Karin und ihre wunderschönen Gedichte

Mögen die Verse aus meinem
oder anderer Menschen Leben
Interesse erwecken
am Schicksal der Gefühle.
Auch die ausgedrückten Empfindungen
meiner Gedanken der Tierwelt 
hoffen auf ein Miterleben.
Meine Aphorismen
möchten eine Anregung
zum Nachdenken geben.
Herzlichst Karin Obendorfer

 

Heimliche Liebe Leere
Ohne Deine Nähe Angst
Ohne Dich Augen
Ein schmerzlicher Tag Wünsche
Verliebt Zweifel
Rad des Lebens Hoffnung
Jugend Das Verhalten
Wie ein Blitz Tausende
Verwirrt Vergangene Jahre
Seltsame Wege Freundschaft
Blümlein Manchmal
Die Glocke Nicht mehr allein
Zuneigung Verständnis
Was ist Poesie Abschied
Menschen Die Uhr
Der Bär Erinnerung
Tierliebe Tierversammlung
Die Liebe zu einem Tier Gefühle der Verlassenheit
Verlust Wie stark man sich fühlt
Auf der Suche Bist du sicher
Gefühle Das "R" am Anfang
Schau mich bitte an Findet einen Weg
Meine Kleine Kuschelig
Tessi Luluc
Genug ist genug Rosen
Ein Krieg Glück
Bevor ich gehe Verschlossen
Das Wasser Wunder geschehen täglich
Die Türe ist offen Ein Kennenlernen
Freundschaft von Tier zu Tier Zärtlichkeit
Wenn ein alter Mensch Lasst Sonnenschein
Zum Muttertag Ich sitze gemütlich
Heimliche Liebe
Eine heimliche Liebe kann auch schön sein,
wie ein guter süßer Wein.
Aber sie kann auch grausam sein,
wie ein bitterer saurer Wein.
Sie erblüht, sie erlischt,
wer kann wissen, wie es ausgeht,
Glück oder Verzicht?
Warum sind manche Menschen
nicht so konsequent zu ihr zu stehen?
Sie fürchten irgendeine Macht,
die etwas vernichten kann,
oder darüber lacht.
Eine Vernichtung der Existenz
oder des Lebens?
Beides wäre hart.
Aufbauen kann man immer wieder,
aber den Glauben an die Liebe
kann man zerstören für immer.
Leere
Es regnet,
mir ist so leer zu Mute,
mir ist das Schicksal begegnet,
ich verblute.
Leid, Schmerz,
nichts erfreut mein Herz.
Kummer, Sorgen
was wird morgen?
Wird der Tag Glück bringen?
Man kann nichts erzwingen!
Warum nur ist alles so schwer?
Wo nehme ich die Kraft her,
zu kämpfen um ein klein wenig Frieden,
kann mir das mein Schicksal bieten?

Ohne deine Nähe
Ohne deine Nähe kann ich nicht leben,
mit dir zu leben ist quälend, was ist geschehen?
Welche Entscheidung sollen wir treffen,
um uns die Liebe wieder zu geben,
die verloren sich zeigt
und doch gleich spähend nach Erfüllung schreit?
Besteht Hoffnung, daß wir wieder zusammenfinden?
Oder ist unser gemeinsames Leben zu Ende?
Meine Gedanken kreisen um dich -
und entfernen sich von dir.
Dieser Zwiespalt im Herzen,
verbunden durch Liebe - ist ein grausames Spiel,
wenn du immer einen Weg beschreitest,
der meine Gefühle, mein Herz und meine Seele zerstört.

