Im Juni, da stehet die Sonn im höchsten Stand
da dürsten die Menschen, das Vieh und das Land.
Juni 2005
bitte die Tage aus dem Kalender wählen
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Sommeranfang 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Der Juni hat seinen Namen nach der römischen Mond-, Geburts- und Ehegöttin Juno. Er heißt auch Rosenmonat oder Brachmonat, weil in der alten Dreifelder-Wirtschaft jetzt die Bearbeitung des Brachfeldes begann.
Liebe Freunde und Besucher,
da ich diese Woche selten an den PC komme - wir haben Besuch - füge ich die Einträge bis einschließlich 5. Juni auf einmal hier ein und bitte um Verständnis ... danke Heidi
Der Juni Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.
Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.Erich K ä s t n e r:
Glockenblumen (Campanula) gibt es als Stauden und als zweijährige Pflanzen.
Bis zu 300 Sorten sind bekannt, und bei uns sind etwa 20 Arten heimisch. Was jedoch alle gleichermaßen auszeichnet: sie sind wunderschön! Die Blüten stehen in Trauben, Rispen oder buschigen Köpfen. Und was alle besonders attraktiv macht sind die glockenförmigen Blüten. Die Glockenblumen sind pflegeleicht und blühen, je nach Sorte, von Mai bis Oktober in unterschiedlichen Höhen - von der Kissenglockenblume bis zur 1 Meter hohen Kuppelglockenblume.
Nur einige wenige Beispiele für die große Vielfalt der Glockenblumen:Die Knäuelglockenblume, violette oder weiße Blüten stehen dicht gedrängt am Stielende. Sie ist mehrjährig, mag Sonne, gedeiht aber auch gut im Halbschatten. Sie vermehrt sich meist selbständig. (Ich streue beim Abschneiden der trockenen Blüten die Samen einfach auf die Erde!)
Die Marienglockenblume ist zweijährig. Im Juni im Frühbeet aussäen und im Herbst an den gewünschten, sonnigen Standort setzen. Beim Einpflanzen darauf achten, dass die Blume viel Platz benötigt. Die Farben sind weiß, mehrere Rosa-Töne und auch mehrere Blau/Lila-Töne. Verblühtes immer herausbrechen. Wenn der Sommer nicht zu feucht ist, dann blühen sie ein zweites Mal bis in den Herbst hinein.
Die rankende, flache Glockenblume in Weiß und kräftig Blau blüht mehrere Monate. Schön für die Einfassung z.B. eines Bauerngartens.Die rankende Glockenblume
Schon zur sel'gen Omas Zeit
Tat sie ihre Schuldigkeit.
Die Zucht aus Samen - kinderleicht,
die Blütenfülle - unerreicht.
Das Leben mit der Natur:
Ein Würmchen in den Apfel biss
sich durch den Kern nach draußen frisst.So stellt man sich die Erde vor
der Wurm ist Mensch und frisst sich vor
mit Bohrer durch das Erdreich kriechen
die Erd durchqueren mit Maschinen.Doch eines ist dem Mensch nicht gewiss
der Kern der Erde, nicht der des Apfels ist.
So hat's die Natur gut eingerichtet
der Wurm darf des Apfels Kern vernichtenDoch will der Mensch zum Erden-Kern
das hat die Natur gar nicht gern
sie wehrt sich gegen diese Barbaren
um das Geheimnis des Kerns zu wahren.Mit Katastrophen aller Art
die Forschung Mensch ein Ende hat.
Den Mensch die Natur hat einst geschaffen
wird sie ihn auch mit Groll dahinraffenWann wird endlich auch dem Letzten klar,
die Natur ist zum Leben des Menschen da,
nicht zum Erforschen zum Missbrauchen
zum Verändern würde die Natur uns nicht brauchen.
???
Fürbitten im Alter
Segne Herrgott diejenigen, welche Verständnis haben für meinen schwankenden Schritt und meine zitternden Hände.
Segne diejenigen, welche wissen, dass meine Ohren Mühe haben zu verstehen.
Segne diejenigen, welche mein sinkendes Augenlicht und meinen langsamwerdenden Geist verstehen.
Segne diejenigen, die ihre Augen abwenden wenn ich mal morgens meine Tasse Kaffee umschütte.
Segne diejenigen, die niemals sagen: "Es ist das zweite Mal, dass Sie die Geschichte heute erzählen!"
Segne diejenigen, welche die Gabe besitzen, vergangene, glückliche Zeiten in mir wachzurufen.
Segne diejenigen, welche aus mir einen geliebten und anerkannten und keinen verlassenen Menschen machen.
Segne diejenigen, welche ahnen, dass ich nicht mehr weiß, woher die Kraft nehmen, mein Kreuz zu tragen.
Segne diejenigen, welche durch ihre Liebe meine Tage, die mir noch bleiben, verschönern, auf die letzte Reise zum himmlischen Vater.
- Gebet aus Frankreich -Dieses Gebet fand ich auf der HP meines Mail-Freundes Wolfgang: http://home.feierabend.com/bubbelpety/
Geschichte zur DANKBARKEIT
Das ältere Ehepaar und der Hotel Rezeptionist
An einem sehr stürmischen Oktobertag rettete sich ein älteres Ehepaar durchnässt und frierend in ein kleines Hotel in Philadelphia.
"Wir hätten gerne ein Doppelzimmer für diese Nacht."
"Tut mir schrecklich leid, aber zur Zeit finden einige Kongresse statt - wir sind bis auf den letzten Platz ausgebucht."
Man konnte dem Rezeptionisten ansehen, dass es ihm wirklich leid tat, dem lieben Herrn diese Auskunft geben zu müssen.
Er überlegte kurz und fügte dann hinzu: "Ich kann doch so ein nettes Ehepaar wir Sie nicht wieder in dieses Wetter schicken - nehmen Sie doch mein Zimmer!Es ist entspricht zwar bestimmt nicht Ihren Vorstellungen, aber es ist warm und trocken."
Als das Ehepaar das Angebot nicht annehmen wollte gab der Rezeptionist nicht auf. Schließlich willigten die beiden Herrschaften ein.
Als sie am nächsten Tag das Hotel verließen, verabschiedete sich der Herr mit den Worten: "Sie sollten der Manager des besten Hotels der Vereinigten Staaten sein! Vielleicht werde ich dieses Hotel eines Tages bauen - dann hole ich Sie zu mir!"
Alle drei lachten über diese Vorstellung und bald schon hatte der Rezeptionist die Angelegenheit vergessen.
Deshalb war er auch äußerst erstaunt, als er Jahre später von eben diesem Herrn eine Einladung nach New York erhielt. Treffpunkt war ein neues, imposantes Gebäude an der Ecke Fifth Avenue und 34. Straße.
"Das ist das Hotel, das ich für Sie gebaut habe!" Der ältere Herr war nämlich William Waldorf Astor und er machte George C. Boldt, den netten Rezeptionisten aus Philadelphia, zum ersten Manager des Waldorf-Astoria Hotels.Was im Leben zählt, ist nicht Reichtum, Ruhm oder Macht, sondern deine Fähigkeit, die Seele anderer zu berühren!
