Herbstmonat

![]()
bitte Tage aus dem Kalender wählen
|
![]()
Lostag: Ist's an Sankt Ägidi rein, wird's so bis Michaeli (29.9.) sein.
![]()
![]()
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(Eduard Mörike)

Stieglitz (Distelfink)
Im Flug leicht zu erkennen an leuchtendgelben Flügelabzeichen.
Ruf: „stieglitt“ (Name!). Dreisilbig, klingt er wie ein rasches „wie bitte?“
Frisst gern Distelsamen.
Die Sage vom Distelfinken
Als der liebe Gott die Vögelein machte, da gab er ihnen Beine zum Hüpfen und Flügel zum Fliegen und Schnäbel zum Fressen, aber auch zum Singen. Und als sie alle fertig waren und um ihn her standen, da nahm er allerlei Farben und malte ihnen bunte Federn. Da kam die Taube an die Reihe und erhielt einen blauen Hals und rötliche Flügel.
Der Kanarienvogel wurde so gelb wie eine Zitrone.
Die Bachstelze wurde grau und erhielt einen schwarzen Strich und einen weißen Fleck daneben.
So wurden alle Vögel prächtig gefärbt, wie es sich für jeden schickt.
Nur einer war übrig geblieben, weil er hinter den andern stand und sich nicht vordrängen wollte. Das war der Distelfink. Als er endlich herbeikam, da hatte der liebe Gott alle Farben verbraucht, es war nichts mehr übrig als die leeren Schälchen. Da weine das arme Vöglein, dass es nicht auch so ein buntes Federkleid haben sollte wie die andern.
Der liebe Gott aber redete ihm zu und sprach: „Sei ruhig! Es ist noch in jedem Schälchen ein klein wenig Farbe zurück geblieben. Das will ich mit dem Pinsel austupfen und auf deine Federn streichen.“
Und er tat es und malte den Distelfinken ein bisschen blau und ein bisschen schwarz und ein bisschen gelb. So wurde er der bunteste unter allen Vögeln und dankte dem lieben Gott, dass er ihn so schön gemacht hatte.
Wilhelm Curtmann
Der Großstadtbaum
Ein Baum steht in der großen Stadt,
wo er nur wenig Sonne hat,
verlassen und alleine.
Von Osten her ein schmaler Gang,
von Westen her ein Schienenstrang,
von Süd und Nord nur Steine.Ich blieb oft vor dem Baume stehn.
Er hat mich schweigend angesehn,
als wollte er mich grüßen.
Die Wurzeln unter dem Asphalt,
sie sehnten sich nach einem Wald,
wie ich mit müden Füßen.Der Baum schaut mir in das Gesicht,
als wollte er mit seinem Licht
mir einen Trost bereiten.
Er muss hier Jahr um Jahre stehn
und hatte nie ein Reh gesehn
und all die Herrlichkeiten.Bist du auf einen Platz gestellt,
der dir nicht sonderlich gefällt,
dann denk an die Akazie.
Wenn dich das Schicksal nicht verpflanzt,
dann halte aus, so gut du kannst,
und dulde still, mit Grazie.Fred Endrikat
Wetterregel: September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.
Schwarzpappel Baum des Jahres 2006
Vom Aussterben ist die Schwarzpappel bedroht. Die ehemalige Charakterart der Flussauen ist so selten geworden, dass sie auf der Roten Liste bedrohter Pflanzenarten steht. Vor allem die Rodung von Flussauen und die Absenkung des Grundwassers zerstören den Lebensraum des imposanten Baumes, der bis zu 200 Jahre alt werden kann. Was aus Pappeln hergestellt wird, mutet manchmal kurios an: So sind einzelne Bestandteile von Snowboards zum Teil aus Pappelholz.
Die Schwarzpappel gehört zur Familie der Weidengewächse und verdankt ihren Namen der dunklen Baumrinde. Sie wächst bis zu 35 Meter hoch, der Stamm kann zwei Meter dick werden. Sie kommt fast in ganz Europa vor, mit Ausnahme von Skandinavien, Schottland, Irland und Nordrussland.In Deutschland sind mehr als 3 000 Altbäume sicher identifiziert. Der Baum soll nur noch in so genannten Reliktvorkommen an Rhein, Elbe und Oder vorkommen. In Baden-Württemberg gibt es Exemplare in nennenswerter Zahl nur noch am Oberrhein.
Weil er viel Licht, Wasser und Nährstoffe benötigt, kann der am schnellsten wachsende Baum der gemäßigten Breiten fast nur in Auenwäldern direkt an Flussufern gedeihen. Das weiche Holz ist anfällig für Pilze.
Zu schaffen machen dem Baum zudem nichtheimische Pappeln, die verstärkt gepflanzt werden, und die Kreuzung mit eben solchen Sorten. Denn seit dem 17. Jahrhundert werden in Europa auch amerikanische Schwarzpappeln bzw. Schwarzpappelhybriden angepflanzt, die aus Kreuzungen der amerikanischen mit der einheimischen Schwarzpappel hervorgegangen sind. Von der Hybride ist die Schwarzpappel nur sehr schwer zu unterscheiden. Weltweit gibt es rund 60 Pappelarten.
Teile der Schwarzpappel werden in vielen Bereichen verwendet. Der Pappelflaum, das sind die watteähnlichen Samen, kann als Füllung für Kissen sowie als Isoliermaterial eingesetzt werden. In den Niederlangen heißt die Schwarzpappel „Klompen-Boom“, weil daraus die berühmten Holzschuhe gefertigt werden. Als einer der neuesten Schreie gelten Heavy-Metal-Gitarren aus Pappelholz.
Keine andere Baumart kann mehr Kohlendioxid aus der Luft binden und damit den Treibhauseffekt besser bremsen, als der Baum des Jahres. Aus den Pappelknospen werden u. a. auch Tee, Salben und medizinischer Spiritus mit entzündungshemmender Wirkung hergestellt.
Der Weg des Lebens
Manchmal ist der Weg schwer und beschwerlich.
Manchmal ist er schnell und rauscht vorbei ...
zu schnell um den Moment festzuhalten.Manchmal bleibst du stecken, kommst nicht vor und zurück -
es liegt ein Stein im Weg der erstmal weg geräumt werden muss.
Du kannst deinen Weg der Vergangenheit verfolgen, kannst sehen was geschehen ist.
Manches mag wehtun, manches mag erfreuen.
