Februar 2007
Schön ist die Rose,
schöner scheint sie noch durch jenen
süßen Duft, der in ihr lebt.
Wildrosen haben gleicher Farben Glut, die gleichen Dornen wie die duft'gen
Rosen.
Sie spielen mit dem gleichen Übermut, wenn Winde sie enthüllen und umkosen.
Doch ihre Tugend ist nur ihr Gesicht, sie leben ungeliebt, verblühn am Strauch
und sterben zwecklos - das tun Rosen nicht. Aus ihrem süßen Tod strömt süßer
Hauch.
So, schöner Liebling, wenn die Jugend flieht, strömt deiner Treue Duft aus
meinem Lied.
Shakespeare, William (1564-1616)

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Wie ich bereits im Januar erwähnte, ist mein diesjähriger Kalender den Rosen gewidmet und die Königin der Blumen wird uns das ganze Jahr hindurch begleiten.

*** Liebe***
Ein
Wort.
Aber was sagt es aus?
Liebe soll Wärme spenden.
Liebe soll Hoffnung geben
Liebe soll in allen Zeiten stärken
und beschützen.
Sie soll einfach nur da sein.
Denn es ist schön, geliebt zu werden.
So viele Menschen lieben sich.
***Liebe***
warum läuft sie vor mir davon –
Oder laufe ich?
Unbekannter Verfasser

Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, was wir in unserem Leben so machen...
Wir beginnen damit, dass wir in der Schule unterrichtet werden um gute Staatsbürger zu werden. Wir verbringen einen großen Teil unserer Kindheit mit lernen ... und abschließend erhalten wir ein Diplom, das uns DIE Arbeit garantieren soll, “die wir dadurch ja auch verdienen”. Wir reihen uns anfangs ins Heer der Arbeitslosen ein, solange ...bis wir einen Job finden. Durch harte Prüfungen werden wir letztendlich in der “Welt der Arbeit” akzeptiert.
Wir schaffen eine gute Berufkarriere, gefüllt mit Aktivität und Mühen …sehr, sehr vielen Mühen ... bis wir erschöpft zusammenfallen.
ABER: wir sind große Professionalisten mit einer Menge Kohle.Die Zeit vergeht, und ...wir suchen uns neue Ziele.
Wir treffen die Liebe unseres Lebens ... und versprechen uns die ewige Liebe. Leidenschaftliche Umarmungen und schon kommt ein Baby in unser Zuhause. Verdammt, ich kann keine Nacht mehr schlafen!Wir klettern die Leiter der Gesellschaft empor. Und versuchen, das Beste aus unserer Zeit zu machen. Wir sind Stars, wo immer wir auch hingehen! Und endlich sind wir sehr REICH. Reich an Geld!
Aber wir bräuchten ein bisschen mehr an Zeit ... um komplett zu triumphieren.
Verdammt! Eines Tages sagen sie Dir: “Ohne Dich geht gar nichts!”
Dieser Gedanke macht dich verrückt. Du fühlst Dich zerstört. Du denkst, Du hast die Möglichkeit jeder Kommunikation verloren.
Du stellst fest, Du bist von allem abgeschnitten.Es vergeht die Zeit nicht mehr, trotzdem verlierst Du mehr und mehr davon. Du stellst fest, dass Du nur im Nebel gelebt hast ... auf der Suche nach einem sinnlosen Ziel.
Du wirst ein herumwandelnder Geist ... der seinen Feinden zu entkommen versucht.
Du bist der Einzige, der darauf wartet, dass die Zeit vergeht ... bis Deine Zeit dann endlich gekommen ist.Durch diese Weiterentwicklung kam mir eine Idee, wie ich mein Leben verbessern könnte:
Ich nehme alles leichter als bisher.
Ich versuche, mein Herz mehr für die Liebe zu öffnen.
Ich höre mehr auf die Sachen und Dinge, die mich umgeben.
Ich verwende mehr Zeit mit Freunden.
Ich versuche mehr zu verreisen.
NEIN! Karaoke würde ich nie machen, aber ich werde mehr singen.
Ich fahre mal öfter ans Meer.
Ich versuche mein Bestes um schmackhaftes Essen zu kochen.
Ich teile die Wärme, die mir Freunde geben und auch ein bisschen mehr Liebe im Alltag.
Ich werde froher sein, wenn ich Nachrichten von Freunden bekomme.
Und wir werden mehr gemeinsame Ziele erreichen.
Ich bin nicht sicher, aber es ist es wert, dass man es probiert ...
Ich werde mittun, die Welt von scheußlichen Leuten zu befreien
Keine Panik bei einem Glas mehr!
Und ich hoffe, niemand wird mich dabei nicht aufhalten
.
Ich bin nicht sicher, ob das für jeden gut sein wird. Aber ich bin sicher, dass ICH eine wundervolle Zeit gehabt habe ... Und das ist das was letztlich zählt.Bekam ich selbst einmal geschickt.

Ich will dich lieben
ohne dich festzuhalten,
will mir ein Urteil bilden
ohne dich zu verurteilen,
will dir nahe sein
ohne dich einzuengen,
will dich ermutigen
ohne dich zu überfordern,
will von dir gehen
ohne Schuldgefühle,
will an dir Kritik üben
ohne dich zu verletzen.Ich will dir helfen
ohne dich abhängig zu machen.
Wenn ich dasselbe von dir erfahren kann,
dann können wir uns wirklich begegnen
und einander bereichern.
Virginia Satir

