November 2006
Windmonat

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Lostag: Wenn der Winter vor Allerheiligen nicht kommt, kommt er nicht vor Martini (11.11.)

Allerheiligen
Das ausklingende Kirchenjahr gedenkt nicht nur der Verstorbenen, sondern auch dem Sterben der noch Lebenden. Das Kommen des Reiches Gottes, Buße und Weltgericht stehen im Mittelpunkt der liturgischen Betrachtungen der Kirchen.
Jüdische Sabbatfrömmigkeit hatte eine Legende entstehen lassen, nach der die Seelen in der Sheol, der höllischen Unterwelt der Sünder, jeden Freitagabend nach Sonnenuntergang durch Malakh hamavet, den dunkle Engel des Todes, auf Zeit frei gelassen werden. Die Seelen sitzen dann an einem fließenden Wasser, um sich zu kühlen. Strenggläubige Juden tranken darum am Sabbat kein Wasser, weil sie den Wasserspiegel nicht senken wollten, um den aus der Hölle Beurlaubten nicht die Labsal zu mindern.
Dieser Glaube findet sich auch in alten jüdisch-deutschen Sprichwörtern und Redensarten: „Bei dem hot der Rosche im Gehnem am Schabbes kaan Ruh!”, d.h. jemand ist ein Störenfried und hat seine Freude daran, Menschen zu quälen und plagen, dass er dem Sünder (rascha) in der Hölle („gehnem”, eigentlich ge hinnom) selbst am Sabbat keine Ruhe gönnt. Umgekehrt hieß es bei den ihrer Sabbatruhe Gestörten: „Der Rosche im Gehnem hot doch wenigstens am Schabbes Ruh!” Die Heiligung des Sabbat ist bis heute im Judentum so stark, dass selbst die vorgeschriebene Trauerzeit durch den Sabbat unterbrochen wird: Der Sabbat steht höher als die Trauer, darum legt der Trauernde während des Sabbat die Trauerkleider ab und nimmt die Trauer erst wieder mit Ablauf des Sabbat auf.Dieser Glaube, dass selbst die Gottlosen in der Hölle am Sabbat, der „eine Zeit der Erholung ist für die Oberen und Unteren”, keine Strafe erleiden, wurde im Christentum übernommen. Natürlich waren es hier nicht die Gottlosen in der Hölle, sondern die Seelen im Fegfeuer (Purgatorium), auf die der Gedanken bezogen wurde. Es hieß: „Die Seelen im Fegfeuer haben alle Sonntag einen blauen Montag.”
Nach altem christlichen Volksglauben, der auch in evangelischen Gebieten verbreitet war, stiegen die Armen Seelen an Allerseelen aus dem Fegfeuer zur Erde auf und ruhten für kurze Zeit von ihren Qualen aus. Zuwendungen für Arme, Mönche, Nonnen und Patenkinder (z.B. das Seelspitzbrot, ein Gebildebrot, oder Seelenkuchen, kleine runde Mürbeteigkekse mit Rosinenaugen und Mündern aus kandierten Kirschen, oder Seelenbrote, Seelenzopf, Stuck, Allerseelenbrötchen), aber auch spirituelle Gaben wie Gebet, Licht und Weihwasser prägten diesen Tag. An manchen Orten finden feierliche Prozessionen der Gläubigen auf den Friedhof statt, wobei auch die Priestergräber besucht werden. Der Kirchenchor intoniert auf dem Friedhof das „Dies irae, dies illae”. - „Um der armen Seelen willen” heischten die Kinder früher auch mancherorts und erhielten Äpfel, Getreide, Mehl, Schmalz, Geld und vor allem Brot. Es gab Gegenden, wo die Kinder auf den Gräbern kleine Münzen suchten und fanden, die dort hingelegt wurden, damit sich die Kinder von dem Geld „Seelenbirnen” oder Gebäck kaufen konnten.
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Lostag: Der Allerseelentag, drei Tropfen Regen mag.
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Allerseelen
Stell auf den Tisch die duftenden Reseden,
die letzten roten Astern trag herbei
und lass uns wieder von der Liebe reden
wie einst im Mai.
Gib mir die Hand, dass ich sie heimlich drücke,
und wenn man's sieht, mir ist es einerlei,
gib mir nur einen deiner süßen Blicke
wie einst im Mai.
Es blüht und funkelt heut auf jedem Grabe,
ein Tag im Jahre ist den Toten frei;
komm an mein Herz, dass ich dich wieder habe,
wie einst im Mai.
Hermann von Gilm

In früheren Jahrhunderten findet man auch abergläubische Bräuche an Allerseelen. Die Gräber wurden mit Weihwasser bespritzt - weniger, um sie zu segnen, als um die Qualen der Seelen in der heißen Hölle zu lindern. Man stellte Speisen auf das Grab (Brot, Wein, Bohnen) und zündete Kerzen an. Allerdings durften auf den Gräbern von Selbstmördern keine Kerzen entzündet werden, weil es hieß, deren Kinder würden dadurch auch zu Selbstmördern.
Das Licht auf den Gräbern wird verschieden gedeutet: Es soll die Seelen anlocken und ihnen den Weg zu dem Ruheplatz des Körpers weisen oder es soll die Seelen wärmen. An anderen Orten ist das Licht eine Schranke zwischen den Lebenden und den Toten oder es vertreibt die bösen Geister. Wer sich nachts auf einen Grabhügel stellte, sollte alle, die nächstes Jahr starben, über die Gräber gehen sehen. Die Toten selbst nennen diejenigen, die im nächsten Jahr sterben.
Nicht nur auf dem Friedhof, auch zu Hause pflegt man die Toten: Speise und Trank (Milch, Wasser, Brosamen) bleiben auf dem Tisch stehen.
Im Tal der Mosel aß man am Abend von Allerseelen Hirsebrei, weil angenommen wurde, dass so viele Körner man isst, so viele Seelen man aus dem Fegfeuer befreit.
Zur Kühlung der Leidenden wird Mehl in das Feuer geschüttet.
Keine leere Pfanne darf auf dem Ofen stehen, damit sich nicht eine arme Seele versehentlich hinein setzt; keine Ofengabel darf verkehrt herum stehen, es würde die arme Seele schmerzen; kein Messer darf verkehrt herum auf dem Tisch liegen, die arme Seele müsste darauf sitzen. Das Herdfeuer bleibt Tag und Nacht brennen, denn besonders die Seelen, die die „kalte Pein” erlitten, sollten sich wärmen können.
