
| November hat Gänse und Schweine gemäst', |
| da essen und Trinken wir alle aufs best'. |
November 2005
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Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Allerheiligen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Buß- u. Bettag 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 erster Advent 27 28 29 30 Alte deutsche Namen für den November sind Winter-, Nebel- oder Schlachtmonat
NovemberSolchen Monat muss man loben, keiner kann wie dieser toben keiner so verdrießlich sein und so ohne Sonnenschein! Keiner so in Wolken maulen, keiner so mit Sturmwind graulen! Und wie nass er alles macht! Ja, es ist ne wahre Pracht!Seht das schöne Schlackerwetter! und die armen welken Blätter wie sie tanzen in dem Wind und so ganz verloren sind! Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt und sie durcheinander wirbelt und sie hetzt ohn' Unterlass; Ja das ist Novemberspaß!Heinrich Sendel
1. November - Allerheiligen
"Memento mor!" - "Gedenke, dass du sterblich bist."
Daran sollen wir uns in diesen Tagen erinnern, denn Allerheiligen und Allerseelen sind die Tage der Totenfeiern in der kath. Kirche. Als Zeichen der Hoffnung zündet man Lichter auf den geschmückten Gräbern an.
Am 2. November dazu mehr ...
Allerheiligen Allerseelen - von der Einheit der Lebenden mit den Toten
Allerheiligen 1. November
In Irland entstand im 8./9. Jahrhundert ein neuer Festtermin: Der 1. November markiert hier den Winterbeginn und ist zugleich Jahresanfang. Hintergrundfolie ist nun nicht mehr Ostern, wie Jahrhunderte vorher, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Durch die irisch-schottischen Missionare gelangte das Allerheiligenfest am 1. November im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Im irischen Einflussbereich (z.B. USA) haben sich vorchristliche Brauchelemente erhalten.
Am "Halloween", dem Vorabend der Heiligen (= hallows), wird ein ausgelassenes Brauchtum gepflegt. Altes Jahresendbrauchtum und die gefeierte Einheit der Lebenden mit den Toten führten zu ausgelassenen Feiern. Das in die USA exportierte und von dort auch nach Deutschland schwappende Halloween-Brauchtum hat mit diesem Anlass nur noch wenig zu tun. Es ist eher eine Mischung von Karneval, Walpurgisnacht und Silvester in Verbindung mit ausgehöhlten Kürbissen - ein Party-Gag oder eine Art Winterkarneval.Allerseelen 2. November
Seit dem 9. Jahrhundert, setzt aber die Verlagerung des Gedenktages Allerseelen (auch: Selentag oder Seltag) auf den 2. November, den Tag nach Allerheiligen, ein.
Einem zunächst nur bei den Dominikanern, dann bei den Priestern des spanischen Einflussgebietes verbreiteten Brauch nach durften an diesem Tag drei Messen von jedem Priester gelesen werden.
Dieser Brauch wurde 1915 von Benedikt XV. auf die ganze Kirche ausgedehnt.
Der Tag ist tief im Volksbewusstsein verankert, der von einer "Sippenfrömmigkeit" gespeist wird. Am Vortag von Allerseelen, dem Nachmittag an Allerheiligen, werden die Gräber mit Grün und Blumen (Astern und Chrysanthemen) geschmückt (Repräsentanz der Verstorbenen durch die Lebenden) und ein "ewiges Licht" aufgestellt. Für das 16. Jahrhundert ist dies für Köln belegt, wo ein Gottesdienst und ein abendliches Gedächtnismahl dazu gehörten.
Viele Legenden und auch Bräuche ranken sich um diesen Tag.Ich selbst schreibe in meinem eigenen Buch "Abendrot - Meine Wurzeln - Mein Leben" (siehe diese HP) darüber, wie wir diese Feste Allerheiligen - Allerseelen zu begehen pflegten. Die Gräber unserer Verstorbenen lagen ja unerreichbar in der "alten" Heimat.
Ich danke meiner Mutti heute noch, dass sie es möglich machte, mir diese Menschen durch diesen Brauch nahe zu bringen.
Das Schönste,
das es wohl in unserem Leben gibt,
sind Zeiten voller Zärtlichkeit,
die Lust und Freude,
in den Armen des geliebten Menschen
für eine Weile zu versinken.
Und einen Hauch von Ewigkeit zu spüren,
der für die Augenblicke der Verschmelzung
die Ketten der Begrenztheit sprengt.
Und doch, wir ahnen es voll Schmerz,
dass die Nacht kühl wird
nach glückseligem Liebestaumel,
dass unser Weg zurückführt
in die Einsamkeit.
Sie ist der Preis
für alles Liebesglück, -
Die Trennung will ertragen,
die Sehnsucht ausgehalten sein,
das Eigene muss sich wieder sammeln,
damit erfüllte Nähe wieder neu
erlebbar werden kann.Christa Spilling-Nöker
Jedem seinen Lohn
Legende aus Finnland - nacherzählt von K. v. LagerstroemEines Abends kamen nach einer langen Wanderung Sankt Peter und unser Herr in ein Dorf. Ihre Suche nach einem Nachtlager führte sie an einem ärmlichen Gehöft vorbei, doch dort wollten sie nicht einkehren, um den armen Leuten keine Mühen zu verursachen. So pochten sie schließlich an die Tür eines stattlichen Bauernhofes. Nichts rührte sich. Endlich, nachdem die Wanderer mehrmals geklopft hatten, hörten sie aus dem Haus eine Frau unwillig fragen: "Wer trommelt denn da noch so spät an die Tür, was wollt ihr?" - Sankt Peter brachte ihr Anliegen vor. - "Sucht euch anderswo euer Nachtlager", keifte die Frau, "aber nicht hier. Ich habe keine Lust, mir noch mehr Arbeit zu machen. Schert euch fort, sonst hetz' ich die Hunde auf euch." Da versuchten es die Wanderer bei dem armen Gehört und wurden dort auch freundlich aufgenommen. Als am nächsten Morgen Sankt Peter einen Lohn anbot, wehrte die Hausfrau ab. "Nein", sagte sie, "für so Weniges darf man kein Geld annehmen, behaltet es nur, auf eurer Wanderung werdet ihr euer Geld ohnehin selber brauchen." - "Nun", sagte unser Herr, "Wenn du also für deine Mühe kein Geld haben willst, dann musst du dir schon unseren Segen zu deiner ersten Arbeit gefallen lassen. Mögest du mit dem was dir diesen Segen bringt, zufrieden sein."
Nach dem Abschied ging nun die Frau daran, die Leinwand zu messen, die sie tags zuvor gewebt hatte. Sie maß und maß, aber das Gewebe nahm und nahm kein Ende. Drei Tage dauerte das Messen, und es war so viel, dass sie und ihre Familie durch den Erlös vom Verkauf der Leinwand bis an ihr Lebensende von aller Not geschützt waren. Freudig und zugleich verwundert erzählte sie überall im Dorf von den Fremden und ihren Gaben. So erfuhr es auch die reiche Bäuerin, die nun ihr Verhalten heftig bereute und sich vornahm ein andermal klüger zu sein, sollten die Fremden wieder durch das Dorf kommen.