Eine Gruppe von Experten befragten Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren
"Was bedeutet Liebe?"Die Antworten waren umfassender und tiefgehender als sich irgendjemand vorgestellt hatten.
Als meine Oma Arthritis bekam konnte sie sich nicht mehr bücken um ihre Fußnägel zu lackieren. Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.
8 Jahre
Liebe ist wenn ein Mädchen Parfum benutzt und ein Junge Rasierwasser und dann gehen sie weg und beschnuppern sich.
5 Jahre.Liebe ist wenn du mit jemandem zum Essen ausgehst und du die meisten deiner Pommes Frites hergibst ohne dass sie dir welche von ihren geben müssen.
6 Jahre
Liebe bringt dich zum Lächeln wenn du eigentlich müde bist.
4 Jahre.
Liebe ist wenn Mutti Kaffe macht für Vati und dann probiert ob der Kaffee auch gut genug ist bevor sie ihn serviert.
7 Jahre
Wenn du liebst bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen willst du immer noch zusammen sein und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so und es ist sieht krass aus wenn sie küssen.
8 Jahre
Liebe ist so im Zimmer an Weihnachten wenn du die Geschenke aufmachst und einfach zuhörst.
7 Jahre
Wenn du mehr Liebe lernen willst fang am besten an mit einem Freund den du hasst.
6 Jahre,
(Von der Sorte könnten wir gut und gerne ein paar Millionen auf dieser Welt gebrauchen .)
Liebe ist wenn du einem Typen sagst, dass du sein Hemd toll findest und er es dann jeden Tag an hat.
7 Jahre
Liebe ist ein kleiner alter Mann und eine kleine alte Frau die immer noch Freunde sind obwohl sie sich doch schon so gut kennen.
6 Jahre
Als ich einmal auf dem Klavier vorspielte hatte ich sehr viel Angst als ich auf der Bühne stand. Ich schaute mir all die Leute an die mir zusahen und dann entdeckte
ich meinen Vater der mir winkte und mich anlächelte.
Er war der einzige der das machte, dann hatte ich keine Angst mehr.
8 Jahre.
Meine Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders. Niemand sonst küsst mich in den Schlaf am Abend.
6 Jahre
Wenn Mama dem Vati das beste Stück vom Hähnchen gibt, das ist Liebe.
5 Jahre
Mutti sagt von Vati selbst wenn er verschwitzt ist und schmutzig, dass er toller aussieht als Brad Pitt, das ist Liebe.
7 Jahre
Liebe ist wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du ihn den ganzen Tag alleine gelassen hast.
4 JahreIch weiß dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen.
4 Jahre
Wenn du jemanden liebst klimperst du mit deinen Wimpern ganz wild und kleine Sterne kommen aus dir heraus. 7 Jahre,
(Was für eine tolle Vorstellung)
Man sollte „Ich liebe dich“ wirklich nur sagen wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich.
8 Jahre.Zu guter Letzt:
der Autor und Referent wurde gebeten einen Wettstreit zu entscheiden, es ging darum das liebevollste Kind zu finden.
Der Sieger war ein Junge dessen Nachbar seine Frau gerade verloren hatte.
Als er den Mann weinen sah ging der kleine Junge zu ihm, und setzte sich einfach auf seinen Schoß.
Als seine Mutter ihn später fragte was er zu ihm gesagt hätte, sagte der kleine Junge: "Gar nichts, ich habe ihm nur beim Weinen geholfen."

Meiner Freundin Ellen gewidmet:
Wenn Dir nach weinen ist –
Ruf mich an.
Ich verspreche nicht, dass ich Dich zum Lachen bringe
Aber ich kann mit Dir weinen
Wenn Dir nach weglaufen ist
Zögere nicht, mich anzurufen.
Ich verspreche nicht, Dich zum Stehenbleiben zu bringen,
Aber ich kann mit Dir laufen.
Wenn Du einen Tag niemanden hören willst;
Ruf mich an und …
ich verspreche ruhig zu sein.
Aber … Wenn Du mich eines Tages anrufst und niemand antwortet ...
Komm schnell und schau nach mir ...
Vielleicht brauch ich DICH

Einfach nur ein paar Wünsche
Ich wünsche dir, dass du dir deinen Lebensraum
eroberst ,
dass alles Lebendige, dem du darin begegnest, dich mit Freude erfüllt
Ich wünsche dir, dass du wirst wie ein Baum, der sich aufrichtet und dem Himmel öffnet,
Für dunkle Stunden wünsche ich Dir die
Eigenschaften der Sonnenblume,
die ihr Gesicht dem Licht zuwendet, damit die Schatten hinter sie fallen.
Ich wünsche Dir viel Zeit zum Träumen
Ich wünsche dir, täglich neuen Mut und Lebenslust
Ich wünsche Dir, dass Du immer im Einklang mit dir bist.
Ich wünsche dir Ohren, die die feinen Schwingungen und Untertöne im Gespräch mit anderen aufnehmen;
Ich wünsche dir, dass du wirst wie ein Baum, der sich dem Jahreszeitenwechsel seines Lebens nicht entzieht
Ich wünsche dir genügend Erholung
Ich wünsche dir, Menschen vorurteilsfrei zu begegnen.
Ich wünsche Dir einen Menschen, der stets bei Dir ist und Dich liebt …
???

Das Wunder der Perle
Man erzählt sich eine Geschichte einer Perle
hier am Strand.
Sie entstand in jener Muschel durch ein grobes Körnchen Sand.
Es drang ein in ihre Mitte und die Muschel wehrte sich.
Doch sie musste damit leben und sie klagte: Warum ich?
Eine Perle wächst ins Leben, sie entsteht durch
tiefen Schmerz.
Und die Muschel glaubt zu sterben, Wut und Trauer füllt ihr Herz.
Sie beginnt es zu ertragen, zu ummanteln dieses Korn.
Nach und nach verstummt ihr Klagen und ihr ohnmächtiger Zorn.
Viele Jahre sind vergangen. Tag für Tag am
Meeresgrund
schließt und öffnet sich die Muschel, jetzt fühlt sie sich kerngesund.
Ihre Perle wird geboren. Glitzert nun im Sonnenlicht.
Alle Schmerzen sind vergessen, jenes Wunder jedoch nicht.
Jede Perle lehrt uns beten, hilft vertrauen und
verstehn,
denn der Schöpfer aller Dinge hat auch deinen Schmerz gesehn.
Nun wächst Glaube, Hoffnung, Liebe, sogar Freude tief im Leid.
So entsteht auch deine Perle, sein Geschenk für alle Zeit.
Soren Kahl