Du kannst dir überlegen, welchen Weg
du für die Zukunft gehst.Doch du kannst nicht sehen, was dir dieser Weg bringt.
Doch auch wenn du das nicht weißt, lass es dein Weg sein.
Lass es nicht zu, dass wer anderes entscheidet,
wo du langzugehen hast.Du musst diesen Weg gehen und du musst dieses Leben leben.
Kein anderer außer dir muss mit dem eingeschlagenen Weg leben.Du musst ihn selber gehen, den Weg deines Lebens.
Geh Deinen Lebensweg und werde glücklich!
von einer lieben Mail-Freundin
Bauern- und Wetterregel: Septemberregen ist dem Bauern gelegen. Wenn er aber den Winzer trifft, ist er ebenso schlimm wie Gift.
Dieses Bild zur folgenden Geschichte, ist ein Geschenk meiner Mail-Freundin Ingeborg
Rettendes Gebet
Der Fuchs kam einmal auf eine Wiese, wo eine Herde schöner fetter Gänse saß, da lachte er und sprach: „Ich komme ja wie gerufen, ihr sitzt hübsch beisammen, so kann ich eine nach der andern auffressen.“
Die Gänse gackerten vor Schrecken, sprangen auf, fingen an zu jammern und kläglich um ihr Leben zu bitten.
Der Fuchs aber wollte auf nichts hören und sprach: „Da ist keine Gnade, ihr müsst sterben.“ Endlich nahm sich eine das Herz und sagte: „Sollen wir armen Gänse doch einmal unser jung frisch Leben lassen, so erzeige uns die einzige Gnade und erlaub uns noch ein Gebet, damit wir nicht in unsern Sünden sterben: hernach wollen wir uns auch in eine Reihe stellen, damit du dir immer die fetteste aussuchen kannst.“
„Ja“, sagte der Fuchs, „das ist billig und ist eine fromme Bitte: betet, ich will so lange warten.“
Also fing die erste ein recht langes Gebet an, immer „Ga! Ga!“ und weil sie gar nicht aufhören wollte, wartete die zweite nicht, bis die Reihe an sie kam, sondern fing auch an „Ga! Ga!“.
Die dritte und vierte folgte ihr, und bald gackerten sie alle zusammen. Und wenn sie ausgebetet haben, soll das Märchen weitererzählt werden, sie beten aber alleweile noch immer fort.
Gebrüder Grimm
Septembertag
Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit,
die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt;
wenn das kristallne Gewand der Wahrheit
sein kühler Geist um Wald und Berge hängt.Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit …
Christian Morgenstern
Der Mathematik-Student flirtet mit seiner hübschen Banknachbarin: „Wollen wir gemeinsam Mathe lernen? Wir könnten dich und mich addieren, die Kleider subtrahieren, das Bett teilen und uns multiplizieren!“
Lostag: Sankt Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig.
Die Raupe und der Schmetterling
Freund, der Unterschied der Erdendinge
scheinet groß und ist so oft geringe;
Alter und Gestalt und Raum und Zeit
sind ein Traumbild nur der Wirklichkeit.Träg und matt, auf abgezehrten Sträuchen,
sah ein Schmetterling die Raupe schleichen;
Und erhob sich fröhlich, argwohnfrei,
dass er Raupe selbst gewesen sei.Traurig schlich die Alternde zum Grabe:
"Ach, dass ich umsonst gelebet habe,
sterbe kinderlos und wie gering,
und da fliegt der schöne Schmetterling!"Ängstlich spann sie sich in ihre Hülle,
schlief, und als der Mutter Lebensfülle
sie erweckte, wähnte sie sich neu,
wußte nicht, was sie gewesen sei.Freund, ein Traumreich ist das Reich der Erden.
Was wir waren? Was wir einst noch werden?
Niemand weiß es; glücklich sind wir blind;
Lass uns eins nur wissen, was wir sind.(Johann Gottfried Herder)
Lostag: Wie das Wetter an Mariä Geburt, so soll es vier Wochen bleiben.
Brennnessel – die verkannte Königin -
Ein Segen nicht nur für die SchmetterlingeFür viele sind Brennnesseln heute einfach nur die "Pest der Gärten". Tatsächlich aber ist diese Wildpflanze mit ihrem Hang zur Nähe menschlicher Siedlungen ein geradezu geniales Gewächs, dessen hervorragende Eigenschaften noch längst nicht optimal genutzt sind.
"Nesseln brennen Freund und Feind", sagt Götz von Berlichingen. Doch trotz der Schmerzen, die ihre Berührung verursacht, hat man dem robusten Wildkraut über Jahrtausende hinweg als wichtige Heil- und Nutzpflanze stets auch große Hochachtung entgegen gebracht.
Und mittlerweile wird die bei uns heimische, bis zwei Meter hohe Große Brennnessel und ihre kleine Schwester, die nur knapp einen halben Meter misst, wiederentdeckt von Landwirten, Ökologen, Bio-Gärtnern, Textilforschern, Rohkostliebhabern und selbst Spitzenköchen.Zu schätzen wissen auch zahlreiche unserer schönsten Schmetterlingsarten und deren Raupen die Brennnessel, etwa der Admiral, das Landkärtchen, der Kleine Fuchs oder das Tagpfauenauge. Einige von ihnen könnten ohne diese Pflanze nicht überleben.
Andererseits sind ein kalt hergestellter Sud aus Brennnesseln und eine Brennesseljauche altbewährte Spritzmittel gegen Schädlinge im Garten und gegen Pilzbefall. Darüber hinaus trägt das Nesselgewächs als "Stickstoff-Fresser" auch zur Verbesserung überdüngter Böden bei.
Die Stauden der Faserpflanze lieferten unseren Vorfahren einen wichtigen Rohstoff zur Herstellung von Netzen, Segeln und Schiffstauen, vor allem aber von Nesseltuch für Kleidung und Bettlaken Und auch als Färberpflanze leistete das Gewächs früher wertvolle Dienste. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten Kunstfaser und Baumwolle dieses billige Naturprodukt vom Markt.
Dennoch sind einige Wissenschaftler überzeugt, dass die Brennnessel als faserreiche Staudennessel speziell gezüchtet - künftig wieder eine interessante Rohstofflieferantin sein könnte. So könnten die Fasern dieser nachwachsenden um kostengünstig zu kultivierenden Pflanze eines Tages vielleicht als rückstandsfreier natürlicher Rohstoff wieder in unseren Textilien, als Innenverkleidungen von Autotüren oder etwa als Verpackungsmaterial Verwendung finden.