Darüber verging einige Zeit. Bei den Armen gedieh alles immer erfreulicher, wohingegen es den Reichen nicht mehr ganz so gut ging wie früher. So standen nun die Dinge, als die beiden Fremden abermals durch das Dorf kamen; und wie das erste Mal begaben sie sich zunächst einmal zu dem reichen Gehöft. Diesmal jedoch empfing die Hausherrin sie mit zuckersüßer Miene, trug das Beste und Schönste auf, das im Haus zu finden war, und richtete ihnen ein prächtiges Nachtlager. Am folgenden Morgen wollte sie von einer Bezahlung nichts wissen, sondern gab ihnen noch reichlich Wegzehrung mit. - "So viel Freundlichkeit können wir nicht unbelohnt lassen", sagten die Fremden, "darum soll ein dreitägiger Segen auf der ersten Arbeit ruhen, die du heute beginnst."
Kaum hatte sich die Tür hinter den Fremden geschlossen, als die Bäuerin auch schon gierig nach dem Geldbeutel griff. Wie viel Geld wollte sie aus dem Beutel schöpfen, welch unermessliche Summe gedachte sie sich an diesen drei Tagen zusammenzuzählen! Sie setzte sich zurecht, holte noch schnell aus ihrem Jackenärmel das Taschentuch und schnäuzte sich kräftig. Sie schnäuzte und schnäuzte unaufhörlich. Das Schnäuzen nahm kein Ende und wurde der Bäuerin zur unerträglichen Qual. Drei Tage lang dauerte das Nasenschnäuzen, dann erst kam sie von der Beschäftigung los. Erschöpft, fluchend und doch wiederum all den guten Geistern für ihre Erlösung dankend, trug die Bäuerin den Geldbeutel vom Tisch fort.
Neues auf der HP: bei "dies und das" sind bereits Teile des T'Euro" zu sehen, auch über dessen Geschichte und die Mitgliedsstaaten berichte ich.
Du kannst ein Haus kaufen
Aber keine HeimatDu kannst ein Bett kaufen
Aber keinen SchlafDu kannst eine Uhr kaufen
Aber keine ZeitDu kannst ein Buch kaufen
Aber kein WissenDu kannst eine Position kaufen
Aber keinen RespektDu kannst eine Medizin kaufen
Aber keine GesundheitDu kannst das Blut kaufen
Aber kein LebenDu kannst Sex kaufen
Aber keine LiebeAlso Du siehst, Geld ist nicht alles.
Ich sage Dir dies alles, weil ich Dein Freund bin,
und als Dein Freund will ich Dir Schmerz und Leiden wegnehmen ...Also sende mir all Dein Geld und ich leide für Dich.
Einen besseren Freund als mich wirst Du nicht finden.
PS.: BITTE NUR BARGELD!
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Alpenveilchen
In warmen Räumen nur ein Weilchen
blüht das gute Alpenveilchen.
Wer ihm ein kühles Plätzchen gibt,
hat an ihm Freude ungetrübt.
Alpenveilchen waren über lange Zeit die beliebtesten Blütenpflanzen in deutschen Wohnungen. Sie wurden dann von Elatior-Begonien abgehängt, und das hatte seinen guten Grund: Begonien halten es besser in unseren zentralbeheizten Wohnungen aus.
Wer sein Alpenveilchen mit ein bisschen Gefühl für seine Bedürfnisse pflegt, kann jedoch sehr lange Freude an dieser zauberhaften Pflanze haben.Soll's Alpenveilchen lang sich halten,
lass Vorsicht schon beim Gießen walten.Vielen gelingt es sogar, sie über Jahre wieder zur Blüte zu bringen. Das bleibt allerdings die Ausnahme. Mit den Jahren hat sich das Sortiment sehr erweitert, und es kommen immer wieder neue Sorten hinzu. Da gibt es solche, deren Blüten stark duften, sehr groß oder gefranst sind. Sogar gefüllte Sorten sind dabei. Ganz besonders liebenswert sind die zierlichen, kleinblumigen Alpenveilchen, die sich von Jahr zu Jahr mehr Freunde schaffen, denn wer sie einmal gehabt hat, der möchte sie nicht wieder missen. Sie blühen unermüdlich über Monate und stellen weniger Ansprüche als die großblumigen Alpenveilchen.
Sie möchten ebenfalls kühl stehen, reagieren jedoch nicht so empfindlich auf geheizte Räume. Sie beanspruchen weniger Platz und sind infolgedessen auch auf schmalen Fensterbänken unterzubringen. Die volle Sonne mögen sie aber alle nicht. Darum stehen sie an Fenstern der West- oder Nordseite besonders gut. Alpenveilchen müssen regelmäßig gegossen werden, aber sie dürfen niemals stauender Nässe ausgesetzt werden. Trockenheit vertragen sie aber genauso wenig, sonst erblühen einige Knospen unter den Blättern. Beim Gießen darf niemals Wasser in die Knospenansätze auf der Knolle gelangen, weil dort leicht Fäulnis entsteht und Blätter und Blüten abwelken.
Blumen-Sprache
Es ist von alters her geblieben,
dass alle Frauen Blumen lieben!
Sie schmücken damit gern ihr Heim
und nennen oft sie auch im Reim:
So wünschen sie sich "Rote Rosen",
wenn sie mal gerne mit ihm kosen.
Und sollt die Liebe niemals welken.
dann wünschen sie sich "Bunte Nelken".
Ist's ihnen dann einmal nach küssen,
dann rufen gern sie nach "Narzissen".
Lässt man sie warten gar ein Weilchen
freu'n sie sich auf 'nen Strauß von "VeilchenW. Meurer
... wahnsinnig interessant ...
Schleimiges Liebeswerben
Tigerschnegel, nie gehört? Kein Wunder, denn die Schnecke ist zwar weit verbreitet, aber doch weitgehend unbekannt. Der Tigerschnegel wurde zum Weichtier des Jahres 2005 bestimmt.Der Tigerschnegel, Limax maximus Linnaeus, ist eine überall in Deutschland verbreitete Nacktschnecke, die beispielhaft ist für das ambivalente Verhältnis des Menschen zur Tiergruppe der Weichtiere: Einerseits haftet gerade den Nacktschnecken ein von den meisten Menschen tief empfundener Makel des Ekelhaften und Schädlichen an; andererseits handelt es sich besonders beim Limax maximus um ein Tier von unbestreitbarer Schönheit und Eleganz mit einem geradezu spektakulären Verhaltensrepertoire.
