Der Mai alle Wiesen mit Blumen prächtig schmückt.

Der Bursch seinem Liebchen ein Sträußchen zuschickt.

Mai 2005

bitte die Tage aus dem Kalender wählen

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
            Maifeiertag . 1
2 3 4 Christi Himmelf. 5 6 7 Muttertag... 8
9 10 11 12 13 14 Pfingstsonntag  15
Pfingstmontag 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 Fronleichnam 26 27 28 29
30 31          

Der Mai hat seinen Namen von der Erd- und Wachstumskönigin Maria. Der zweite Namenspate ist der Göttervater "Iuppiter Maius", der Gebieter über Blitz, Donner, Regen und Sonnenschein, der Wachstum bringende Gott. Der Mai ist die Zeit des Lenzes, der Liebe und der Hoffnung auf kommende Fruchtbarkeit.

Seine alten Namen
Mai ist germanisch und bedeutet jung (junges Mädchen - Maid); Mojemamoth (altgermanisch), altdeutsch Wunni- oder Winnimanoth = Weidemond oder Weidemonat (Winnemond, das Vieh kommt auf die Weide), später umgedeutet zu Wonnemond, Monat der Liebe und der Blüte, Marienmonat und Marienmond; die alten Goten nannten den Mai winja für Weide, Futter; lateinisch: Maius.
Sonstige alte Bezeichnungen: Blütenmonat, Blumenmonat, Hochzeitsmonat und Walpurgismonat.

1. Mai

1. Grüß Gott du schöner Maien,
Da bist du wiedrum hier,
Tust jung und alt erfreuen
Mit deiner Blumenzier.
Die lieben Vöglein alle,
Sie singen all so hell,
Frau Nachtigall mit Schalle
Hat die fürnehmste Stell.
2. Die kalten Wind' verstummen,
Der Himmel ist gar blau;
Die lieben Bienlein summen
Daher auf grüner Au.
O holde Lust im Maien;
Da alles neu erblüht,
Du kannst mir sehr erfreuen
Mein Herz und mein Gemüt.

Die kalten Wind' verstummen,
Der Himmel ist gar blau,
Die lieben Bienlein summen
Daher von grüner Au.
Die Bächlein wie Kristallen rein,
Die Flüsse einher brausen
Im güld'nen Sonnenschein.

15. Jahrhundert
nach Franz Wilhelm Frhr. von Ditfurth "

Ich möchte noch zitieren:

In der ersten Nacht des Maien
läßt's den Hexen keine Ruh:
sich gesellig zu erfreuen,
eilen sie dem Brocken zu.
Dorten haben sie ihr Kränzchen,
man verleumdet, man verführt;
macht ein lasterhaftes Kränzchen
und der Teufel präsidiert.              
(Wilhelm Busch)
Die Hexen zu dem Brocken ziehn
Dort sammelt sich der große Hauf'
Herr Urian sitzt oben auf.
Es schweigt der Wind, es flieht der Stern,
Der trübe Mond verbirgt sich gern.
Das leuchtet, sprüht und stinkt und brennt!
Ein wahres Hexenelement!
( Goethe - Faust )

2. Mai

Denk mal nach

Heute haben wir höhere Gebäude und breitere Strassen,
aber kürzere Geduld und engere Standpunkte.
Wir geben mehr aus, aber genießen weniger.

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien.
Wir haben mehr Wissen, aber weniger Urteilungsvermögen
Wir haben mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber den Wert reduziert.
Wir reden viel, lieben nur ein wenig, und hassen zu sehr.

Wir haben den Mond erreicht und kamen zurück,
doch wir tun uns schwer die Straße zu überqueren,
um unseren Nachbarn zu besuchen.

Wir haben das äußere Universum erobert, aber nicht unser Inneres.
Wir haben höhere Einkommen, aber weniger Moral.
Da sind Zeiten mit mehr Freiheit, aber weniger Freude.
Wir haben viel mehr zu essen, aber zu wenig Ernährung.

Das sind die Tage wo es zwei Einkommen für ein Heim braucht,
doch die Zahl der Scheidungen steigt.
Das ist die Zeit der schöneren Häuser, aber der mehr zerrütteten Heime.

Deshalb lebe Dein Leben von heute an:

Bewahre nichts für einen speziellen Anlass,
weil jeder Tag den Du lebst ein spezieller Anlass ist.

Suche nach Wissen, lies mehr, sitze auf Deiner Veranda und bewundere
was Du siehst ohne Deinen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken.

Verbringe mehr Freizeit mit Deiner Familie und Deinen Freunden,
iss Deine Lieblingsessen, besuche die Orte die Dir gefallen
und wo es Dir wohl ist.

Das Leben ist eine Kette von Momenten der Genüsse,
nicht nur des Überlebens.

Benutze Deine kristallenen Gläser. Spare Dein bestes Parfüm nicht auf. Benutze es täglich wenn Du Dich danach fühlst.

Streiche aus Deinem Wortschatz Sätze wie "eines Tages" und "irgendwann".

Schreibe den Brief, den Du schon längst schreiben wolltest nicht "eines Tages".

Sag der Familie und den Freunden, wie sehr Du sie liebst.

Verschiebe nichts, was Deinem Leben Lachen und Freude bringt.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist speziell.

Und Du weißt nicht, ob es Deine Letzte gewesen ist.

Ich möchte nicht zu beschäftigt sein, um diese Worte, die ich selbst einmal bekam, allen Menschen mitzuteilen, die ich mag. Ich möchte mir auch nicht sagen "Ich tue es eines Tages", denn ich muss daran denken ... "eines Tages" bin ich möglicherweise nicht mehr hier, um sie mitzuteilen.

3. Mai

Das Gedicht bekam ich vom "plattdütschen Verein"
Diese lieben Menschen freuen sich auf Besuch,
zu finden unter:

http://www.deiplattduetschenanklam.de/

Lat mi ümmer bi Di stahn

Weil Du so'n säutes Mäten büst,
Hew ick Di väl un hartlich küsst.
Un hest dDu Di denn tau mi leggt,
Hew ick ganz lies in't Uhr die seggt:

Lat mi ümmer bi Di stahn,
Lat mi ümmer mit di gahn.
In allen Tieden, gaud un leeg,
Gah nich weg, bliew in mien Nehg!

Vier Kinner hebben wi uptreckt,
Uns gnatzt un drückt, uns leiwt un neckt.
Wier ick as Seemann mandlang furt,
Hew ick nachts flustert, Wurd för Wurd:

Lat mi ümmer bi Di stahn,
Lat mi ümmer mit Di gahn,
In all Tieden, gaud und leeg,
Gah nich weg, bliew in mien Nehg!

Noch ümmer büst 'ne statsche Fru,
Doch man süht ok Dien Öller nu.
Un strakst Du oewer't Hor mi sacht,
Hew'k oft in'n Stillen bi mi dacht:
Lat mi ümmer bi Di stahn,
Lat mi ümmer mit Di gahn.
In all Tieden, gaud un leeg,
Gah nich weg, bliew in mien Nehg!
Verfasser ?



4. Mai

Nun blüht sie wieder ...

Die Rosskastanie - Baum des Jahres 2005
Jeder kennt sie als Park- und Straßenbaum, sowie als "Biergartenbaum". Auch zahlreiche verwilderte Exemplare gibt es. Sie erreicht Höhen von bis zu 20 Metern und kann etwa 200 Jahre alt werden.
Selbst Kinder kennen diese Baumart und lieben sie, sammeln die schönen Früchte, die Kastanien. Aber auch Erwachsene haben eine ganz besondere Beziehung zu diesem Baum, denn die Rosskastanie macht uns viermal im Jahr auf vollkommen unterschiedliche Weise Freude:
Im Winter mit ihren großen Knospen, im April beim Erscheinen der großen gefingerten Blätter, im Wonnemonat Mai mit ihrem orchideenhaften Blütenmeer und im Herbst mit den großen glänzenden Samen. Sie stecken in einer stacheligen grünen Frucht, die zur Reifezeit aufplatzt. Die Rosskastanienblätter sind fingerförmig und werden teilweise über 20 Zentimeter lang.
Kaum zu glauben, aber auch die Rosskastanie leidet. Denn die erst vor wenigen Jahren aus Südamerika eingewanderte Miniermotte macht ihr mehr und mehr zu schaffen. Die Raupen fressen die Bäume im Sommer kahl. Geschieht das mehrere Jahre hintereinander, kann das den Baum ernsthaft schädigen und zum Absterben führen. Forscher arbeiten mit Hochdruck an Bekämpfungsmethoden. Als am wirkungsvollsten gilt es derzeit, das abgefallene Laub zu verbrennen oder zu vergraben, damit die Miniermottenpuppen nicht überwintern können.
Obwohl die Rosskastanie bei uns allgegenwärtig ist, stammt sie ursprünglich nicht aus Mitteleuropa. Der Gesandte Ferdinand I., Ghiselin de Bousbecque, vermittelte 1561 von Konstantinopel aus die ersten Kastanien nach Prag. Der belgische Botaniker Carolus Clusius säte Rosskastanien kurze Zeit später in Wien mit Erfolg aus. Das ist der eigentliche Beginn der Erfolgsgeschichte der Rosskastanie in Mitteleuropa. Erst vor etwa 300 Jahren wurde sie dann aus Griechenland, Mazedonien und Albanien in größerem Stil eingeführt. Die Rosskastanie bevorzugt frische nährstoffreichere und tiefgründige Sand- und Lehmböden. Zu saure und zu trockene Standorte meidet sie. Die Kastanien sind ein vielseitiger und wertvoller Rohstoff. Nach den beiden Weltkriegen dienten sie den Menschen als Nahrung (Öl und Mehl) und als Futter für die Haustiere. Allerdings sind Kastanien mit den Bitterstoffen ungenießbar und sogar schwach giftig. Ihr Genuss würde unter anderem Erbrechen und Angstgefühle hervorrufen. In der deutschen Forstwirtschaft spielt sie keine nennenswerte Rolle. Teile von Blättern, Rinde und Früchten werden heute auch in der Medizin und der Kosmetik verwendet.