Angst
In Angst umhüllt gestaltet sich mein Leben -
abends schließe ich meine Augen und die
Dunkelheit gibt mir Wärme und Sicherheit.
Öffne ich morgens meine Augen, reißt die
Angst mich in die harte Wirklichkeit zurück.
Mein Gefühl der Liebe wird mit Füßen getreten,
mein Kampfgeist mit Worten zertrümmert,
mein suchender Blick nach Zärtlichkeit,
einem lieben Wort,
mit kalten Augen geblendet.
Mein Körper schmerzt, mein Herz zittert,
mutlos sinkt mein Sein in sich zusammen.
Das Ziel -
es hat sich in die Unendlichkeit abgewendet.


  
Ohne Dich
Es vergingen Sekunden, Minuten, Stunden und Tage -
es kommt ihr vor, als wären es schon viele Jahre,
daß  sie sich so zärtlich an ihn lehnte,
wie auf diesem Bild,
und sich nach seiner Liebe sehnte,
leidenschaftlich und wild.
Laufend muß sie ihren Verstand ermahnen,
ihre wirren Gedanken lenken auf reale Bahnen,
denn es wird viel Zeit vergehen,
bis sie sich wieder sehen.
Doch einer Liebenden fällt es schwer,
an den Alltag zu denken,
könnte doch nur die eiserne Vernunft sie lenken,
aber nur für kurze Zeit,
denn der Verstand ist nur an ihn zu denken bereit,
vergisst allen anderen Schmerz.
Gar manches wird sie für ihre Liebe ersinnen,
es darf ihr nichts, aber auch nichts an Ideen entrinnen.
Sie hofft nur, sein Herz damit zu erfreuen,
ihre Gedanken dafür werden sie nie reuen.

A U G E N
Glänzende traurige Augen -
sie fragen:
"Kann ich Dir vertrauen? 
 Kann ich Deinen Worten glauben? 
Wirst Du mich meiner Kindheit berauben?
Darf ich ICH sein, wirst Du das erlauben?
Wirst Du meine Träume zerstören?
Wirst Du mir immer zuhören?
Wirst Du mich quälen?
Oder darf ich selbst wählen?
Darf  ich Dir sagen was mir Freude macht?
Darf ich Dir sagen wenn ich traurig bin,
oder wenn mein Herz lacht?
Bitte hilf mir -
Dann sind wir ein WIR!

Ein schmerzlicher Tag
Eine schmerzliche Erinnerung -
ist der heutige Tag.
Mein Leiden, meine Gefühle und Empfindungen -
ob man das wirklich nachvollziehen vermag?
Kaum hat mein Baby die Welt erblickt,
war ich voller Stolz -
war von seinem Wesen entzückt.
Es verzauberte meine Welt,
es hat mein Herz wie das Strahlen der Sonne erhellt.         
Mein geliebtes Kind -
du gingst mir so schnell verloren.
Warum nur wurde dir dieser Weg von Gott auserkoren?
Du hattest keine Chance die Welt zu erkunden.
Die Wege der Freude, Enttäuschungen und tiefer Wunden.
Ein Trost verbleibt meinem Herz -
du bist mit nun mit allen Lieben im Himmel vereint,
das erleichtert meinen Schmerz,
auch wenn mein Herz für ewig weint.

Wünsche
In seinen Armen möchte sie erwachen -
ein vertrautes Beisammensein genießen,
ernste Dinge mit ihm besprechen,
lustige mit ihm belachen.
Möchte ihn verwöhnen mit gutem Essen
und vielen Zärtlichkeiten,
und ihm nur Glück bereiten.
Gar schwere Stunden hatte sie schon verbracht -
manch schlaflose Nacht.
Sie dachte an die Andere, die zusammen mit ihm lebt,
und die Wünsche mit ihrem Dasein verweht,
sie kann seine Sorgen mit ihm teilen,
jede Minute bei ihm verweilen.
Sie weiß, was er liebt, was er hasst,
ihn zu lieben und zu wissen, wo sein zu Hause ist,
dieses Wissen ist eine schwere Last.
Und doch ist es schön, dass es ihn gibt,
denn sie ist in ihn so verliebt.
Sie wünscht ihm alles Glück der Welt
und dass seine Liebe für ewig hält.