Nach vier herrlich, schönen und harmonischen Tagen mit meiner Mail-Freundin Gisela möchte ich folgendes Gedicht aus Christinas Büchlein "Bunte Welt der Poesie" zitieren:
Was ist Glück
Das Glück, das ist ein kleines Wort,
doch jeder möcht's besitzen.
Weilt es einmal an einem Ort,
wünscht man, es geht nie wieder fort.Das Glück, es ist ein Sonnenstrahl,
an einem trübem Himmelszelt.
Das Glück, ist auch ein Schmetterling,
der gleitet durch die Sommerwelt.Das Glück, es ist ein Kinderlachen,
ist ein Streicheln mit der Hand.
Das Glück es ist ein langes Leben
und ein fest Familienband.Das Glück, ist eines Tieres Freundschaft,
das sich ganz dir anvertraut.
Glück ist, wenn du von steilem Wipfel,
auf die Ebne runter schaust.Für jeden Menschen hält das Glück
was anderes bereit.
Wenn du ihm ein wenig traust,
kommt's auch zu dir zur rechten Zeit.Christina Telker - http://www.kunterbuntes-online.de
Die Schafskälte im Juni zählt zu den so genannten Singularitäten des Wetters in Mitteleuropa. Damit bezeichnen Meteorologen die Wetterlagen, die zu bestimmten Zeitabschnitten im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten.
Die Schafskälte wird durch kalte Luft verursacht, die vom Nordpol nach Europa strömt. In dieser Zeit kann das Thermometer bis auf null Grad fallen. Den Namen gaben ihr die Schäfer, da diese Kaltwetterfront sie immer wieder bei der Schafschur überraschte. Weil die Schafe nach der Schur kein schützendes Fell mehr hatten, ist früher so manches Schäflein erfroren.
Die fünf Handwerksburschen auf Reisen
Da zogen einstmals fünf Handwerksburschen aus einem Orte zusammen auf die Wanderschaft und hatten sich gegenseitig versprochen, dass sie sich nicht voneinander trennen wollten. Als sie nun schon ein Stück Wegs gegangen waren, fiel's dem einen plötzlich ein, ob sie auch wohl noch alle fünf beisammen wären, und er sagte es seinen Kameraden. Da standen sie alsbald still, und der eine fing an zu zählen: "Ich bin ich ..... eins, zwei, drei, vier."
Ach Gott, wie erschraken sie da, als einer fehlte! Sie zählten nun einer nach dem andern und brachten nur immer vier heraus: "Ich bin ich .. eins, zwei, drei, vier."
Da kam ein Fremder daher und fragte, was sie hätten. Sie sagten es ihm und baten, er solle doch suchen helfen. Der Mann aber rief, sie sollten alle Nasen einmal in den Sand stecken und dann die Löcher zählen. Das taten sie, und da kamen richtig fünf Nasen heraus, und nun wussten sie gewiss, dass sie noch keinen Kameraden verloren hatten, und setzten vergnügt ihre Reise fort.
Aus meinem ersten Schullesebuch - von Paul Zaunert
Nach unserem gemeinsamen Treffen in Leipzig ... ein Besuch Giselas bei uns in Oppenweiler ... mein Bericht unter: http://www.gottiswelt.de/Buch/uebersicht.htm
Freundschaft
Bei einem Freund darf ich so sein wie ich bin,
oder wie mir gerade zumute ist.
Ich darf mich anlehnen,
müde sein, mich fallen lassen.
Er nimmt sich Zeit für mich.
Schweigt, hört und sieht.
Er hält zu mir,
wenn alle Zeichen auf Sturm stehen.
Er engt mich nicht ein,
sondern lässt mich dankbar erfahren,
was Freiheit ist.
Mut und Zuversicht wachsen.
Bei ihm kann ich wieder
einatmen und durchatmen.
Er trägt mich
in seinen Gedanken und Gebeten.
So ist er für mich wie ein Haus -
eine Arche , in der ein helles,
warmes Licht brennt -
auf das ich zulaufen möchte.
Gisela Zimmermann
Ein Text der wachrüttelt und zeigt, wie gefährlich es sein kann, persönliche Angaben über sich und andere im Internet zu machen!
Shannon konnte die Fußschritte hinter sich hören, als sie nach Hause ging.
Der Gedanke dass sie verfolgt wird, ließ ihr Herz schneller schlagen."Du machst dich lächerlich," sagte sie sich selbst, "niemand verfolgt dich."
Um sicher zu gehen, beschleunigte sie ihr Schritttempo, doch die Schritte glichen sich Ihrem Schritt an. Sie hatte Angst nach hinten zu sehen und sie war froh, dass sie fast zu Hause war.
Shannon sagte ein schnelles Gebet, "Gott, bitte lass mich sicher nach Hause kommen."
Sie sah das Außenlicht brennen und rannte den Rest des Weges, bis zum Haus. Erst mal drinnen, lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür, erleichtert in den sicheren vier Wänden ihres Zuhause zu sein.Sie sah aus dem Fenster, um nachzusehen ob jemand da draußen war.
Der Gehweg war leer. Nach dem Durchblättern Ihrer Bücher, entschloss sie sich einen Snack zu sich zu nehmen und online zu gehen.Sie loggte sich unter Ihren Nicknamen ByAngel213 ein. Sie sah in Ihre
Buddyliste und stellte fest dass GoTo123 online ist. Sie schickte ihm eine
Nachricht.ByAngel213: Hi Ich bin froh dass du online bist! Ich hab geglaubt dass mich
jemand nach Haus verfolgt hat. Es war total komisch!GoTo123: Du guckst zu viel fern. Wieso sollte dich jemand verfolgen?
Wohnst du nicht in einer sicheren Gegend?ByAngel213: Natürlich wohn ich in einer sicheren Gegend. Ich nehme an das ich mir dass nur eingebildet habe, denn ich hab niemanden gesehen, als ich raus geschaut habe.
GoTo123: Es sei denn du hast deinen Namen übers Internet raus gegeben. Das hast du doch nicht gemacht oder?
ByAngel213: Natürlich nicht. Ich bin doch nicht doof, weißt du?
GoTo123: Hattest du ein Softball Spiel nach der Schule heute?
ByAngel213: Ja, und wir haben gewonnen!!
GoTo123: Das ist Klasse! Gegen wen habt Ihr gespielt?
ByAngel213: Wir haben gegen die Hornets gespielt. Deren irre Uniformen sind total schrecklich! Sie sehen aus wie Bienen.
GoTo123: In welchem Team spielst du?
ByAngel213: Wir sind die Canton Cats. Wir haben Tigerpfoten auf unseren
Uniformen. Die sind total cool.GoTo123: Hast du gepitched?
ByAngel213: Nein, ich spiele second Base.
Ich muss weg. Meine Hausaufgaben müssen fertig sein bevor meine Eltern nach Hause kommen. Ich will sie nicht verärgern.CU! GoTo123: Bis dann. CU!
Während dessen......
GoTo123 ging zum Mitglieder Menü und begann die Suche nach ihrem Profil.Als er es fand, markierte er es und druckte es aus. Er holte einen Stift
heraus und begann aufzuschreiben, was er bis jetzt über Angle wusste.Ihr Name: Shannon
Geburtsdatum: Jan. 3, 1985 Alter: 13
Staat in dem sie wohnt: North Carolina
Hobbies: Softball, Chore, Skating und Shoppen.Neben dieser Information, wusste er das sie in Canton wohnt, weil sie es ihm gerade gesagt hatte.