5. Mai

Christi Himmelfahrt und ... der Ehrentag der Väter...

Die Amerikanerin, Louisa Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg (1861-65) gekämpft hatte, rief 1910 eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben.
Diese Aktivitäten wurden so erfolgreich, dass Präsident Calvin Coolidge 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA herausgab.
Die Akzeptanz des Vatertages ist bei weiten Schichten der amerikanischen Bevölkerung so groß, dass Präsident Nixon ihn 1974 endgültig in den Rang eines offiziellen Feiertages für jeweils dem zweiten Sonntag im Juni erhob. 1997 wurden in den USA mehr als 95 Millionen Vatertagskarten verkauft.

In Deutschland fällt der Vatertag jeweils mit dem Himmelfahrtstag zusammen.
Unverständlicherweise hat er hier bisher als Ehrentag für verantwortungsbewusste, treusorgende Väter nicht den ihm gebührenden Stellenwert gefunden. Auch Väter - wie die Mütter - erhalten als äußeres Zeichen von Anerkennung gern kleine Geschenke, Karten oder Briefe.
Vielleicht sieht man deshalb an diesem Tage so oft Männergruppen, bestehend aus vielleicht einsamen Vätern, denen sich Nicht-Väter vermehrt anschließen, zu Fuß, per Fahrrad oder Kutschwagen über Land ziehen.


Bemerkung von mir: Ist heutzutage nicht mehr so extrem, aber trotzdem immer noch so, siehe Bilder aus der Zeitung vom Tag darauf:

6. Mai

Elternlied

Kinder laufen fort.
Lang her kann's noch gar nicht sein,
kamen sie zur Tür herein,
saßen zwistiglich vereint
alle um den Tisch.

Kinder laufen fort.
Und es ist schon lange her.
Schlechtes Zeugnis kommt nicht mehr.
Stunden Ärgers, Stunden schwer:
Scharlach, Diphtherie!

 
Kinder laufen fort.
Söhne hangen Weibern an.
Töchter haben ihren Mann.
Briefe kommen, dann und wann,
nur auf einen Sprung.
Kinder laufen fort.
Etwas nehmen sie doch mit.
Wir sind ärmer, sie sind quitt.
Und die Uhr geht Schritt für Schritt
um den leeren Tisch.
Franz Werfel

7. Mai

Wie Mütter erschaffen wurden!

Es war der sechste Tag,
als Gott die Mütter schuf.
Und er machte bereits Überstunden.
Ein Engel erschien und fragte:
"Warum brauchst du soviel Zeit für dieses Exemplar?"
Der Herr antwortete dem Engel:
"Hast du die Beschreibung für dieses Exemplar gelesen?
Sie muss komplett waschbar sein,
aber nicht aus Plastik,
zweihundert bewegliche Teile haben,
alle auswechselbar
und mit schwarzem Kaffee überleben können.
Sie braucht einen Schoß
auf dem drei Kinder Platz haben und der verschwindet,
wenn sie aufsteht.
Sie hat einen Kuss der alles heilt,
vom Kratzer bis zum gebrochenen Herzen.
Und sie hat sechs Paar Hände!"
Der Engel war erstaunt über die Anforderungen,
die an dieses Geschöpf gestellt wurden.
"Sechs Paar Hände?
Nicht zu machen!"
Der Herr erwiderte:
"Oh, es sind nicht die Hände,
die mir Schwierigkeiten machen.
Es sind die drei Paar Augen,
die Mütter haben müssen!"
"Und das alles für das Standardmodell?"
Der Engel war verblüfft.
Doch Gott nickte zustimmend.
"Ja, ein Paar Augen, um durch geschlossene Türen zu sehen,
wenn sie ihre Kinder fragt,
was sie gerade tun,
obwohl sie es schon weiß.
Ein zweites Paar an der hinteren Seite ihres Kopfes,
damit sie sieht,
was hinter ihrem Rücken vorgeht,
obwohl jeder denkt,
dass sie das nicht kann.
Und ein Paar in ihrem Gesicht.
Mit diesen Augen kann sie ein mutloses und trauriges Kind
ohne ein Wort wissen lassen,
dass sie es versteht und bedingungslos liebt.
Der Engel versuchte,
Gott zum Aufhören zu bewegen.
"Das ist viel zu viel Arbeit für einen einzigen Tag.
Mach Feierabend und mach morgen früh weiter!"
"Ich kann nicht aufhören!" widersprach Gott dem Engel energisch!


"Ich bin doch fast fertig
und dieses Geschöpf steht meinem Herzen doch so nahe!
Nein, ich kann jetzt nicht aufhören!
Sie ist so eine wunderbare Person.
Sie pflegt sich selbst gesund
und versorgt ihre ganze Familie mit Essen.
Und nebenher bringt sie es fertig,
dass ihr Neunjähriger sich duscht."
Der Engel kam näher und berührte die Frau.
"Aber du hast sie so weich gemacht, Herr!"
Gott stimmte zu:
"Ja, sie ist weich und anschmiegsam.
Aber ich habe sie genauso stark gemacht.
Du hast keine Ahnung was sie ertragen und erreichen kann."
"Kann sie auch denken?"
fragte der Engel.
"Oh, sie wird nicht nur denken können,"
entgegnete Gott,
"sie kann auch diskutieren und verhandeln."
Dann bemerkte der Engel etwas
und berührte das Gesicht der Frau.
"Ups, sieht aus - als hätte dieses Modell ein Leck.
Ich habe dir ja gesagt,
du versuchst zuviel in sie hineinzupacken."
Doch Gott widersprach:
"Das ist doch kein Leck!
Das ist eine Träne."
Erstaunt fragte der Engel:
"Eine Träne?
Für was soll die denn gut sein?"
"Nun," sagte Gott,
"die Träne ist ihre Art um ihre Freude,
ihr Bedauern, ihren Schmerz, ihre Einsamkeit,
ihre Traurigkeit und ihren Stolz auszudrücken."
Der Engel war beeindruckt.
"Du bist ein Genie, Herr!
Du hast wirklich an alles gedacht.
Du hast sogar eine Träne geschaffen!"
Gott schaute den Engel lächelnd an.
"Ich glaube,
auch hier liegst du falsch.
Ich habe zwar die Frau geschaffen,
aber sie hat die Tränen erfunden."

Autor unbekannt

8. Mai

Muttertag

Neues auf der HP ... Mai-Digibilder

Das etwas andere  Gedicht zum heutigen Tag:

Das Gebet der Mutter
Eine Mutter fleht heiß unter Tränen
für den Sohn der ferne von Gott.
Einsam bringt sie vor Jesu ihr Sehnen,
einsam klagt sie dem Heiland die Not.
O mein Gott, bringe mir doch den Verlornen zurück,
o mein Gott, rette doch, rette, o Herr, meinen Sohn.

O der Sohn im bunten Getümmel
unter Freunden, die weltlich wie er,
fragt nicht mehr nach Heiland und Himmel;
doch die Mutter sie bittet noch mehr.
O mein Gott, bringe mir doch den Verlornen zurück,
o mein Gott, rette doch, rette, o Herr, meinen Sohn.

Sieh, da treten ins Wirtshaus die Boten,
welche Jesus ihr Heiland gesandt,
und sie bitten, o lass dich doch retten,
kehr doch um nach dem himmlischen Land.
Komm o komm, höre die Botschaft die Jesus dir beut,
komm o komm, herrliche Botschaft, dass Jesus vergibt.

Und der himmlische Klang sang so helle
in das Herz des Verirrten hinein.
Und er fühlt sich bestürzt auf der Stelle
wie verloren und sündig, unrein.
Komm o komm, höre die Botschaft die Jesus dir beut.
Komm o komm, herrliche Botschaft, dass Jesus vergibt.

Doch er fürchtet den Spott seiner Brüder
und verbirgt tief im Herzen die Not,
wirft sich in die Lustbarkeit wieder;
doch die Mutter sie betet zu Gott.
O mein Gott, bringe mir doch den Verlornen zurück,
o mein Gott, rette doch, rette, o Herr, meinen Sohn.

Nach und nach verstummte die Stimme,
welche scherzte und lachte und schrie,
weil der Mutter betende Stimme
klang viel heller und lauter als sie.
O mein Gott, bringe mir doch den Verlornen zurück,
o mein Gott, rette doch, rette, o Herr, meinen Sohn.