Man stellte in den Räumen brennende Lichter auf, vor denen die Lebenden für die Ruhe der Seelen beteten. Das Licht sollte den Seelen zum ewigen Licht verhelfen. Die ganze Nacht über brannte ein Licht, das nicht mit Öl, sondern mit Fett oder Butter gespeist wurde, damit die Seelen ihre Brandwunden kühlen konnten.
Wer sich in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen ins Freie wagte, war in Gefahr zu sterben, denn Spuk und Zauber drohten und alle Geister und Dämonen hatten frei Schalten und Walten.
Am Tag selber war einiges verboten, so das Säen von Korn oder die Gämsenjagd.
Wer an Allerseelen einen textilen Lumpen auf einen Baum warf, schützte sein Vieh vor dem „vermeynen”.
Und durch „Totenbahrenziehen” konnte man angeblich alles erhalten, was man sich wünschte.
Mit dem Allerseelentag endete in früheren Jahrhunderten das alte Wirtschaftsjahr, das neue begann mit Martini.
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Hubertustag
Lostag: Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt's den ganzen November weiß.
Hubertusjagd
Die aus der Dichtung und der bildenden Kunst bekannte Legende von einem Kreuz tragenden Hirsch wurde ursprünglich dem heiligen Eustachius zugeschrieben. Erst später, seit dem 15. Jahrhundert, erfolgte auch die Übertragung auf den heiligen Hubertus.
Gemäß der überlieferten Legende wurde Hubertus um 655 als Sohn eines Edelmannes geboren und starb im Jahre 728. Anfangs führte er ein eitles, vergnügungssüchtiges Leben und war ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch aufgespürt hatte und ihn verfolgte, um ihn zu töten, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: „Hubertus, warum verfolgst du mich?" Hubertus stieg vorn Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an beendete er das Jagen und führte fortan ein einfaches Leben. Später wurde er sogar Bischof zu Maastricht und Lüttich.
Soweit die Legende. Nach seinem Erlebnis mit dem Hirsch hörte Hubertus also mit der Jagd auf und wurde ein ernster Christ. Denn wahres Christentum und Jagd passen einfach nicht zusammen.
Trotz alledem finden aber alljährlich am 3. November, dem Hubertustag, die so genannten und von den Kirchen gesegneten Hubertusjagden und Hubertusmessen statt. Anstatt den heiligen Hubertus zum Schutzpatron der Tiere zu machen, ernannte die Kirche ihn zum Patron der Jäger. Alle Jäger sollten sich aber den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen. Der Sinn der Hubertuslegende ist doch wohl dieser, dass der Mensch in Einklang und Frieden mit der Natur und den Tieren leben soll. Er soll nicht der Jäger, sondern der Beschützer und der Freund der Tiere sein.
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Der weiße Hirsch
Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch;
Sie wollten erjagen den weißen Hirsch.
Sie legten sich unter den Tannenbaum;
Da hatten die drei einen seltsamen Traum.
Der erste:
Mir hat geträumt, ich klopf auf den Busch;
Da rauschte der Hirsch heraus, husch, husch!
Der zweite:
Und als er sprang mit der Hunde Geklaff,
da brannt’ ich ihn auf das Fell, piff, paff!
Der dritte:
Und als ich den Hirsch an der Erde sah,
da stieß ich lustig ins Horn, trara!
So lagen sie da und sprachen, die drei;
Da rannte der weiße Hirsch vorbei,
und eh’ die drei Jäger ihn recht geseh'n,
da war er davon über Tiefen und Höhn.
Husch, husch! Piff, paff! Trara!
Ludwig Uhland
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Feldeinsamkeit
Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
Und sende lange meinen Blick nach oben,
von Grillen rings umschwirrt ohn' Unterlass,
von Himmelsbläue wundersam umwoben.
Und schöne, weiße Wolken zieh'n dahin
durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume:
mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
Und ziehe selig mit durch ew’ge Räume.
Hermann Ludwig Allmers
Beitrag zum morgigen St. Leonhards-Tag:
Hirten und das Weidevieh
Die Hirten wie in der Weihnachtsgeschichte, die am Rande der Gesellschaft lebten gibt es schon lang nicht mehr. Das ist heute Geschichte, auch die idyllischen Schäferszenen.
Für die wachsende Bevölkerung des Hochmittelalters war immer mehr Getreide nötig. Das ging zu Lasten der Weideflächen und für einzelne Bauern wurde die Viehhaltung unrentabel. Es fehlte Futter und Hütepersonal.
So entstand im 13. Jahrhundert die Funktion des Gemeindehirten, der die Tiere des Dorfes einsammelte und nach einem Nutzungsplan auf die Flächen der Gemeinde und Bauern brachte. Der Großhirte weidete Kühe und Pferde. Wer nach Schafen, Schweinen, Ziegen und Gänsen schaute, hieß Kleinhirte und war weniger angesehen. Die Bauern bezahlten den Hütedienst fast nur in Naturalien. Die meisten Hirten waren gezwungen, einer Nebenbeschäftigung nachzugehen. Oft übernahm der Gemeindehirte die Aufgaben des Totengräbers oder des Nachtwächters, flocht Körbe und fertigte Holzschuhe. Der zwangsläufige Umgang mit verendeten Tieren drängte viele in die Funktion des Abdeckers, eines zutiefst verachteten Handwerks.
Aus der Sicht eines Bauern, der im Schweiße seines Angesichts das Feld bestellte, wurde der Schäfer fürs Nichtstun bezahlt.
Im 18. Jahrhundert fing man an, die Tiere ganzjährig im Stall zu füttern und den Dung auf die Felder zu streuen. Auf den Brachflächen baute man Futtermittel an – der Anfang vom Ende des Hirtenwesens.
Die Einführung des Mineraldüngers im 19. Jahrhunderts besiegelte sein Schicksal.
Und heute? Man muss zu diesem Beruf geboren sein, also wird er oft in vielen Generationen ausgeübt. Solide ausgebildet muss man sein, drei Jahre Gesellenzeit und zwei Jahre Berufserfahrung, Meisterprüfung. Vierbeinige Helfer gehören auch dazu, ein junger Hund „der Druck macht“ und ein älterer „der die Schafe gut kennt“.
Der Schäfer steht neben seiner Herde – in guten wie in schlechten Tagen. Zum Lohn winkt ihm ein intensives Naturerlebnis.
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St. Leonhard
Lostag: Wie's Wetter zu Leonardi ist, bleibt's meist bis Weihnachten gewiss.