Er weiß, dass sie bis 18:30 Uhr alleine war, und das jeden Nachmittag, bis
Ihre Eltern von der Arbeit kommen.Er wusste, dass sie im Schulteam Donnerstag nachmittags Softball spielt.
Und dass sich das Team Canton Cats nennt. Ihre Glückszahl 7 ist auf dem
Rücken Ihrer Uniform gedruckt. Er wusste, dass sie im siebten Schuljahr der
Canton Junior High School war. Das hat sie ihm erzählt.
All dies in einer Unterhaltung, die sie Online hatten. Er hatte jetzt genug
Information, um sie zu finden.Shannon erzählte Ihren Eltern nichts von dem Geschehen auf dem Weg nach Hause. Sei wollte nicht, dass sie Ihr eine Szene machen und ihr verbieten zu Fuß nach Hause zu gehen, nach dem Softballspiel. Eltern übertreiben immer maßlos und Ihre waren die schlimmsten.
Sie wünschte, sie wäre kein Einzelkind. Wenn sie doch einen Bruder und eine Schwester hätte, dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch. Bis Donnerstag, hatte Shannon die Fußschritte längst vergessen. Sie war grad mitten im Spiel, als sie merkte, dass jemand sie anstarrte. In dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein.
Sie sah von Ihrem second Base nach oben, um festzustellen, dass ein Mann sie genau beobachtete. Er lehnte sich gegen den Zaun und lächelte, als sie ihn ansah. Er sah überhaupt nicht angsteinflößend aus und sie vergaß schnell wieder ihre Bedenken.Danach saß er auf einer Bank in Ihrer Nähe, als sie noch kurz mit dem
Trainer sprach. Sie bemerkte sein Lächeln auf ein neues und ging an ihm
vorbei. Er nickte und sie lächelte zurück. Ihm fiel der Name auf dem Rücken Ihres Trikots auf und er wusste dass er sie gefunden hatte.
Er ging mit einem sicheren Abstand hinter ihr her.
Sie waren nur ein paar Häuser von Shannons zu Hause entfernt. Als er wusste, wo sie wohnt, ging er schnell zurück zum Park, um sein Auto zu holen. Jetzt musste er warten. Er entschloss sich etwas zu essen, bis die Zeit gekommen ist, um zu Shannons Haus zu gehen. Shannon war in Ihrem Zimmer als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte.
"Shannon, komm her," ihr Vater rief.
Er hörte sich besorgt an, und sie konnte sich keineswegs vorstellen, warum. Sie ging ins Zimmer, als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen sah.
"Setz dich," fing ihr Vater an, "dieser Mann hat uns grad eine sehr interessante Geschichte über dich erzählt."
Shannon ging zu einem Stuhl . Wie konnte er ihren Eltern überhaupt irgend etwas erzählen? Sie hatte ihn bis heute noch nie zuvor gesehen!"Weißt du wer ich bin? Shannon?" fragte der Mann sie.
"Nein," antwortete Shannon.
"Ich bin ein Polizist und dein Online Freund, GoTo123."
Shannon war erstaunt.
"Das ist nicht möglich! GoTo ist ein Kind in meinem Alter!
Er ist 14 und wohnt in Michigan!"Der Mann lächelte. "Ich weiß dass ich dir das erzählt habe, aber es war nicht wahr. Siehst du, Shannon, es gibt Menschen Online, die nur so tun als ob sie Kinder wären; Ich war einer von denen. Doch während andere es machen, um Kinder zu finden und ihnen weh zu tun, gehöre ich zu der Gruppe, die es macht, um Kinder zu schützen.
Ich bin hergekommen, um dich zu finden und um dir beizubringen, wie gefährlich es sein kann, zu viele Informationen online rauszugeben.
Du hast mir genug erzählt, es mir leicht gemacht, dich zu finden.
Dein Name, die Schule die du besuchst, der Name deines Ball-Teams, die Position in der du spielst.
Die Nummer und der Name auf deinem Trikot, machte das Finden nur noch einfacher."
Shannon war immer noch erstaunt. "Du wohnst nicht in Michigan?"
Er lachte. "Nein, ich wohne in Raleigh. Es hat dir ein sicheres Gefühl gegeben, zu glauben, dass ich so weit weg wohne, nicht wahr?"
Sie nickte. "Ich hatte Freunde, deren Tochter war genau wie du, nur hatte sie nicht soviel Glück. Der Mann fand sie und tötete sie, während sie allein zu Haus war. Sie tricksen dich aus, Informationen rauszugeben, ein wenig hier, ein wenig
da. Bevor du es weißt, hast du ihnen genug erzählt, damit sie dich finden
können, ohne dass du es überhaupt bemerkt hast.
Ich hoffe, dass du daraus etwas gelernt hast und bist demnächst vorsichtiger" Das werd ich" versprach Shannon.
"Wirst du anderen davon erzählen, damit sie auch sicher sind?"
"Das verspreche ich!"Ich veröffentliche diese Nachricht, die ich per Mail erhielt, für so viele Menschen wie möglich, um sie vor dem Schlimmsten zu warnen.
Wir müssen unsere Kinder schützen!
Neues auf der HP: Digibilder des Monats Juni
Ein Engel für dich
Ich schick dir heute einen Engel
nur für dich allein.
Er möge dich begleiten
bei Kummer, Sorg' und Pein,
soll dir zur Seite stehen
wenn du ohn' Zuversicht,
möge immer mit dir gehen
deiner Seele bringen Licht.
Denkst du, es läuft nicht weiter
soll er dir machen Mut
dein Leben werde heiter
es geht dir wieder gut.
Fühlst trübe nur dein Herz
bist ohne Hoffnung du
und quält dich mancher Schmerz
wirst sehen, dass im Nu
er Freude bringt und Glück
auch neue Zuversicht.
Beim Blick von dir zurück
möge leuchten Licht.
Siehst vor dir einen Berg
und traust dich nicht nach oben
wirst von Engelskraft
du einfach angeschoben.
Am Gipfel angekommen
fühl die Leichtigkeit.
Schau nun auf dein Leben
für die Zukunft sei bereit,
spür die Liebe deines Engels.
Erkenn die Chancen neu.
Nimmst an du seine Hilfe
wird er dir bleiben treu.
Glaub an deine Wünsche
halt fest an deinem Traum,
so füllt Zufriedenheit
bald deinen Herzensraum.
(Karin Ernst)
Der Lein wurde zur Heilpflanze des Jahres 2005 bestimmt
Leinsamen hat der Menschheit schon Jahrtausende das Leben erleichtert, dies soll in diesem Jahr besonders gewürdigt werden.
Lein wird sowohl direkt als Heilmittel verwendet, wie auch für Speiseöl oder als Fasergrundstoff für Kleidung und andere Stoffe.
Lein ist eine einjährige Pflanze, mit der Zeit entwickelten sich verschiedene Unterarten und Sorten. Die Ölsorten sind relativ niedrig (50 cm), der Faserlein hoch (bis eineinhalb Meter).
Die Blüten bestehen aus fünf Blütenblättern, meistens himmelblau, manchmal auch lila, rosa oder weiß.