Endlich brach des Sohn's Widerstreben,
und er beugte vor Jesu sich hin.
Kraft von oben und himmlisches Leben
findet er bei dem gnädigen Gott.
Schöner Tag, Mutter, dein Beten ist jetzt erhört.
Schöner Tag, Mutter, dein Bitten ist jetzt gewährt.

???

9. Mai

Bald sind sie wieder da:

Eine Schwalbengeschichte

Atemlos kommt Hans die Treppe herunter gerannt und ruft:
"Vater, komm schnell, da ist ein Vogel ..."
"Ein Vogel?", fragt der Vater, "ja, und was ist mit dem?"
"Der hat sich am Laden des Dachfensters festgeklemmt. Da flattert er nun und kann nicht wieder los kommen."
Der Vater steigt mit Hans rasch die Treppe hinauf. Richtig! Oben in einer Ritze des Fensterladens hängt ein blauschwarz glänzendes Vöglein an seinem eingeklemmten Schnabel fest. Vorsichtig treten die beiden zu dem gequälten Tier.
"Es ist eine Schwalbe", sagt der Vater. "Siehst du den Gabelschwanz und die weiße Brust?"
Behutsam umfasst er den warmen Körper des Vogels und löst den Gefangenen aus der Ritze. Ach, wie das kleine Herz klopft! Dann öffnet der Vater die Hand. Die Schwalbe flattert hoch und flitzt durch das Fenster in die Freiheit.
Isolde Schmid-Haag - aus meinem ersten Lesebuch von 1945

Mit dieser Geschichte möchte ich auf meinen Eintrag vom 2. März verweisen  Schwalbenabwehr

10. Mai

Bei Goldhähnchens

Bei Goldhähnchens war ich jüngst zu Gast!
Sie wohnen im grünen Fichtenpalast
In einem Nestchen klein
Sehr niedlich und sehr fein.

Was hat es gegeben? Schmetterlingsei,
Mückensalat und Gritzenbrei
Und Käferbraten famos -
zwei Millimeter groß.

Dann sang uns Vater Gotdhähnchen was,
so zierlich klang's wie gesponnenes Glas,
dann wurden die Kinder besehn:
sehr niedlich alle zehn!

Dann sagt' ich: "Adieu"! und "danke sehr"!
Sie sprachen: "Bitte, wir hatten die Ehr,
und hat uns mächtig gefreut!"
Es sind doch reizende Leut'!

Heinrich Seidel

11. Mai

Die Eisheiligen

Die Eisheiligen, auch als Eismänner oder die gestrengen Herren gefürchtet, dauern im norddeutschen Bereich vom 11. bis 13. Mai, das sind Mamertus, Pankratius und Servatius,

in Süddeutschland vom 12. bis 14. Mai,  Pankratius, Servatius und Bonifatius sind dort als Eisheilige bekannt.

Vielerorts wird auch die "Kalte Sophie" am 15. Mai hinzugerechnet. Wie auch immer man rechnet - ein Kälteeinbruch Mitte Mai sollte in dieser "Rechnung" auftauchen. Denn selbst wenn möglicherweise jetzt das Wetter schon seit Wochen besonders frühlingshaft war und dazu verleitet, auch empfindlichere Pflanzen ins Freie zu bringen, lehrt die Erfahrung, dass es in diesen Tagen oft noch einmal frieren kann.

Die drei Eisheiligen sind nicht erfroren und starben den Märtyrertod keineswegs in der Antarktis oder im bitterkalten Sibirien; das Leben der Drei hatte nicht mehr mit Kälte zu tun als das der meisten Mitteleuropäer:
Die Eisheiligen haben ihren Namen, weil an ihren Festtagen zur Mitte des Wonnemonats Mai oft zum letzten Mal die Temperaturen unter die Null-Grad-Marke fallen, die für die frischen Saaten von Bauern und Gärtnern gefährlich werden können.
Vor allem in Norddeutschland und den Niederlanden wird der heilige Mamertus zu den Eisheiligen gezählt, die Kirche gedenkt seiner am 11. Mai. Er führte als Bischof des französischen Vienne die dreitägigen Bittage vor Christi Himmelfahrt ein.
Am 12. Mai ist der Festtag des heiligen Pankratius, der unter Kaiser Diokletian um 305 den Märtyrertod starb; er gilt als Patron der Kinder.

Der heilige Servatius wird am 13. Mai gefeiert und war im vierten Jahrhundert Bischof von Tongern (heutige Niederlande).

An den heiligen Märtyrer Bonifatius von Tarsus erinnert die Kirche am 14. Mai.

Die "kalte" Sophie starb im heißen Rom ebenfalls als Märtyrerin unter Diokletian; ihr Gedenktag ist der 15. Mai.

Mein eigenes Gedicht über diese Herrschaften kann man bei den "festlichkeiten" lesen.

12. Mai

Die schönen Verse habe ich selbst geschenkt bekommen und möchte sie weitergeben

Alles nur geliehen

Es ist alles nur geliehen,
hier auf dieser schönen Welt.
Es ist alles nur geliehen,
aller Reichtum, alles Geld.
Es ist alles nur geliehen,
jede Stunde voller Glück.
Musst du eines Tages gehen,
lässt du alles hier zurück.

Man sieht tausend schöne Dinge
und man wünscht sich dies und das.
Nur was gut ist und was teuer
macht den Menschen heute Spaß.
Jeder will noch mehr besitzen,
zahlt er auch sehr viel dafür.
Keinem kann es etwas nützen,
es bleibt alles einmal hier.
 

Jeder hat nur das Bestreben
etwas Besseres zu sein.
Schafft und rafft das ganze Leben,
doch was bringt es ihm schon ein.
Alle Güter dieser Erde,
die das Schicksal dir verehrt,
sind dir nur auf Zeit gegeben
und auf Dauer gar nichts wert.

Darum lebt doch Euer Leben!
Freut euch auf den nächsten Tag!
Wer weiß schon auf diesem Globus
was das Morgen bringen mag.
Freut Euch an den kleinen Dingen,
nicht nur an Besitz und Geld.
Es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt.
Alles nur geliehen

Heinz Schenk

13. Mai

Bärlauch

Wer jetzt im Frühjahr durch einen lichten Auenwald wandert, dem steigt oft genug ein altbekannter Duft in die Nase: es riecht nach Knoblauch, und der Geruch kommt keineswegs von verfrühten Picknickern. Hier wächst Bärlauch, den wir auch als wilden Knoblauch kennen. Die Gewürzpflanze mit dem botanischen Namen Allium ursinum liebt den kühlen, schattigen, feuchten Waldboden und gedeiht wild in großen Mengen. Sie wurde in den letzten Jahren neu entdeckt und erfreut sich großer Beliebtheit.

Im eigenen Garten wächst sie an den Stellen, wo sonst nichts mehr wachsen will: unter Bäumen, an Hecken, an schattigen Mauern. Einzig wichtig ist, dass der Bärlauch nicht der Sonne ausgesetzt ist. Man kann Bärlauchzwiebeln problemlos setzen. Sie werden senkrecht in die Erde gepflanzt, höchstens ein bis zwei Zentimeter tief. Eine Pflanzung ist das ganze Jahr über möglich.
In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollte man nur sparsam die Blätter ernten, damit die Pflanze sich weiter vermehrt. Nach einiger Zeit wird der Bärlauch jedoch sehr stark, sodass es sich empfiehlt, um einer übermäßigen Verwilderung vorzubeugen, die Blütenbälle zu entfernen, bevor der Samen reif ist.
Der starke und unverkennbare Knoblauchduft ist übrigens das wichtigste und fast einzige Unterscheidungsmerkmal zu Aronstab, Maiglöckchen und Herbstzeitlosen, die zeitgleich erscheinen und giftig sind. Die Erntezeit des Bärlauchs beginnt bereits im März und endet im Mai.