Der Tigerschnegel wird ausgewachsen 10 bis 20 Zentimeter lang. Der Körperbau ist lang gestreckt und schlank. In Ruhe lagert sich das nur wenig zusammengezogene Tier mit gekrümmter Längsachse so, dass sich der Kopf dem Schwanzende etwas nähert. Die großen Kopffühler sind kräftig und von braunroter Farbe. Im vorderen Drittel des Körpers befindet sich das fein konzentrisch gerunzelte Mantelschild, dessen Struktur an einen Fingerabdruck erinnert. Rechtsseitig hinter der Mitte des Mantels ist die Atemöffnung deutlich sichtbar. Der Körperrücken ist im hinteren Drittel ausgeprägt gekielt und läuft am Schwanzende spitz aus. Die Körperfarbe variiert recht stark zwischen hellbrauner bis hellgrauer Grundfarbe. Bei einzelnen Tieren kommt auch cremeweiße Grundfarbe vor. Die Rückenseite der Tiere ist durch dunkle Flecken, Streifen und Strichelbänder gekennzeichnet, die in Pigmentstärke und Anordnung sehr stark variieren. Auf dem Mantelschild erreichen die Flecken ihre größte Dichte und Farbintensität.
Die Fortpflanzung der zwittrigen Schnecken beginnt mit einem einzigartigen, artspezifischen Paarungsvorspiel: Ein paarungsaktives Tier verfolgt den paarungspassiven Artgenossen zunächst auf dessen Schleimspur und stimuliert diesen durch Belecken der Schwanzspitze. Geht das umworbene Tier auf das Vorspiel ein, bilden beide Partner, Kopf an Schwanz, einen Kreis und drehen sich wie tanzend. Während dieses stundenlangen Paarungsvorspiels sondern beide Tiere sehr viel Schleim ab, der sich zwischen beiden klumpig ansammelt. Nun verengen die Tiere den Paarungskreis, umschlingen sich mehrfach, geradezu stürmisch, bewegen die Köpfe heftig hin und her, belecken sich dabei ausgiebig und spreizen die Mantelränder stark ab. Beide sondern am Hinterende jeweils einen stabilen Schleimfaden ab, lassen sich gemeinsam von ihrer Unterlage (Ast, Mauer) fallen und verdrehen dabei beide Schleimfäden zu einer Art Seil, an dem sie sich, weiterhin umschlungen, bis zu 40 Zentimeter tief abseilen. An den rechten Kopfseiten treten nun bei beiden Tieren die bläulichweißen Penis-Schläuche aus, die bei 4 Zentimeter Länge etwa ein Drittel der Körperlänge erreichen. Beide Penes suchen sich außerhalb der Körper, umschlingen sich intensiv und bilden mit beiden Spitzen eine milchige Kugel, in die das Sperma jedes Tieres wandert und ausgetauscht wird. Die Körper der Tiere lösen sich anschließend: eines lässt sich fallen, das andere kriecht an dem Schleimfaden aufwärts und frisst diesen auf - der Paarungsvorgang ist beendet.
Nach der gegenseitigen Begattung erfolgt durch beide Kopulationspartner im August-September sowie im Juni oder Juli des Folgejahres die Eiablage in unregelmäßigen Gelegehaufen. Die 100 bis 200 Eier eines Geleges sind mit etwa 4 Millimeter Durchmesser sehr groß und von fast glasklarer Farblosigkeit. 3 bis 6 Wochen später schlüpfen die Jungtiere in einer langwierigen, für viele tödlichen Anstrengung. Die Lebenserwartung beträgt bis zu drei Jahren.
Kein Tierlein ist auf Erden ...
Kein Tierlein ist auf Erden dir, lieber Gott, zu klein;
Du lässt sie alle werden, und alle sind sie dein.
Zu dir, zu dir ruft Mensch und Tier,
der Vogel dir singt, das Fischlein dir springt,
die Biene dir summt, der Käfer dir brummt,
auch pfeift dir das Mäuslein klein:
Herr Gott, du sollst gelobet sein!Das Vöglein in den Lüften singt dir aus voller Brust,
die Schlange in den Klüften, zischt dir in Lebenslust.Die Fischlein, die da schwimmen, sind, Herr, vor dir nicht stumm,
du hörest ihre Stimmen, ohn dich kommt keines um.Vor dir tanzt in der Sonne der kleinen Mücklein Schwarm
zum Dank für Lebenswonne. Ist keins zu klein und arm.Sonn, Mond gehen auf und unter in deinem Gnadenreich,
und alle deine Wunder sind sich an Größe gleich.Worte: Clemens Brentano
Weise: Peter Fuchs
Geborgenheit ...
Das Leben erfüllt Dir Deine Sehnsucht nach absolutem Halt.
Wenn Du still wirst und in Dich hineinlauschst, dann hörst Du eine Stimme.
Das ist die Stimme des Lebens und des Vertrauens.
Diese Stimme wird Dich zu Deiner eigenen Mitte führen, da wo Du zuhause bist.
Und sie wird Dich zu Deiner Sehnsucht der absoluten Geborgenheit führen.
Lass Dich einfach fallen.Einen wunderschönen Tag wünsche ich Dir und dass Du Dich geborgen fühlst,
geborgen inmitten Deiner Mitmenschen.
Diese Zeilen erhielt ich von einiger Zeit von einer lieben Freundin.
Martinstag
Die Gans in der Sage
Nicht nur in der Sage vom Heiligen Martin spielen Gänse eine bedeutende Rolle:* Mit einer Gans auf dem Kopf stellte man im alten Ägypten den Gott Geb dar, der als Sohn von Schu und Tefnut, den Gottheiten des Windes und der Feuchtigkeit, die Erde ist.
* Die Gans war der griechischen Göttin Hera heilig. Die Römer kannten sie als Juno, dem Geschrei ihrer Gänse verdankten sie Warnung vor herannahendem Feind.
* Der heilige Ludger wird mit Gänsen dargestellt, weil er sein Bistum Mimigardeford im nordwestlichen Westfalen von einer Wildgänseplage befreit haben soll.
* Der römische Historiker Livius weiß folgende Geschichte zu erzählen: Als die Gallier nachts klammheimlich das Kapitol erklommen, merkte die müde Mannschaft nichts, auch die Hunde gaben keinen Laut, aber die Gänse erhoben ein Geschnatter, flappten mit den Flügeln und weckten die Wachen.
* Auch Plinius hielt die Gans (Anser) für ein kluges und dem Menschen zugetanes Geflügel: In Aegium sei eine Gans in Liebe zu dem schönen Knaben Amphilochus entbrannt. Eine andere sei in die Harfenspielerin des Königs Ptolemäus verliebt gewesen. Dem Philosophen Lacydes sei eine Gans weder auf der Straße noch in den Bädern, bei Tage nicht noch bei Nacht von der Seite gewichen. Folglich hätten diese Vögel wohl einen gewissen Verstand.