Leonhard war ein im 6. Jahrhundert lebender kath. Heiliger und Klosterstifter. Er war Schutzpatron des Viehs, besonders der Pferde.
Zu Ehren St. Leonhards, des Schutzpatrons der Stalltiere, finden dieser Tage wieder zahlreiche Leonhardiritte statt.
Die erste Leonhardifahrt ist im oberbayerischen Dorf Kreuth (Landkreis Miesbach) im Jahr 1442 urkundlich nachgewiesen. Alle anderen Pferdeumritte sind deutlich jünger.
Das Prädikat der bekanntesten Leonhardifahrt dürfte hingegen nach Bad Tölz gehen. Nirgends kommen mehr Besucher zu dem Spektakel als in der ehemaligen Flößerstadt an der Isar. Und im Jahr 2005 feierten die Tölzer ein Jubiläum: die 150. Leonhardifahrt nach deren "Neuordnung" .
Der Namenstag des Heiligen und "Bauernherrgotts" ist am 6. November. Der Tölzer Jubiläums-Umritt ist jedoch um einen Tag vorverlegt. Denn seit 1966 wird der Umritt für den Fall, dass Leonhardi auf einen Sonntag fällt schon am Samstag abgehalten.
Zwar gab es Umritte zu Ehren des Heiligen in Tölz bereits im Jahr 1722. Doch erst seit 1856 läuft die Veranstaltung nach strengen Regeln ab. Der Tölzer katholische Pfarrer Joseph Pfaffenberger beklagte damals die "plane Unordnung" mit der Folge von "Ungeziemendem und Gefahrvollem", weshalb eine Neuordnung notwendig sei.
In dem Erlass sind Uhrzeit und Wegstrecke der Pferdewagen-Fahrt "unter Voranritt eines Geistlichen" genau festgelegt. Daran hat sich 150 Leonhardifahrten lang im Wesentlichen nichts geändert. Vor jenem Regelwerk jedoch muss es zu Leonhardi in der Stadt tatsächlich ziemlich wüst zugegangen sein.
Allerdings kennt auch die jüngere Geschichte der Leonhardifahrt Auswüchse, die nicht im Sinne der Veranstaltung sind und die gewisse Reglementierungen nötig machten - wenn auch ohne neuerlichen Erlass des Pfarrers: Die Rede ist vom Eindämmen des Alkoholmissbrauchs.
Schon ehe der Umritt überhaupt begann, lagen in den vergangenen Jahren die ersten Schnapsleichen in den engen Gassen der Stadt. Nicht jeder weiß eben die berauschende Wirkung des Tölzer Leonhardischnapses so recht einzuschätzen. Man appelliert an die Teilnehmer und Zuschauer, nicht über die Stränge zu schlagen. Die Stadt selbst geht mit gutem Beispiel voran und schenkt bei ihrem Empfang keinen Schnaps mehr aus.
Wetterregel: Hängt das Laub bis in den November hinein, wird der Winter ein langer sein.
Astern blühen schon im Garten,
schwächer trifft der Sonnenpfeil,
Blumen, die den Tod erwarten
durch des Frostes Henkerbeil.Brauner dunkelt längst die Heide,
Blätter zittern durch die Luft.
Und es liegen Wald und Weide
unbewegt im blauen Duft.Pfirsich an der Gartenmauer,
Kranich auf der Winterflucht.
Herbstes Freuden, Herbstes Trauer,
Welke Rosen, reife Frucht.Detlev von Liliencron
Die Kraft der Gedanken
Wir bekommen was wir denken:
Liebevolle Gedanken, machen liebe Erfahrungen .
Die Kraft des Respekts:
Man kann erst dann jemanden lieben, wenn man ihn respektiert.
Als erstes muss man sich selbst akzeptieren.
Frage Dich:“ Was schätze ich an mir?“ - Und dann:“ Was schätze ich an den anderen?“Die Kraft des Gebens:
Wenn Du Liebe bekommen möchtest, brauchst Du sie nur zu geben!
Lieben heißt, etwas von sich selbst zu verschenken, freiwillig, ohne Bedingungen.
Frag nicht danach, was Du von Deinem Partner haben wirst,viel mehr , was er von Dir bekommen wird.Die Kraft der Freundschaft:
Um wahre Liebe zu finden, sollte man zunächst nach einem wahren Freund suchen.
Freundschaft ist der Boden, auf dem die Liebe gedeihtDie Kraft der Berührung:
Eine Berührung kann heilen - und das Herz wärmen.Die Kraft des Loslassens:
Wenn Du etwas liebst, dann lasse es frei.
Wenn es zu Dir zurückkommt, gehört es Dir … wenn nicht, dann war es nie Dein.Die Kraft der Kommunikation:
Lasse die Menschen, die Du liebst, wissen, dass Du sie schätzt.
Lerne, offen und ehrlich zu sein.
Fürchte Dich nicht, diese drei Worte zu sagen: „Ich liebe Dich!“Die Kraft der Verpflichtung:
Wenn Du Liebe erleben möchtest, musst Du Dich ihr verpflichtet fühlen.
Sie muss für Dich verbindlich sein.Die Kraft der Leidenschaft:
Sie entzündet die Liebe und hält sie lebendig.Die Kraft des Vertrauens:
Das Fundament jeder Beziehung. Man kann jemanden erst lieben, wenn man ihm voll vertraut.
Handle so, als werde die Beziehung zu dem anderen nie enden.
Gut, dass wir einander haben
gut, dass wir einander sehn.
Sorgen. Freude, Kräfte teilen -
und auf einem Wege gehn.Gut das wir nicht uns nur haben,
dass der Kreis sich niemals schließt
und, dass Gott, von dem wir reden -
hier in unsrer Mitte ist.Keiner, der nur immer redet,
keiner, der nur immer hört.
Jedes Schweigen, jedes Hören, jedes Wort
hat seinen Wert.Keiner widerspricht nur immer,
keiner paßt sich immer an.
Und wir lernen wie man streiten -
und sich dennoch lieben kann.Keiner, der nur immer jubelt,
keiner der nur immer weint.
Oft schon hat uns Gott, in unsrer Freude -
unserem Schmerz vereint.Keiner trägt nur immer andere,
keiner ist des andern Last.
Jedem wurde schon geholfen -
jeder hat schon angefaßt.Keiner, der noch alles braucht
und keiner der schon alles hat.