14. Mai

Pfingsten: Der Heilige Geist kommt auf die Erde
Am fünfzigsten Tag nach Ostern war es soweit. Der Heilige Geist, den Jesus versprochen hatte, kam auf die Erde. Viele Menschen waren an diesem Tag in Jerusalem versammelt. Sie alle feierten ein fröhliches Fest der Ernte. Man erinnerte sich auch daran, dass Gott Israel die Zehn Gebote gegeben hatte.
Gott erfüllt sein Versprechen
Aus allen Ländern des damaligen römischen Reiches waren die Menschen gekommen. Sie alle wollten mitfeiern. Alle, die zu Jesus hielten, hatten sich in einem Haus versammelt. Und da geschah das seltsame und wunderbare: "Plötzlich hörte man ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem die Jünger waren. Dann sah man etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden von ihnen ließ sich eine Flammenzunge nieder. Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in verschiedenen Sprachen zu reden, jeder wie es ihm der Geist Gottes eingab." (Apostelgeschichte 2, 2-4)
Und die vielen Menschen, die nach Jerusalem gekommen waren, waren sehr erstaunt. "Als sie das mächtige Rauschen hörten, strömten sie alle zusammen. Sie waren bestürzt, denn jeder hörte die versammelten Jünger in seiner Sprache reden. Außer sich vor Staunen riefen sie: ,Die Leute, die da reden, sind doch alle aus Galiläa! Wie kommt es, dass wir sie in unserer Muttersprache reden hören?" (Apostelgeschichte 2, 6-8) Obwohl die Menschen aus ganz verschiedenen Ländern kamen, "hörte sie jeder in seiner eigenen Sprache die großen Taten Gottes verkündigen." (Apostelgeschichte 2, 11b)
Eine gute Nachricht für alle Menschen
Ein großes Wunder war geschehen. Zu Pfingsten erhielten die Jünger den Heiligen Geist, das heißt den lebendigen Glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, dass Jesus heute lebt und regiert. Die kleine ängstliche Gruppe von Jüngern stand plötzlich in Jerusalem und erzählte von dem, was Gott Großes getan hatte. Jeder sprach in einer anderen Sprache, die der Heilige Geist geschenkt hatte. Somit konnten die Menschen aus verschiedenen Ländern sie verstehen. Was wollte Gott damit deutlich machen? Von nun an sollten alle Menschen auf der Welt von der großen Liebe Gottes hören. Jeder soll wissen: Durch Jesus ist der Weg zu Gott offen und jeder Mensch kann nun zu Gott kommen. Wenn er dies tut, macht Gott ihn zu seinem Kind und schenkt ihm ein neues Leben. Diese gute Nachricht muss jeder Mensch hören!
Schnell sprach sich diese gute Nachricht herum. Viele Menschen kehrten ihrem alten Leben den Rücken. Bei Gott konnten sie ihre Schuld loswerden. Sie wollten nun ein neues Leben anfangen. Regelmäßig kamen sie zusammen, um mehr über Jesus zu lernen. Sie feierten miteinander und waren wie eine große Familie. Pfingsten war somit der Geburtstag der christlichen Gemeinde oder Kirche. Aber auch heute noch kann jeder Pfingsten erleben, der an Jesus Christus zu glauben beginnt.
Pfingsten - ein Fest der Freude
Seit dem dritten Jahrhundert wird das Pfingstfest gefeiert. Immer am fünfzigsten Tag nach Ostern. Fünfzig heißt im Griechischen "pentecoste", und von daher leitet sich der Name "Pfingsten" ab. Es ist ein frohes Fest, und es erinnert uns an den Heiligen Geist, der neues Leben schenkt. Fröhlich und besinnlich zugleich ist das Fest auch bis heute geblieben.
In Deutschland ist Pfingsten ein "doppelter" Feiertag. Es gibt den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. An diesen Tagen finden oft Gottesdienste im Freien statt. Man triff sich in der Natur, denn der Sommer kommt immer näher.
Im Gegensatz zu Weihnachten und Ostern gibt es zum Pfingstfest nur wenige Bräuche. Einige alte Bräuche und Sitten werden aber zum Teil heute noch in manchen Gegenden Deutschlands gepflegt. Kirchen werden mit jungem Birkengrün geschmückt. Es gibt die "Pfingstritte" mit Pferden, an denen meistens nur Männer teilnehmen. Umzüge im Freien, Spiele und Wallfahrten finden statt. Oft geht man auf Pfingstwanderungen, und in manchen Gegenden Deutschlands werden Pfingstfeuer entzündet.
Im dörflichen Leben führte man zu Pfingsten erstmals das Vieh auf die Weide oder trieb es auf die Almen. Jener Hütejunge, der zuletzt auf dem Dorfplatz eintraf, handelte sich dabei den Spitznamen eines "Pfingstlümmels" ein. In manchen Gegenden wird ein "Pfingstlümmel in grünes Buchenlaub eingewickelt, so dass er nichts mehr sieht und nicht selber gehen kann. So wird er dann durch das Dorf geführt.
Auch der "Pfingstochse" war bekannt. So führten die Metzger einen fetten Ochsen durch das Dorf. Das Tier war mit Blumen und Girlanden geschmückt. Am nächsten Tag wurde er dann geschlachtet. Auch beim Almauftrieb gab es einen "Pfingstochsen". Dies war ein bunt geschmückter Ochse, der die Rinderherde bergauf führte.
Manche alten Bräuche gibt es in der heutigen Zeit nicht mehr oder nur noch selten. Pfingsten aber ist ein bei allen beliebter Feiertag geblieben. Als Fest des Heiligen Geistes ist es auch ein Fest der Hoffnung und der Freude. Und beides können wir auch heute in unserer Welt sicher gebrauchen!

15. Mai

Zu Pfingsten sang die Nachtigall
nachdem sie Tau getrunken;
die Rose hob beim hellen Schall
das Haupt, das ihr gesunken!
O kommt ihr alle trinkt und speist,
ihr Frühlingsfestgenossen,
weil übers ird'sche Mal der Geist
des Herrn ist ausgegossen.
Die Himmelsjünger groß und klein
sind von der Kraft durchdrungen,
man hört sie reden insgemein
zu wunderbaren Zungen
Und da ist kein Zung' am Baum
Kein Blatt ist da so kleines,
es redet auch mit drein im Traum
als sei's voll süßen Weines.
Oh, Ihr Apostel gehet aus
Und predigt allen Landen
mit Säuselluft und Sturmesbraus
von dem, der ist erstanden!
Legt aus sein Evangelium,
auf Frühlingsau'n geschrieben,
dass er uns lieben will darum,
wenn wir einander lieben.
Wer liebend sich ans nächste hält
Und will nur das gewinnen,
umfasst darin die ganze Welt,
und Gott ist mitten drinnen!
(Rückert, Friedrich)

16. Mai

Neues auf der HP: bei "dies und das" und dann "Banknoten und Münzen"

Service mit einem Lächeln - für einen Hund

Ein Mann schrieb einen Brief an ein kleines Hotel in einer Stadt im Mittleren Westen, in dem er in seinem Urlaub abzusteigen plante. Er schrieb:

"Ich würde sehr gern meinen Hund mitbringen. Er ist gut gepflegt und sehr gut erzogen. Wären Sie bereit, mir zu erlauben, ihn nachts in meinem Zimmer zu halten?"

Eine Antwort kam sofort von dem Besitzer des Hotels, der schrieb:
"Ich leite dieses Hotel seit vielen Jahren. In all dieser Zeit hat mir nie ein Hund Handtücher, Bettwäsche, Silber oder Bilder von den Wänden gestohlen. Ich musste nie einen Hund zwingen, das Zimmer wegen Trunkenheit oder unordentlichen Verhaltens zu räumen. Und noch nie ist ein Hund verschwunden, ohne seine Hotelrechnung zu bezahlen.
Ja, Ihr Hund ist in meinem Hotel in der Tat sehr willkommen.
Und, wenn sich Ihr Hund für Sie verbürgen kann, sind Sie
ebenfalls willkommen, hier zu wohnen."
(gelesen in "Hühnersuppe für die Seele", Goldmann)

... Für Tierliebhaber zum Schmunzeln ...

17. Mai

Der Gärtner

Blumen sehet ruhig sprießen,
reizend euer Haupt umzieren;
Früchte wollen nicht verführen,
kostend mag man sie genießen.

Bieten bräunliche Gesichter
Kirschen, Pfirsichen, Königspflaumen;
Kauft! Denn gegen Zung und Gaumen
hält sich Auge schlecht als Richter.

Kommt, von allerreifsten Früchten
mit Geschmack und Lust zu speisen!
Über Rosen lässt sich dichten,
in die Äpfel muss man beißen.

Sei's erlaubt, uns anzupaaren
eurem reichen Jugendflor,
und wir putzen, reifer Waren
Fülle nachbarlich empor.

Unter lustigen Gewinden,
in geschmückter Lauben Bucht,
alles ist zugleich zu finden:
Knospe, Blätter, Blume, Frucht.

Goethe

... ein Bild des Gärtners unseres Gartenklubs - und -kataloges ...

18. Mai

Liebe Freunde, liebe Besucher,
in unserer Zeitung, dem Lokalteil, fand ich vor kurzem einen kleinen, bescheidenen Artikel, der aus meiner Sicht in fetten Großbuchstaben auf die erste Seite gehört hätte.
Ich will den Sachverhalt in eigenen Worten wiedergeben:

Auf einer Brücke unserer Kreisstadt drängten sich die Leute. Kinder, Frauen und Männer sahen einem Menschen zu, der im, durch die starken Regenfälle der letzten Tage stark angeschwollen Fluss, verzweifelt kämpfte, um nicht unterzugehen.
Ein einziger Mann verließ die Brücke, rannte um die anschließenden Gebäude zum Ufer des Gewässers. Dort, was man von der Brücke aus nicht erkennen konnte, befand sich die hiesige Feuerwehr. Diese bedeutete dem Retter, dass sie alles im Griff hätten und seine Hilfe nicht mehr benötigt würde.

Was mir zu denken gab und noch immer zu denken gibt:
Dieser Mann war dunkler Hautfarbe.

Spargel
Spargel ist die Königin des Gemüses. Die edelste Sorte ist der weiße Spargel, der gestochen wird, wenn seine Köpfe das Erdreich aufbrechen. Etwas später wird der französische Spargel gestochen. Er ist kräftiger im Geschmack und hat violette Köpfchen. Der grüne Spargel wächst oberirdisch und ist sehr würzig

Spargel ist offiziell, d.h. er ist ein Heilmittel. Bis heute wird die getrocknete Wurzel in Apotheken für innere und äußerliche Anwendungen
verkauft.

Zur Anregung der Nieren- und Lebertätigkeit, bei Rheumatismus und Gelbsucht kann ein Tee zubereitet werden: 2 gehäufte TL gemahlene Spargelwurzel in kaltem Wasser aufsetzen, zum Sieden bringen und sofort abseihen. Davon 2 bis 3 Tassen über den Tag verteilt trinken.