     Verliebt
     Ich hatte vergessen, wie schön es ist,
     wenn man mich in die Arme nimmt und zärtlich küsst.
     Wie nervös man wird,
     wenn ein Blick verwirrt,
     mit wie viel Spannung ich sein Kommen erwarte.
     Nachdem mir das Leben nichts ersparte,
     fühle ich mich nun frei von aller Last,
     fühle nun alles, das Pochen des Herzens,
     die Ungeduld, das prickelnde Gefühl,
     wie das ganz Leben nun zusammenpasst.
     Ein Leben voller Hoffnung auf eine Gemeinsamkeit,
     dazu ist mein Herz bereit.

Zweifel
Es vergehen mehr Tage in deinem Leben
in Kummer und Schmerz,
und manchmal glaubst du, es zerreißt dir dein Herz.
Niemand kann dieses Gefühl beschreiben,
als der, der einen ähnlichen Weg beschritt des Leidens.
Ein Leben ohne Ziel,
eine unerfüllte Liebe -
das wiegt schwer, zu viel.
Doch man darf nicht klagen,
man muss die Last tragen,
oder sich trennen, was das Richtige ist,
das kann man nicht sagen.
Man sollte das tun,
was das Herz spricht,
nur dann kann man etwas ruh`n,
auch wenn später einmal alles zerbricht.
Denn ein Trennen aus Vernunft,
das ist auch ein Leben ohne Zukunft.
Ein Leben so inhaltslos und leer -
es ist so und so zu leben schwer.
Finde den richtigen Weg für dich,
dann siehst du ab und zu ein Licht.

Rad des Lebens

Gutmütigkeit und Liebe -
grenzen an Dummheit,
und manchmal denkt man -
man wäre davon befreit.
Doch plötzlich kommt jemand daher,
der einem gefällt,
und das Rad des Lebens dreht sich wieder -
und es gibt nichts, dass es aufhält.

Die Stunden der Freude, Schmerzen -
und Enttäuschungen laufen ab wie eine Uhr,
mal einsichtig, mal stur.

Man streitet sich -
und verträgt sich wieder,
das Leben ist kurz -
man sollte es anders führen lieber.
Dann gäbe es nicht so viel Missmut,
Traurigkeit, Einsamkeit und Hass auf der Welt,
sondern ein gemeinsames Verstehen -
das alles zusammenhält.

Hoffnung

Manchmal wenn man meint es geht nicht mehr,
wenn die Gedanken dahinfließen in ein weites großes Meer,
dann gibt die Hoffnung wieder Mut,
man glaubt, es wird alles wieder gut.
Wenn die Hoffnung nicht wäre,
wäre der Mensch ein Nichts, ohne Leben - einfach leer.

Man fragt sich, wie lange werde ich das noch durchhalten?
Wie lange noch wird das Herz, anstatt der Verstand walten?
Man ist verzweifelt voller Gram,
man ist am Ende, die Kraft wird lahm.
Doch ein Lächeln, ein liebes Wort
lässt uns wieder aufatmen,
man fühlt sich an einem geborgenen Ort.

Jugend

Viele Stunden habe ich mit Dir verbracht,
an Dich, die jung an Jahren -
noch verträumt im Leben steht,
für die die Zeit in Windeseile vorübergeht.
Sekunden, Minuten, Stunden und Tage -
der Wünsche, Hoffnungen und kleinen Qualen.

Nicht alles in Deinem Leben wird sich erfüllen,
nicht alles kannst Du haben.
Doch eines wünsche ich Dir zu finden -
einen Menschen, der Dich lieb hat,
aber versuche nicht, ihn mit Ketten an Dich zu binden.

Finde den richtigen Weg -
es wird nicht leicht werden.
Doch ein liebendes Herz zu besitzen,
ist das schönste Geschenk auf Erden.