Seit der Steinzeit ist der Lein, auch Flachs genannt, bekannt. Er wurde bereits zu Beginn des Ackerbaus kultiviert, wie auch Linse, Erbse, Gerste, Emmer und Einkorn.
Früheste Nachweise stammen aus dem fünften Jahrtausend vor Christus. In Ägypten war das weiße Linnen Symbol für Licht und göttliche Reinheit. Die Pharaonen wurden vor ihrer Mumifizierung in Leinentücher gehüllt. Auch die Bibel erwähnte die nützliche Pflanze.
Bis weit in das 18. Jahrhundert war Flachs bei uns die wichtigste Pflanzenfaser, neben Wolle der Textilrohstoff schlechthin. Zuerst die Baumwolle und dann die synthetischen Fasern verdrängten den Flachs dann fast vollständig.
In Belgien wurde er weiter angebaut, die Brüsseler Spitzen bestehen nach wie vor aus Linnen.
Für Menschen mit Allergien ist Flachs als Naturmaterial eine echte Alternative.
Leinöl dient auch u.a. als Bindemittel in Lacken und Firnis. Aus Leinöl wird auch der Bodenbelag Linoleum hergestellt.
Der nach dem Ölpressen zurückbleibende Presskuchen ist ein eiweißreiches Tierfutter.
Auch in der Küche sollte das wertvolle Leinöl nicht fehlen.
Als Heilpflanze spielte Lein früher eine wichtige Rolle.
Hippokrates nennt Leinöl als Mittel gegen Katarrhe, Leibweh und Durchfall.
Paracelsus empfiehlt es zur Reizlinderung bei Husten.
Die Lotosblume ängstigt
sich vor der Sonne Pracht,
und mit gesenktem Haupte
erwartet sie träumend die Nacht.Der Mond, der ist ihr Buhle,
er weckt sie mit seinem Licht,
und ihm entschleiert sie freundlich
ihr frommes Blumengesicht.Sie blüht und glüht und leuchtet,
und starret stumm in die Höh.
Sie duftet und weinet und zittert
Vor Liebe und Liebesweh.Heinrich Heine
Ich dachte, das passt zum "Dreizehnten" ...
Eine Frau in den besten Jahren wird plötzlich schwer krank und ins Krankenhaus gebracht. Auf dem Operationstisch hat sie eine "Nahtod- Erfahrung".
Sie sieht Gott und fragt ihn: "Ist mein Leben zu Ende?"Gott beruhigt sie: "Nein, du hast noch 43 Jahre, 2 Monate und 8 Tage zu leben."
Nach der OP entscheidet sich die Frau im Krankenhaus zu bleiben, um sich die Gesichtsfalten glätten, die Lippen unterspritzen und das Bauchfett entfernen zu lassen und noch so etliches mehr.Nachdem sie ja noch so lange zu leben hat, will sie das Beste daraus machen und so gut wie möglich ausschauen. Nach der letzten Operation wird sie aus dem Krankenhaus entlassen. Beim Überqueren der Strasse wird sie von einem Auto zu Tode gefahren.
Als sie dann vor Gott steht, fragt sie wütend:
"Ich dachte, du hast gesagt, ich hätte noch über 40 Jahre zu leben?
Warum hast Du mich nicht gerettet?"
Gott antwortete schlicht: "Ich habe Dich nicht erkannt!"
Die Moral der Geschichte: bleib wie Du bist!
Das Würfelspiel
Wenn ich´s mir recht so überlege
ist´s Leben wie ein Würfelspiel,
manchmal wirft Augen man nur wenige,
ein andres Mal trifft man auch viel.
Es lässt sich nichts vorausberechnen,
das Glück ist halt ein leichtes Kind
und was du heute noch besessen,
nimmt es dir morgen fort geschwind.
Wenn wir uns heute Sorgen machen
gibt´s morgen wieder Sonnenschein,
´drum lasst uns heute lieben, lachen
und trinken unseren besten Wein.
Lasst uns heut mit Freunden reden
ein ernstes oder heitres Wort;
morgen ziehen wir auf anderen Wegen,
oder die Freunde bleiben fort.
Wer das begreift, genießt die Stunden,
die uns das Leben heute schenkt,
wie oft ist oft das Glück entschwunden -
es ist meist später, als man denkt.
Katarina Reich
Essen in Ungarn
So schmeckt's in Ungarn - Feurig und deftig:
Zu den ältesten Gerichten zählen Kesselgerichte wie das "gulyás" (Gulasch). Diese Hirtensuppe wie auch die Fischsuppe wurden im tragbaren Kochgeschirr des wandernden Reitervolkes der Magyaren direkt über dem offenen Feuer zubereitet.
Die ältesten Kesselgerichte enthalten kein Schweinefleisch, sondern nur Rind- und Hammelfleisch. Das, was wir unter Gulasch verstehen, heißt übrigens "Pörkölt" und wird von den Einheimischen gerne als Hühnerpörkölt gegessen. Der berühmteste Fisch ist der Zander, der in Ungarn "Fogasch" heißt. Beliebt sind auch gebratener Hecht und Karpfen. Aus der Zeit der 150-jährigen Türkenherrschaft stammen die ungarischen Fladen, die "Làngos", und die "Pogatschen", ein meist deftiges Gebäck, das z.B. mit Quark, Kartoffeln oder Grieben gefüllt ist. Auch gefüllte Paprika und Weinblätter stammen aus jener Zeit.Ungarische Hauptspeisen:
Pörkölt:
In etwa das, was man hierzulande unter Gulasch versteht, meistens von Rind- aber auch Schweine-, Hammelfleisch oder Kutteln.Debreceni töltött káposzta: Beliebte Spezialität - gefülltes Kraut mit würzigen Debreciner Würstchen.
Lángos: sind Hefebrotfladen, die in Fett ausgebacken werden. Die einfachste Variante ist nur mit Knoblauch bestrichen, aber man kann auch Sauerrahm, Käse oder "Magyaros" wählen.
Salami
Ungarische Salami wurde als "téliszalami" weltbekannt. Typischerweise werden Schweinefleisch und Schweinespeck für die ungarische Salami nicht in der Fleischmaschine, sondern mit speziellen Messern zerkleinert. Ihr exzellentes Aroma erhält die Salami einerseits durch die geheim gehaltene Gewürzmischung, andererseits durch Edelschimmel auf der Haut der geräucherten Wurst während des dreimonatigen Reifeprozesses. Der Edelschimmel sorgt zudem für eine lange Haltbarkeit.
Der Name "téliszalami" bedeutet Wintersalami, da die ungarische Salami noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein ausschließlich in den kalten Monaten produziert wurde.
Ungarisches Rindsgulasch (Marhapörkölt)
1 kg Rindfleisch
2 EL Schmalz
3-4 Zwiebeln
2 Tomaten
1 Paprikaschote
3 EL Paprikapulver (edelsüß oder scharf)
2-3 Zehen Knoblauch
etw. Kümmel
etw. Vegeta (ist ein Gewürz)Rindfleisch in große Würfel schneiden. Die kleingeschnittenen Zwiebeln in Schmalz dünsten. Paprikapulver und Fleischwürfel hinzugeben, anrösten und anschließend mit Vegeta würzen.