Bei Wundheilungsstörung oder unreiner Haut kann der Spargelwurzeltee auch äußerlich als Wickel oder Umschlag angewendet werden.

Spargel enthält viel Vitamin C, E und Provitamin A. Außerdem B-Vitamine und Folsäure.

Durch den Genuss von Spargel werden Infektabwehr und Nervenkostüm gestärkt, die Frühjahrsmüdigkeit und Erschöpfungszustände gemildert.

Durch die sekundären Pflanzenstoffe wirkt der Spargel als Krebsschutz.

Schließlich enthält das Gemüse Zink und Molybdän, was sich lustfördernd auswirkt und den Spargel schon im Altertum als Aphrodisiakum bekannt machte.

Der grüne Spargel, der aus der Erde herausgewachsen ist und Chlorophyll enthält, trägt selbst dazu bei, Vitamine zu bilden und hat deshalb ca. doppelt so viel an Gehalt als der weiße Spargel, der seinen Vorrat nur aus der Wurzel bezieht.

Die Spargelspitze weist deutlich mehr Vitamine (bis zum Fünffachen) auf, als das Spargelende.

Eine Spargelkur (über 10 bis 14 Tage) ist blutreinigend und entwässernd. Dabei reicht es aus, das Kochwasser zu trinken, weil darin Kalium und Asparaginsäure gelöst sind, die sich durchblutungsfördernd auswirken und die Nieren-, Leber- und Galletätigkeit anregen. Personen, mit erhöhten Harnsäurewerten oder
schweren Nierenleiden, sollten eine Spargelkur mit ihrem Arzt vorher
absprechen.

19. Mai

Des Jahres schönste Zeit

Früh morgens, wenn der kühle Tau,
hängt an saftigen Gräsern, Blättern und Zweigen.
Der neue Tag beginnt sich zu regen und zu pulsieren,
die Sonne möchte langsam ihr Gesicht nun zeigen.

Schon früh um viere hört man so schöne Vogelstimmen,
sie singen und zwitschern nach und nach ihre schönen Lieder.
Im Wald und Flur beginnt das Leben sich zu regen,
der Mensch erwacht erneut in diese schöne Welt nun wieder.

Die Sonne zeigt bald in vollen Zügen ihre Kraft und Stärke,
die Blumen und Pflanzen rollen ihre Blätter aus zum Geben.
Sie zeigen ihre ganze Schönheit mit ihren vollen Farben,
durch die wärmende Sonne erwacht das ganze Leben.

Wer ist es wohl, der diesen Ablauf steuert und handelt,
ist es die Natur, der Schöpfer ist wohl an der Kurbel dran.
Wir hoffen und wir glauben an die schönen Dinge,
doch kommt das Schöne nicht für alle Menschen gleich gut an.

Der Mensch ist es, der mit der Natur so hadert,
der sich dagegen stemmt, gegen den Ablauf der Welt.
Ihm ist es zu warm, ihm ist es zu kalt, ob´s regnet oder schneit,
er hat erst Ruh, wenn alles um ihn für die Ewigkeit bestellt.

Oh du Natur, du alles in dich verbirgst und behütest,
wohl auch den Sommer in seiner vollen Pracht.
Du gibst uns Licht, du gibst uns Leben, du gibst uns Wärme,
du gibst uns Nahrung und das Leben und auch die Nacht.

Auch die Liebe lässt du uns in voller Pracht erleben,
die Gefühle, die Sehnsucht und auch die Lust zum Leben.
Es ist egal, wo und in welchem Land deine Kraft sich entfaltet,
überall, wo Leben entsteht, lässt uns das Herz in Gefühle beben.

Auch meine Lust zum Leben zum Lieben und zum Gestalten,
entsteht die Kraft, meine Heimat wohl zu lieben.
Den Sommer und Wachsen der Natur zu erleben,
ist wohl überall gleich, auch in Salzburg und
egal wo die anderen Städte liegen.

Oh Mensch, bedenke dein Leben und Wirken,
genieße den Tag, das Jahr, genieße das Leben.
Im Sommer, in unserer schönster Jahreszeit
Danke der Natur, dass sie uns lässt glücklich leben.

???

20. Mai

DER TOD EINER UNSCHULDIGEN

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause
kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei
betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum,
und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen
Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.
Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss???

Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:


JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT, DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN. GIB
ES BITTE AN SO VIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER.
WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT
DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT

21. Mai

Zwillinge vom 21. Mai bis 21. Juni         

Der Zwillinge-Mann lässt sich nicht anketten
Der Zwillinge Mann ist tolerant, ein Mann des Wortes, das er freilich nicht immer hält, ein glänzender Redner, der andere zu überzeugen weiß. Analysieren kann er und kommt meist auf den Kern der Sache, die es gerade zu behandeln gilt. Manchmal werden seine Gegner schimpfen, er drehe ihnen das Wort im Munde herum und benutze die Lüge als Mittel höherer Diplomatie, aber sie übersehen dabei ganz, dass der Zwilling seine "Lügen" glaubt. Talente als Journalist oder Schriftsteller, Lehrer oder Erzieher, vor allen Dingen als Politiker, Bankier - Scheckbetrüger - oder als Händler. Zwiespältig in seinem Wesen, sind die Pfade, auf denen er den Erfolg um jeden Preis sucht, verschlungen.
Unstet ist sein Leben, er wird viel unterwegs sein, um Neues, Interessantes zu erfahren. Somit lässt er sich auch nicht gerne anketten. Obwohl er die Beziehung zum anderen Geschlecht sucht, möchte er selbst in der Ehe frei sein. Erstaunlich, dass er sich aber oft an wahre Hausmütterchen bindet, die seinem Typ entgegengesetzt sind. Also kämpfen in seiner Brust, die Sehnsucht nach der Ruhe am häuslichen Herd und das Temperament, das nach draußen drängt. Denn nur dort kann er seine Diskutierwut voll ausspielen. Das Leben an seiner Seite ist nicht leicht, weil man sich täglich neu einstellen muss auf seine Launen und launigen Reden.
Als charmanter Plauderer, versteht er etwas von der Liebe und den Frauen und sein Charakter ist schillernd, was heiße Liebesschwüre und alles was damit zu tun hat, betrifft.
Angst vor dem Alleinsein hindert ihn nicht, einer Frau nie lange nachzuweinen und er bindet sich immer wieder neu. Auch kann er es oft auf mindestens drei Frauen bringen. Eine liebende Frau sollte ihm Freiheiten lassen, geistig mit ihm harmonieren und verstehen lernen, dass er gern mal hübschen Mädchenbeinen hinterher schaut.
Der Zwilling-Mann ist ein guter Kamerad, der geduldig die Querelen seiner Freunde anhört und immer Rat weiß. Er ist kein strenger Vater, wird seinen Kindern viel Nützliches beibringen und sie unmerklich auf den Weg lenken, von dem er annimmt, dass er der rechte ist. Er kann scharf kritisieren und im nächsten Moment überschwänglich loben, ansonsten wird er den Nachwuchs sehr verwöhnen.
Im Beruf macht ihn seine Überzeugungskraft zum perfekten Verkäufer, nur wird er am Schreibtischstuhl nur halb so viel leisten. Mit einem Ziel vor Augen wird er schuften wie kein anderer. Nur wird die Schaffenskraft schnell erlahmen, wenn die Anerkennung fehlt. Als Chef urteilt er nach der Nützlichkeit seiner Mitarbeiter und fasst schnelle Entschlüsse, die aber auch ebenso rasch verworfen werden können. Wenn ein Mitarbeiter in Not ist, wird er das als lästig empfinden, ihm aber trotzdem helfen. Er braucht die Firma, die Unruhe, was aber den Betrieb oft an den Rand des Ruins bringen kann, zum Glück findet er immer schnell einen Ausweg aus prekären Situationen.