Lostag: Ist Gorgon schön, bleibt's noch sechs Wochen schön.
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen.
Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.Franziskus von Assisi (1182-1226
Brennnessel – die verkannte Königin - Fortsetzung vom gestrigen Tag
In der Heilkunde wusste man ihre segensreichen Wirkstoffe ohnehin schon immer zu schätzen. Die Ärzte des Altertums rühmten die Heilkraft des Nesselgiftes, das bei jeder Berührung aus den abgebrochenen Brennhaaren der Pflanze in die Haut des Opfers gelangt. In Griechenland pflegte man Rheumatiker mit Brennnesselbüschen auszupeitschen und römische Legionäre im kühlen Britannien traktierten ihre Körper auf die gleiche Weise, um die müden Glieder zu beleben. Später wurde die Urtikation, das Auspeitschen mit Brennnesseln zur besseren Durchblutung der Haut, in ganz Europa üblich. Noch heute wird diese anregende Therapie - außer bei Allergikern - gerne bei
Rheuma und Arthritis praktiziert.
Die Heilkundigen des Mittelalters, ebenso wie die Verfasser der Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts, stimmten in das Lob der Brennnessel ein. „Nesselwasser getrunken ist gut für die Bermutter, das Grimmen, Därmgegicht, den reißenden Stein (Harnstein), Würm im Bauch, kalten Husten, für alle Blähung im Leib, getrunken morgens und abends ...", heißt es in einem alten Kräuterbuch.Die "brennende" Nessel - auch als "Donnernessel" bekannt - galt früher als ein mächtiges Abwehrmittel gegen Blitz und Feuer, besonders wenn man sie am Gründonnerstag gepflückt hatte. So war es im Mittelalter üblich, bei Gewitter einen Strauß Brennnesseln über das Dach seines Hauses zu werfen, um den Blitz abzulenken. Zur Sommersonnenwende fütterte man das Vieh mit frischen Nesseln, räucherte damit den Stall aus oder legte Brennnesseln auf, um sich vor bösen Geistern zu schützen. Nesseln sollten auch verhindern, dass bei Gewitter die Milch oder das Bier sauer wurden. Noch bis in die Neuzeit pflegten Bierbrauer daher neben den Gärbottich einen Strauß frisch gepflückter Brennnesseln zu legen.
Einer so vielseitigen Pflanze traute man auch im Liebeszauber hilfreiche Kräfte zu. Über die vermeintlich aphrodisierende Wirkung des Wunderkrautes schreibt. Otto Brunfels in seinem Kräuterbuch von 1530: "Wenn sie wollen eheliches Werk treiben, essen sie den Samen, mit Zwiebeln und Eys Dotteren und Pfeffer."
Auch in Schwaben galten Brennnesselsamen als fruchtbarmachend. Wer noch auf Partnersuche war, legte am Johannistag unter Aufsagen von drei Ave Maria eine ausgegrabene Nesselwurzel unter das Altartuch der Kirche, berührte mit ihr anschließend die zu gewinnende Person und hoffte auf die günstige Wirkung des Zaubers.Auch ohne die vermeintlichen Zauberkräfte zählt die in den gemäßigten Zonen weltweit verbreitete Brennnessel heute immer noch zu den wichtigsten Heilkräutern. Ihre Wirkstoffe kommen in zahlreichen Medikamenten vor. So befasst sich auch die moderne Forschung in jüngster Zeit intensiv mit dieser "Königin unter den Heilpflanzen", wie sie manchmal genannt wird.
Die Blätter, Wurzeln, Stängel und Samen enthalten unter anderem Nesselgiftstoffe, Pflanzenhormone, Eisen, Kieselsäure und die Vitamine A und C. Vieles, was schon die alten Heilkundigen der Nessel nachsagten, gilt auch heute noch. Durch ihre Inhaltsstoffe wirkt sie hautreizend, harntreibend, blutreinigend und blutstillend. Sie wird bei Nieren-, Blasen- und Prostataleiden, Wassersucht, Ausschlägen, Blutungen und zur Entgiftung der Organe verwendet. In der Naturheilkunde unter anderem auch bei Rheuma, Gicht und Milzbeschwerden.
Brennnesseltee dient seit alters her zur "Blutreinigung". Als frischer Salat, mit Löwenzahn oder anderen Gemüsen gemischt, eignen sich die jungen Blätter hervorragend für eine entschlackende Frühjahrskur. Auch für eine köstliche Brennnesselsuppe oder als gesundes Gemüse werden sie gerne genommen. Selbst die gehobene Gastronomie hat heute keinerlei Berührungsängste mehr gegenüber dem Gewächs, das einst als "Spinat der Armen" galt.
Am 8.9., an Mariä Geburt, fliegen die Schwalben wieder furt.
Die Schwalbe
Frau Schwalbe ist 'ne Schwätzerin,
Sie schwatzt den ganzen Tag,
Sie plaudert mit der Nachbarin,
So lang sie plaudern mag.
Das zwitschert, das zwatschert
Den lieben langen Tag!
Das zwitschert, das zwatschert
Den lieben langen Tag!Sie schwatzt von ihren Eltern viel,
Von ihren Kindern klein,
Und wenn sie niemand hören will
Schwatzt sie für sich allein,
Das zwitschert, das zwatschert
Und kann nicht stille sein!
Das zwitschert, das zwatschert
Und kann nicht stille sein!Hat sie im Herbst Gesellschaft gar
Auf jedem Dache dort,
So schwatzen die Frau Schwalben all'
Erst recht in einem fort!
Das zwitschert, das zwatschert
Und man versteht kein Wort!
Das zwitschert, das zwatschert
Und man versteht kein Wort!Kinderlied
Lostag: Wenn's an Protus nicht nässt, ein trockener Herbst sich erwarten lässt.
im gras
leuchten korallenrot
vogelbeeren
haiku -S.G.
September 06
Ein wenig „Schwalben-Wissen“
Die Mehlschwalbe kann man von den anderen Schwalben leicht an dem weißen Bürzel und der weißen Unterseite unterscheiden. Sie ist in großen Städten häufiger als die Rauchschwalbe; auf der Nahrungssuche sieht man beide Arten um Flüsse, Seen und um Bauernhöfe herumstreichen, oft auch in gemischten Verbänden. Im Fluge werden allerlei kleine Insekten, vorwiegend Mücken und Fliegen, gefangen.