Nach einigen Minuten Kümmel und kleingeschnittene oder gepresste Knoblauchzehen hinzufügen, mit ganz wenig Wasser ablöschen und zugedeckt bei kleiner Hitze schmoren. Zeitweise umrühren und wenig Wasser nachgießen. Nach etwa einer Stunde die in Streifen geschnittene Paprikaschote und die gewürfelten und enthäuteten Tomatenstücke hinein geben und alles fertig garen.Dazu passen am besten Nudeln oder Spätzle.
Manchmal noch denke ich an die Bedeutung dieses Tages, als ich noch eine junge Frau war. Als Feiertag wurde er begangen.
Neues auf der HP: bei "dies und das" Geldscheine der Inflation
und passend dazu dieser interessante Bericht:
Der Schrebergarten ist wohl jedem von uns ein Begriff, aber nur die wenigsten wissen, woher diese Bezeichnung eigentlich kommt. Der Name ist nicht, wie man vielleicht vermuten möchte, auf einen Gärtner zurückzuführen, sondern auf den Arzt und Direktor der Orthopädischen Heilanstalt in Leipzig, Daniel Gottlieb Moritz Schreber.
Er hat in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts für die Einrichtung von Sport- und Spielplätzen für Kinder in Leipzig gesorgt, eine seinerzeit revolutionierende Idee. Sie wurde von seinem Nachfolger, dem Lehrer Hauschild, fortgeführt. Dieser Lehrer gründete dann mit den Eltern einen Erziehungsverein, den man zum Gedenken an seinen Vorgänger "Schreberverein" nannte.
Auf einem Grundstück legte man kleine Gärten an, um den Kindern die Gartenarbeit nahe zu bringen. Doch diese Anlage verwilderte bald, bis sie von den Eltern als Kleingartenanlage weitergeführt wurde.
Schon 1869 gab es in Leipzig mehr als hundert dieser Gärten, die von nun an "Schrebergärten" genannt wurden, obwohl die Idee, die der Namenspatron ursprünglich gehabt hatte, eine etwas andere war.
Trotzdem wird dem Gedanken, Kindern und Erwachsenen Bewegung an der frischen Luft zu ermöglichen, mit der Gründung von Kleingärten immer noch Genüge getan. Zur gleichen Zeit entstanden übrigens in anderen Industriestädten ähnliche Anlagen, die man dort Armen oder Sozialgärten nannte. Der Begriff "Schrebergarten" hat sich letztlich aber durchgesetzt.
Bauerngarten
In meinem Bauerngarten
da steh n viel schöne Blum,
Stiefmütterchen, die zarten,
Narziss und Lilium.Und schlanke Pappelrosen
am Rand von Kraut und Kohl,
Goldlack und Skabiosen
und Nelken und Viol.Und zwischen Bohnenhecken
und Dill- und Bertramkraut,
hab ich mir ein paar Stecken
Tomaten angebaut.Und reichlich Georginen,
sieh an, sie kommen grad!
Und vor und hinter ihnen
Kohlrabi und Salat.Ein Schmeckerchen Kamille,
ein Rüchlein Rosmarin,
und dass es heil und stille,
die Minze zwischendrin.Das gibt ein Blühn und Schwellen
wohl hinterm knappen Zaun;
Mit Liebe zu bestellen
mit Freuden anzuschaun.Kommst du die Straß vorüber,
schau auch und freue dich!
Du hast die Blume lieber
und Erbs und Gurken ich.Josef Weinheber
Das Bienenbad - von Bettina Brentano
Was ich gestern gesehen habe? - Eine Biene, die sich ein Bad zurecht machte in einem Schüsselblatt von einer Geisblattblüte, sie patschte darin herum, tauchte den Kopf unter und wusch sich von allen Seiten ihren Rüssel, grad wie eine Katze. - Nun denk ich, ob man eine Biene nicht zahm machen könnte wie eine Katze. Dass sie herein geflogen käme, abends, und schlief da auf einem Nelkenstock oder Wicken oder sonst einem Blumenstock, den die Bienen lieben. Der Gärtner meint, die eine oder andere, die einen aparten Sinn habe, könne das wohl und sagte noch allerlei von den Bienen, was die Leute nicht glauben, weil es zu gescheit wär' für so kleine Tiere, aber es sei dennoch wahr. Ich glaub's, warum soll er es nicht besser wissen, da er dies mit so großer Liebe beobachtet, das heißt mit Geist. Die Leute sind wohl auch so dumm zu glauben, ein Gärtner habe keinen Geist: - aber, der hat Geist - und er kann also mit Geist beobachten, das heißt mit Liebe.
Sommerzeit - Karin Ernst
Leute, hört hin, wieder ist es soweit
heute Nacht beginnt die Sommerzeit
zweimal jährlich, wie unangenehm
stehen wir vor dem gleichen Problem
erneut darüber nachzudenken
wohin sind nur die Zeiger zu lenken
stell'n wir sie vor, oder gar zurück
ich hatte dieses Jahr mal das Glückzu raten, die Uhr muß vor eine Stunde
geschlafen wird eine schnellere Runde
am Morgen wird's wieder später hell
dafür geht die Sonne nicht unter so schnelllästig das Stellen aller Uhren im Haus
eine läßt man dennoch meist aus
die kleinste in der Autoarmatur
lohnt nicht für ein halbes Jahr nurseit vielen Jahren das gleiche Thema
ich fände es allerdings viel bequemer
alles zu lassen, wie es früher war
keine Zeitumstellung zweimal pro JahrMeinungen hierzu sehr verschieden sind
gestört der Rhythmus bei Eltern und Kind
ein Eingriff ins Leben der Natur
auch bei manch anderer Kreaturim Herbst geht alles wieder zurück
hoffentlich hab' ich wieder das Glück
sofort zu erraten, wohin die Uhr dreht
wenn's dann in die Winterzeit geht.
Krebs vom 22. Juni bis 22. Juli
Krebs-Mann - Wanderer zwischen zwei Welten
Der Eigensinn lässt ihn manchmal herrisch und streng erscheinen, aber unter der festen Schale trägt er einen weichen Kern. Da man ihn leicht verletzen kann, kapselt er sich gerne ab, gegenüber der harten und falschen Welt. In manchen Lebenslagen erweist er sich als ein weltfremder Träumer.
Seine lebhafte Fantasie gaukelt ihm eine andere, eine Traumwelt vor, aus der er nie ganz zu lösen ist: immer wieder möchte er seine Träume verwirklichen. So träumt er auch von der idealen Frau an seiner Seite, findet sie aber nie, da er zu hohe Ansprüche an sein Ideal stellt. Er sieht in seiner jeweiligen Freundin zunächst dieses Traumbild, das er sich selbst vorgaukelt. Wie seine Stimmungen und Launen, wechseln auch seine Freundinnen. Ein schiefes Wort kann diese vermeintliche Liebe zerstören, dabei ist er durchaus ein großartiger Liebhaber, wenn er glaubt die Richtige gefunden zu haben. Hat er das Wagnis der Ehe eingegangen, wird er treu und häuslich sein, seine Ehefrau muss sich aber damit abfinden, dass er ihr nicht alles erzählt, was ihn bewegt. Der Krebsmann ist gutmütig und höflich, dann wieder mürrisch und verschlossen, kann von einer Minute zur anderen wechseln.