Die Weihnachtsseiten sind im Netz
Bewaffneter Friede
Ganz unverhofft an einem Hügel
sind sich begegnet Fuchs und Igel.Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Ordre nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät
geh her und übergib dein Fell.Der Igel sprach: Nur nicht so schnell,
lass dir erst deine Zähne brechen,
dann wollen wir uns weiter sprechen.Und allsogleich macht er sich rund,
schließt seinen dichten Stachelbund
und trotzt getrost der ganzen Welt
bewaffnet, doch als Friedensheld.Wilhelm Busch
Wofür wir dankbar sein sollten, es oft aber nicht mal registrieren:
den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht
weil es bedeutet, dass er mit niemand anderem unterwegs ist,das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht
weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße,die Steuern, die ich zahlen muss
weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe,die riesige Unordnung, die ich nach der gefeierten Party aufräumen muss
weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war,die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist
weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habeden Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt"
weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde,den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, die geputzt werden müssen
weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe ,die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre
weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen,die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist
weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze,die hohe Heizkostenrechung,
weil es bedeutet, dass ich's warm habe,die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt
weil es bedeutet, dass ich hören kann,den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln
weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze,
die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages
weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten,
weil es bedeutet, dass ich am Leben bin,
und schließlich:
die vielen nervenden E-Mails
weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken...und solltest du glauben, Dein Leben wäre "beschissen", dann lies dies
nochmal!- diese Zeilen habe ich selbst einmal von Freunden erhalten -
Wenn es einen Menschen gibt,
der Dich nimmt, wie Du bist,
immer zärtlich zu Dir ist,
den kein andres Denken stört
und der gerne Deine Meinung hört,
der Dich achtet und versteht
und alle Wege mit Dir geht,
der ohne Lügen oder List
aufrichtig und ehrlich zu Dir ist,
der das Gute in Dir baut
und Dir grenzenlos vertraut,der mit seinem Kummer zu Dir eilt,
auch Deine Sorgen mit Dir teilt,
bist Du auch traurig und verstimmt,
der Dich dann in die Arme nimmt,
der sich auf's Wiedersehen freut
und Dich zu lieben nie bereut.
Der ist ein wahrer Freund für Dich,
drum lass ihn auch nie im Stich!!
Nimm es ernst und denke dran,
Freunde braucht man lebenslang!!!
???
Nun kommt sie wieder die graue und kalte Jahreszeit. Aber man kann sie sich auch schön gestalten und "versüßen". Der Duft von Bratäpfeln steigt mir als Erinnerung in die Nase. Damals ... anfangs hatten wir keinen Ofen mit einem Backrohr ... sondern nur die damals so üblichen Kanonenöfen ... also wurden die Äpfel einfach auf die Heizfläche gelegt, es brutzelte, zischte und duftete. Wenn der Ofen dann etwas ausgekühlt war, meistens morgens vor dem erneuten Heizen, wurde er gereinigt. Aber ... ein Rest "Duft" verblieb immer und verströmte eine herrliche Atmosphäre. Das Sammeln dieser Früchte war in der damaligen Zeit oft mit vielen Beschwernissen verbunden. Es war nicht wie heute, dass die Äpfel oft liegen bleiben und sich niemand darum kümmert, man sich also reichlich und sorglos bedienen kann. Damals wurde alles Obst sorgfältig geerntet und auch das heruntergefallene fand seine Verwendung. Oft schimpften die Bauern hinter den Menschen her, wenn sie sich nach einem Apfel bückten. Es mutete wie Diebstahl an.
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Bratäpfel ...
können einem den tristen Winter versüßen.
Früher wurden sie oft und gern zubereitet, allerdings erst, wenn es draußen so richtig kalt war. Jede Hausfrau kannte verschiedene Variationen der Zubereitung, sodass es nie langweilig werden konnte.
Die einfachste Version konnten wir Kinder sogar ohne die Hilfe von Erwachsenen herstellen, aber das wurde nicht so sehr gerne gesehen, denn Kinder vergessen natürlich, hinterher die mehr oder weniger auffallenden Spuren zu beseitigen. Wir setzten ganz einfach möglichst große Äpfel in den Backofen oder in die Wärmeröhre des Kachelofens und ließen sie dort garen. Dabei trat natürlich auch Saft aus und verursachte entsprechende Flecken.
Die etwas feinere Art geht folgendermaßen: man sticht bei den ungeschälten Äpfeln das Kerngehäuse von der Blüte her aus und füllt den Hohlraum mit Zucker und einem Stich Butter oder Marmelade. Solche Äpfel müssen aber in einer Backform oder auf dem Backblech gegart werden.
Ein leckerer Nachtisch waren auch Bratäpfel, die geschält, ausgehöhlt und in eine ungefettete Auflaufform nebeneinander gesetzt wurden. Dann füllte man jeden Apfel mit Preiselbeeren und einem Stich Butter, gab geschlagenen Eischnee darüber und backte sie. Sie wurden mit einer köstlichen Vanillesauce serviert und waren bei Jung und Alt sehr beliebt. Daran hat sich sicher auch heute nichts geändert, die Freude über den "süßen Winter" ist bestimmt groß.
An meinen Apfelbaum
Ich sah hinterm Zaun dein verzagtes Gesicht,
von Dornen und Sträuchern umgeben.
Du strebtest vergebens nach Sonne und Licht,
die Zweige verbogen. Nein, schön warst du nicht.
Ich half dir im Kampf um dein Leben.Ich habe gegraben, gehackt und gesägt,
befreite vom Moos deine Rinde,
die Krone gesäubert, den Stamm freigelegt.
Ich hab' dich nach all der Entbehrung gepflegt
gleich einem verwahrlosten Kinde.Du bist wie verjüngt aus dem Schlafe erwacht
im Frühling, dem sonnigen warmen.
Wie hast du geleuchtet in blühender Pracht,
glückstrahlend mir morgens entgegengelacht:
Oh, komm doch und lass dich umarmen.Nun stehst du im Herbst als ein prächtiger Baum
mit köstlich beladenen Zweigen.
Es duftet wie Weihnacht im festlichen Raum,
rot schimmern die Äpfel, ein kindlicher Traum.
So schön ist dies dankbare Schweigen.Du hast mir unzählige Freuden beschert,
uns allen, dem Fink und der Meise.
Du warst mir die Liebe und Mühe schon wert.
Das wirkliche Danken hast du mich gelehrt,
SO REICHLICH; SO HERZLICH; SO LEISE!Fred Endrikat
Der Apfel
Ein Küchen-Tausendsassa
Die aromatische Frucht lässt sich sehr vielfältig einsetzenElstar, Cox Orange, Boskop & Co.
Es gibt nicht nur viele verschiedene Sorten, der Apfel lässt auch vieles mit sich anstellen.