Da bei uns die Insekten im Winter fehlen, ist die Mehlschwalbe dementsprechend ein Zugvogel. Sie überwintert im tropischen Afrika.
Die Brutareale umfassen die Alte Welt bis in den Norden Skandinaviens, südlich bis Kleinasien, Nordwestindien und Südostchina. In vielen Gebieten brütet die Mehlschwalbe im gleichen Biotop wie die Rauchschwalbe, ist aber in viel geringerem Maße ein Kulturfolger. In felsigen und bergigen Gebieten kommt sie bis zu einer Höhe von 4500 m vor und dringt damit weit über die Baumgrenze hinaus.
Die halbkugeligen Nester findet man gewöhnlich in Gruppen von wenigen bis zu Hunderten. Sie werden aus Lehm und Speichel dicht nebeneinander an eine überhängende Felswand oder an Hauswänden unter einem Vorsprung (Dachrinne, Balkon), niemals aber innerhalb von Gebäuden angebaut. Das Nest schmiegt sich eng an den überhängenden Vorsprung, so daß oben nur das runde Einflugloch offenbleibt. Beide Gatten bauen und polstern die Höhle innen mit Federn, trockenen Grashalmen und anderen Pflanzenteilen aus.
Die Brutperiode beginnt im Süden Mitte Mai, im Norden bis Ende Juni. Bis in den Herbst hinein werden 2 oder 3 Jahresbruten aufgezogen. Die 4-5 Eier werden von Männchen und Weibchen im Wechsel bebrütet. Nach ungefähr 2 Wochen schlüpfen die dunigen Nesthocker, die Altvögel bringen das Futter im Rachen herbei. Auch wenn die Jungvögel nach 19-30 Tagen das Nest verlassen haben, müssen sie noch weiter versorgt werden.
Wenn die Mehlschwalben im Herbst ihren Zug antreten, bieten ihre Nester noch eine willkommene Unterkunft für Sperlinge. Diese gehen damit nicht sehr sorgfältig um, so dass die im Frühjahr eintreffenden Schwalben meist neue Nester anlegen, oft direkt neben den vorjährigen.
Die Nester der Mehlschwalben stehen streng unter Naturschutz, und wer - wie es vielerorts leider geschieht, um die Hauswände sauber zu halten - die Schwalbennester abschlägt, macht sich strafbar.
Lostag: Zu Mariä Namen, sagt der Sommer Amen.
Abend
Rainer Maria Rilke
Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
die ihm ein Rand von alten Bäumen hält;
du schaust: und von dir scheiden sich die Länder,
ein himmelfahrendes und eins, das fällt;
und lassen dich, zu keinem ganz gehörend,
nicht ganz so dunkel wie das Haus, das schweigt,
nicht ganz so sicher Ewiges beschwörend
wie das, was Stern wird jede Nacht und steigt -
und lassen dir (unsäglich zu entwirrn)
dein Leben bang und riesenhaft und reifend,
so dass es, bald begrenzt und bald begreifend,
abwechselnd Stein in dir wird und Gestirn.
Wetterregel: Septemberwetter hell und klar, verspricht ein gutes nächstes Jahr.
Lebensball
das leben ist wie ein ball,
der nicht immer dahin springt,
wo wir ihn gerne hätten ...oft werden wir nicht aufgefangen
und prallen gnadenlos auf den boden,
auf den boden des lebens ...und diese sprünge verletzen uns,
verletzen unsere seele,
verletzen unser her ...aber genau diese sprünge bringen uns weiter,
zeigen uns, dass nicht immer alles so rund ist,
so rund wie es uns scheint, so rund wie ein ball ...darum stehe auf und springe weiter,
gib nicht auf, auch wenn die wege oft steinig und schmerzhaft sind,
lass deinen tränen freien lauf, sie reinigen dein herz und deine seele.denn du bist einzigartig und ein wunderbarer mensch,
strecke deine hände dem lebensball entgegen
und fange ihn auf ...denn leben ist immer lebenswert,
auch wenn nicht immer die sonne scheint
und viele tage grau in grau sind ...lass die sonne in dein herz
und behalte sie im herzen für die grauen tage
und vergesse eines nie,
schenke von deiner sonne in deinem herzen immer einem menschen die wärme,
der sie gerade nötiger hat wie du ...dann wird auch für dich immer wieder ein bunter lebensball
dein herz erwärmen und du wirst erfahren dürfen,
du bist nicht alleine ...Von einer Mail-Freundin erhalten
Lostag: Ist's hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach.
Der Himmel hat den Menschen
als Gegengewicht
gegen die vielen Mühseligkeiten
drei Dinge gegeben:
die Hoffnung, den Schlaf
und das Lachen.
Hallo Du, ja genau DICH meine ich!
Ich bin dein Engel, der in diesem und jedem Augenblick bei dir ist.
Ich bin hier, um dich daran zu erinnern, dass du von der Quelle allen Seins, von Gott, der Schöpfung, oder wie du es auch immer nennen magst, unendlich geliebt wirst!
Immer - egal was du tust oder denkst, egal welcher Religion du angehörst. Du wirst geliebt so wie du bist, einfach weil es dich gibt und du ein Teil Gottes bist. Du bist niemals alleine.
Erinnere dich jeden Tag daran und spür die Liebe, die dich umgibt.......
Ich liebe Dich, dein ENGEL.
Diese Zeilen habe ich selbst „geschenkt“ bekommen.
Wetterregel: Donnert's im September noch, liegt an Weihnachten der Schnee recht hoch.
Sag mir, was ist Zeit?
Man sieht sie nicht und kann sie nicht fassen
und doch ist sie da und immer bereit,
sich unaufhörlich nützen zu lassen.
Nur steht sie nicht still, sie hält sich nicht auf,
gar rasch, gar eilig ist ihr Lauf.
Kaum merkt man sie neben sich stehn,
so ist sie auch schon am Weitergehn.
Und wo eilt sie hin, diese flüchtige, kostbare Zeit?
Sie eilet hin nach der Ewigkeit.
Was ist doch die Zeit?
Zeit ist Gnade, so sagte man mir.
Gott schenkte sie mir.
Er schenkte sie dir, aus seinem Reichtum,
aus seiner Fülle.