Das Verhalten

Das Verhalten mancher Menschen kann man nicht verstehen.
Sei ergreifen Initiative in Situationen die sie nichts angehen.
Sie sprechen positive oder negative Gedanken aus,
aus ihrer momentanen Verfassung heraus,
so wie es ihnen gefällt,
jedoch sind sie nicht Richter -
über eines anderen Menschen Gedankenwelt.

Sie verteilen massive Kritik,
verlieren dabei den Überblick.
Erkennen gar nicht wie ungerechtfertig das ist
und spielen sich auf als Moralist.

Die eigenen Gedanken werden zu Maßstäben gesetzt,
das Umfeld ist darüber oft entsetzt,
sie vergessen dabei, dass vielleicht Gefühle werden verletzt.

Sie schließen ohne Grund eine Türe zu,
für manchen, der vorher gehörte in seinen Gedanken dazu.
Diese Handlungen stehen ihm nicht zu.
Es ist besser, man lässt solche Menschen in ihrer eigenen Welt ruhn.

Wie ein Blitz

Ein zweiter Blick,
wie ein Blitz schlägt es ein,
mein Herz ist entzückt,
kann das wirklich sein,
dass es mich plötzlich hat gepackt,
dass mein Verstand versagt,
mein Gefühl überschäumt vor Glück?
Alle Zweifel bleiben zurück.

Ich will leben für das plötzlich
auftauchende "Etwas",
vergessen ist alles Unschöne und der Hass.
Mein Leben hat sich verändert,
mein Herz hat sich geändert,
ist frei für die Liebe,
an deren Seite ich mich wohl fühle.
Möge sie langsam gedeihen,
damit nichts sie kann entzweien.

Tausende

Tausende von Schicksalen gleichen sich,
das ist nicht verwunderlich -
Tausende von alten Menschen leiden -
ein wenig Glück kann man ihnen doch bereiten.
Tausende von ihnen sind auf fremde Hilfe angewiesen -
Gleichwohl sind jene gepriesen -
Die ihre Aufgabe erfüllen
Ihre Herzen für fremde Menschen vor Liebe überquillen -
Das ist kaum denkbar -
Und dennoch manchmal wahr.
Sie denken und handeln, als wenn sie die "Ihrigen" sind,
dieses Gefühl, das sie übermitteln, den alten Menschen Glück bringt.

Doch die Anderen sagen: wir sind überfordert -
Diese Gedanken hat Gott nicht so geordert.
Ein wenig Zeit muss man für die alten Menschen haben,
denn sie können ihr Herz daran laben.
Was haben sie noch auf dieser Welt?
Nur die Freundlichkeit und Hilfe die ihr Sein zusammenhält.

Verwirrt

Ich schließe meine Augen,
sehe dein Gesicht, höre deine Stimme.
Ich öffne meine Augen,
höre deine Stimme und sehe dein Gesicht.
Mit Gewalt wehre ich mich dagegen,
doch es gelingt mir nicht.
Was ist geschehen?
Ich lausche - meine Gedanken wandern
in das Innere, in das Innere meines Herzens
und sagen:
Er fehlt mir, er ist mir so nah und doch so fern,
ich habe ihn gern.

Ich spüre seine Hände, die mich liebkosen,
seine warmen Lippen, die ich so gerne küsse,
mein Verlangen, meine Gedanken und Ideen
fliegen hin und her,
gleich einem tobendem Meer.
Doch ich darf nicht träumen,
du bist nicht bei mir.
Ich habe dich verletzt und wollte es nicht.
Ich möchte dir alles erklären, wärest du nur hier.

Vergangene Jahre

viele Stunden verbringe ich
denkend an die Jahre zurück -
die wir zusammen verbrachten,
an die Tage voller Liebe und Glück,
an die Zeiten, wo wir zusammen weinten
und lachten,
an die Situationen, wo mein Herz nach
und nach zerbrach, Stück für Stück,
aber ich hoffte vergebens,
wir fanden zueinander nicht zurück.