Als Zutat zum Salat macht er eine ebenso gute Figur - und natürlich auch guten Geschmack - wie als aromatische Zugabe zu herzhaften Vorspeisen. Zu Matjes, zu kalten Rindfleisch- oder Putenbrustscheiben, zu Käse und Zwiebeln oder auch zu Blattsalaten gilt er als kulinarische Abrundung.
Der Apfel macht auch keinen Halt vor der warmen Küche. Unbeirrt erobert er in Kombination mit Bratensoßen, in Ragouts oder Fleischfüllungen die Gaumen der Genießer. Er mischt sich a er auch gerne unter ein Kartoffelgratin oder schmeckt als Apfelrisotto-Beilage zu knusprigem Steak. Für eine Überraschung ist der Apfel auch in herzhaftem Strudel oder kalter/warmer Apfelsuppe immer gut.
Wenn möglich, das raten die Fachleute, sollte man Äpfel immer mit Schale genießen, da in und unter dieser Schutzschicht viele wertvolle Inhaltsstoffe sitzen.
Deshalb auch nicht zu lange kochen.
Festes Fruchtfleisch hat eine Garzeit von 2 bis 15 Minuten, mürbe Äpfel dagegen sind schon nach 5 Minuten gar.
Apfelspeisen können auch unbesorgt eingefroren werden.
Apfelchutney
2 kg Äpfel (geschält und in feine Scheiben geschnitten),
500 g Zwiebeln (fein gehackt),
500 g Rosinen,
1 l Weißweinessig,
400 g Zucker,
1 TL Nelkenpulver,
1 TL Zimtpulver,
1 EL Salz,
evtl. etwas ChilipulverEssig, Zucker, Gewürze und Salz miteinander in einem Emailkochtopf aufkochen. Apfelscheiben, Zwiebeln und Rosinen beigeben. Auf kleinstem Feuer zu einem Mus kochen. Dabei oft umrühren, damit das Chutney nicht anbrennt. Heiß in Schraubdeckelgläser abfüllen. An einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren.
Zu gebratenem Fleisch servieren.
Bald ist Weihnachten und oft werden zu diesem Fest Tiere verschenkt. Selbst 15 und 18 Jahre lang Hundebesitzer, wissen wir, was das bedeutet. Die nachfolgende Geschichte wird euch nachdenklich stimmen und vielleicht traurig machen. Vielleicht werdet auch ihr weinen, wie ich es beim Schreiben tat und jetzt noch tue.
WIE KONNTEST DU NUR?
Traurig aber wahr. Diese Geschichte wurde von einer Hundezüchterin geschrieben.
Lest diese Geschichte bitte ganz durch! Man neigt dazu nach 4-5 Sätzen zu sagen: Neee ... Trauriges will ich nicht lesen! Ich will Lustiges, Entspannendes oder Interessantes lesen! ABER ... tut mir den Gefallen und lasst die ganze Geschichte von A bis Z an und in Euch wirken! Vielleicht bekommt so mancher einen anderen Blickwinkel! VIELEN DANK AN EUCH!
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich dich mit meinen Albernheiten und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich dein "Kind" und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war erhobst du deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest du nur?" aber dann gabst du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an dich kuschelte und du mir deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst du an, mehr Zeit mit Arbeit und deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf dich, tröstete dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn du heimkamst und du hattest dich verliebt. Sie - jetzt deine Frau - ist kein Hundemensch - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim Willkommen und versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil du glücklich warst. Dann kamen die Menschenkinder und ich teilte deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genau so bemuttern wie du und deine Frau. Du und deine Frau hatten Angst ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte.
Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe". Als sie aber größer waren wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich auf wackligen Beinchen daran hoch, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ich genoss ihre Berührungen - denn deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten hörte ihren Sorgen und Träumen zu und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch deines Wagens in der Auffahrt.
Es gab einmal eine Zeit, da zogst du auf die Frage, ob du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast du nur noch mit "Ja" geantwortet und hast das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "Einen Hund" verwandelt und jede Ausgabe für mich wurde dir ein Dorn im Auge. Jetzt hast du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt und du und sie werdet in eine Wohnung ziehen wo Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "deine Familie" getroffen, aber es gab einmal eine Zeit da war ICH "deine Familie". Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, sie werden ein gutes Zuhause für dich finden". Mit einem Achselzucken warfen sie dir einen gequälten Blick zu.
Sie wissen, was einem Hund oder einer Katze in "reiferen" Jahren erwartet - auch mit Stammbaum. Du musstest deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektion die du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast du mir den Kopf getätschelt, meine auf dich gerichteten Augen gemieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten und nun habe ich auch einen. Nachdem du fort warst, sagten die beiden netten Damen, du hättest wahrscheinlich seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest du nur?". Sie kümmerten sich um uns im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest du - dass du deine Meinung geändert hättest und all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei ...,
oder ich hoffte dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen. Ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. Ich hörte Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum und sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mit leiser Stimme es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Ich wusste: für den "Gefangenen der Liebe" war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß war ich eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastete schwer auf ihr und das fühlte ich, genauso wie ich jede deiner Stimmungen erfühlen konnte.Behutsam legte sie den Stauschlauch an meine Vorderpfote, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihr Hand um sie zu trösten, genau so wie ich dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest du nur?" Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid" umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre wo ich weder ignoriert, noch missbraucht, noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort.
Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest du nur?" nicht ihr galt. Du warst es mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an dich denken und auf dich warten.
Möge dir ein jeder in deinem Leben so viel Loyalität zeigen wie du sie mir entgegen gebracht hast!
Diese wahre Geschichte soll alle Menschen die sich ein Tier
Anschaffen wollen WACHRÜTTELN.
Sich Gedanken darüber machen was es heißt ein Tier zu halten!!!
Neues auf der HP ... Digibilder vom November
Dein Hund!
Wenn alle Dich meiden oder hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen,
und das ist Dein treuer Hund.Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt Dir dafür noch die Hand.Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat !
Er beweist es Dir täglich aufs Neue,
wie unsagbar lieb er Dich hat.Nennst Du einen Hund Dein eigen,
wirst nie verlassen Du sein
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
so bist Du doch niemals allein.Wird einst der Tod Dir erscheinen
und schlägt Dir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund.
???
wieder einmal habe ich was Interessantes gefunden ...
Duft vermittelt Wohlbefinden: Riechen große Nasen mehr?
Tatsächlich gibt es Unterschiede ...
Die Größe und Form der Nase beeinflusst tatsächlich die Geruchswahrnehmung. Allerdings ist nicht der äußere sichtbare Teil der Nase entscheidend, sondern die Form der Nasenhöhlen im Inneren. Bei gesunden Menschen wird das Riechvermögen von der Weite der Nasenhöhlen mit beeinflusst. Die Geruchsnerven liegen in der Riechschleimhaut. Sie hat über zehn Millionen Zellen. Erreichen jedoch aufgrund einer ungünstigen Form des oberen Nasengangs zu wenig Moleküle die Riechschleimhaut, kann das die Geruchswahrnehmung einschränken.