Keltischer Baumkreis
Jeder Mensch ist einem Baum zugeordnet im
keltischen Baumkreis.
Sieh nach deinem Geburtsdatum, und schau mal welcher Baum dein Bruder ist.
Bringt Glück, wenn man diesen Baum des öfteren umarmt.
Es durchfließt deinen Körper neue Energie.
Begebe dich auf die Suche nach deinen Bruder Baum.
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Die Pappel 04.02. - 08.02.
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Pappeln gehören zu den am schnellsten wachsenden europäischen Bäumen. Schon beim leisesten Windhauch fangen ihre Blätter an zu zittern und zu tanzen, weil sie so lange Stiele haben. Pappel-Geborenen gelten als vielseitig interessiert und kontaktfreudig. Sie verfügen über einen sehr regen Geist und sind äußerst lernfähig. Ihr großer Ehrgeiz, der hinzukommt, beschert ihnen schnelle Erfolge. |
Im Zeichen der Pappel Geborene sind sehr sensibel. Sie nehmen die feinsten menschlichen Gefühle mit ihren sehr sensiblen Antennen in ihren leisesten Ebenen wahr. Keine noch so kleine Unstimmigkeit bleibt ihnen verborgen. Sie empfinden die bewegenden Gedanken und Gefühle ihrer Mitmenschen wie das kaum wahrnehmbare Wachsen der Bäume und Pflanzen. Sie kennen alle Nuancen der Emotionen und sind daher auch ein sehr verständnisvoller und gefühlsbetonter Partner. Sie sind stets auf der Suche nach sich selbst und auf dem Weg der Selbsterkenntnis. In ihrer Gegenwart scheint jeder Augenblick ein stiller und heiliger Moment der Besinnlichkeit zu sein. Unbewusst wird man durch sie von einer unerklärbaren Freude und tiefen Dankbarkeit für das Leben ergriffen. Sie sind vor allem von der Natur und ihren überwältigenden Schauspielen begeistert.

Glück ist wie ein Sonnenblick;
Niemand kann’s erjagen.
Niemand von sich sagen,
dass er heut und eine Frist
ohne Wunsch und glücklich ist.
Glück ist wie ein Sonnenblick;
Erst wann es vergangen.
Erst in Leid und Bangen
denkt ein Herz und fühlt es klar,
dass es einmal glücklich war.
Martin Greip

Indianische Meditation
Neues Leben entsteht nur, wenn wir uns von dem alten lösen. Es muss einen Ort geben für das, was wir wollen oder brauchen. Wenn kein solcher Ort da ist, bahnen sich die neuen Umstände an und gehen vorbei - und wir bleiben mit den Dingen zurück, die wir immer hatten. Wenn wir glauben, wir könnten es nicht ertragen, eine alte Lebensweise aufzugeben, sind wir nicht bereit, etwas Neues anzunehmen.
Statt dessen können wir eine persönliche Entscheidung treffen, eine feste Verpflichtung eingehen, das Zurückliegende zu vergessen und das Zukünftige energisch anzustreben. Unsere geistige und seelische Haltung machen Platz für neues Leben, wenn wir sie mit unseren Worten in Bewegung setzen. Nichts wird von uns Besitz ergreifen - nicht Liebe, nicht Glück, nicht Friede noch Freude - ehe wir nicht einen Platz für sie bereitstellen und sie bitten, hereinzukommen. Die Hoffnung allein tut es nicht, aber eine feste Entscheidung macht den Weg frei.

Es scheint so
Es scheint so, dass auf dem Planeten,
den wir so gern mit Füßen treten
und ihn dadurch total verderben -
dass also hier nur Gute sterben!
Denn: las man je im Inserat,
dass ein Verblichner Böses tat,
dass er voll Neid war und verdorben,
und dass er nun mit Recht gestorben?
Es kann hier keinen Zweifel geben:
die Schlechten bleiben alle leben!
* Heinz Erhardt *

Keltischer Baumkreis
Jeder Mensch ist einem Baum zugeordnet im
keltischen Baumkreis.
Sieh nach deinem Geburtsdatum, und schau mal welcher Baum dein Bruder ist.
Bringt Glück, wenn man diesen Baum des Öfteren umarmt.
Es durchfließt deinen Körper neue Energie.
Begebe dich auf die Suche nach deinen Bruder Baum.
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Die Zeder 09.02. - 18.02.
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"Was der Löwe in der Tierwelt, ist die Zeder unter den Bäumen", schreibt Susanne Fischer-Rizzi. Zedern wirken ausgesprochen majestätisch und kraftvoll. Sie sind immergrün, können bis zu 75 m hoch werden und ein Alter von 2000 Jahren erreichen. Der Zeder zugehörige Menschen sollen oft sehr imponierende Persönlichkeiten sein. Sie verfügen über viel Optimismus und ein überdurchschnittliches Selbstvertrauen, handeln kämpferisch, offen und frontal. Stets klar Stellung beziehend sind sie die geborenen Führungskräfte. |
Menschen, die sich mit der Zeder verbunden fühlen, zeichnen sich durch unendliche Geduld und Ausdauer aus. Sie umgibt immer etwas Mystisches, denn ihre schon als Kunst zu bezeichnende Fähigkeit der beständigen Veränderung und Anpassungsfähigkeit scheint nicht von dieser Welt zu sein. Dadurch nehmen ihre faszinierenden, mitreißenden Visionen sicher Gestalt und Form an. Sie halten sich nicht lange mit Vergangenem auf, denn sie haben die seltene Fähigkeit, aus gewonnenen Erkenntnissen neue Möglichkeiten zu erschaffen. Sie schauen weit voraus und dies macht es ihnen möglich, scheinbar utopische Vorhaben in die Tat umzusetzen. Mit traumwandlerischer Beständigkeit entwickeln sie atemberaubende Strategien, die sie ihrer Idee immer näher bringen. Hierfür binden sie auch die Fähigkeiten und Kenntnisse ihrer Mitmenschen ein.