Die Geheimwaffe der Zwillinge-Frau
Meist ist sie zierlich, aber trotz Askese fällt es ihr schwer von Genussmitteln loszukommen. Ihre Geheimwaffe ist der Flirt, sie macht glauben, leicht zu haben zu sein, entzieht sich aber geschickt den allzu Stürmischen mit weiblicher Schläue. Sie probiert viel, kann sich aber schlecht entschließen. Meint Mann, er habe sie erobert, zeigt sie ihm plötzlich die kalte Schulter, denn sie möchte es sein, die erobert. Trotzdem ist sie ein weicher Typ, eine Romantikerin auf der Suche nach der großen Liebe.
Ihr Mann müsste perfekt sein, glaubt sie, ihn gefunden zu haben, kommen Zweifel noch im Untergrund. Sie kann nichts lange für sich behalten und schon sprudelt das Plappermäulchen über und was einst in rosaroter Liebe begann, endet in beißender Ironie und heftiger Kritik. Er sollte sie zur gleichberechtigten Kameradin machen und überall mit hinnehmen, zum Sport, in die Ferien und sogar auf Geschäftsreisen, sollte dabei aber ihre Flirtneigung übersehen. Die Zwillinge-Frau möchte zu ihrem Mann aufsehen können. Aber es gibt Tage, an denen man ihr es nicht recht machen kann und andere, an denen fließt sie über vor zuckersüßen romantischen Gefühlen, und das ausgerechnet dann, wenn ihr Herzensmann das größte berufliche Chaos zu ordnen hat.
Ihr Mann glaubt eine einzige Frau zu heiraten, gewinnt aber mit dieser einzigen Frau einen ganzen Harem - eine Frau fürs Herz, eine fürs Streiten, ein ewig plapperndes Gänslein und eine perfekte Gesellschafterin, eine zu Tode Betrübte und eine, die immer lacht und alles lächerlich findet. Es gibt noch eine ganze Reihe Nebenfrauen - und doch ist es immer die Eine.
Ihre Kinder wird sie zu unabhängigen Menschen erziehen, sie wird ihnen die Lehre auf den Lebensweg mitgeben, dass Fröhlichkeit und Lachen in allen Lebenslagen besser ist als Griesgram und Tränen. Sie wird sich nicht allzu viel um ihre Kinder bemühen, aber in entscheidenden Augenblicken wird sie für diese da sein.
Da der Unabhängigkeitsdrang der Zwillinge-Frauen sehr groß ist, ist es schwer für sie, den richtigen Vater ihrer Kinder zu finden und es bleibt ihnen oft die Mutterschaft verwehrt. Sie müssen etwas zum Schmusen haben, denn die Gefühle bleiben, für Katzen oder ein anderes Haustier.
Sie liebt Jobs, in denen sie unabhängig bleiben kann: Schriftstellerin, Journalistin, Lehrerin oder auch Handelsvertreterin, wegen der Zungenfertigkeit. Hausfrau nur, wenn sie sich dafür geboren fühlt.
Sie strebt nach oben, kann dafür auch die Ellenbogen benutzen, wenn es gilt mit List und Tücke Erstrebtes zu erreichen.
Trotzdem ist sie eine gutherzige Kameradin, die jedem die Arbeit abnimmt, die jede Vertretung übernimmt für eine Kollegin. Aber sie steckt im Beruflichen voller rätselhafter Widersprüche. Als Chefin wird sie herzensgut sein, hält wohl die Finger über dem Geld, aber bei hervorragenden Leistungen ihrer Mitarbeiter wird sie ihnen wahrscheinlich sogar außer der Reihe Lob und Gehaltserhöhung geben. Sie wird sich schnell entscheiden, diese Entscheidungen aber ebenso schnell zurückziehen, wenn jemand ihr zuflüstert, dass sie zu weit gegangen wäre. Sie ist zu harter Kritik vor versammelter Mannschaft fähig, hält aber im selben Augenblick auch nicht mit höchstem Lob zurück.
Sie ist ein unruhiges Wesen mit dünnen Nervensträngen und die Unruhe treibt sie oft in die Ferne, obwohl sie eben sesshaft geworden ist. Aber sie lacht viel und gern, oft über die unsinnigsten Dinge. Trotzdem Frohsinn und Ernst liegen nah beieinander.

Wie erzieht man Zwillinge-Kinder?
Gratulation an die Eltern dieser Kinder: Sie haben einen Sprössling bekommen, der anders ist als alle anderen Kinder. Schon das kleine Kind versucht hinter die Dinge zu kommen, hat viel Fantasie, die es oft so ausspinnt, dass weniger gefühlvolle Geschöpfe es der Lüge zeihen könnten.
Das Kind lernt in der Schule mit, vergisst manchmal aber die Schularbeiten, sein Zeitsinn ist nicht sehr entwickelt. Die höchsten Bäume sind nicht zu hoch, auch wenn es eine "Sie" ist. So kommt dieses Kind oft mit zerschundenen Beinen und zerrissenen Kleidern nach Hause. Das Zwillinge-Kind stolpert manchmal über seine eigenen Beine, weint aber nicht wie andere Kinder darüber, sondern es lacht über seine Tollpatschigkeit. Nicht mit zuviel Zwang sollte man diesen Kindern kommen, sondern mit Argumenten. Auf Liebe und Güte ist dieses Kind ansprechbar, Strenge lässt es trotzen.

22. Mai

Jüngst sah ich den Wind
das himmlische Kind
als ich träumend im Walde gelegen,
und hinter ihm schritt
mit trippelndem Tritt
sein Bruder, der Sommerregen.

Weiß selbst nicht, wie's kam,
gar zu wundersam
es regnete, tropfte und rauschte,
dass ich selber ein Kind,
wie Regen und Wind,
das Spiel der beiden belauschte.

 

In den Wipfeln da ging's
nach rechts nach links,
als wiegte der Wind sich im Bettchen;
und sein Brüderchen sang:
"Die Binke die Bank",
Und schlüpfte von Blättchen zu Blättchen.

Dann wurde es Nacht,
und eh ich's gedacht,
waren fort, die das Märchen mir schufen.
Ihr Mütterlein
hatte sie fein
Hinauf in den Himmel gerufen.

Arno Holz

23. Mai

Neues auf der HP: bei "ha ha ha", Witze und lustige Geschichten

Rhabarber

Frische Vitamin- und Genussquelle aus dem Garten
Für Freunde des langstieligen Frühlingsgemüses hält die Küche genussreiche Verführungen bereit. Figurbewusste schätzen überdies seine wenigen Kalorien, ähnlich wie bei Gurken.
Am Rhabarber scheiden sich aber auch die Gaumen. Denn so mancher Feinschmecker findet vor allen Dingen seinen säuerlich-herben Geschmack schauerlich, der durch Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure zustande kommt. Letztere sorgt auch zusammen mit Milchprodukten - einer Vanillesoße, Quark oder Sahne - dafür, dass sich die Zähne stumpf und pelzig anfühlen. Eben die Oxalsäure ist der Grund, weshalb ihm viele kritisch gegenüberstehen. Oxalsäure bildet nämlich zusammen mit Kalzium Kalziumoxalat, das sich in den Nierenkanälchen absetzen kann. Aus Kalziumoxalat bestehen die meisten Harnsteine. Experten erklären aber, dass der Oxalgehalt des Rhabarbers unbedenklich sei. Außerdem enthält dieses Gemüse Anthrachinon, das dieser Steinbildung entgegenwirkt. Nur Personen mit Gicht und Nierenkrankheiten sollten ihn meiden.

Auf jeden Fall ist Rhabarber die erste frische Vitaminquelle aus dem Garten.
Dieses Gemüse ist ein Kind Asiens, genauer: Chinas, wo es bereits 3000 v. Chr. Als Heilpflanze galt. Von China aus erreichte es über Russland schließlich Europa.
Das "Rha" stand vermutlich im Griechischen für Wolga, "Barber" für barbaros, das griechische Wort für "Fremder".
Eine andere Namensdeutung kommt aus Rom. Die Römer nannten Rhabarber "rheum barbarum", Wurzel der Barbaren.

24. Mai

Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre mit Rum

Zutaten (für 6-7 Gläser à 230 ml):
600 g Erdbeeren (geputzt gewogen)
400 g Rhabarber (geputzt gewogen)
Saft und abgeriebene Schale einer Limette
1 kg Gelierzucker 1:1
etwa 50 ml Rum

Zubereitung:
Erdbeeren und Rhabarber putzen, Rhabarber evtl. schälen. Erdbeeren und Rhabarber klein würfeln und mit Limettensaft und -schale sowie Gelierzucker in einem großen Topf gut mischen. Unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. 4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen, dann evtl. abschäumen. Sofort in heiß ausgespülte Twist-off-Gläser füllen, je 1-2 TL Rum darauf verteilen und fest verschließen.

25. Mai

Gartenfreuden
Wenn du `nen Schrebergarten hast,
dann danke Gott und sei zufrieden.
Nicht jedem, der gern einen hätt`,
ist dieses hohe Glück beschieden.
Viele warten jahrelang
auf so ein Plätzchen schön im Grünen,
Weit weg vom bösen Alltagsstress,
mit Blumen, Erdbeeren und Bienen.
Gartenfreunde links und rechts,
die die Natur mit dir genießen,
die nicht bei jedem Grill-Geruch,
gleich mit Kanonen auf dich schießen.
Legst dich in deinen Liegestuhl,
lässt von der Sonne dich bescheinen,
und wenn du Lust zum Mähen hast
dann kannst du dabei weiter bräunen.
Die Beeren locken rot vom Strauch
und schmecken frisch gepflückt am besten
und kochst du Marmelade draus,
merkst du den Unterschied beim Testen.
Du schließt dein Gartentürchen zu
und prüfst zufrieden das Ergebnis.
Wie schnell dein Garten sich bedankt
ist immer wieder ein Erlebnis.
Was brauch` ich aufwandreiche Reisen
an fremde, weit entfernte Orte?
Das Urlaubsparadies liegt nah,
gleich hinter meiner Gartenpforte.
Der Kopf wird frei, die Seele baumelt,
ich brauch auch gar nicht lange warten.
Wer mitgedacht, hat schnell erkannt:
auch Dichten kann man gut im Garten.
Helmut Streit

26. Mai

Von meiner Mail-Freundin Heidi erhielt ich folgendes Gedicht:

Du schöne Maienzeit!