Nun solln wir sie nützen, so ist es sein Wille.(Luise West)
Der Danziger Kantapfel – Herkunft unbekannt
Der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft BadenWürttemberg (LOGL) hat den Danziger Kantapfel zur regionalen Streuobstsorte des Jahres gekürt. Der Danziger Kantapfel oder kurz Danziger Kant gehört zur Gruppe der Rosenäpfel und war einst vor allem in Frankreich, Holland und Deutschland sehr verbreitet. Die Herkunft der bereits um 1790 beschriebenen Sorte ist nicht bekannt.
Lang ist die Liste der Synonyme, unter denen der Danziger Kantapfel in verschiedenen Regionen geführt wird: Schwäbischer Rosenapfel, Beutlebener Rosenapfel, Rosenhäger, Liebesapfel, Paradiesapfel, Kalvillartiger Winterrosenapfel, Roter Kardinal, Erdbeerapfel, Himbeerapfel, Calviner, Florentinerapfel, Lorenzapfel, Mainapfel, Roter Apolloapfel, Rabiner, Passamaner, Nikolausapfel und Tiefbutz.
Sein recht kräftiger Wuchs mit ausladend kugelförmig bis hochgewölbter Krone macht den Danziger Kant unverwechselbar in seiner Erscheinungsform. Als Spätblüher mit attraktiven, großen rosa Blüten und aufgrund seiner geringen Frostempfindlichkeit an Blüte und Holz eignet sich dieser Herbstapfel auch für höhere Lagen. Seine Anspruchslosigkeit bei gleichzeitig hohem Ertrag macht ihn trotz einer gewissen Schorfanfälligkeit zu einem wertvollen Obstgehölz der heimischen Streuobstwiesen. Der Kantapfel gilt als guter Pollenspender.
Der trüb bis leuchtend rote, oft karmesinrot verwaschene Apfel ist mit einer Breite von 60 bis 70 Millimetern mittelgroß und unregelmäßig flachkugelförmig. Auf der fettglänzenden, duftenden Schale sind die hellen, verschwommenen Schalenpunkte (Lentizellen) typisch.
Namensgeber war nicht der Philosoph Immanuel Kant - der ja schließlich auch in Königsberg und nicht in Danzig lehrte - sondern die Kantigkeit der Frucht, wobei eine Kante bisweilen besonders hervortritt. Bei Früchten älterer, vergreister Bäume sind die Kanten weniger deutlich sichtbar. Das geaderte Fruchtfleisch ist weißlichgelb, locker und saftig süß bis süßweinsäuerlich. Durch Druckempfindlichkeit und Anfälligkeit für die Kernhausfäule ist der Kantapfel nur von der Reifezeit September bis Ende November haltbar, im Frischluftlager bis Januar. Die Früchte sind direkt nach der Ernte genussreif, liefern aber auch einen hochwertigen Apfelsaft.
Lostag: Trocken wird das Frühjahr sein, ist Sankt Lambert klar und rein.
![]()
Apfelkantate - Das Apfeljahr
Der Apfel war nicht gleich am Baum
da war erst lauter Blüte,
das war erst lauter Blütenschaum
und lauter Lieb und Güte.
Dann waren Blätter grün an grün
und grün an grün nur Blätter,
Die Amsel nach des Tages Mühn,
sie sang ihr Abendlied gar kühn
und auch bei Regenwetter.
Der Herbst, der macht die Blätter steif
der Sommer muss sich packen.
Hei! Dass ich auf die Finger pfeif
da sind die ersten Äpfel reif
und haben rote Backen.
Und was bei Sonn' und Himmel war
erquickt nun Mund und Magen
und macht die Augen hell und klar.
So rundet sich das Apfeljahr
und mehr ist nicht zu sagen.Mathias Claudius (1740 - 1815)
Kater und Sperling
Ein Sperling flog auf den Bauernhof. Da kam der Kater, erwischte den Sperling, trug ihn fort und wollte ihn verspeisen.
Der Sperling aber sagte: „Kein Herr hält sein Frühstück, wenn er sich nicht vorher den Mund gewaschen hat.“
Der Kater nahm sich das zu Herzen, setzte den Sperling auf die Erde und fing an, sich mit der Pfote den Mund zu waschen – da flog ihm der Sperling davon.
Das ärgerte den Kater, und er sagte: „Solange ich lebe, werde ich immer zuerst mein Frühstück halten und dann den Mund waschen.“
Und so macht er es bis auf den heutigen Tag.Karl Plenzat
Winzerregel: September Gold ist dem Winzer hold.
Die Katze und der Hausherr
Tier und Menschen schliefen feste,
selbst der Hausprophete schwieg.
Als ein Schwarm geschwänzter Gäste
von den nächsten Dächern stieg.In dem Vorsaal eines Reichen
stimmen sie ihr Liedchen an,
so ein Lied, das Stein’ erweichen,
Menschen rasend machen kann.Hinz, des Murners Schwiegervater,
schlug den Takt erbärmlich schön,
und zween abgelebte Kater
quälten sich, ihm beizustehn.Endlich tanzten alle Katzen,
poltern, lärmen, dass es kracht,
zischen, heulen, sprudeln, kratzen,
bis der Herr im Haus erwacht.Dieser springt mit einem Prügel
in dem finstern Saal herum,
schlägt um sich, zerstört den Spiegel,
wirft ein Dutzend Schalen um.Stolpert über ein’ge Späne,
stürzt im Fallen auf die Uhr
und zerbricht zwo Reihen Zähne:
Blinder Eifer schadet nur.Magnus Gottfried Lichtwer
Wetterregel: Soll der September den Gärtner erfreun, so muss er gleich dem Märze sein.
Neues auf der HP: bei den Ausflügen Kloster Lorch und bei den Geschichten etwas Amüsantes über das Telefon, jeweils unten in der Übersicht
$ $ $ $ $ $ $
Häufige Rechtsirrtümer
Sperrmüll, der an der Straße abgestellt ist, darf man einfach mitnehmen? Von wegen. Wer etwas zum Sperrmüll stellt, gibt nicht zwangsläufig sein Eigentum daran auf. Dies trifft vor allem auf persönliche Dinge wie Fotos und Bank- oder Versicherungsunterlagen zu. Wer deshalb Sperrmüll einfach mitnimmt, kann zur Herausgabe aufgefordert werden und macht sich schlimmstenfalls sogar wegen Diebstahls strafbar.
Autos müssen nicht anhalten, wenn ein Fahrradfahrer einen Zebrastreifen überquert. Nur Fußgängern (und Rollstuhlfahrern) muss das Überqueren ermöglicht werden. Wer sein Fahrrad allerdings schiebt, gilt als Fußgänger.