Seinen Kindern ist er eine zweite Mutter, die umsorgt und verhätschelt er, ist so eine Art Besitzerstolz, sein zweites Ich. Enttäuschte Ehefrauen finden dadurch wieder zu ihm zurück. Der Krebsmann hat eine gute Beziehung zu Geld und festen Werten, braucht Sicherheit. Ausdauernd und zielbewusst, wird er wühlen und schuften und Überstunden leisten, wenn sie gut bezahlt werden.
Weil er sich abkapselt ist er bei Kollegen nur bedingt beliebt, auch durch sein Strebertum. Da er die Sicherheit sucht, wird er nicht gerne selbständig. Wenn ja, ist er ein guter Chef, der aber nur dieses Wagnis eingeht, um viel ... sehr viel Geld zu verdienen.
Krebsmänner hassen am meisten den Zwang und setzen, wo sie nur können, ihren Willen durch. Bei Kritik setzen sie zum Gegenangriff an, dass die Fetzen fliegen.
Wenig Freunde darf er sein eigen nennen, aber diese Menschen lieben ihn, denn er mag nicht das Laute und diskutiert gerne dezent. Reisen liebt er, aber sie dürfen nicht zu lange dauern.
Rätselhafte Krebs-Frau
Sie ist ein Vollblutweib, nirgends unter dem Sternenhimmel wird man eine empfindsamere Frau finden als sie, die trotzdem mit beiden Beinen auf der Erde steht, auch wenn sie eine romantische Träumerin zu sein scheint. Sie weiß sich durchzusetzen - im Beruf und in der Ehe und wenn sie zu weiblicher List greifen muss. Sie schätzt den Kavalier der alten Schule mehr als den feurigen Liebhaber. Oft werden diese Frauen enttäuscht, obwohl sie es sich selbst zuzuschreiben haben, denn sie missverstehen oft die wahren Absichten eines Mannes. Dann warten sie erneut auf den Prinzen aus dem Märchenland, der sie auf sein Schloss entführt. Aber die Krebsfrau ist anspruchslos, der Prinz kann arm sein, sie wird mit ihm durch dick und dünn gehen, wenn er nur ein bisschen zärtlich zu ihr ist und taktvoll übersieht, dass sie Fehler hat. Auch kann sie bei Kritik sofort zurückschlagen. Wenn man sich über sie lustig macht, wird man sich sehr bemühen müssen, um sie behalten zu dürfen, auch mag sie keine zweifelhaften Komplimente. Sie neigt dazu manches negativ zu sehen, an das Positive, das sie überrascht und beglückt, will sie nicht so recht glauben. Da sie sich oft unverstanden fühlt, scheint eine Ehe mit ihr problematisch zu sein. Aber sie entpuppt sich dann als perfekte Hausfrau und Gastgeberin. Auch die beste Mutter ist sie. Wenn der Mann ihres Herzens nur ein wenig auf ihre durch den Mond bedingten Stimmungsumschwünge Rücksicht nimmt, könnte es eine glückliche Ehe geben.
Die Krebsfrau arbeitet gern und möchte anerkannt werden.Wie erzieht man Krebs-Kinder?
Diese Kinder brauchen viel Liebe. Sie haben zarte Seelchen, denn vieles bekümmert, was andere Kinder als gegeben hinnehmen. Die Tränen sitzen locker, aber auch das Lachen. Der beste Spielkamerad ist die Mutter, ersatzweise der Vater. Sonst spielen diese Kinder oft allein und sind stillvergnügt dabei. Die Angst sollte man diesen Kindern nehmen, denn sie fürchten sich vor allerlei: vor dem dunklen Raum, in dem sie schlafen müssen und vor dem Dackel von nebenan. Auch sollte man öfters loben, nicht überschwänglich, weil dahinter Falschheit gewittert werden könnte. In der Schule werden die Kinder lernen, wenn sie nicht abgelenkt sind. Der elterliche Spruch: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, wird verstanden. Immer werden die Kinder nach Hause zurück finden, auch wenn sie längst eigene Familien gegründet haben. Ein echter Krebs vergisst nie, wenn man ihm Gutes tat.
Das Gesicht der Liebe - Nach einer asiatischen Legende
Yün war auf dem Weg nach Hause. Den ganzen Tag über hatte er sein Reisfeld bearbeitet, nun war er erschöpft. Er grummelte ein wenig vor sich hin, denn sein Rücken schmerzte. Und auf einmal war's ihm so, als stünde jemand direkt hinter ihm. Er wandte sich um und sah direkt hinter sich ein altes Weibchen. Seine Wangen waren zerfurcht, die Gestalt gebückt - doch die Augen strahlten nur so.Die Alte legte Yün ihre Hand auf den Arm, es war eine raue, von Arbeit gezeichnete Hand, doch sie tat ihm wohl. Ganz vertraut kam sie an seine Seite - und neugierig geworden fragte Yün: "Wer bist du, Mütterchen. Ich dachte, ich kenne einen jeden in dieser Gegend, doch dich habe ich noch nie gesehen. Sag, aus welchem Dorf kommst du?"
"Junge", sagte da die Alte, "ich bin überall zu finden."
"Was soll das heißen - bist du etwa kein Mensch." Yün erschrak in seinem Herzen.
"Du hast recht", entgegnete die Alte, "ich bin kein Mensch - aber ich lebe unter Menschen. Und glaube mir, ohne mich gibt es kein Leben und kein Vergehen. Denn ich bin die Liebe - die wahre, tiefe Liebe!"Da blieb Yün stehen, musterte die Alte mit ihrem zerfurchten Gesicht und begann zu lachen. Er blickte auf das weiße Haar und die rauen Hände und lachte noch lauter. Er wies mit seiner Rechten auf ihren gebückten Rücken und er sagte: "Du willst die Liebe sein, die alles Leben weckt? Du, in deinem Alter? Da habe ich mir die Liebe aber ganz anders vorgestellt. Die Liebe ist jung und schön, das Blut rinnt tiefrot durch die Adern und gerade ist der Rücken. Wenn ich Liebe höre, dann sehe ich volle Lippen vor mir und eine runde Brust, eine Taille, die man umfangen möchte. Nein, nein, die Liebe ist jung und voller Sinneslust!"
"Warte, junger Mann, du verwechselst mich. Du sprichst nicht von der Liebe - sondern der tollen Lust. Aber die Liebe ist anders. Denke doch einmal nach, Junge - wie war das, als du geboren wurdest, wer hat dich gehegt und gepflegt? Wer hat es dir überhaupt möglich gemacht, aus einem hilflosen Kind zu dem starken Mann zu werden, der du heute bist? Wer hat dich genährt, wenn du Hunger hattest? Wer saß an deinem Bett, wenn du krank warst. Wer hat deine bisweilen bösen Streiche geduldet und mit Güte vergessen gemacht. Es war deine Mutter. Wer hat deine wilde Jugend umgewandelt in Verantwortungsbewusstsein? Die Liebe deiner Frau! Und wer hat dich deine Starrheit und Härte vergessen machen? Die Liebe deiner Kinder! - Sieh, Bauer, das ist die wahre, die tiefe Liebe, die ich verkörpere."
"Yün bedeckte seinen Kopf mit den Händen. Dann sprach er erschüttert: "Weib, du hast recht! Diese Liebe war es, die mich zu dem gemacht hat, der ich bin. Und doch habe ich es oft nicht sehen wollen und bin wieder zurückgefallen in die Sünden und Fehler der Jugend und Kindheit. Doch nun hast du mir die Augen geöffnet! Sag, grollst du mir nun?"