Das Glück!Leise, leise, das Glück ist auf der Reise, Heute morgen, ich war noch schlaftrunken, da hat es mir schon zu gewunken. Mein Herz fing heftig zu klopfen an, ich hatte Angst, dass man es hören kann. Ich fühlte mich so herrlich beglückt, da hab ich es schnell weiter geschickt. Es gibt viele traurige Männer und Frau'n, nach ihnen solle das Glück jetzt schau'n. Dort weint vielleicht ein Kind, hin gehuscht geschwind!Sollte ich es wieder erblicken, werd ich es zu Euch schicken! Es soll Euch genau so glücklich machen, denn schöner ist es, gemeinsam zu lachen. Klopft das Glück also mal an Eure Tür, wer weiß, vielleicht kommt es grad von mir.Heidi Gotti

*** Valentinstag***
Liebe ist ... sich ab und zu etwas zu schenken
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Hintergrund des Valentinstages:
Am 14. Februar feierten die Römer in der Antike das Fest des Hirtengottes Lupercus. Junge Männer und Frauen wurden unter der Schutzherrschaft des Liebesgottes Amor durch eine Liebes-Lotterie einander zugewürfelt. Die katholische Kirche änderte diesen Brauch: Statt der Lose mit den Namen ihrer Liebsten zogen die Jugendlichen den Namen christlicher Heiliger, die ihnen als persönliches Vorbild für einen tugendhaften Lebenswandel dienen sollten.Als Schutzpatron der Liebenden und Namensgeber des Valentinstages gilt der Mönch und Bischof Valentin aus dem italienischen Terni, der im dritten Jahrhundert am Klostergarten vorübergehende junge Leute mit Blumen beschenkt haben soll. Der Legende zufolge traute Valentin auch junge Paare, bei denen den Männern die Einberufung zum Militär drohte, denn Verheiratete wurden nicht eingezogen. Dafür kam er schließlich in den Kerker und wurde am 14. Februar 269 enthauptet. Vor seiner Hinrichtung soll er Briefe und Gedichte an seine Geliebte geschrieben haben, unterzeichnet mit "Von Deinem Valentin".
Die katholische Kirche sprach ihn nach seinem Märtyrertod heilig.Sein Namenstag soll sich Ende des 15. Jahrhunderts zunächst in England zum ‚Tag der Liebenden' entwickelt haben: Am Valentinstag wurden junge Leute durch Wahl oder Los zu einer 'Ehe auf Probe' mindestens für einen Sommer zusammengegeben. Man erwarb dadurch das Recht, bei Tanz- und sonstigen Veranstaltungen als Paar aufzutreten, ohne zu Weiterem verpflichtet zu sein. Spätere Heirat war jedoch nicht ausgeschlossen.
Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert brach in England mit dem Versenden üppig verzierter Liebesbotschaften ein regelrechter Valentinsbriefe-Boom aus. Allerdings unterschrieb man seine 'Valentines' zumeist nur mit einer Floskel wie "Yours Valentine". Damit blieb es dem Empfänger überlassen, sich den Kopf zu zerbrechen, wer der Absender des Gunstbeweises war.
Auf dem europäischen Kontinent ist der Valentinstag recht jung. 1948 rief der Blumenhandel in der französischen Schweiz den Valentinstag aus; ein Jahr später folgten die übrige Schweiz und die deutschen Floristen, und auch die Süßwarenindustrie ließ nicht lange auf sich warten. Heute wird der Tag vor allem in den USA zelebriert, aber auch im Rest der Welt finden immer mehr Menschen Gefallen am 'Tag der Liebenden.'




Der Spatz
Es war einmal ein grauer Spatz,
der saß ganz oben auf dem Dache,
und unten hielt die Mietzekatz
schon seit geraumer Weile Wache.
Da sagte sich das Spätzlein keck:
"Mich kann das Biest nicht überlisten!"
Bums, kam ein Habicht um die Eck
und holte sich den Optimisten.
So kann es allen denen gehn,
die glauben, nur sie wär’n die Schlauen.
Man darf nicht nur nach unten sehn,
man muss auch mal nach oben schauen!
Heinz Erhardt