Jeder lebt von allen andern -
jeder wird von jedem satt.Verfasser unbekannt
Bauernregel: Haben Hasen dickes Fell, dann wird der Winter ein harter Gesell
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch der Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn“! sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das den bitteschön aussehen?“
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.“
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“
„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‚nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird.
Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt ...“
Lostag: Wenn das Laub nicht vor Martini fällt, gibt's einen Winter mit großer Kält.
Martinstag
Vor genau 1604 Jahren, 397 n. Chr., ist der Heilige Martin gestorben, ein Heiliger, der für die Nächstenliebe steht und weltweit verehrt wird.
Jedem von uns ist die Legende bekannt, nach der er seinen Mantel mit seinem Schwert zerschnitt und mit einem Bettler teilte. Er war der Bischof von Tours und ist der Apostel von Gallien. Der 11. November ist der Martinstag, ein Lostag mit zahlreichen Wetterregeln.
Am Martinstag endete in früheren Zeiten die Sommer- und Erntezeit, der Wein war gekeltert, und es mussten die Abgaben an den jeweiligen Herrn erfolgen. Es wurde Zins gezahlt, und an diesem Tag endete das Jahr für das Gesinde. Wenn es wechselte, dann am 11. November.
Mit dem Martinstag sind viele Sitten und Gebräuche verbunden, die ein bisschen Freude in diese triste, meist neblige Zeit bringen, in der man vorwiegend der Toten gedenkt. Laternenumzüge und Martinssingen machen vor allem den Kindern Spaß und das Martinsgansessen den Erwachsenen. Die Gelehrten sind sich nicht einig, worauf der Begriff der „Martinsgans“ zurückzuführen ist. Es gibt viele Erklärungen, die glaubhafteste ist aber, da zu den jährlichen Abgaben der Bauern vor allem auch Gänse gehörten, die den Herren gerade jetzt sehr gelegen kamen, denn mit dem Martinstag begann auch die Vorweihnachtszeit, in der gerne gut und deftig getafelt wurde.
Bauernregel: November warm und klar, wenig Segen fürs nächste Jahr.
Das „Revolutiönchen“
In unserer nächst gelegenen Kreisstadt Backnang findet alljährlich Ende Oktober der „Gänsemarkt“ statt. Das diesjährige Theaterstück „Gänsekrieg“ vermittelte historische Einblicke in den Gänsekrieg von 1606 bis 1612. Es wurden die streitbaren und unerschrockenen Weiber gezeigt, die aus dem Backnanger Gänsekrieg als Sieger hervorgingen.
Einen Gänsekrieg gab es auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Bützow – ein idyllischer Flecken zwischen Ostseeküste und Mecklenburger Schweiz.
Auch hier weist die Geschichte einen Gänsekrieg aus und auch hier nutzen die Einheimischen das gerne zu einem jährlichen Fest. Diese Gänsemarkttage finden am letzten Augustwochenende statt.
Was war geschehen? Ende 1794 veröffentlichte der Magistrat einen Erlass, wonach alle in Bützow gehaltenen Gänse nicht mehr auf den Straßen der Stadt umherlaufen durften. Da sich kaum jemand an diese Verordnung hielt, setzten im Dezember 1794 erste Pfändungen ein. Die beschlagnahmten Gänse wurden in einen Pfandstall gesperrt, wogegen die Bützower Bürger nicht nur protestierten, sondern diesen auch stürmten.
Unter dem Ruf: „Es lebe die Gänsefreiheit“, erlebte Bützow in der Zeit der Revolution der Franzosen ihr „Revolutiönchen“.
Diesem Gänsekrieg setzte Wilhelm Raabe mit seiner Novelle „Die Gänse von Bützow“ ein literarisches Denkmal. Es gibt auch ein Theaterstück der „Fritz-Reuter-Bühne“ Schwerin und einen DEFA-Spielfilm zu diesem Thema.
So wurde ein Teil Geschichte der Stadt in lebendigen Bildern erlebbar gemacht.
Gebet am Morgen
Lieber Gott,
Ich habe noch nicht getratscht,
die Beherrschung verloren,
war noch nicht muffelig,
gehässig, egoistisch oder zügellos.
Ich habe noch nicht gejammert,
geklagt, geflucht oder
Schokolade gegessen.
Die Kreditkarte hab ich auch
noch nicht belastet.Aber in etwa einer Minute
werde ich aus dem Bett klettern,
und dann brauche ich wirklich
Deine Hilfe …
Neues auf der HP: Bei "dies und das" - "Kostbarkeiten der Natur" - "Kosmetik ..." und auch bei den Tipps ... der "Kleidung" Schuhe und auch Tipps für weiße Textilien
Jade – Glücksbote in Grün
Es ist noch gar nicht lange her, da wurden Ketten, Ohrringe, Armbänder, Gürtel und Taschen mit Türkisen und Korallen geschmückt - oder mit günstigen Imitaten dieser Edelsteine. Und schon hat eine andere Kostbarkeit aus der Welt der Gemmologie die Laufstege erobert: Jade, in China schon seit mehr als 6000 Jahren unter dem Begriff Yu als Glücksbringer und kaiserliches Herrschaftssymbol verehrt wie in der abendländischen Welt nur Gold und Diamanten. Aber auch die Mayas und Azteken Mittelamerikas schätzten Jade in vorkolumbianischer Zeit höher als Gold.
Nicht zum ersten Mal findet die mythische Kostbarkeit aus Fernost und Lateinamerika auch in unseren Breitengraden Beachtung. Schon im Jugendstil und späteren Art deco war Jadeschmuck en vogue. Der Begriff Jade leitet sich vom spanischen "piedra de ijada" (Stein der Lenden) ab, da dem Edelstein von den Indianern Mittelamerikas. eine heilende Wirkung auf die Nieren nachgesagt wurde.
Genau betrachtet ist Jade ein Sammelbegriff für zwei unterschiedliche Mineralarten: für das Kalzium-Magnesium-Silkat Nephrit, das je nach Eisengehalt zu einer blassen bis kräftigen Grünfärbung führt, und das seltenere Natrium-Tonerde-Silikat Jadeit, das auch rot, violett und schwarz getönt sein kann. Als eine der teuersten Handelsqualitäten gilt smaragdgrüner, durchscheinender Jadeit natürlicher Herkunft aus Myanmar, auch als Imperial-Jade bekannt. .