Wer Handtücher oder Jacken zur Reservierung von Strandliegen oder Stühlen nutzt, hat trotzdem keinen Besitzanspruch darauf.
Wer mit falschem Namen unterschreibt, begeht nicht zwangsläufig Urkundenfälschung. Grundsätzlich darf man sich nennen, wie man möchte und mit diesem Namen auch unterschreiben. Nur bei polizeilichen, gerichtlichen oder behördlichen Angelegenheiten muss der richtige Name genutzt werden.
Wer eine Parklücke blockiert, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dies betrifft auch Fußgänger.
Ehepartner haben eine Pflicht zur "Geschlechtsgemeinschaft", d. h. Sex in der Ehe ist keine freiwillige Sache.
Es ist nicht richtig, dass private Homepages ein Impressum führen müssen, es wird jedoch empfohlen.
Für Straftaten gibt es keine Anzeigepflicht.
Eine im Geschäft aufgerissene Verpackung verpflichtet nicht zum Kauf.
Geschenkgutscheine gelten nicht nur für die auf dem Gutschein genannte Person, sondern können auch von Bekannten eingelöst werden.
Man ist nicht verpflichtet, das erste Taxi einer Taxiwarteschlange zu nutzen.
Lostag: Trifft Matthaus stürmisch ein, wird's bis Ostern Winter sein.
Der Zustand der Gerechtigkeit
Ein Hund, der sonst ein braves Tier,
Hob stets sein Bein an Nachbars Tür.
Der Nachbar, dem das nicht gefiel,
Verhielt sich dennoch stumm und kühl.
Er schlich allabendlich hinaus,
"bewässerte" des Nachbarn Haus
Und schuf so, ohne allen Streit,
Den Zustand der Gerechtigkeit.(Eugen Roth (1895 - 1976))
Wetterregel: Kommen im Herbst viel Spinnen im Haus, webt der Winter mit hartem Graus.
Das tut doch mal gut
Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 40 EURO hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte: "Wer möchte diesen Scheck haben?" Alle Hände gingen hoch!
Er sagte: "Ich werde diesen 40 EURO Scheck einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun." Er zerknitterte den Scheck, dann fragte er: "Möchte ihn immer noch einer haben?"
Die Hände waren immer noch alle oben. Also, erwiderte er: "Was ist wenn ich das tue?"
Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob den Scheck auf. Er war zerknittert und völlig dreckig.
"Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?"
Es waren immer noch alle Arme in der Luft.
Dann sagte er: "Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt.
Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 40 EURO wert."
Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären.
Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die Dich über alles lieben.
Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER WIR SIND.
DU bist etwas Besonderes - vergiss das NIEMALS!
Zähle deinen Segen, nicht deine Sorgen. Fürchte nie, etwas Neues zu versuchen.
Und denk daran:
Einfache Leute haben die Arche gebaut - Fachmänner die Titanic ...
Wetterregel: Auf Schwalb und Eichhorn achte bald, sind sie verschwunden, wird's schnell kalt.
Die Kraft der Gedanken
Wir bekommen was wir denken:
Liebevolle Gedanken, machen liebe Erfahrungen .
Die Kraft des Respekts:
Man kann erst dann jemanden lieben, wenn man ihn respektiert.
Als erstes muss man sich selbst akzeptieren.
Frage Dich:“ Was schätze ich an mir?“ Und dann:“ Was schätze ich an den
anderen?“
Die Kraft des Gebens:
Wenn Du Liebe bekommen möchtest, brauchst Du sie nur zu Geben!
Lieben heißt, etwas von sich selbst zu verschenken, freiwillig, ohne
Bedingungen.
Frag nicht danach, was Du von Deinem Partner haben wirst,viel mehr , was er von
Dir bekommen wird.
Die Kraft der Freundschaft:
Um wahre Liebe zu finden, sollte man zunächst nach einem wahren Freund suchen.
Freundschaft ist der Boden, auf dem die Liebe gedeiht
Die Kraft der Berührung:
Eine Berührung kann heilen - und das Herz wärmen.
Die Kraft des Loslassens:
Wenn Du etwas liebst, dann lasse es frei.
Wenn es zu Dir zurückkommt, gehört es Dir … wenn nicht, dann war es nie Dein.
Die Kraft der Kommunikation:
Lasse die Menschen, die Du liebst, wissen, dass Du sie schätzt.
Lerne, offen und ehrlich zu sein.
Fürchte Dich nicht, diese drei Worte zu sagen: „Ich liebe Dich!“
Die Kraft der Verpflichtung:
Wenn Du Liebe erleben möchtest, musst Du Dich ihr verpflichtet fühlen.
Sie muss für Dich verbindlich sein.
Die Kraft der Leidenschaft:
Sie entzündet die Liebe und hält sie lebendig.
Die Kraft des Vertrauens:
Das Fundament jeder Beziehung. Man kann jemanden erst lieben, wenn man ihn voll
ertraut.
Handle so, als werde die Beziehung zu dem anderen nie enden.
Die Vorlieben der Sternzeichen
Libra/Waage:
23.9.-23.10.Element: Luft
Planet: Venus
Stein: September - Saphir
Oktober - Opal
Pflanze: Aster
Farbe: Grün oder Gelb
Charakter: gerecht, feinfühlig, harmoniebedürftig, naturliebend
So küsst die lebensfrohe Waage
Der Waage-Kuss ist vielseitig und abwechslungsreich. Seinem archetypischen Bild entsprechend, schwankt das Luftzeichen zwischen zärtlich-romantischen und leidenschaftlich-sinnlichen Küssen hin und her. Kein Kuss ist wie ein zweiter, das Kuss-Spiel der Waage ist ästhetisch und aufregend. Die Kreativität der Waage kommt auch beim Küssen zum Ausdruck. Leider sind alle Waagen nur allzu oft Opfer ihrer Stimmungsschwankungen und daher manchmal extrem launisch.
Waage-Männer sind in der Welt des Küssens wahre Experten. Sie können sich als sensible Menschen ganz auf die Kuss-Erwartungen Ihres Partners einstellen und diese im höchsten Maße befriedigen. Sie besitzen ein schier unerschöpfliches Kuss-Repertoire.