Von deinem Lebensstil konntest du nicht abweichen,
meine Art zu leben konnte Dich nicht erreichen.
Immer und immer wieder versuchte ich
deinen Weg zu beschreiten,
jedoch hier musste ich zu viel leiden.

Deine Worte, dein Handeln, mein Herz
tat mir oft sehr weh,
ich wagte viel und kämpfe zäh.
Doch die Scherben unseres Lebens konnte
ich nicht mehr zusammenkitten.
Es hatte keinen Sinn, auch mein inneres Flehen
und Bitten.
Die Liebe zu dir bleibt bestehen,
obwohl ich meinen Weg muss ohne Dich geh`n.

Seltsame Wege

Das Schicksal geht oft seltsame Wege-
manche Menschen kommen sich durch ein Missverständnis
zunächst ins Gehege.

Dann nimmt das Schicksal eine Wende
und man reicht sich freundschaftlich die Hände.
Man kann nicht verstehen,
dass zuvor etwas Unangenehmes ist geschehen.

Doch die Wege nehmen ihren Lauf,
und so manches nimmt man in Kauf,
für eine Wende zum Guten,
was sich aber vorher nicht lässt vermuten.

Freundschaft

Viele Stunden des Lebens verbrachten wir gemeinsam -
Zeiten der Zufriedenheit -
wiederum fühlten wir uns verlassen und einsam.

Viele Gespräche führten uns letztendlich doch nicht zum Ziel.
Wir schöpften jedoch stets Mut und Hoffnung,
und doch erschien uns das Leben als ein nutzloses Spiel.
In Gedanken warfen wir unser Leben weg -
aus Verzweiflung,
was blieb war die ewig auftauchende Hoffnung.

Gemeinsam hielten wir allen Gefahren stand,
da uns eine tiefe Freundschaft verband.

Blümlein

Ach, Blümlein -
bist so fein und rein.
Schön ist die Farbenpracht,
mit Freude ich sie betracht.

Blühe fleißig weiter -
dieses und nächstes Jahr,
das stimmt mich heiter
und ist wunderbar.

Manchmal...

 

Manchmal fragt man sich, wie waren die Worte wohl gemeint,
und tritt dann eventuell mit einer Antwort voll ins Fettnäpfchen hinein.
Zwischen den Zeilen zu lesen gelingt sehr oft,
aber ist es möglich zu erraten, was der andere sich erhofft?
Vielleicht wird der eigene Gedanke fehlgeleitet
und man ist dann nicht vorbereitet,
weil es schwierig ist des anderen Gedanken zu erraten
und man selbst will seine Gefühle nicht verraten.

Die Glocke ladet dich ein

- Gott nahe zu sein,
- in Trauer einem Menschen zu gedenken,
- in Liebe sich Glück schenken,
- das Schicksal zusammen zu tragen
- im Leid einen neuen Anfang zu wagen,
- Freude am Leben zu haben.

Nicht mehr allein

Sie hat Menschen gefunden -
mit ihnen fühlt sie sich gedanklich verbunden.
Mitfühlende Worte sind ein großes Geschenk,
sie werden in das Herz gelenkt.

Sie fühlt sich geborgen -
und macht sich nicht mehr so viel Sorgen.
Sie kann über alles sprechen
hier erfüllt sich ein Versprechen.
Sie fühlt sich nicht mehr so allein -
das muss die Erfüllung sein.

Zuneigung

So kalt und umbarmherzig erscheint die Welt -
es fehlt den meisten Menschen das Entscheidende,
das nicht zu erkaufen ist mit Geld.
Die Zuneigung eines Menschen der bedingungslos liebend -
sein ganzes Sein im schenkt,
immer von der aufrichtigen Zuneigung gelenkt -
das Leben mit ihm teilt
und vieles ihm verzeiht,
dann hat es ihn zu leben nie gereut.