Im alten China wurde Jade, wegen seiner hohen Zähigkeit - der Stein ist fast doppelt so hart wie Stahl- nicht nur zu Kultobjekten und Schmuck, sondern auch zu Waffen und Gebrauchsgegenständen verarbeitet. Um den harten Stein auszuhöhlen und zu schleifen wurden, Diamanten eingesetzt. Als besonders kunstvoll gelten reliefartige Schnitzarbeiten.
Da Jade glänzend und durchscheinend, aber selten transparent ist, werden Schmucksteine meist zu glatten Cabochons, Kugeln, Ringen und Scheiben geschliffen.
Lostag: Der Heilige Leopold, ist dem Weibersommer hold.
Dämmerung
Zögernd geht der lichte Tag
aus der Stube, aus dem Haus,
und der Glanz auf Krug und Schale,
an der Wand die Sonnenmale
löschen langsam aus.Leiser klingt der Kinder Rufen,
Steig und Gassen werden leer,
Schrank und Tisch, Bett und Truhe
stehn in seltsam ferner Ruhe
und gehören mir nicht mehr.Botenspruch der nahen Nacht
wandelt aller Dinge Maß:
Selbst der Liebsten Angesicht
ändert sich im Dämmerlicht
und wird fremd und blass.Friedrich Czerny
Bereits bei „dies und das“ und dann „Mutter Natur und ihre Kostbarkeiten“ weise ich auf das schmuddelige Wetter hingewiesen und wie wertvoll ein Fußbad ist.
Gesundheit vor der kalten Jahreszeit
Der Jahreszeitenwechsel ist immer eine Herausforderung für das Immunsystem. Der menschliche Organismus muss sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen, im Herbst auf kühlere Temperaturen und weniger Tageslicht. Allerdings kann man viel tun, um die körpereigene Abwehr zu stärken und gesund durch den Herbst und Winter zu kommen.
Ernährung: Frisches Obst und Gemüse sollte täglich auf dem Speiseplan stehen. Besonders wichtig fürs Immunsystem sind Vitamin C und die Spurenelemente Zink und Selen.
Vitamin C spenden Zitrusfrüchte, Kiwis, Paprika und Sanddornsaft.
Selen steckt in Fisch, Fleisch, Eiern und Linsen.
Zink in Meeresfrüchten, Nüssen, Haferflocken und Hirse.Schleimhäute:
Feuchte, gut durchblutete Schleimhäute sind weniger anfällig gegen Viren. Daher sollte man viel trinken und die Nasenschleimhaut durch regelmäßige Nasenduschen mit Salzwasser befeuchten. Wer die Zunge, die inneren Wangentaschen und den Gaumen morgens und abends mit einer weichen Zahnbürste massiert, regt die Durchblutung im Mundraum an. Auch eiskalte Gesichtsgüsse sorgen für eine Aktivierung des Immunsystems.Kältereize:
Kurze Kältereize bringen das Immunsystem nur bei regelmäßiger Anwendung auf Trab. Heiß-Kalt-Duschen oder kalte Güsse sollten nur durchgeführt werden, wenn Hände und Füße warm sind. Wer vor einer Kneipp-Anwendung friert, erhört das Erkältungsrisiko. Wer verfroren ist, kann sich durch Armgüsse auf sanfte Weise abhärten: Dafür einen dichten Wasserstrahl mit etwa 39 Grad Celsius von oben nach unten am Arm entlang zur Hand führen. An der Innenfläche beginnen, danach zur Außenseite wechseln. Am anderen Arm wiederholen. Anschließend mit kaltem Wasser abermals durchführen. Der Warm-kalt-Reiz sollte zwei- bis dreimal wiederholt werden.Bewegung:
Gut für die Durchblutung des ganzen Körpers ist Bewegung, am besten im Freien. Also öfters mal spazieren gehen, Rad fahren, walken oder joggen. Dabei immer auf warme Füße achten.
Herbstlich sonnige Tage,
mir beschieden zur Lust,
euch mit leiserem Schlage
grüßt die atmende Brust.
O wie waltet die Stunde
nun in seliger Ruh’!
Jede schmerzende Wunde
schließet leise sich zu.
Nur zu rasten, zu lieben,
still an sich selber zu baun,
fühlt sich die Seele getrieben
und mit Liebe zu schaun.
Jedem leisen Verfärben
lausch ich mit stillem Bemühn,
jedem Wachsen und Sterben,
jedem Welken und Blühn.
Was da webet im Ringe,
was da blüht auf der Flur,
Sinnbild ewiger Dinge
ist’s dem Schauenden nur.
Jede sprossende Pflanze,
die mit Düften sich füllt,
trägt im Kelche das ganze
Weltgeheimnis verhüllt
Emanuel Geibel 1825 - 1884
Bauernregel: Baumblüte spät im Jahr, nie ein gutes Zeichen war.
Für einen lieben Freund:
Möge auch dich ein Engel begleiten, zu deiner Rechten und zu deiner Linken,
damit du bewahrt bleibst vor den Angriffen derer, die es nicht gut mit dir meinen.Möge ein Engel unter dir stehen, um dich zu tragen, wenn du keinen festen
Boden mehr unter dir spürst.Möge ein Engel in dir sein, um deine Tränen zu trocknen und dein Herz mit dem
Licht der Zuversicht zu erhellen.Möge ein Engel über dir sein, um dich zu behüten vor den alltäglichen Gefahren,
damit kein Unheil dein Leben bedroht.Mögen dich alle Engel des Himmels mit ihrem Segen erfüllen und umhüllen an
allen Tagen deines Lebens und in jeglicher Nacht.Möge dein Herz von innen beflügelt sein zur Versöhnung und Gerechtigkeit.
Möge dich ein Engel berühren im Vorübergehen und deine Zaghaftigkeit
beflügeln, deine Gedanken erhellen, deine Seele erleuchten und deine Schritte
stärken auf dem rechten Weg zur Begegnung mit dir selbst.Möge ein Engel vor dir hergehen und dir die Richtung weisen, in der du
Erfüllung findest Schritt für Schritt.Möge ein Engel hinter dir stehen, um dir den Rücken zu stärken, damit du
aufrecht und wahrhaftig leben kannst.Bekam ich selbst einmal geschenkt …
Lostag: Sankt Elisabeth sagt's an, was der Winter für ein Mann.
Engel
Ich drehe mich im Kreis,
ich stecke fest in meinen Gedanken.
Sie schnüren mir den Atem zu.Ich bin voller Sorgen, sehe keinen Ausweg,
Komme nicht mehr los von mir.Ich wünsche mir Glück und ich finde nichts
als schillernde SeifenblasenIch versuche vorsichtig einen Gedanken an Gott.