"Aber nein", entgegnete die Alte, "ich bin ja die echte Liebe, weil ich alles, alles ertrage."Yün wischte seine Tränen ab und lächelte: "Nun weiß ich, was du für mich bist. Du hast mich wieder an mein besseres Ich erinnert - und nun will ich immer daran denken. Ich bitte dich, bleib immer bei mir."
"Mach dir darum keine Sorge, Junge", erwiderte die Alte, "immer bin ich bei euch Menschen, auch wenn mich oft die glänzenden Bilder der sinnlichen Liebe überstrahlen, die verführen und bezaubern - und die Menschen, wenn es vorbei ist, leer zurücklassen. Und darum ist mein Antlitz so alt und mein Gang gebeugt, weil ich all dies zu tragen habe, auch die Enttäuschung nach der körperlichen Liebe - und doch bin ich kraftvoll und gesund, weil ich die echte Liebe bin und niemals verschwinden werde von der Erde, solange Menschen darauf sind."
"Ach", sagte der Bauer, "verlass mich nicht." - "Keine Angst", entgegnete die Alte, "von nun an werde ich immer bei dir sein."Und so war es auch. Der Bauer selbst fühlte es nicht - aber alle die, die ihn liebten....
???
Auch das ist Liebe:
Meisen
Schau ich den Meisen zu -
in meinem Garten in aller Ruh,
da öffnet sich mein Herz voller Freude -
es ist ein schöner Tag heute.Sie kommen und futtern ihre Nüsse
und senden dann mit ihrem Lied Dankesgrüße.
Sie baden sich im frischen Wasser -
dabei werden ihre Federn immer nasser.
Das sieht lustig aus -
und ist ein Augenschmaus.Fröhlich fliegen sie dann davon -
Ob wir uns morgen wieder sehen?
Wer weiß das schon.
Ein emsiges Treiben -
es wird mir immer in Erinnerung bleiben.
Die kleinen Meisenkinder -
dieser Anblick kann die Seele ergreifen.
Aufgeregt flattern sie hin und her von Ast zu Ast,
noch unsicher, aber ohne Hast.
Sie rufen nach ihrer Mutter -
sie eilt herbei,
erhascht ein Nüsschen, eine angenehme Leckerei.
Das Schnäbelchen des Jungen öffnet sich weit
und schnell verschwindet darin die Mahlzeit.
Noch einmal versorgt die Meisenmutter ihr Junges,
dann kehrt Ruhe ein -
es ist so wunderschön vereint mit der Natur zu sein.(c) Karin Obendorfer
Die Johannisfeuer
Dem Prediger Johannes feindlich gesinnte Leute gingen eines Abends aus, den grimmig gehassten Bußprediger Johannes den Täufer in der Wüste zu fangen und verabredeten sich, wer ihn zuerst finde, soll ein Feuer anzünden, um durch dieses Zeichen die übrigen Verfolger zur Hilfe herbeizurufen. Als nun einer den verwünschten Strafprediger gefunden hatte und ein Feuer anzündete, flammten in der ganzen Gegend um und um Feuer auf, sodass sie wieder nicht wussten, wohin sie sich wenden sollten. Also wurde der heilige Johannes wunderbar gerettet. Zum frommen Gedenken dessen brennt das Volk seither die Johannisfeuer, welche auch Sunnawendfeuer genannt werden.Bei St. Polten glaubt man, der heilige Johannes habe während der Taufe im Jordan eine brennende Kerze getragen. Daran erkannten ihn seine Verfolger. Als sie ihn ergreifen wollten, sahen sie plötzlich eine Menge Lichter und wurden dadurch irre geleitet. Zum Andenken daran werden die Johannisfeuer gebrannt.
TröstenGedanken traurig und schwer, bedrücken die Seele - sehr! Zuhören und reden, Hilfe und Kraft geben, trösten, nie beschämen, einfach in den Arm nehmen. Nie lassen allein, immer da sein!Heidi Gotti
Die Beichte
Der alte Mann meint zum Wanderprediger, der ihn nötigt, eine Beichte abzulegen: Er habe nichts zu beichten.
Dieser lässt aber nicht locker, mit dem Argument, dass alle Menschen schwache Sünder wären und auch der Redlichste sich mancher Schuld seines Lebens mit frommer Reue zu besinnen hätte.
Der Alte schmunzelt und der Schelm seiner Jugend erwacht:
Ja, einmal im Leben, habe er was verbrochen und das reue ihn. Das wolle er jetzt beichten:Es war um die Zeit, bevor Napoleon französischer Kaiser wurde, viele hochfürstliche Gäste seien im Schloss des Landesherrn zu Besuch gewesen. Und er, ein blutjunger Pikör habe vor dem Schlafzimmer einer schönen fürstlichen Dame die Ehrenwache halten müssen, in einer Dezembernacht, bei grimmiger Kälte, in einem Korridor mit Steinfliesen und Marmorwänden. Um es ein bisschen warm zu bekommen, habe er immerzu die Hände um die Schultern geschlagen. Und plötzlich öffnete sich die Tür und die schöne Dame stand auf der Schwelle, weiß wie ein Engel und sagte zu ihm: "Er scheint es ja hier außen sehr kalt zu haben?" - Er sagte: "Ja, gnädigste Hoheit!" Sie entgegnet: "Da scheint er ja wohl sehr zu frieren?"... - Darauf er: "Ja, das weiß der liebe Gott, es fallen mir fast alle Glieder aus dem Leib!"... - Die Hoheit sagt: "So komm er in Gottes Namen herein zu mir, in meinem Bett ist's warm." Und sie geht in ihr Stübchen zurück.
Ich bin wie ein Klotz stehen geblieben und hab da fromm und tugendhaft weiter gefroren.
Und sehn sie nun Hochwürden, das hat mich bis zum heutigen Tag noch jedes Mal gereut, sooft ich mich darauf hab besinnen müssen.
... am 22. Juni Nachtrag Sternbild "Krebs" ...
Das menschliche Leben
Menschen, Menschen! was ist euer Leben,
Eure Welt, die tränenvolle Welt,
Dieser Schauplatz, kann er Freuden geben,
Wo sich Trauern nicht dazu gesellt?
O, die Schatten, welche euch umschweben,
Die sind euer Freudenleben.Tränen, fließt! o fließet, Mitleidstränen,
Taumel, Reue, Tugend, Spott der Welt,
Wiederkehr zu ihr, ein neues Sehnen,
Banges Seufzen, das die Leiden zählt,
Sind der armen Sterblichen Begleiter,
O, nur allzu wenig heiter!Banger Schauer fasst die trübe Seele,
Wenn sie jene Torenfreuden sieht,
Welt, Verführung, manches Guten Hölle,
Flieht von mir, auf ewig immer flieht!
Ja gewiss, schon manche gute Seele hat, betrogen,
Euer tötend Gift gesogen.Wann der Sünde dann ihr Urteil tönet,
Des Gewissens Schreckensreu sie lehrt,
Wie die Lasterbahn ihr Ende krönet,
Schmerz, der ihr Gebein versehrt!