Turmfalke 2007
Zum Vogel des Jahres 2007 hat der Naturschutzbund Deutschland den Turmfalken erkoren. Der zweithäufigste Greifvogel Deutschlands nach dem Mäusebussard ist zwar nicht akut gefährdet, doch mancherorts ist sein Bestand stark zurückgegangen. Es fehlen Nistplätze und Ansitze für die Jagd. Sorgen bereiten Vogelschützern auch falsch ausgebrachte Giftköder gegen Mäuse.
So kennt man ihn: Schwirrend steht er in der Luft über einem Acker oder einer Wiese – scheinbar mühelos, obwohl diese Art des Schwebens viel Kraft kostet. Doch der europäische Turmfalke, nicht umsonst auch Rüttelfalke genannt, setzt seine Kräfte weise ein: Er schwirrt bevorzugt dort, wo er unter sich aus guten Gründen leckere Wühl- oder Feldmäuse vermutet.
Mit seinen für ultraviolette Strahlen empfindsamen Augen erkennt er nämlich frisch als Duftmarke abgesetzten Mäuse-Urin. Dieser wirft den für Menschen unsichtbaren UV-Anteil des Sonnenlichts stärker zurück als bereits getrockneter Harn. So lauert der Falke, auf einem Ansitz oder eben rüttelnd, bis er zuschlagen kann. Denn Mäuse trippeln ihre Pfade gerne öfter entlang.
Sommers ist der Turmfalke in ganz Europa sowie rings ums Mittelmeer verbreitet, fehlt im Winter jedoch in großen Teilen Osteuropas und nördlich von Südskandinavien.
Auf fast 50 000 Brutpaare schätzen Ornithologen seinen Bestand in Deutschland. Er ist also „keine ganz seltene Art“. Dennoch hat ihn der Nabu zum Vogel des Jahres 2007 ausgerufen.
Diese Ehre gilt immer wieder Vögeln, die noch häufiger sind und in ganz Deutschland vorkommen, zuletzt dem Kleiber. Überdies gibt es trotz eines bundesweit recht stabilen Bestands an Turmfalken Regionen, wo Rückgänge zu verzeichnen sind. Besondere Sorge bereitet der Trend in BW, eigentlich ein klassisches Turmfalkenland. Seit 1975 hat sich die Zahl der Brutpaare dort halbiert.
Ein wesentlicher Grund dafür mag überraschen: Der Mensch entzieht den Rüttlern durch die Intensivierung der Landwirtschaft seit den 60er-Jahren systematisch jenen Lebensraum, den er den anpassungsfähigen Kulturfolgern einst geschaffen hat: eine abwechslungsreiche, vielgestaltige Agrarlandschaft mit Hecken, kleinen Baumgruppen und Feldrainen, die den Falken etliche Plätze zum Ausschauhalten nach unvorsichtigen Mäusen bot. Zudem müssen gerade im Südwesten die Streuobstwiesen, die einst reichlich rings um die Orte vorkamen, Neubaugebieten weichen.
Auch das umweltbewusste Energiesparen am Bau wirkte sich aus. Nistplätze an Kirchtürmen, Scheunen oder Fabriken wurden durch Lückenschlüsse und Verkleidungen seltener.
Früher hatte fast jedes Dorf seinen Turmfalken, der im Kirchturm brütete.
Daran erinnern Verse aus einem Gedicht Rainer Maria Rilkes: „Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang.“

Altirisches Segengebet
Der Herr sei vor dir, um dir den Weg zu zeigen
Der Herr sei neben dir,
um dich in seine Arme zu schließen,
um dich zu schützen gegen Gefahren
Der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren vor der Heimtücke des Bösen.
Der Herr sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst
Der Herr sei mit dir,
um dich zu trösten, wenn du traurig bist
Der Herr umgebe dich
wie eine schützende Mauer,
um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir,
um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott
heute und morgen und immer

Mal wieder lachen
Seelisch fit ohne Arzt und Apotheker
Jeder Mensch kann jeden Tag etwas für mehr Glück und Zufriedenheit tun. Ein ganz einfaches und schönes Rezept ist das Lachen. Es lockert die Muskulatur und hilft so gegen Verspannungen. Lachen ist außerdem ein Anti-Depressivum und ein Schmerzkiller, es steigert vermutlich die Produktion körpereigener Opiate.* Sich eine Humorbibliothek aufbauen. Ein Humor-Video (Heinz Erhard, Vorsicht Camera u.a.) „einwerfen“ ist besser als Stimmungs-Pillen einzuwerfen. Ein amerikanischer Journalist hat sich mit einer „Überdosis“ von Humor-Filmen von einer tödlichen Krankheit geheilt.
* Mit Menschen lachen, nicht über Menschen. Es gibt drei Arten von Humor: Ironie, Sarkasmus und Zynismus sind intellektuelle Kampf-Techniken. Wenn sie zum Teil der Persönlichkeit werden, sind sie ungesund. Sie gehen mit vielen körperlichen und seelischen Leiden – Herzkrankheiten zum Beispiel – einher. Ironie, Sarkasmus und Zynismus erzeugen bei anderen Menschen Aggressionen. Sie vergällen das zwischenmenschliche Verhältnis. Besser ist „Humor als Aikido“ (siehe weiter).
* Witze, Gags, Pointen wirken wie Kitzeln, sind ein guter Einstieg ins Lachprogramm. Aber wirklich gesund kann man sich am besten ... mit anderen Menschen lachen. Nichts geht über eine fröhliche Runde, die lacht und schon gar nicht mehr weiß, worüber sie lacht, die albern ist, die blödelt. Lachen muss uns positiv erschüttern, um eine gute Wirkung zu zeigen. Deshalb: Deshalb andere Menschen in die eigene Humor-Videothek einladen, regelmäßig Treffen inszenieren, zu denen jeder etwas zum Lachen mitbringt oder beiträgt.
* Deshalb Menschen in seinem Umkreis versammeln die leicht und ungezwungen lachen können. Lachen ist ansteckend. Fröhliche Menschen ziehen einen mit, unfröhliche Menschen ziehen einen herunter. Der Mensch lacht nicht gern alleine. Alleine lebt er auch kaum Gefühle aus. Die Medien-Forschung zeigt, dass wir alleine vor dem Fernseher meist regungslos dasitzen – nur unter Menschen kann man richtig losprusten oder losheulen.
Humor als Aikido. Aikido ist eine japanische Kunst der Selbstverteidigung. Westliche Kampftechniken beruhen darauf, die eigene Kraft, des Gegners Kraft entgegenzusetzen. Viele asiatische Kampftechniken hingegen verstärken die Kraft eines Angreifers noch. Wenn er heranstürmt, wird er nicht geblockt, sondern gepackt und gezogen. Die eigene Kraft wird zu seiner Kraft hinzu addiert und genutzt, ihn in eine neue Richtung zu lenken, damit er in der Verlierer-Ecke landet.