Vielleicht er?
Ich versuche es: Vielleicht DU?Und es geschieht
Und die Schnüre lösen sich
Und die Sorgen entsorgen sich
Und das Schwere wird leicht
Und der Horizont öffnet sichUnd das Glück ist ein Engel, der mich beflügelt.
???
Volksmund: Novemberwolken regenschwer, durchziehen die Luft als trübes Herr.
Amaryllen
Zurzeit sind sie überall: Amaryllen, die in den dunklen Wintermonaten Farbe auf das Fensterbrett zaubern. Die edlen Schönen in kräftigen Rot-, Rosa-, Schwefel- oder Orangegelb-Tönen wirken besonders lebendig. Weiße und zartrosa getönte Sorten strahlen kühle Vornehmheit aus, gestreifte erinnern an das Kostüm des Harlekins.
Dank züchterischem Fleiß gibt es inzwischen auch dunkle Blüten mit hellem Schlund und weiße, die zarte, farbige Ränder haben.Lange Zeit waren Amaryllen aus der Mode gekommen, wohl weil man sich von den relativ anspruchslosen Zimmerpflanzen an den muffverstaubter Wohnzimmer erinnert fühlte. Das Image der uncoolen „Omapflanze" hat die imposante Zwiebelpflanze inzwischen abgelegt. Sie passt genauso auf eine Kaffeetafel fürs Damenkränzchen wie in eine durchgestylte Designerwohnung und ist als Solitär fast noch schöner als in großen Gruppen.
Liebhaber des Ausgefallenen arrangieren die eingetopften Zwiebeln oder auch als
Schnittblumen gekauften Stängel in unkonventionellen Gefäßen wie Röhren aus poliertem Edelstahl, knallbunt bemalten Tontöpfen oder farbigen Glaszylindern. Bei in Töpfen gepflanzten Exemplaren kaschiert ein Büschel Moos, ein Strang Naturbast oder eine Hand voll Kieselsteine die wenig ansehnlichen Zwiebeln und sorgt für einen hübschen Kontrast.
Amaryllen - Fortsetzung
Die eigentlich richtiger als Ritterstern bezeichnete Pflanze gehört zu einer Gattung von Zwiebelpflanzen mit etwa 80 Arten, die in Mittel- und Südamerika beheimatet sind. Die echte Amaryllis ähnelt im Aussehen zwar dem Ritterstern, gehört aber zu einer anderen Gattung von Zwiebelpflanzen und stammt aus Südafrika.
Der botanische Name des Rittersterns, Hippeastrum, setzt sich aus dem griechischen Wort hippos (Pferd) und dem lateinischen astrum (Stern) zusammen und beschreibt sehr treffend sein Aussehen: Die ungeöffnete Knospe der Stammform hat Ähnlichkeit mit einem nickenden Pferdekopf und entfaltet sich schließlich zu perfekter Sternform. Im Handel erhältliche Zuchtsorten sind meistens Hybriden, die zum Teil derart prächtige Blüten mit breiten Petalen haben, dass man die Sternform nur noch erahnen kann.
Die frostempfindlichen Pflanzen besitzen lange', riemenförmige, etwas fleischige Blätter und tragen auf kräftigen, aufrechten Stängeln meist mehrere Blüten, die sich entweder gleichzeitig oder kurz hintereinander im Winter öffnen.Damit die imposanten Blüten auch wirklich erscheinen, kommt es auf den richtigen Pflegefahrplan an. Die Hauptblütezeit ist im Winter und zeitigen Frühjahr. Seit November sind die etwa faustgroßen Zwiebeln im Handel erhältlich. Man setzt sie in frische Blumenerde, wobei nur die untere Hälfte der Zwiebel in die Erde darf. Diese wird leicht angefeuchtet und der Topf dann hell und zimmerwarm aufgestellt. Wenn der Trieb etwa zehn Zentimeter lang ist, wird regelmäßig gegossen. Am besten geschieht das über den Untersetzer, so dass die Zwiebeln oben trocken bleiben.
Nach der Blüte schneidet man die welken Stängel ab, lässt aber die Blätter stehen. Bis August gießt man den Ritterstern regelmäßig weiter und düngt alle zwei Wochen,, Dann beginnt die Ruhephase, in der das Laub eintrocknen darf und anschließend abgeschnitten wird. Ab November beginnt ein neuer Zyklus.Auch wenn die rassige Südamerikanerin sehr anspruchslos ist, gibt es dennoch Tricks, um noch schönere Blüten zu erzielen. Damit die Stiele gerade wachsen, bindet man sie an Stäbe und dreht die Töpfe gelegentlich. So neigen sie sich nicht einseitig dem Licht zu. Und wer sich länger als ein oder zwei Wochen an den hübschen Blüten erfreuen möchte, pflanzt mehrere Zwiebeln zeitversetzt - so kann man sich einige Monate an den leuchtenden Sternen auf der Fensterbank erfreuen.
Ach du klarblauer Himmel,
und wie schön bist du heut!
Möcht ans Herz gleich dich drücken
vor Jubel und Freud.
Ach du lichtgrüne Welt,
und wie strahlst du voll Lust!
und ich möcht mich gleich werfen
dir vor Lieb an die Brust.Aber 's geht ja nicht an,
denn du bist mir zu weit,
und mit all meiner Freud,
was fang ich da an?(Robert Reinick)
Die Vorlieben der Sternzeichen
Sagittarius/Schütze: 23.11.-21.12.
Element: Feuer
Planet: Jupiter
Stein: November - Topas oder Citrin
Dezember - Türkis
Pflanze: Chrysantheme
Farbe: Blau
Charakter: idealistisch, fleißig, energisch, loyal, freiheitsliebend
So küsst der freimütige Schütze
Der Kuss des Feuerzeichens Schütze hat einen Hauch von Extravaganz. Auf der ständigen Suche nach Abwechslung und Abenteuern will sich der Schütze nicht ohne Weiteres hingeben. Der Schütze muss erobern können - er lässt sich nicht erobern, das zeigt sich auch beim Küssen. Fehlt ihm der Antrieb, bleibt er beim Küssen allzu oft kühl. Will er aber imponieren, so küsst er wie von Sinnen und versucht den Kusspartner von all seinen Vorzügen zu überzeugen.