Maiglöckchen und Flieder
läuten in dem Tal,
das klingt so hell und fein,
so kommt zum Reigen allzumal,
ihr lieben Blümelein!
Nun hälts auch mich nicht mehr zu Haus,
Maiglöckchen ruft auch mich,
die Blümchen gehn zum Maientanz hinaus,
zum Tanze geh auch ich!
August Heinrich Hoffmann 1798-1874

Fronleichnam

Karl Heinrich Waggerl

Das Jahr des Herrn hat viele prächtige Feste, aber keines ist mit diesem zu vergleichen. Am Fronleichnamstage geht Gott über Land mit Prunk und Glanz, und darum schmückt sich der Dorfplatz schon den Abend zuvor mit grünem Laub, mit Birkenstämmchen und jungen Lärchen und Blumen, so viele die Gärten spenden können. Die Altäre werden von den Böden geholt, uraltes geschnitztes Rankenwerk um dunkle Bilder, zinnerne Leuchter aus den Truhen. geweihtes Linnen, mit dem Namen des Herrn bestickt. Viermal wird Gott unterwegs rasten. Es ist von alters her festgesetzt, wo er einkehren will, beim Krämer, beim Schmiedhaus, vor der Schule und bei der Kapelle.
In den Stuben stöhnen die Mädchen zwischen den Knien der Mütter, das Haar wird in lauter kleine feste Zöpfchen geflochten, damit es sich am anderen Tag um so schöner kräuselt und wellt. Und was Hosen trägt, kommt nicht besser weg. In den Hinterstuben gehen entsetzliche Dinge vor, Gebrüll und Gezeter dringt aus dampferfüllten Waschküchen. Später hocken die Buben sittsam auf den Hausbänken, damit sie trocken werden, und sie sind bis zur Unkenntlichkeit entstellt mit ihren rot gescheuerten Hälsen und den glattgebügelten Haarborsten. Sie betrachten einander voll Misstrauen und Unbehagen; es ist bei Leibesstrafe verboten, in diesem Zustand noch Räuber und Soldaten zu spielen oder auch nur auf einen Baum zu klettern.
Ja, man kommt erst spät zur Ruhe in dieser Nacht, und kaum wird der Morgen grau, so zieht schon Musik auf, es krachen die Böller und knallen die Stutzen der Schützen auf allen Wegen. Noch einmal wird die Straße gekehrt,. Staub wirbelt in Wolken auf und lässt sich geduldig wieder anderswo nieder.. auf dem Gold der Altäre oder auf den Teppichen, die man jetzt ausbreitet und mit frischen Blumen bestreut. Und die Fahnen tun das ihrige dazu und angeln schöne Nelkenstöcke und Pelargonien von den Fensterbrettern.
Ach, das ist ein Leben, ein weiteres Wesen und ein buntes Gewoge in der hellen Morgensonne! Fahnen entrollen sich und werden von neuem bestaunt,. die schwerseidene Pracht des Tuches und die farbige Flut der Festbänder aus glorreichen Tagen.
Trommeln schlagen ein, scharfe Kommandorufe schallen aus friedfertigen. Bärten über den Platz, langsam ordnet sich der festliche Zug, um den Herrn aus der Kirche zu holen. Zuerst taucht das Kreuz im dunklen Tor auf, umrauscht von Orgelklängen und von himmlischem Gesang. Dann wiederum Fahnen, bekränzte Buben mit Schellen und Lichtern vor dem Bild der gnadenreichen Jungfrau. Seht, einen Augenblick hält sie inne und lächelt ins Licht, und ihre wächserne Hand hat sie noch immer segnend erhoben, die gütige Mutter des Herrn. Hinter ihr kommt der heilige Joseph, von Zimmerleuten getragen, auch er in Silber und Seide gewandet.
Es folgen zwölf blütenweiße Mädchen mit Blumengewinden, es folgt der Chor der Sängerinnen und endlich, von Weihrauch umhüllt, das schimmernde Dach des Traghimmels über dem Herrn. Pater Johannes trägt ihn, er schreitet fürstlich einher, ein golden gepanzerter Ritter, und die Monstranz trägt er in verhüllten Händen aufrecht vor der Brust wie ein Schwert. Was am Wege steht, fällt in die Knie. Glanzvoll ist der Heerbann des Herrn, prächtig sind seine Diener gekleidet, er selbst aber wohnt in einer Krume weißen Brotes, so kommt er zu den Menschen. Und die heilige Scheibe leuchtet wahrhaftig heller als Gold und kostbares Gestein. Sie ist ein mildes Licht und ein Trost, denn Gold ist zwar Macht, aber Brot ist Leben. ,
Und der Herr geht weite Wege rund um das Dorf. Er lässt sich über das Wasser tragen, durch Wiesen und Fruchtfelder, da neigen die Ähren die Häupter zu ihm unter dem Traghimmel und berühren ihn scheu. Auf der Brücke bleibt Pater Johannes abermals stehen, er hebt die Monstranz und zeigt dem Herrn das ganze Land, während er die Worte des großen Segens spricht. Gott sieht den Fleiß seiner Kinder, die üppigen Farben des Sommers. Wiesen, die sich von neuem begrünen, bräunliches Korn auf den Ackern, ja, coelesti benedictione benedicatur, "mit himmlischem Segen werde gesegnet und bewahrt dieser Ort und die hier wohnen, die Felder und die Früchte der Erde in Seinem dreieinigen Namen".
Dann ruht der Herr auf den Altären und lässt sich loben als der starke und große Gott, der er ist. Die Luft erzittert vom Glockenschall, das silberne Gezirp der Schellen mischt sich unablässig in den Gesang, und wie der Wind durch ein Weizenfeld streift, so lässt der Anblick des Allerheiligsten die Schar der Gläubigen zusammensinken.

27. Mai

Heute mal was Leckeres:

Andalusische Erdbeeren

Zutaten:
500 g Erdbeeren,
1 EL Orangenlikör,
2 EL Zucker,
4 Eigelb,
100 g Puderzucker,
1/8 l Weißwein,
abgeriebene Schale einer Orange,
1/8 l Sahne,
Schale einer Orange (in ganz feine Streifen geschnitten)

Zubereitung:
Die gewaschenen, entstielten Erdbeeren halbieren, in eine Schüssel
legen, mit dem Likör beträufeln, den Zucker darüber streuen, umrühren
und 1/2 Stunde kühl stellen.
Eigelb, Puderzucker, Weißwein und abgeriebene Orangenschale
miteinander vermengen und im Wasserbad zu einer schaumigen Creme
schlagen (nicht kochen). Abkühlen lassen. Mit der ganz steif
geschlagenen Sahne vermischen. Die Creme über die marinierten
Erdbeeren anrichten, die Orangenstreifen darüber verteilen.


Mousse von Erdbeeren

Zutaten:
3 Eier,
2 EL Zucker,
1/8 l Milch,
250 g Erdbeeren (püriert),
1/8 l Sahne

Zubereitung:
Die Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Das Eigelb mit dem Zucker in
einer Schüssel schaumig schlagen. Die Schüssel ins heiße Wasserbad
setzen. Die Milch nach und nach in die Eigelbmasse rühren und so lange
schlagen, bis sie dicklich wird. Die Schüssel beiseite stellen.
Das Erdbeerpüree mit der Eimasse mischen und kühl stellen. Das Eiweiß
und die Sahne getrennt sehr steif schlagen. Den Eischnee in die
abgekühlte Erdbeercreme rühren, die Schlagsahne behutsam unterheben.
Die Mousse in eine Glasschüssel füllen und 2 Stunden in den
Kühlschrank stellen.


28. Mai

Die Erdbeerfrau
Marie von Ebner-Eschenbach

"A loadis Erdbeer-Jahr, natürli, gel! Am Benno-Tag, der Frost, der hats dawischt!"
Sprach sie mich an und lächelte dazu mit welkem Mund und wasserblauen Augen,
so harmlos wie ein Kind, die dürre Alte.

"Recht schlimm für uns, und schlimmer noch für Euch", erwidert' ich,
"Ihr kommt um den Verdienst, den besten wohl im Sommer."

"I? No wissns, geits ihrer weni, werns halt besser zahlt,
die Erdbeer, gar die schöni, ausm Gstoan, wie ebba selli da!"

Sie rückt' hinweg den Deckel ihres Korbs, und drinnen lagen auf Tannenreislein und auf frischen Blättern Erdbeeren duftend und so purpurrot, dass schon ihr Anblick eine Labung war.
Der Alten bot er wahren Hochgenuß:

"Die wachsn aufn Staufn, in die Schluchtn", sagt sie und hebt voll Finderstolz ihr Körbchen.

Ich hätte seinen Inhalt gern erworben; er war verkauft. Vom Berge kam die Frau,
nach langem Tagewerk, war hungrig jetzt, ein wenig müd und sehnte sich nach Hause.

"Es warten Eure Kinder", meinte ich, "und Enkel dort auf Euch."

"Auf mi wart koas, i bin alloa", gab sie zerstreut zurück,
und mit der Rechten ihre Augen deckend blickt' in die Sonne sie, die goldig flutend
soeben hinter Bergeshöhn versank.

"Da schaugns hin, zum Zwisl schaugns hin, da bin i morgn um die Zeit scho gwest gon Abnd hoaßts zur Alm no auffikrabin, im Heubüh drobn schlaft ma woltern guat und fruh um zwoa gehts ani scho in d'Staudn.
Gsund bin i, Gott sei Dank!", schloß sie vergnügt, und zwinkert' nach den glutumsäumten Bergen
voll Liebe hin, "und hon aa koani Sorgn."