Waage-Frauen sind lebenslustige und kontaktfreudige Menschen. Küsse sind für Sie eine Form der Kontaktaufnahme. Diese Form des Flirtens dient auch zum Selektieren. Nicht jeder, den sie küsst, kommt automatisch bei ihr ans Ziel. Die Damen dieses Luftzeichens sind besonders wählerisch und, im Gegensatz zu den Waage-Männern, sehr viel weniger sensibel.
Gute Kusspartner sind: Wassermann, Zwillinge, Stier und Löwe.
Weniger gute Kusspartner sind: Skorpion, Steinbock und Jungfrau.
Lostag: Nebel an St. Kleophas, wird der ganze Winter nass.
Vier Kerzen
Eine Kerze für den Frieden,
die wir brauchen,
weil der Streit nicht ruht.Für den Tag voll Traurigkeiten
eine Kerze für den Mut.Eine Kerze für die Hoffung
gegen Angst und Herzensnot,
wenn Verzagtsein unsren Glauben
heimlich zu erschüttern droht.Eine Kerze, die noch bliebe
als die wichtigste der Welt:
eine Kerze für die Liebe,
voller Demut aufgestellt,daß ihr Leuchten den Verirrten
für den Rückweg ja nicht fehlt,
weil am Ende nur die Liebe
für den Menschen wirklich zählt.Elli Michler
Aus: Elli Michler: Ich wünsche dir ein frohes Fest , © Don Bosco Verlag, München, 6.Aufl. 2003
Link zum Buch:
http://www.donbosco-fachbuchhandlung.de/pcgi/a.cgi?ausgabe=index&T=1197061410375%7bhaupt_46074=http://www.donbosco-fachbuchhandlung.de/pcgi/a.cgi?T=1197061410375&alayout=287&ausgabe=liste&knr=62%7dDas Gedicht ist auch in 2 weiteren Büchern von Elli Michler enthalten :
Dein ist der Tag, © Don Bosco Verlag, München, 4.Aufl. 2002
Ich wünsche dir Zeit , © Don Bosco Verlag, München, 3.Aufl. 2006
Wetterregel: Fällt im Wald das Laub sehr schnell, ist der Winter schnell zur Stell.
Im Wasser daheim – Quellmoos, das Moos des Jahres 2006
Selbst Laien erkennen das Moos des Jahres leicht - sagt die Bryologischlichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa (BLAM). Sie hat nicht nur die Flechte des Jahres gekürt, sondern auch das Moos des Jahres. Es ist das Quellmoos.
Leicht zu erkennen ist es deshalb, weil es nicht etwa im Wald unter Bäumen, oder auf Mauerkronen, sondern unter Wasser wächst. Es bildet in Bächen, Flüssen und Seen bis 40 Zentimeter lange flutende Büschel. Die kleinen. Quellmoosblätter stehen auffällig in drei Reihen und sind kielartig gefaltet.
Schon vor gut hundert Jahren hat man das Quellmoos als Zeigerart für saubere Gewässer in das Gewässergütesystem aufgenommen. Es wächst ganz überwiegend in kristallklaren Bächen und sauberen Seen der Mittelgebirge und des Flachlands. Manche Rassen dieser Art gedeihen aber auch in mäßig verschmutzten Gewässern wie dem Rhein.Seinen wissenschaftlichen Namen Fontinalis antipyretica hat dem Quellmoss bereits im 18. Jahrhundert der berühmte Naturforscher Carl von Linne gegeben. Fontinalis bezieht sich auf das Vorkommen in Quellbächen, daher der deutsche Name Quellmoos. Antipyreticus heißt feuerabweisend. Das bezieht sich auf Beobachtungen von Linne in seiner schwedischen Heimat, wonach die Menschen dort das Quellmoos in den Häusern um die offenen Feuerstellen aufhingen.
Was sich zunächst wie Aberglauben anhört - Feuer mit einer Wasserpflanze vertreiben -, hatte durchaus einen praktischen Sinn. Wenn das Moos nämlich mit Wasser besprengt wurde, konnte es so den Funkenflug des Herdfeuers abhalten und damit das Übergreifen des Feuers auf das Haus verhindern:
Mit der Wahl dieser Art zum Moos des Jahres soll auf die besondere Eignung, von Moosen als Bio-Indikatoren hingewiesen werden. Anders als Blütenpflanzen nämlich nehmen Moose Wasser und die darin gelösten Nährstoffe über die ganze Oberfläche auf.
Wegen der starken Wasserverschmutzung in den 70er Jahren waren Moose in den Flüssen und Bächen streckenweise völlig verschwunden. Nur in weniger belasteten Gewässern hielten sich bestimmte Arten. Inzwischen hat der verstärkte Bau von Kläranlagen dazu geführt, dass das Quellmoos auch wieder bis in die Flüsse hinab gestiegen ist, wo es die Verbesserung der Wasserqualität dokumentiert.
Lostag: St. Kosmus und St. Damian, fängt das Laub zu färben an.
Neues auf der HP: Die September-Digibilder
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.Rainer Maria Rilke
Lostag: Wieviele Fröste vor Wenzeslaus fallen, soviel werden nach Jakobi (3.5.) folgen.
Das junge Eichhörnchen
In der Nacht ist Sturm gewesen. Unter den Bäumen liegt es voller Zweige. Der Sturm hat sie abgebrochen.
"Sieh mal, Vater, was liegt dahinten unter den Bäumen?" fragt Rolf. "Es sieht wie eine große Kugel aus und ist aus Zweigen und Laub."
"Das muss ein Eichhörnchennest sein", antwortet Vater, "der Sturm wird es herab geworfen haben."Sie gehen nahe heran und besehen es. Vater nimmt es auf.
Auf einmal ruft Rolf: "An dieser Seite ist ein Loch in dem Neste!"
"Das ist die Haustür im Eichhörnchenhause", sagt Vater.Er dreht das Nest um und guckt auch in das Schlupfloch.
"Du lieber Himmel", ruft er verwundert, "es ist ja noch ein Junges drin!"
Er fasst hinein und holt es heraus.
"Komm, kleiner Wuck!" lockt er. "Du armes Ding bist ja schon halb erfroren!"Er hält es in der hohlen Hand und zeigt es seinem Rolf. Der macht große Augen. Er streichelt ihm das rotbraune Fell und sagt: "Was für große Ohren es hat und solch langen Schwanz! Aber es schläft ja!"