Schütze-Männer wollen mit ihrer freimütigen Art zu Küssen überzeugen. Sie wirken dabei durch ihre unkonventionelle, direkte Art besonders anziehend. Ihre Neigung zur Extravaganz macht sie noch interessanter für den Kusspartner.
Schütze-Frauen sind wie ihr männliches Pedant immer auf der Jagd und wollen beim Küssen bereits den Partner erlegen. Das Objekt der Begierde darf nicht dominant beim Küssen sein, sonst hat die Schütze-Frau schnell das Interesse verloren. Sie bestimmt das wann und wie und vor allem das Tempo.
Gute Kusspartner sind: Wassermann, Waage, Zwillinge und Löwe.
Weniger gute Kusspartner sind: Jungfrau, Steinbock und Stier.
Die gute, alte Zeit ...
Man hört oft in betagten Kreisen
die guten, alten Zeiten preisen.
Doch wer von uns wäre schon bereit
zu tauschen mit der alten Zeit.
Was hatten früher denn die Leute,
das wollen wir betrachten, heute.
Keine leichte, sondern Schwerstarbeit
gab es in der guten, alten Zeit.
Die Schuhe waren schwer zu tragen,
mit Eisen und Nägeln voll beschlagen.
Zur Arbeit ging man stundenweit
in der guten, alten Zeit.Es gab auch keine Urlaubstage,
das kam damals nicht in Frage.
Beten und Arbeit war das Geleit
in der guten, alten Zeit.
Es fuhr auch noch kein Omnibus,
die Leute gingen alle zu Fuß,
vom Badener Land bis in die Heid',
in der guten, alten Zeit.
Es gab auch kein elektrisch Licht,
das Wasser kam aus der Leitung nicht.
Das holte man vom Brunnen weit
in der guten, alten Zeit.
Die Zimmer waren ziemlich klein,
da gingen nicht so viele Möbel rein.
D'rum schlief man noch im Bett zu Zweit
in der guten, alten Zeit.Im Bett lag man auf Haferstroh,
ein Lieblingsort auch für den Floh.
Der nutzte die Gelegenheit
in der guten, alten Zeit.Die Zähne zogen die Barbiere,
da brüllten Menschen wie die Tiere.
Eine Spritze, die vom Schmerz befreit,
gab es nicht in der alten Zeit.
Und waren dann viele Zähne raus,
sah das Mäulchen wie'ne Tropfsteinhöhle aus.
Kein Zahnersatz stand dann bereit
in der guten, alten Zeit.In der Wohnung war noch kein Klosett,
da stand ein Töpfchen unter'm Bett.
Es stand dort immer griffbereit
in der guten, alten Zeit.
Die Rente war sehr karg bemessen,
sie reichte oftmals kaum zum Essen.
Was war das für eine Erbärmlichkeit
in der guten, alten Zeit.
Es gab auch keine Konservendosen,
für Damen keine langen Unterhosen.
Sie trugen Röcke lang und breit
in der guten, alten Zeit.
Ein Fass voll Sauerkraut und Bohnen
tat sich damals immer lohnen.
Das war bestimmt eine Köstlichkeit
in der guten, alten Zeit.Kroketten und Pommes waren noch nicht bekannt, doch Kartoffeln gab es überall im Land. Dass man satt und der Bauch wurde nicht weit, in der guten, alten Zeit.Doch eines muss man gestehen,
man konnte noch sorglos
über die Straßen gehen
in Ruhe und Gelassenheit...,
in der guten, alten Zeit !Verfasser unbekanntWetterregel: Wie der November, so der folgende Mai.Der Dichter Li-tai-peDa ein Gelehrter mit seinem Wissen prahlte, bemerkte Li-tai-pe, der große chinesische Lyriker: „Wenn ein Kaufmann klug ist, verbirgt er seine Schätze und trägt einen schlichten Rock. So auch verbirgt der Edle, der vieles erforscht hat, die Schätze seiner Wissenschaft. Bescheidenheit ist das Maß der Gelehrsamkeit.“
Li-tai-pe hatte im Auftrag seines Kaisers ein Sonett auf einen mächtigen Heerführer verfasst, dessen Ruhm den Glanz der Sonne zu verdunkeln drohte. Der Kaiser lobte das Gedicht, bekrittelte aber zugleich, dass Li-tai-pe den Namen des großen Kriegers falsch geschrieben habe in seinem Werk.
Li-tai-pe erwiderte: „Wer in tausend Jahren mein Gedicht zur Hand nimmt, wird sich daran nicht stoßen!“Ein armer Mann warf einen Stock nach einer Katze, die ihm ein Stück Fleisch gemaust hatte. Der Stock verfehlte sein Ziel und traf mit aller Wucht einen zufällig des Weges kommenden stadtbekannten Wucherer.
Sagte Li-tai-pe, der das kleine Schauspiel verfolgt hatte: „Also doch ins Schwarze getroffen, mein Freund!“Als ein Kammerdiener darüber spottete, dass der Kaiser zum Geiz neige, äußerte Li-tai-pe: „Dass sich die Kammerdiener über die Knauserigkeit des Regenten lustig machen, ist besser, als wenn das Volk über die Verschwendung des Monarchen Tränen vergießen müsste.“
Lostag: Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad, weil er Wasser hat.
HerbstliedHerz, nun so alt und noch immer nicht klug,
Hoffst du von Tagen zu Tagen,
Was dir der blühende Frühling nicht trug,
Werde der Herbst dir noch tragen!Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Immer zu schmeicheln, zu kosen.
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch,
abends verstreut er die Rosen.Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
bis er ihn völlig gelichtet.
Alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch,
was wir geliebt und gedichtet.Friedrich Rückert
Lostag: Wenn es auf Sankt Virgil friert, der Hornung auch vor Kälte klirrt.
MEIN EINKAUFSNETZ MUSS LÖCHER HABEN
Im Supermarkt kaufte ich Zahnpasta, Zigaretten, Brot, Seife, Weinbrand, Parfum, Haushaltstücher, Marmelade, Tiefkühlgerichte, Badezusätze, Kekse und noch allerlei ...
Zuhause suchte ich zwischen Verpackungen und Produkten nach der Freiheit, der Frische, nach den Abenteuern und der Liebe und all den anderen Stimmungen und Gefühlen, die man mir (nach Erwerb dieser Dinge) versprochen hatte.