"Im Sommer, doch wie sieht's im Winter aus?"
"Mit Gottes Gnad, halt so, a bißl wiescht, ma hofft halt immer, daß bal Frühling wird.
An Oaschicks bringt ihm scho so kloanweis furt."
"Das ist der Trost der Einsamen," sagt' ich, "wie Ihr es seid, vielleicht von jeher wart?"

Gutmütig, heitren Spotts zuckt sie die Achseln.
Ob meines Irrtums. "Na, von jeher nit, i hon amal a schöns Awesn gheit' an braven Mo,
fünf Kinder - ja amal!"

"Fünf Kinder? Hab und Gut? Und steht allein und arm jetzt in der Welt? ... Wie ging das zu?"
"No, schiefri ebba. 's Unglück hat uns hoamgsucht, verbrunna san mer aa", gab sie zur Antwort
und schien zu denken: Ei, was kümmert's dich? Doch mählich eines Bessern sich besinnend,
hob leise seufzend sie von neuem an:
"Vor dreizehn Jahren - wartens - na, vor achtzehn, ja wirkli, achtzehn - wie die Zeit vergeht!
Da is bei uns das großi Feuer gwest. In d'Tenna eigschlagn hat der Blitz vom Himmi -
und voll mit Troad wies war, so is verbrunnen, und aa der Mo,
sechs Küh, zwoa Kinder, alls verbrunna."

"Wie? Verbrannt?!"
"Ja, ja, verbrennt.
Mi selba hat der Nachbar no am Zopf, der damal armsdick war - wer möcht dees glaubn? -
herauszerrt aus die lichtrlohn Flammen.
Die Gloabiger hon si den Grund biholten, und wiar i gangn, wiar i gstandn bin,
so bin i von der Brandgstätt weiterzogn."
"Mit Euren Kindern?"
"Jo, mit denen drei, die übri bliebn san, zwoa Diendln und an kloan Buebn", entgegnet sie gelassen.

"Und dann? Wie habt Ihr dann Euch fortgeholfen?"
Sie hob den Kopf empor: "No, ehrli halt. Viel garbeit, viel, und aa a bißl bet,
a bißl nur, denn damaln, wissens, Frau, da war i bös mit unsern lieben Herrgott,
und bins aa blieben no a lange Weil, denn oans vo meini Diendl is schlecht gratn
und leit da draußn vor der Kirchhofmauer, i mach en Umweg, mueß i dort vorbi."

"Die zweite aber? - die?"
"Die hat an Bauern,
in Hammerau, an reichn, is versorgt."
"Und sorgt für ihre Mutter, will ich hoffen."
"Für mi? Was denkens denn? Si hat den Mo, hat ihm ins Haus koan roti Heller bracht
und wird aa koanen naustragn - dees hoff i!"

"Und Euer Sohn?"
"Seidat war'r, Schandarm ... I sag, er war, jetzunder is er tot, erschossn von die Pascher an der Grenz. Im letzten Hirgscht hon i di Nachricht kriegt."

Sie sprach es langsam, leise, unbewegt, sann nach ein Weilchen; wie ein Lichtstrahl flog's
erhellend freudig über ihr Gesicht.
"Der is mit mir gar oft in d'Erdbeer ganga wier er a Bua no war und später aa,
der hat die Berg so guat gekennt, wiar i."

Sie blickte in die Weite, ganz verklärt vom sanften Glück des lieblichsten Erinnerns,
und wandt' zum Gehen sich mit kurzem Gruß.
Doch plötzlich hielt sie an. Die lichten Augen erglänzten wild und stoben Zornesfunken.
An uns vorbeigeschritten kam ein Knabe, der in der Hand ein Schüßlein voll mit Beeren,
armsel'gen, halbgereiften trug. -
"Du Lump", rief ihm die Alte zu, "kannsts nit derwartn, dass d'Erdbeer rot wer'n, muaßt di greani rupfn?"

Mit hoch erhobner Faust bedroht' sie ihn, und ein gewaltig Fluchwort flog ihm nach,
als schleunig er und still die Flucht ergriff.
Dann aber ganz erregt von Schmerz und Grimm
sprach sie: "Dees is mei allerirgster Kumma, wenns d'Erdbeer brockn ureif und kloanleizi.
Ma mirkts ja deutli, 's tuat der Pflanzen weh.
Sie wehrt si drum, was sie nur ko, die Armi, just wier a Muatta um ihr liebis Kind,
do wenn die Frucht erst zeiti worn is, geits's geduldi her; no jo, sie hat das Ihre redli to, und denkt ihm halt:
Jetz werst der endli aa dein Frieden gunna!"

Da stockte sie und sah mich fragend an, bestürzt beinah ob dieser Worte Sinn, der dämmernd nur ihr zum Bewußtsein kam.

"Wo wohnens?" sprach sie hastig,
"in Sankt Zeno."

"Da kimm i lei an nächstn Sunnta hin, und Erdbeer bring i Ihna' solchi habens
no niemal koana gsegn. Bfüt Ihna Gott!"

29. Mai

Meine Freundin Silvia schrieb mir gestern folgendes HAIKU ins GB

hoch über dem schilf
ziehn stare ihre kreise
tanz im himmelsblau

mehr auf ihrer HP: http://www.musenstuebchen.de

 

Dazu möchte ich ein Gedicht meiner Freundin Christina zitieren:

Morgenstunde

Hasten, eilen, so ein rennen
kaum schlägt man die Augen auf.
Vollgepackt mit Last und Sorgen
so beginnt der Tageslauf.

Nimm dir nur mal zwei Minuten,
lausch in die Natur hinein.
Vogelsang so froh und munter
und noch gar kein Sonnenschein.

Hör das zwitschern, tirilieren,
keiner denkt an ihren Tag.
Ob sie heut wohl Futter finden
was so alles kommen mag?

Versuch auch ein kleines Lächeln
nimm das Leben nicht so schwer.
So wird manches leicht gelingen
sieh doch einfach mal umher.

Einer sorgt für Mensch und Tiere
nimmt auch dich bei der Hand.
Führt dich durch dein ganzes Leben
denn du bist ihm wohl bekannt.

Christina Telker

Christinas Büchlein: "Bunte Welt der Poesie" liegt bei mir zu Hause, neben dem PC und oft schau ich rein. Ich kann es nur empfehlen.
Ihre wunderschönen Gedichte erfüllen mein Herz mit Frieden, Freude und Glück.
Mehr unter: http://www.kunterbuntes-online.de

30. Mai

Es gibt Begegnungen im Leben, die voller Magie und Zauber sind, selbst wenn sie zunächst nur aus geschriebenen Worten bestehen.
Worte können voller Gefühl sein obwohl sie nur als Buchstaben zu sehen sind, die am Ende Worte ergeben, fühlen wir auf einmal, wie das Herz schneller schlägt, ein Kribbeln im Bauch entsteht.
Solche Begegnungen sind oft noch magischer und zauberhafter, als ein Aufeinandertreffen von Angesicht zu Angesicht.
Worte lassen träumen und erschaffen eine Phantasiewelt.
Doch wie traumhaft wird es erst, wenn die Träume den Erdboden erreichen und wahr werden......

Menschen die träumen verändern diese Welt,
Träume sind stärker als alles was uns hält.

Menschen, die träumen lassen Wunder geschehen,
wenn sie zusammen die Wege der Phantasie begehen

Menschen die Träumen versetzen Berge in unserer Welt,
sind die Zukunft in unserem Leben, sonst würde es nur noch halb so viel Lachen
im Universum geben.

Menschen die Träumen verändern diese Welt, Träume sind stärker als alles was uns hält, sie fangen die Magie, wir sollten uns alle für die Hoffnung, die diese Menschen uns bringen, bedanken

Ein Land in dem jeder Tag berauschend schön ist,
Ein Land in dem die Nächte einer Symphonie gleichen,
Ein Land in dem meine Gefühle vor Glück und Seeligkeit singen.

Ich lebe in einem Rausch von bunten Melodien,
Ich lebe in einer Welt voller Farben
Ich fühle ein Meer von Gefühlen

Die Augen schließen, den Traum genießen.
Mit den Adlern fliegen, auf Wolke sieben schweben, mit dem Traummann leben.
Kummer, Verzweiflung, Tod und Trauer, sind alle nicht von Dauer.
Denn, träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
Drum gib nie auf und nimm' alles in Kauf, um deinen Traum zu verwirklichen.

Bekam es vor langer Zeit per Mail geschickt ...

31. Mai

Glaub,

dass Du einen Beitrag zu geben hast.
Du wirst wahrscheinlich
den Kurs der Welt nicht verändern,
kein Held auf internationaler Szene sein.
Aber da, wo Du bist,
wirst Du als Du gebraucht.

Es entsteht ein Loch,
wenn Du weg bist.
Aber Du musst es glauben
und Dich auch so bewegen:
Nur wenn Du Du bist,
leistest Du einen wichtigen Beitrag.

Wenn Du Rollen spielst
und tust, was alle tun
oder was man von Dir verlangt,
dann fehlt niemand,
wenn Du weg bist,
weil ein anderer die Rolle übernimmt.

Du bist mehr als Deine Rolle
Wer bist Du?
?

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