Dann sieht das verirrte Herz zurücke;
Reue schluchzen seine Blicke.Und die Tugend bietet ihre Freuden
Gerne Mitleid lächelnd an,
Doch die Welt - bald streut sie ihre Leiden
Auch auf die zufrieden heitre Bahn:
Weil sie dem, der Tugendfreuden kennet,
Sein zufrieden Herz nicht gönnet.Tausend missgunstvolle Lästerungen
Sucht sie dann, dass ihr die Tugend gleicht;
Beißend spotten dann des Neides Zungen,
Bis die arme Unschuld ihnen weicht;
Kaum verflossen etlich Freudentage,
Sieh, so sinkt der Tugend Waage.Etlich' Kämpfe - Tugend und Gewissen -
Nur noch schwach bewegen sie das Herz,
Wieder umgefallen! - und es fließen
Neue Tränen, neuer Schmerz!
O du Sünde, Dolch der edlen Seelen,
Muss denn jede dich erwählen?Schwachheit, nur noch etlich' Augenblike,
So entfliehst du, und dann göttlich schön,
Wird der Geist verklärt, ein bess'res Glüke
Wird dann glänzender mein Auge sehn;
Bald umgibt dich, unvollkommne Hülle,
Dunkle Nacht, des Grabes Stille.*Friedrich Hölderlin*
Die Siebenschläfer-Legende:
Sieben Jünglinge versteckten sich während der Christenverfolgung 251 n. Chr. in einer Höhle und schliefen ein, um erst 446 zu erwachen. – Ihr Gedenktag 27. Juni.
Von Oskar bekam ich folgenden Artikel:
Ein Mann geht im Central Park in New York spazieren. Plötzlich erblickt er ein Mädchen, das von einem Kampfhund angegriffen wird. Er läuft hin und beginnt einen wilden Kampf mit dem Hund. Endlich kann er den Hund töten, das Mädchen befreien und so ihr Leben retten.
Ein Polizist hat die Situation beobachtet. Er geht zu dem Mann hin, klopft ihm auf die Schultern und sagt: "Sie sind ein Held! Morgen wird in der Zeitung stehen: Mutiger New Yorker rettet Mädchen das Leben!".
Der Mann schüttelt den Kopf und antwortet: "Ich bin kein New Yorker!".
"Oh," erwidert der Polizist "dann steht morgen in der Zeitung: "Mutiger Amerikaner rettet Mädchen das Leben!". Wieder schüttelt der Mann den Kopf:" Ich bin kein Amerikaner!".
Verblüfft schaut der Polizist den Mann an und fragt: "Was sind Sie dann?!"
"Ich bin Pakistani."
Am nächsten Tag steht folgende Schlagzeile in der Zeitung: "Islamischer Extremist tötet amerikanischen Hund. Verbindungen zu Terrornetzwerk vermutet."
Ich schenke Euch mein Lächeln:
Ein Lächeln kostet nichts
aber es gibt viel.
Es macht den reich, der es bekommt
ohne den, der es gibt, ärmer zu machen.
Es dauert nur einen Augenblick,
aber die Erinnerung bleibt manchmal für immer.
Niemand ist so reich,
dass er ohne es auskommen kann
und niemand so arm,
dass er nicht durch ein Lächeln
reicher gemacht werden konnte.
Ein Lächeln bringt Glück ins Haus,
fördert den guten Willen im Geschäft
und ist ein Zeichen für Freundschaft.
Es gibt den Erschöpften Ruhe
dem Mutlosen Hoffnung,
dem Traurigen Sonnenschein
und es ist der Natur bestes Mittel
gegen Ärger.
Man kann es nicht kaufen,
nicht erbetteln, leihen oder stehlen,
denn es ist solange wertlos,
bis es wirklich gegeben wird.
Manche Leute sind müde,
Dir ein Lächeln zu geben.
Schenke ihnen Deines,
denn niemand braucht ein Lächeln
nötiger als jener,
der keines mehr zu geben hat.
???
Ich möchte diesen Monat mit einer bezaubernden Geschichte beenden, die ich selbst einmal geschenkt bekam
Mittagessen mit dem lieben Gott
Ein kleiner Junge wollte unbedingt einmal den lieben Gott treffen. Er wusste, dass es ein weiter Weg war bis dahin, wo Gott wohnte. Darum packte er in seinen Koffer - außer seinen Kleidern - auch noch etwas zum Essen ein.
Kartoffelchips für den Hunger, und einen 6-er Pack Cola, für den Durst ...
So ausgerüstet, startete er seine Reise zu Gott ...
Als er gerade mal 3 Straßen weit gegangen war, traf er eine alte Frau.
Sie saß neben der Straße auf einer Bank ... und schaute einigen Tauben zu, die auf dem Boden herumpickten.
Der kleine Junge setzte sich in ihre Nähe und öffnete seinen Koffer.
Er wollte gerade einen Schluck Cola trinken, als ihm auffiel, dass die alte Frau hungrig aussah . . . Also bot er ihr ein paar von seinen Chips an.Sie nahm sein Angebot dankend an, und lachte ihm freundlich zu. Ihr Lachen war so überaus schön, dass es der kleine Junge noch einmal sehen wollte, also bot er ihr auch von seinem Cola an . . .
Und wieder lächelte sie ihn freundlich an . .Der kleine Junge war fasziniert . . .
So saßen sie dann den ganzen Nachmittag, aßen, tranken und lachten sich an . . . und keiner von Beiden sagte auch nur ein Wort . . . .
Als es dunkel wurde merkte der Junge wie müde er war, und er stand auf, um zu gehen. Doch, schon nach ein par Schritten, drehte er wieder um, rannte zurück zu der alten Frau, und gab ihr einen Kuss ...
Dafür schenkte sie ihm ihr schönstes Lächeln ...
Als der Junge kurze Zeit später zu Hause war und die Tür öffnete, wunderte sich seine Mutter über das Leuchten in seinem Gesicht ...Sie fragte ihn: "Was hast du heute gemacht, das dich so glücklich aussehen lässt ...?"
Er antwortete: "Ich habe Mittag gegessen mit Gott", und noch bevor seine Mutter etwas erwidern konnte, fügte er hinzu:
"... und weißt du was? Sie hatte das schönste Lächeln, das ich je gesehen habe."In der Zwischenzeit ging auch die alte Frau in ihre Wohnung zurück. Ihr Sohn staunte über den Ausdruck von Frieden, der auf ihrem Gesicht lag und fragte: "Mutter, was hast du heute gemacht, das dich so glücklich aussehen lässt?"
Sie antwortete: "Ich aß Kartoffelchips im Park mit Gott", und noch bevor er fragen konnte, fügte sie hinzu: "... und weißt du was? Er ist sehr viel jünger, als ich dachte ...!"
Zu oft unterschätzen wir die Kraft einer Berührung, eines Lächelns, eines offenen Ohres, eines freundlichen Wortes, eines ehrlichen Kompliments, oder übersehen auch nur die kleinste Geste der Sorge oder eines Mitgefühls ... Jedes einzelne davon hat die Möglichkeit, ein Leben zu verändern ...
Menschen treten in unser Leben, für einen Moment, für eine gewisse Zeit, oder für ein ganzes Leben ...
Ergreife die Gelegenheit: Mach Mittagessen mit Gott... und bring Chips mit . . . !
????