Als ich dann den Sekt für Verliebte alleine trank,
abenteuerduftende Zigaretten vor`m TV-Western rauchte,
als sich niemand sofort in mich verliebte,
obwohl ich das betörendste Parfum trug (so stand es auf der Packung),
und als ich feststellte, dass die Haushaltstücher und die Putzmittel die Arbeit doch nicht von allein machten …
sagte ich mir:MEIN EINKAUFSNETZ MUSS LÖCHER HABEN.
Kristiane Allert-Wybranietz
Wetterregel: Tummeln sich noch die Haselmäuse, ist es noch weit mit des Winters Eise.
Welt ohne Sinne...
In einer Welt, in die man sich per Modem wählt,
in einer Welt, in der man nie die Stunden zählt,
in einer Welt, in die man abtaucht wann man will,
in einer Welt, in der es scheint die Zeit steht still,
dort traf ich neulich diese Frau,
und wie es scheint, weiß sie genau,
wofür mein Herz empfänglich ist,
was man in dieser Welt vermisst.Sie weiß auch wer ich in mir bin,
und trifft mich ganz tief innen drin,
mit ihrer Art, mit ihrem Geist und ihrem Wesen,
und manchmal denk ich still bei mir,
wie schön es wär, wär sie jetzt hier.
Ich könnt ihr in die Augen sehn,
um sie noch besser zu verstehn,
ich würde riechen ihren Duft,
der überall schwebt in der Luft,
mit meinen Ohren hör ich was sie sagt,
wenn síe nach Zärtlichkeiten fragt,
von ihrer Haut, da wüsst ich wie sie schmeckt,
wenn meine Zunge drüber leckt,
und meine Hände könnten ihre Wärme spürn,
wenn sie sie zärtlich überall berührn.Doch all dies wird's in dieser Welt nicht geben,
denn es ist anders als im richt'gen Leben,
hier gibt's nicht Nasen oder Augen, keine Ohren,
auch nicht Geschmack und selbst die Hände gibt es nicht,
hier ist man ohne seine Sinne nicht verloren,
denn hier zählt Gott sei Dank noch immer ein Gedicht.
Ein Wort, ein Satz, ersetzt mir hier den Sinn,
und manchmal träum ich vor mich hin,
dass sie beim Schreiben bei mir ist,
mich sanft in meinen Nacken küsst,
mit ihren Händen zärtlich wird,
so dass man schnell den Kopf verliert.Ich denk, ich brauch nicht Nase, Auge oder Hand,
und dreh mich rum... und seh das Modem an der Wand,
da merk ich dass ich nicht mehr kann verschieben,
mich ganz real in dieses Wesen zu verlieben.Quelle: http://www.clairweb.de/
Bauernregel: Im November viel Regen und Frost, die Saat das meist das Leben kost.
Das Geheimnis der Ausstrahlung:
Das Märchen, nur ein 90-60-90-Körper sei schön, glauben die meisten deutschen Frauen schon seit Jahren nicht mehr.
Es kommt auf die tolle Ausstrahlung an, die ein Mensch besitzt.
Ist sie etwas Angeborenes? Gewiss nicht. Psychologen haben die Aspekte, die zu einem gewissen Charisma führen, längst entzaubert. Es gibt sogar Kurse, in denen man an sich arbeiten kann. Der Glaube an sich selbst und ein selbstsicheres Auftreten sind die wichtigsten Grundlagen einer funktionierenden Ausstrahlung. Jeder hat Stärken, er muss sie nur bewusst machen. Schon ein kleines Lächeln hilft oft.Positiv denken!
Es ist nicht schwer, seine Ausstrahlung zu verbessern:
Ein wenig Sport treiben. Bewegung stärkt das Selbstbewusstsein und löst, nach einer gewissen Trainingszeit, Glücksgefühle aus.
Der Körper strahlt immer eine Botschaft aus. Nie die Schultern nach vorne hängen lassen, sich immer aufrecht halten, so als würde einen jemand am Scheitel zur Decke ziehen.
Gelegentlich vor den Spiegel stellen und sich zulächeln. Die Stimmung wird auch dann besser, wenn man über sich selbst lachen muss. Grimassen schneiden …
Gleich morgens überlegen, auf welche drei Dinge, Situationen oder Menschen man sich heute freut.
Nicht meckern, sondern sich im Gespräch mt anderen sich auf angenehme Erinnerungen und positive Aspekte des Lebens konzentrieren.
Sich mehr gestatten, mal über den eigenen Schatten springen. Einmal zum Beispiel einmal faul und unordentlich, unhöflich, oder frech, kokett oder lüstern sein.
Nicht mit anderen vergleichen.
Kein braves Kind sein, etwas nicht nur tun, weil es sich nicht gehört.
Kleine erreichbare Ziele setzen.
Niemand für das eigene Schicksal verantwortlich machen, sondern es lieber selbst in die Hand nehmen.
Schüchternheit offen zugeben.
Unsicherheit offen zugeben. Über sich selbst scherzen.
Zugeben, dass auch andere Meinungen überlegenswert sind.
Nicht mit Partylöwen konkurrieren. Sich mit Menschen unterhalten, die im Auftreten einem ähnlich sind.
Lostag: Andreas hell und klar, bringt ein gutes Jahr.
Frauen schauen in den Spiegel
Mit 5 Jahren:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Prinzessin.Mit 10 Jahren:
Sie schaut sich an und sieht das Aschenputtel.Mit 15 Jahren:
Sie schaut sich an und sieht die hässliche Stiefschwester des Aschenputtels:
"Mutter, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!"Mit 30 Jahren:
Sie schaut sich an und sieht sich "zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern und sie geht trotzdem aus.Mit 40 Jahren:
Sie schaut sich an und sieht sich "zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt, sie sei zumindest "sauber" und sie geht trotzdem aus.Mit 50 Jahren:
Sie schaut sich an und sagt: "Ich bin ich", und geht überall hin, wo sie hingehen will.Mit 60 Jahren:
Sie schaut sich an und erinnert sich an alle Menschen, die sich nicht mehr im Spiegel betrachten können.
Sie geht hinaus in die Welt und erobert sie.Mit 70 Jahren:
Sie schaut sich an und sieht Weisheit, Lachen und Fähigkeiten.
Sie geht aus und genießt das Leben.Mit 80 Jahren:
Kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen.
Sie setzt sich ganz einfach einen lila Hut auf und geht aus, um sich mit der Welt zu vergnügen.Die Moral der Geschichte:
Vielleicht sollten wir alle jenen lila Hut schon viel früher aufsetzen.
Bekam ich als Präsentation – schön bebildert.
Ich dachte … das macht doch richtig Mut!