Besonders der Moment, ab welcher Konzentration ein Mensch überhaupt einen Geruch wahrnimmt, hängt von der Weite bestimmter Areale seiner Nasenhöhle ab.
Bei manchen Menschen ist die "Riechschwelle" also höher als bei anderen. Übrigens riechen die meisten Menschen auf der rechten Seite mehr. Während häufig davon ausgegangen wird, dass dies auf die Händigkeit des Patienten zurückgeht, kommen die Wissenschaftler zu einem anderen Schluss. Unabhängig davon, ob die Nase einem Links- oder Rechtshänder gehört, gehen sie von einer stärkeren rechten Nasenseite aus. Denn auf der rechten Seite des Gehirns ist das Riechzentrum meistens besser ausgebildet.
Wie wichtig der Geruchssinn für das Wohlbefinden ist, macht sich bei einem Schnupfen bemerkbar. Wenn die Nase verstopft und der Geruchsinn stark eingeschränkt ist, will plötzlich auch kein Appetit mehr aufkommen. Denn die Nase liefert den Menschen Informationen darüber, ob etwas schmackhaft ist oder vielleicht schon verdorben. Beim Essen steigen Duftstoffe aus dem Mund zurück in die Nase. Dieses so genannte retronasale Riechen wird oft als Schmecken wahrgenommen.Auch der Ausdruck, jemanden "nicht riechen zu können", stammt nicht von ungefähr. Sympathie hängt tatsächlich mit der Geruchswahrnehmung zusammen. Die Geruchszellen sind mit Gehirnarealen verbunden, die Düfte mit Gefühlen verbinden.
Novembergrau
Novembergrau...
kein Himmelsblau.
Düstere Gedanken,
setzen uns Schranken.
Die Zeit, wie sie rennt,
bald ist wieder Advent!
Hoffnung macht sich breit,
das Fest der Liebe nicht mehr weit!
Nun zündet an die Kerzen,
mit Hoffnung im Herzen!Heidi Gotti
Schütze vom 23. November bis 21. Dezember
Der Schütze-Mann liebt die Unabhängigkeit
Er ist ein Idealist und er verbirgt so manches, das er will, hinter Sarkasmus. Trotzdem ist er bei den Mitmenschen sehr beliebt, hat viele Freunde, denen er sein ganzes Vertrauen schenkt. Im kleinen Kreis kann er Erlebnisse ausplaudern, ohne sich dabei etwas zu denken. Nur zu oft wird ihm diese Vertrauensseligkeit schlecht gelohnt, weshalb die Freundschaften wechseln.
Oft sagt er manches schärfer, als er es meint, rettet sich dann in jenen Sarkasmus, der verletzend wirken kann, und ist bestürzt, wenn seine Mitmenschen darauf sauer reagieren. Unehrlichkeit ist ihm ein Gräuel, weshalb er stets auch ehrlich gegen sich selbst ist und eigene Fehler eingesteht. Er ist antirautoritär: Obrigkeitsdenken ist ihm zuwider. Seine gute Laune wird hoch gelobt, er ist ein heiterer und geselliger Typ, der sich überall zurecht findet. Viele dieser Männer neigen zu plötzlichen Zornesausbrüchen über oft fadenscheinige Angelegenheiten, sind aber nicht nachtragend.
Da sie sich nicht gerne binden, begeben sie sich nicht gern in irgendwelche Abhängigkeit. Es gibt in diesem Sternbild mehr Junggesellen als in anderen, obwohl die Liebesabenteuer seltsame Blüten treiben. Als geborener Entdecker, treibt es ihn oft auf Reisen in unbekannte Fernen, somit will er auch das Rätsel Weib immer neu entblättern, ohne sich zu binden. Er kann eine Verbindung auf lange Zeit hinaus ausdehnen, ohne dem Weg aufs Standesamt, kann jahrelang mit einer Frau zusammen leben und heiratet dann doch urplötzlich eine andere.
Die verlassenen Frauen geben ihm nicht die Schuld, das ist seinem Charme zuzuschreiben, wären sogar gerne das Abenteuer dieses nun verheirateten Mannes. Umschwärmt hat er die Qual der Wahl, drückt sich lange um die Entscheidung, er könnte ja die Falsche auswählen. Seine Vorliebe für schnelle Entschlüsse, die er hinterher bereut, kann ihn dazu verführen, sich tatsächlich für die Falsche zu entscheiden.
Alle Anlagen für einen guten Ehemann und Familienvater sind da, aber die Neigung zur Unabhängigkeit des eigenen Ichs ist stärker. Da muss die Ehefrau viel Verständnis aufbringen und ihm auch zeigen, dass sie ihn liebt. Gerne bricht er aus ... Reisen, das Treffen mit Freunden ... ehrlich wird er seiner Frau alles erzählen und sie sollte ihm nichts krumm nehmen.
Seinen Kindern ist er der beste Kamerad, wird mit den Söhnen viel in der freien Natur herumstreifen, kann aber mit den Töchtern weniger anfangen, wird es trotzdem versuchen, falls er keine Söhne großziehen kann. Antiautoritär dürfen seine Kinder mehr als andere.
Im Berufsleben kann er sich gut unterordnen. Aber er wird bestrebt sein, eine Stellung zu bekommen, die ihm mehr Unabhängigkeit gewährt. Der Wechsel bedeutet oft einen Beruf, der seinen Fähigkeiten nicht entspricht. Als angenehmer Kollege kann er trotzdem, um was zu erreichen, die Ellenbogen benutzen. Auch zum Chef kann er sich hoch arbeiten.Die Schütze-Frau kennt keine Langeweile
Sie ist das heiterste Geschöpf unter dem Sternenhimmel und ihre gute Laune steckt an. Tolerant und freundlich ist sie. Ihr Charme lässt Männer reihenweise zu ihren Füßen knien. Ihre Eleganz stempelt sie zur Dame, selbst im billigsten Fummel von der Stange macht sie noch eine gute Figur. Vielseitig begabt neigt sie zu allem Schönen auf der Welt, zu guter Musik und den Künsten der Liebeskunst. Aber dieses liebenswerte Geschöpf hat auch Schattenseiten: Sie redet zuviel. Ein einziger Wortschwall kann alle guten Eindrücke verwischen, dabei meint sie manches gar nicht so, wie sie es ausspricht. Das macht ihre Offenheit, sie wird ohne Umschweife offen erklären, was sie auszusetzen hat. Es muss heraus, auch wenn es tödlich verletzt!