*** Rosenmontag ***
Fasching, Fastnacht Karneval...Die Jecken sind los mit Radau und Getos! Ob Mann oder Frau, ob Alaaf oder Helau, ob Fasching, Fasnet oder Fastnacht es wird getanzt und gelacht.weiter bei: http://www.gottiswelt.de/gedichte/festlichkeiten.htm#faschingKeltischer Baumkreis
Jeder Mensch ist einem Baum zugeordnet im keltischen Baumkreis.
Sieh nach deinem Geburtsdatum, und schau mal welcher Baum dein Bruder ist.
Bringt Glück, wenn man diesen Baum des Öfteren umarmt.
es durchfließt deinen Körper neue Energie.
Begebe dich auf die Suche nach deinen Bruder Baum.
Die Kiefer 19.02. - 28.02.
Kiefern gehören zu den Ur-Bäumen, die schon vor Jahrtausenden unsere Erde bewaldeten. Wegen ihrer Stärke sind sie Symbole der Langlebigkeit und der Ausdauer.
Kiefer-Menschen, sagt man, sind ausgesprochene Praktiker und stehen stets mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen. Sie sind handeln überlegt, sind gewissenhaft und verfügen über ein hervorragendes Organisationstalent. Ihr Denken ist ausgesprochen zweckorientiert, dabei zeigen sie aber ebensoviel Interesse für andere wie für sich selbst.
Menschen, die im Baumzeichen der Kiefer geboren wurden, sind sehr genügsam. In ihren Bedürfnissen können sie sehr bescheiden sein und stellen keine übertrieben große Erwartungen. Ihre Anspruchslosigkeit ist beispielhaft und verleiht ihnen die Wurzel zu Reichtum jeder Art. Wenn es die Zeit erfordert, geben sie sich auch mit dem Geringsten zufrieden. Ihre bescheidene, gutmütige Art weckt Vertrauen und ermutigt ihre Mitmenschen zu neuen Taten.
*** Faschingsdienstag ***
Büttenreden unter dem Link: http://www.gottiswelt.de/gedichte/fasching.htm
Hier noch etwas zum Schmunzeln:
Du Papa, wie schreibt man Sex – mit x oder Ks?
Papa: Mit xDu Papa, wie schreibt man Sperma – mit b oder mit p
Papa: Mit pDu Papa, wie schreibt man Vorhaut - mit t oder mit d
Papa: Ja sapperlot noch mal,
was schreibst denn du da für einen Aufsatz
mit sieben Jahren in der zweiten Klasse?Unser Lehrer hat gesagt,
wir sollen als Hausaufgabe einen Aufsatz über unseren Hund schreibenPapa: Sooo, nun lies doch mal vor:
“Unser Hund ist sex Jahre alt und wenn wir mit ihm fortfahren,
sperrma ihn hinten rein, damit es ihn beim bremsen nicht vorhaut“.
*** Aschermittwoch ***
Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue - sie brechen entzwei ...
Modeschmuck – Münzen, Medaillen, Scheiben, Reifen und Kugeln
Der Kreis, die Kugel – sie haben keinen Anfang und kein Ende. Egal ob zwei- oder dreidimensial, diese geometrischen Grundformen stehen für die Ewigkeit. Auch wenn Modeschmuck prinzipiell durch Vielfalt besticht, lässt sich bei den aktuellen Kollektionen ein Hang zu runden Formen beobachten. Die Designer haben sich allerhand einfallen lassen, um Reifen, Scheiben und Kugeln neu in Szene zu setzen. Da gibt es Ohrringe, die aus ineinander verketteten Silberreifen in verschiedenen Größen bestehen und an aufsteigende Seifenblasen erinnern.
Es gibt Ketten, deren einzelne Glieder mit zahlreichen emaillierten Medaillen bestückt sind. Auch Münzen tauchen nun verstärkt an Hals und Handgelenk auf. Manche erinnern durch nachempfundene Runenschriftzeichen und abgegriffen wirkende Oberflächen an archäologische Fundstücke, andere sehen mit Loch in der Mitte wie die noch immer nicht von den Euromünzen abgelösten dänischen Kronen aus, die Dänemarkreisende gern am Lederbändel spazieren tragen. Die Kreisform spielt auch beim häufig verwendeten T-Verschluss eine Rolle. Hier wird ein Armband oder eine Kette geschlossen, indem eine T-Form durch ein kreisrundes Endstück geschoben und dort verankert wird.
Dieser Verschluss wird nun sehr dekorativ eingesetzt. Kugeln kommen häufig zum Einsatz – als an Beeren erinnernde Glasperlen, im Kleinformat bei Kügelchenketten und als gefasste Anhänger. Infolge der Wiederentdeckung des Bettelarmbands, dessen einzelne Kettenglieder traditionell nach und nach mit Preziosen bestückt werden, tauchen Anhänger häufig in der Masse auf. Hüpfend, wippend und rotierend sorgen sie für Bewegung. Vor allem an Halsketten und Armbändern baumeln und klimpern nun verschiedenartige Schmuckstücke. Immer häufiger sind sogar Fingerringe mit beweglichen Aufsätzen geschmückt.
Für Opulenz sorgen auch mehrreihige Ketten, egal ob lang oder kurz. Nicht immer ergeben die einzelnen Stränge eine Einheit. Wasserfallketten zeichnen sich durch unterschiedlich lange Stränge aus. Bei einigen Ketten unterscheiden sich die Stränge sogar in Form und Ausschmückung. Wer gut kombiniert, trägt verschiedene Ketten oder Armreifen übereinander.
Bei der Farbgebung dominiert zum einen Silber, verbunden mit farblosem Strass und Perlen in den Winterfarben Weiß, Grau, Rosé oder Eisblau. Die zweite Linie ist geprägt von den Modefarben Grün und Violett, die nostalgisch wirken, wenn sie mit Metallen in Bronze- und Kupfertönen kombiniert sind.Diesen Bericht entdeckte ich und gebe ihn hier – etwas abgeändert weiter.
Gold und Silber
Gold und Silber lieb’ ich sehr,
kann’s auch gut gebrauchen,
hätt’ ich nur ein ganzes Meer,
mich hineinzutauchen;