Sein Vater sagt: "Nein, mein Junge, es schläft nicht. Es kann die Augen noch gar .nicht aufmachen. Die kleinen Eichhörnchen sind die ersten neun Tage blind. Erst wenn diese Zeit um ist, können sie die Augen aufmachen."Er steckt das zitternde Kleine in seine Manteltasche. Da sitzt es ganz still, weil es schön warm darin ist.
Als die beiden zu Hause ankommen, läuft Rolf voran in die Küche und ruft: "Mutter, wir haben im Stadtwald ein kleines Eichhörnchen gefunden! Es ist noch ganz blind Vater hat es in der Tasche!"
.
Gleich danach kommt Vater in die Küche und nimmt das Junge aus der Manteltasche.
"Sieh", sagt er; "hier ist der kleine Wuck!"
Mutter wundert sich nicht wenig über das zarte Tierchen. Noch nie hat sie ein solch kleines Eichhörnchen gesehen."So", sagt der Vater, "nun müssen wir dafür sorgen, dass das Kleine satt wird. Es wird wohl großen Hunger haben. Mutter, du hast sicher ein leeres Arzneifläschchen. Da tu, bitte, Milch hinein und gib etwas Wasser und Zucker dazu! Aber lauwarm muss die Milch sein."
Jetzt fängt das Junge an zu saugen. Aber die Milch wird in der Flasche nicht weniger.
"Der Gummisauger ist viel zu weich", meint Vater, "wir wollen noch einen darüber ziehen. Vielleicht geht es dann besser."
Und wirklich, es geht! Jetzt wird die Milch in der Flasche weniger. Es dauert nicht lange, da hat das Eichhörnchen die Milch ausgetrunken. So hungrig ist es.Eines Morgens nimmt Rolf das Eichhörnchen aus seinem Neste. Er guckt es voll Liebe an. Und was sieht er da? Das eine Auge ist nicht mehr blind. Ein schönes, braunes Auge guckt ihn neugierig an. "Mutter", ruft Rolf, "Wuck kann mit dem einen Auge sehen! Komm mal schnell her!"
Rolf zeigt ihr seinen Liebling.
"Oh", sagt sie, "wie klug das Kleine guckt! Ob es uns wohl richtig erkennt? Es wundert sich gewiss über uns große Menschen."Am Abend kann das Eichhörnchen mit beiden Augen sehen. Rolf freut sich. Er kann es keinem sagen, wie sehr.
Wuck krabbelt Rolf bald auf den. Knien herum. Es klettert auch an seiner Jacke hoch. Es hat ja spitze Krallen an den Zehen. Es sieht putzig aus, wenn es die langen Beine ausstreckt. Sind die dünn und mager!Aus meinem alten Lesebuch von 1945 - Nach Karl Piepho
Lostag: Auf nassen Michelstag - nasser Herbst folgen mag.
Bei "hahaha" neue lustige Geschichten ab "Amerikanische Gesetze"
Der Igel!
Schnüffelnd kommt er aus dem Reisighügel,
unser kleiner Gartenigel.
Man muss schon lange im Dunkeln spähen,
bis wir den Heimlichtuer sehen.
Manchmal entdeckt man ihn solange man jätet,
wenn er sich auf dem Heimweg etwas verspätet.
Denn meistens das Kerlchen nur bei Nacht,
seinen langen Ausflug macht.
Schnecken und Würmer mag er gerne,
die sieht und riecht er auch ohne Mond und Sterne.
Flink ist er, man traut's ihm nicht zu,
erst ist er da und dann verschwunden im nu.
Ist die Lage mal aussichtslos,
er denkt die Gefahr ist groß,
rollt er sich in sekundenschnelle,
zu einer stacheligen Rolle.
Jetzt können wir auch lange warten,
so bleibt er liegen mitten im Garten.
Zum Glück muss man sagen, nicht auf der Straße,
dort hat er trotz Stacheln, keine Chance.
Mancher Autofahrer ohne Sinn und Verstand,
nimmt wenig Rücksicht, dies ist bekannt.
Meist sieht man den Igel, wenn er die Straße überquert,
man rettet ihn leicht, wenn man behutsamer fährt.
Besonders in der Dunkelheit,
weg vom Gas und bremsbereit,
ab und zu in den Rückspiegel sehen,
dann muss Mensch und Tieren, meist nichts geschehen.
Mit der Natur und nicht gegen sie,
sollten wir Herr sein und führen selbst Regie.
PS und Gashebel dienen uns nur,
gelassener fahren und nicht nach der Uhr.
Weist unser Verstand uns öfters Schranken,
wird sich der Igel bei uns bedanken.
Hört man ihn im Herbst bei Nacht nicht mehr schnaufen
dann liegt er bestimmt im Reisighaufen.
Dort macht er wie die Natur bestimmt - brav,
bis im Frühjahr den Winterschlaf.
Wenn wir den Garten naturnah gestalten,
bleibt uns der Igel noch lange erhalten.Walter Rieck
Volksmund: Der Sommer räumt dem Herbst das Feld und der Herbst dem Sommer die Felder.
Aus dem Buch „Fabelhafte Kinderwelt“ mit seinen verzaubernden Geschichten:
Ausschnitt aus: "Borstels gefährlicher Ausflug" von Silvia Grad, deren HP durch obiges Bild mit Haiku zu erreichen ist.
Borstelchen, der junge Igel, glaubte, der Winterschlaf sei vorbei. Neugierig schnupperte er mit seinem Näschen die warme Luft. Der kleine Igel ließ sich von den warmen Strahlen der Sonne ins Freie locken. Er schob das Laub zur Seite und trippelte in den Garten. Dort reckte sich Borstel vor Wohlbehagen und schaute sich neugierig um.
Er dachte: ‚Was ist los? Wo sind die Vögel, wo die Bienen und Käfer? Aber vielleicht haben sie noch nicht gemerkt, dass Frühling ist?’
Und so begab er sich auf einen Erkundungsgang. Er trippelte durch Gärten, über Wege und vergaß die Zeit.
Plötzlich zogen Wolken auf und verdunkelten den Himmel. Kurz darauf wirbelten Schneeflocken herab und hüllten die Erde in ein weißes Kleid.
Der kleine Igel dachte: ‚Was soll ich tun? Wie komme ich wieder heim? Alles sieht so anders aus.’
Der Schneefall wurde immer stärker. Angst und Kälte breiteten sich in Borstels kleinem Körper aus.Wird Borstel gerettet? Oder muss er sterben? Neugierig geworden?
Mehr über zu dem Buch unter: http://www.gottiswelt.de/Buch/kinderwelt1.htm