Selbstsicher bewegt sie sich durchs Leben und ist in Gesellschaften daher ein gern gesehener Gast, der wegen sprühender Laune angehimmelt wird. Sie greift in die Unterhaltung ein und was sie sagt hat meistens Hand und Fuß, wenn sie nicht ... wie erwähnt ... missverstanden wird. Betrieb muss sie um sich haben, kennt keine Langeweile. Wird es ihr zu bunt, geht sie auf Reisen oder sucht sich eine andere Abwechslung. Wie sie ihren großen Freundeskreis wechselt, so auch die Männer, die ihr nahezustehen glaubten. Wenn sie überzeugt ist, das ist nicht der Richtige, kann sie von heute auf morgen einen Schlussstrich ziehen. Offen und ehrlich erklärt sie ihm gleich die Gründe. Hinter diesen Gründen verbirgt sich ein eigenes heißes Verlangen nach der großen Liebe, die sie dieses Mal - leider - nicht gefunden zu haben glaubt. Sie sehnt sich nach einem Heim, das ihrem ruhelosen Ich Stützpunkt sein könnte, nach dem Mann, dem sie bedingungslos die Treue halten kann, stellt aber immer wieder kleine Fehler an ihm fest. Schluss kann sie sogar noch kurz vor der Hochzeit machen und wird als Junggesellin immer noch nach dem Einen suchen, auch wenn vielleicht ihr Ruf angekratzt werden könnte, das stört sie nicht. Sie kennt keine solchen Skrupel und schert sich wenig um die Meinung der anderen. Wer sie heimführt, wird es nicht leicht haben, denn sie wünscht sich Glück, Harmonie an der Seite des Gatten, aber auch ein wenig Luxus. Es müsste genug da sein, sich gut zu kleiden, ab und zu verreisen zu können. Auch wird sie auf Gesellschaften nicht ganz verzichten können, kommt ihren Mann also ganz schön teuer.
Aber ... er kann sich mit ihr sehen lassen, sie ist voller übersprühender Laune, versteht den Haushalt zu versorgen, auch wenn sie sich nur widerwillig an die Hausarbeit gewöhnt. Auch versteht sie es, die Kinder prächtig zu erziehen. Wenn man sie ein wenig verwöhnt, dann ist sie bedingungslos treu und man muss ihre ehrlichen und allzu offenen Redewendungen übersehen.
Man muss sie aber nicht beschützen, sie steht auch als Junggesellin oft auf eigenen Beinen und wird im Berufsleben ihren "Mann" stehen und jedes Problem anpacken. Dem Weg nach oben sind keine Schranken gesetzt.
Diese Frau ist ein sonniger Typ, ist vielseitig begabt und hat das Herz am rechten Fleck. Sie hat einen unwiderstehlichen Drang nach Unabhängigkeit, auch wenn sie von Geborgenheit an der Seite eines Menschen träumt, dem sie alles geben kann - selbst ihr eigenes Ich.Wie erzieht man Schütze-Kinder?
Dieses Kind braucht die Familie, um sich entfalten zu können, es braucht kameradschaftliche Eltern, die über kleine Fehler, die es in kindlichem Übermut begeht, hinwegsehen zu können.
Es ist ehrlich: Wenn es etwas angestellt hat, wird es das offen bekennen. Wehe, die Eltern sind nicht ebenso offen! Vertrauen schenkt es für Vertrauen und würde nichts mehr verstehen, wenn das nicht so wäre. In der Schule wird sich dieses Kind wohl fühlen, das macht seine Lernbegierde. Es wird sich mit den Schulkameraden vortrefflich verstehen, aber allzu strenge Lehrer können ihm die Schule verleiden. Wenn das Kind auch das gesellige Leben im Elternhaus schätzte, wird es diesem doch oft früher entwachsen als andere Kinder, denn zu bald bricht sein Charakterzug durch, der für den Schützen typisch ist: Er will unabhängig sein.
Endlich ist es nun soweit,
seht nur, wie es lustig schneit!
Weiße Dächer, weiße Straßen,
watteweißes Winterbild,
rote Wangen, rote Nasen,
und die Flocken wirbeln wild.Endlich ist es nun soweit,
alle Welt ist weiß verschneit.
Hurtig, holt heraus den Schlitten,
hurtig geht's hinab den Hang,
auf der Eisbahn wird geglitten,
hei, die glatte Spur entlang!Endlich ist es nun soweit,
weiß ist alles weit und breit.
Ja, der gute, alte Winter
Hält uns Freuden rings bereit,
denn er ist ein Freund der Kinder,
und es schneit und schneit und schneit.Verse: Rudolf Habetin
Bentheimer Landschaf
Genügsamer Landschaftspfleger ... Das Bentheimer Landschaf vor einer ungewissen Zukunft
Erfolg haben die Erhaltungsmaßnahmen für das Bentheimer Landschaf, die gefährdete Nutztierrasse des Jahres. Zwar steht es nach wie vor auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztiere in Deutschland, allerdings hat sich die Population seit dem Tiefstand von 1970 deutlich erholt.
Damals gab es nur noch 50 dieser Tiere.
Nur mit engagierter Zuchtarbeit konnte das Aussterben des Bentheimer Landschafs verhindert werden. Dabei erwiesen sich die Tiere als extrem leistungsstark und genügsam. Mittlerweile gibt es wieder über 2 500 dieser Schafe. Das alles klingt sehr gut, allerdings hat die Sache einen Haken, die diese großen Zuchterfolge in Zukunft relativieren werden. Ein ab diesem Jahr durchzuführendes offizielles Zuchtprogramm fordert EU-weit die Zucht auf einen bestimmten Genotyp zur Beseitigung der Schafkrankheit Scrapie.
Das Programm gilt für alle Schafrassen. Dabei ist Scrapie bei den Bentheimer Landschafen noch in keinem einzigen Fall aufgetreten. Dennoch wird das allgemein angelegte und verpflichtende Zuchtprogramm weitgehende Auswirkungen auf den Bestand des Bentheimer Landschafs haben, weil 80 Prozent der Tiere dieser Schafrasse aus der Zucht genommen werden müssen.Ihren Namen haben die Bentheimer Schafe von der gleichnamigen Grafschaft im Nordwesten Niedersachsens. Früher wurden die Tiere nur in den Heidegebieten gehalten. Märsche bis zu zehn Kilometer am Tag waren keine Besonderheit und unterstrichen, wie robust die "Bentheimer" immer schon waren.
Der Wollertrag je Muttertier lag bei 2,5 bis 3,5 Kilogramm. Die Wolle setzt sich durch ihre Feinheit von der raueren Wolle der Heidschnucken ab. Die Bentheimer Landschafe waren größer als andere Heideschafe. Bei anspruchsvoller Fütterung erzielten sie wesentlich größere Schlachtkörper als die anderen Rassen.