s’braucht nicht grad geprägt zu sein,
hab’s auch so ganz gerne
sei’s des Mondes Silberschein,
sei’s das Gold der Sterne.Doch viel schöner als das Gold,
das vom Lockenköpfchen
meines Liebchens niederrollt
in zwei blonden Zöpfchen.
Darum, du, mein liebes Kind,
lass uns herzen, küssen,
bis die Locken silbern sind,
und wir scheiden müssen.Seht, wie blinkt der goldne Wein
hier in meinem Becher,
horcht, wie klingt so silberrein
froher Sang der Zecher;
dass die Zeit einst golden war,
will ich nicht bestreiten,
denk’ ich doch im Silberhaar
gern vergangner Zeiten...August Schnezler
Der Johannisbrotbaum
ist wie in den meisten Mittelmeerländern auch im heutigen Israel heimisch und macht dort einen beachtlichen Teil der Vegetation aus, etwa in so genannten Buschwäldern, Der immergrüne Johannisbrotbaum erreicht eine Höhe von neun bis zwölf Metern. Seine Blätter bestehen aus zwei bis vier Paaren lederartiger Fiederblättchen mit ganzem Rand.
Der Johannisbrotbaum ist eine eingeschlechtliche Pflanze, das heißt die männlichen und weiblichen Blüten stehen auf verschiedenen Bäumen in dichten Ähren an alten Ästen. Die kleinen, grünlichen Blüten erscheinen im Herbst, seine Früchte - braune Schoten - aber bildet der Johannisbrotbaum erst im Spätsommer des folgenden Jahres aus. Diese braunen, Schoten haben die Form eines Hörnchens. Sie enthalten viele Samen und Fruchtfleisch, das wegen seines hohen Zuckeranteils (bis zu 50 Prozent) zu Sirup verarbeitet wurde. Wegen ihrer Nahrhaftigkeit waren die Schoten wertvolles Viehfutter, wurden aber auch von armen Menschen gegessen. Darauf weist die einzige biblische Erwähnung: Im Gleichnis vom Verlorenen Sohn will der verarmte Sohn seinen Hunger stillen, indem er von den Schoten der Säue zu essen begehrt (Lukas 15,16).
Diskutiert wird, ob in Matthäus 3,4 (vergleiche Markus 1) statt der Heuschrecken (hebräisch "chaganim")
nicht eher der Johannisbrotbaum und seine Früchte (hebräisch "charuvim") als Speise Johannes des Täufers gemeint waren.
Obwohl der Johannisbrotbaum eine in Palästina verbreitete Art ist, wird er in der Bibel nicht erwähnt. Nur die jüdische Tradition bezeugt in Talmud und Mischna seine Existenz.
Die griechische Bezeichnung für Johannisbrot (keratia) ist jedoch in unseren Sprachgebrauch eingegangen. Denn das konstante Gewicht der Johannisbrotsamen nutzen die Griechen als Maßeinheit; daher kennen wir heute die Gewichtseinheit Karat, die 200 Milligramm ausmacht und für Gold und Diamanten verwendet wird.Der Johannisbrotbaum ist in der Bibel nicht erwähnt; aber die jüdische Tradition bezeugt seine Existenz.
Gute Bäume,
die ihr die starr entblätterten Arme
reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab!
Ach, ihr müsst noch harren, ihr armen Söhne der Erde,
manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag!
Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling euch;
nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück?
Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir!
Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor.
Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803)
Unterricht in Geiz – chinesische Legende
Chuen wollte einen Beruf erlernen, aber es war keine Lehrstelle frei.
Er klopfte in seiner Not an die Haustür des geizigsten Mannes im Ort und sprach:“ Ich will bei dir das Handwerk des Geizes erlernen.“
Dieser erwiderte: „Nun gut, ich will dich alles lehren, was ich weiß. Nun gehe auf den Markt und kaufe einen Opferkuchen für meine Ahnen, damit sie unserem Vorhaben gewogen sind.“
Chuen ging auf den Markt und kaufte einen Opferkuchen, dazu aber noch ein Huhn.
Damit kam er zum Geizigen zurück. Dieser wurde zornig und rief: „Du bist mein Schüler gewesen. Gleich meinen ersten Auftrag hast du verdorben. Du bist ein großer Verschwender – wie soll ich dich da in die hohe Kunst des Geizes einführen?!“
Chuen, der gewitzte, erwiderte: "So lass mich wenigstens meine Gedanken ausführen, die zum Kauf des Huhnes geführt haben. Denke, als ich den Opferkuchen kaufte, dachte ich so bei mir: Wenn wir beide gleich diesen Kuchen zerbrechen, werden dabei Krümel auf die Erde fallen – und es wäre doch schade, um sie. Darum habe ich das Huhn gekauft, es wird sie fressen, davon fett werden – und dann können wir es für Gewinn weiter verkaufen. Deshalb habe ich das Huhn gekauft.“
Da warf sich der Geizige zu Boden, küsste die Füße seines Schülers und sprach: „Mein Sohn, mein Lehrer – du bist ja geizig genug, um noch meinen Vater selbst den Geiz zu lehren. So nimm mich denn als deinen Schüler an.“
So wurde Chuen Lehrer, obwohl er niemals Schüler war.
Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
ewig still steht die Vergangenheit.Keine Ungeduld beflügelt
ihren Schritt, wenn sie verweilt.
Keine Furcht, kein Zweifel zügelt
ihren Lauf, wenn sie enteilt.
Keine Reu, kein Zaubersegen
kann die stehende bewegen.Möchtest du beglückt und weise
endigen des Lebens Reise,
nimm die zögernde zum Rat,
nicht zum Werkzeug deiner Tat.
Wähle nicht die fliehende zum Freund,
nicht die bleibende zum Feind.Sprüche des Konfuzius
Die geschwollene Jungfrau
