo) im Osten von der Insel Sachalin und den Kurilen, im Süden von Süd-China über Süd-Indien und Arabien bis Nordafrika und im Norden bis nach Finnland verbreitet.
Sein Gefieder ist gelbbraun und dunkelbraun längsgefleckt und -gestrichelt, die großen Augen schimmern orangerot, die Ohrfedern sind pinselartig spitz. Das Uhu-Weibchen ist mit meist 67 bis 70 Zentimetern Länge etwa sechs Zentimeter größer als das Männchen. Mit durchschnittlich 2600 Gramm wiegt es auch 700 Gramm mehr. Es legt zwei bis drei Eier, ab und an vier, selten fünf. Die Küken schlüpfen nach 31 bis 37 Tagen. In der Wildnis weiß man von 27 Jahre alten Uhus, in Gefangenschaft soll ein Vogel schon 68 geworden sein.
Die meisten europäischen Uhus leben in Finnland, Norwegen und Kroatien. Der Uhu ist beim nächtlichen Beutemachen nicht wählerisch. Er frisst Käfer, Frösche und Spitzmäuse, erbeutet im lautlosen Flug Fische, Schlangen und verschmäht auch Igel, Feldhasen und Murmeltiere nicht. Selbst andere Räuber wie Wiesel, Marder und Wildkatzen sowie Bussarde, Falken und kleinere Eulen müssen sich vor ihm in Acht nehmen. Der Uhu-Speisezettel umfasst nachweislich 110 verschiedene Säugetier- und 140 Vogelarten.

27. Februar

Hier ein Gedicht von Sonja, wenn ihr noch mehr lesen wollt, schaut bitte nach auf meiner HP bei "freunde & links" und dann "Heidis Insel", oder besucht Sonjas Seiten: http://gedichte4u.edv-on.net

Freunde
Die Menschen glauben mich zu kennen,
doch niemand kennt mich wirklich ganz,
die meisten seh'n statt meinen Tränen,
lieber Fröhlichkeit und Glanz.
Die Menschen glauben mich zu kennen
und keiner sieht mal richtig hin,
wie Not und Ängste in mir brennen,
tief in meiner Seele drin.
Wer ist da, wenn es mir schlecht geht,
wer ist da, der mit mir weint?
Und wer bleibt in miesen Zeiten,
wer ist Freund und wer mein Feind?
Wenn die Sorgen mich zerreißen,
wer hält denn dann noch zu mir?
Und bei wem steh ich ganz sicher,
niemals vor verschloss'ner Tür?
Die Menschen glaube ICH zu kennen,
doch Wert und Wahrheit zeigt sich nicht
und viele, die sich Freunde nennen,
tragen Masken vorm Gesicht.
Wie trügerisch der Hoffnungsschimmer,
dass mich ein Andrer aufrecht hält.
Es zeigt sich wahre Freundschaft immer
dann erst, wenn die Maske fällt.
(c) Sonja Bartl

28. Februar

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.

Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zuhören war.

"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie
eine alte Bekannte grüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges
begleitet."

"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht
vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst
nur zu gut, dass du jeden Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen
will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

"Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.

"Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."

Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter.
Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen:
Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:
Man muss sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. fast ihre Köpfe.
Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei
ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh.

Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."

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