Um 1900 herum waren 15 000 Bentheimer Landschafe in den Zuchtbüchern erfasst, bevor der Niedergang der Population begann. Gründe dafür, dass die Bentheimer Landschafe Anfang der 70er-Jahre fast ausgestorben waren, lagen in der intensiveren Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen und dem dramatischen Abbau der Moore zur Torfgewinnung. Inzwischen besinnen sich immer mehr Kommunen im Norden Deutschlands auf die außerordentlich gute Eignung des Bentheimer Landschafs zur Landschaftspflege. Das beginnt, sich herumzusprechen. Inzwischen ist aus sechs Bundesländern die Haltung dieser Schafrasse bekannt.Nun ist es wieder soweit, morgen ist der erste Advent und wir dürfen die erste Kerze anzünden. Auch mein Adventskalender ist nun auf der Weihnachtsseite von 2005 zu entdecken. Aber ... bitte Geduld bis zum 1. Dezember.
Advent, Advent
Ein Lichtlein brennt.
Es ist so weit
die Weihnachtszeit
Gutsle backen,
Nüsse knacken.
Schnell noch Geschenke kaufen
Nach dem Christbaum laufen
und immer wieder, immer wieder,
singen die schönen Weihnachtslieder
Heidi Gotti
Erster Advent
Zum A d v e n t
Bleib einmal stehn und haste nicht
und schau das kleine stille Licht.Hab einmal Zeit für dich allein
zum reinen unbekümmert sein.Lass deine Sinne einmal ruhn
und hab den Mut zum gar nichts tun.Lass diese wilde Welt sich drehn
und hab das HERZ, sie nicht zu sehn.Sei wieder Mensch und wieder Kind
und spür, wie Kinder glücklich sind.Dann bist von aller Hast getrennt,
du auf dem Weg hin zum A d v e n t.~~ A. unbekannt ~~
Bei "dies und das", "Banknoten und Münzen" und dann "Der Euro - Geschichte - Scheine und Münzen" ist nun alles komplett. Nehmt euch, was ihr braucht, denn das Leben ist teuer, grins.
Aberglaube
Psychologie: Wir klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen und hüten uns vor der Zahl 13.
Aberglaube ist harmlos - solange wir unser Verhalten nicht davon diktieren lassen.Die bekanntesten Glückssymbole:
Vierblättriger Klee
Das seltene Blatt soll nicht gesucht, sondern zufällig gefunden werden. Nur dann bringt es Glück.Sternschnuppe
Man muss sich schnell und leise etwas wünschen, bevor die Himmelserscheinung verglüht.Glücksschwein
Das Nutztier bringt Wohlstand und gilt als sehr empfindsam. Als Spar- oder Marzipanschwein ist es weit verbreitet. Wer Glück hatte, hat "Schwein gehabt".Schornsteinfeger
Der rußige Mann verkehrt mit den bösen Geistern im Kamin. Deshalb besitzt er magische Kräfte, die sich beim Berühren übertragen.Traditionelle Unglücksboten:
Schwarze Katze von links
Als Hausgenosse der Hexen bringt sie Unheil, vor allem, wenn sie den Weg von links kreuzt, also nicht auf dem "rechten" Weg daherkommt.Zahl 13
Der Volksmund nennt sie "Dutzend des Teufels", denn der dreizehnte Gast beim Abendmahl war der Verräter Judas. Freitag der 13. steht besonders in Verruf, weil Jesus Christus an einem Freitag gekreuzigt wurde.Neben traditionellen Symbolen haben viele Menschen ihre ganz persönlichen Glückszeichen. Anhänger, Taschentücher, Stifte, Steine ... allem kann eine magische Wirkung zugesprochen werden. Man muss nur daran glauben!
Auf der Weihnachtsseite 2005 kann man eine schöne Geschichte von meiner Freundin Sonja lesen, bei der mir die Tränen kamen vor Rührung: "Dann ist ja richtig Weihnachten"
ALS DU DACHTEST, ICH SCHAU GRAD NICHT HIN
Von einem groß gewordenen Kind, das gelernt hat, nicht zu tun, was du sagst, sondern zu tun, was du tust.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
hast du meine erste Kinderzeichnung an deiner Wand aufgehängt,
und ich wollte sofort noch einmal zeichnen.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
sah ich, wie du eine streunende Katze gefüttert hast,
und ich lernte, dass es gut ist, zu Tieren freundlich zu sein.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
habe ich gesehen, dass du gerade meinen Lieblingskuchen für mich gebacken hast,
und ich lernte, dass gerade die kleinen Dinge die besonderen Dinge im Leben sein können.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
habe ich dich ein Gebet sprechen gehört,
und ich lernte auf Gott zu vertrauen.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
habe ich gesehen, dass du ein Essen zubereitet hast und es dann zu einem unserer Freunde gebracht hast, weil er krank war,
und ich lernte, dass wir alle zusammen helfen müssen, um füreinander zu sorgen.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
sah ich, wie du Zeit und Geld investiert hast, um anderen Leuten zu helfen, die nichts hatten,
und ich lernte, dass die, die etwas haben, denen abgeben sollten, die nichts haben.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
sah ich, wie du unser Haus und jeden darin versorgt hast,
und ich lernte, dass wir für das Sorge tragen sollen, was uns anvertraut ist.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin, sah ich, wie du dich um deinen Verantwortungsbereich gekümmert hast, auch als du dich nicht gut fühltest,
und ich lernte, dass ich Verantwortung tragen müsste, wenn ich erwachsen sein würde.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
sah ich Tränen aus deinen Augen fließen
und ich lernte, dass einem manchmal etwas weh tut, und dass es in Ordnung ist, darüber Tränen zu vergießen.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
sah ich, dass du mich gern hast
und ich wollte alles sein, was in mir steckt.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin,
lernte ich die Lektionen fürs Leben, die ich brauchte um ein guter und produktiver Mensch zu sein, wenn ich erwachsen sein würde.Als du dachtest, ich schau grad nicht hin, schaute ich auf dich und wollte sagen:
"Danke für alle Dinge, die ich gesehen habe, als du dachtest, ich schau grad nicht hin."Dies wurde geschrieben für alle Leute, die so viel für andere tun und dabei denken, keiner sieht jemals, was sie tun.
Kinderaugen sehen so viel.
Verfasser unbekannt.
Das Paradies ...Der Weg ins Paradies ist weit, oft reicht nicht mal die Lebenszeit. Vielen wird es nie gelingen, einen Platz dort zu erringen. Wie kommen wir dort hin?, fragen wir mit wachem Sinn. Aber Gott spricht: "So schwer ist es doch nicht." Es schlummert in mir. Es ruht in Dir! Du musst es nur erkennen, es beim Namen nennen. Es ist Dein Herz, Deine Seele, hör auf, Dich zu quälen. Suche nicht in der Ferne so weit, mach Dich für Dein Glück bereit. Es ist in Dir, glaube mir!Heidi Gotti