Geschichte der Anna Ulmer aus Esslingen, die beinahe zur Heiligen geworden wäre
In Zeiten der beginnenden Hexenverfolgung zu behaupten, man habe buchstäblich den Teufel im Leib, scheint ein riskantes Unterfangen zu sein. Anna Ulmer, besser bekannt als Jungfrau von Esslingen, wagte es und wurde dafür jahrelang als Wunder und Heilige bestaunt und Verehrt.
Im Jahr 1545 soll die damals 18-jährige Weingärtners-Tochter Anna Ulmer so entsetzt über den Anblick eines epileptischen Knaben gewesen sein, dass ihr Bauch wie bei einer Schwangeren immer dicker wurde. Laut Bericht konnte sie keinerlei Essen oder Getränke bei sich behalten.
Das spricht für Anorexie, also Appetitlosigkeit und Nahrungsenthaltung. Die Fähigkeit des extremen Nahrungsverzichts wurde damals auf göttliche Gnade zurückgeführt und als "wunderbarliches Mirakel" bejubelt. So galt Anna schon bald als Heilige, zu der vom einfachen Volk bis zum Fürsten die Menschen aus vieler Herren Länder pilgerten. Und die beschenkten die wunderbare Jungfrau reich mit Geld, Lebensmitteln und anderen Dingen. ,Als der Bauch nach drei, vier Jahren zu schwinden begann und damit die einträgliche Quelle zu versiegen drohte, stopfte Anna Ulmers Mutter Margarete der Tochter ein mit Lumpen, Flachs; Hasen- und Katzenbalg gefülltes Kissen unter den Kittel, um weiterhin einen geschwollen Leib vorzuschützen.
Die bewegte mit geschickten Arm- und Beinbewegungen ihren Bauch, als ob sie ein Tier im Leibe hätte. Als Krönung waren gelegentlich gruselige Geräusche wie Pfeifen und Knurren zu hören, Würmer, Schlangen und Vogelklauen krochen angeblich aus ihrem Leib.Allenthalben wurde für die vermeintliche Märtyrerin gebetet und gepredigt, wenn auch aus unterschiedlichem Motiven. War sie für die Katholiken die Heilige, so nutzten die Protestanten Anna Ulmer für ihre religiösen Vorstellungen. Sie brachten den wachsenden Bauch der Jungfrau, den man als Schwängerung mit einem giftigen Wurm oder Natterngezücht deutete, mit dem Eindringen falscher Lehre durch die vom Kaiser 1548 beschlossene interimistische Kirchenordnung in Verbindung und nutzten den Fall angesichts der drohenden Rekatholisierung zur Durchsetzung des eigenen Glaubens.
Im April 1550 beschloss der Esslinger Rat, Anna Ulmer ein lebensgroßes Heiligendenkmal zu setzen. Ein Modell wurde angefertigt. Auch ein Flugblatt erhob Anna Ulmer zur Heiligen. Doch, dann rief der spektakuläre Fall die Mediziner auf den Plan. Die Leibärzte Kaiser Karls V., die Chirurgen des römischen Königs Ferdinands und die Fuggerschen Doktoren kamen angereist, um das "lebendig Ding" im Bauch der Jungfrau herauszuschneiden.
Morgen geht es weiter …
Die geschwollene Jungfrau - Fortsetzung
Vorerst konnte Anna Ulmer jegliche Untersuchung verhindern, indem sie bei der geringsten Berührung über grässliche Schmerzen klagte. Doch als das Spektakel immer schlimmer wurde, erzwang der bis dahin zurückhaltende Rat die Untersuchung. Als man einen Katzenbalg entdeckte, den Anna Ulmer zur heimlichen Entleerung der Harnblase benutzte, forderte Stadtarzt Gabler: "Wollan, der buch mus recht besichtigett werden."
Die Scherer machten sich an die Arbeit und wurden des Lumpenzeugs im Bauch fündig.Alle Personen im Hause Ulmer wurden festgenommen, doch bis auf Anna Ulmer und Mutter Margarete konnte keiner der Mitwisserschaft überführt werden. Der Auftrag für das Flugblatt bei einem Augsburger Drucker, mit dem das Wunder der Jungfrau gepriesen werden sollte, wurde quasi in letzter Sekunde zurückgezogen.
Solch eine Tat konnte nach Auffassung der Zeit nur im Bunde mit dem Satan geschehen sein. Margarete
Ulmer, die Drahtzieherin, wurde als Hexe, als Werkzeug des Teufels, entlarvt, was sie selbst nicht leugnete. Die Gerichtsbarkeit, die in der freien Reichsstadt Esslingen, unter der Hoheit des Rates stand, bat die juristische Fakultät, Tübingen, wie in Zweifelsfällen üblich, um ein Rechtsgutachten. Dort allerdings blieb man trotz berühmter Rechtsgelehrter ratlos. Laut Ratsprotokoll vom 21. Januar 1551 wurde schließlich das Urteil gefällt, Margarete Ulmer mit dem Holz ihres eigenen Hauses, in dem sie so großen Betrug ausgeübt hatte, zusammen mit dem "Bauch" zu Pulver zu verbrennen. So war Margarete Ulmer elf Jahre vor Einsetzen der ersten großen Verfolgungswelle in Südwestdeutschland die erste Frau, die in Esslingen als Hexe hingerichtet wurde.Anna Ulmer, der ursprünglich das gleiche Schicksal zugedacht worden war, bekam wohl auf Grund eines Gutachtens der juristischen Fakultät Straßburg und der mit Esslinger Recht begabten Stadt Ulm ein milderes Urteil. Sie wurde eine halbe Stunde an den Pranger gestellt, bekam dort in beide Wangen
das Stadtzeichen eingebrannt, um fortan ihr Dasein im Turm zu fristen. 1555 wurde die zu lebenslänglicher Haft verurteilte Jungfrau, die sich als unbequeme Gefangene und Querulantin erweisen sollte, auf ein Gnadengesuch der Gemahlin des Herzogs von Alba freigelassen. Im Armenhaus untergebracht, ließ sich Anna Ulmer vom Verwalter des so genannten Warzenhauses für Syphiliserkrankte schwängern. Sie starb an den Folgen der Geburt.