Verständnis

Durch deine Krankheit wird auch mein Leben zerstört.
Mein Inneres bäumt sich nun auf und ist empört.
Ich liebe Dich -
aber bin ich nicht auch wichtig?

Viele Jahre war ich für dich da -
aber eines ist mir nun klar,
so kann das nicht weitergehen -
kannst du das verstehen?

Auch ich habe ein Recht zu leben.
Die verlorene Zeit -
kann mir niemand zurückgeben.

Du bist nun versorgt -
an einem guten Ort.
Nun brauch ich ein wenig Zeit für mich,
habe Verständnis dafür, ich bitte dich.

Was ist Poesie

"Du, schlauer Fuchs -
die ganze Nacht
habe ich darüber nachgedacht.
Darf ich dich etwas fragen?
Was bedeutet das Wort
POESIEALBUM?
Du nimmst mir diese Frage doch nicht krumm,
oder hältst mich gar für dumm?"

"Aber nein", antwortet der Fuchs.
"Poesie sind eigene und fremde Gedanken -
von den Menschen erdacht,
und gleich in das Poesiealbum gebracht.
Verziert mit schönen Bildern -
die manchen den Schmerz lindern -
manchen das Herz erfreut -
manchen hervorruft den Groll,
andere fragen dann wieder was das soll?

Ein jeder dort hat hierzu seine eigenen Gedanken,
jedoch ist es wichtig hierüber nicht zu zanken.
Manche Aussage wird falsch aufgefasst -
das wiederum dem anderen nicht passt!

Hier und da wird ein Bild oder Text -
von einem anderen Menschen verwendet,
es ist einfach wie verhext,
wo das noch endet?
Nun, wir haben es erfahren -
Der Mensch selbst sollte sich davor bewahren!"

So Fuchs jetzt antworte ich:
"Liebe Menschen, lasst jeden so sein wie er ist,
startet keine Angriffe, das ist doch Mist.
Doch eines bedenkt:
Nehmt ihr von anderen einen Text oder ein Bild,
schreibt es darunter von wem es ist -
dann wird der andere auch nicht wild,
dessen bin ich mir ganz gewiss.
Lasst Ruhe einkehren in die Poesie,
lasst all den Ärger da heraus -
handelt bitte so, dann heißt es - Applaus, Applaus".

Abschied

Du mir liebster Mensch auf Erden,
was soll nur aus mir ohne Dich werden?
Der Sinn meines Lebens erlischt wenn Du gehst -
ein tobender Sturm, der alles verweht.

Zurück bleibt eine trostlose Leere,
die Hoffnung entschwindet in einem weiten Meer.
Was bleibt ist die Erinnerung an einen Menschen,
den ich unbeschreiblich liebe -
Gefühle, Schmerzen, Sehnsucht, Kampf -
innerliches Bild - gleich vieler grausamer Kriege.

Die Angst und Verzweiflung treibt immer vorwärts -
viele Dinge im Leben sind rücksichtslos gegen ein liebendes Herz.

Menschen

Manche Menschen sollten sich einmal Gedanken darüber machen
- was sie bewegt immer und immer wieder ein Feuer zu entfachen,
- sich in fremde Angelegenheiten zu mischen,
um dadurch bewusst ihre eigenen Belange zu verwischen.

- Andere Menschen zu rügen oder zu loben,
das wirkt meist wie eine kalte Dusche von oben,
so dass die anderen die es betrifft mit Recht anfangen zu toben.

- Anderer Menschen Meinung nicht zu akzeptieren,
und immer wieder probieren
die eigene Meinung aufzuzwingen,
das kann auf Dauer kein Glück bringen.

Man hat das Gefühl sie spielen mit den Menschen -
nur die Weisheit kann ihnen das Licht der Erkennung schenken.


Die Uhr

Die Uhr zeigt Stunden für Stunden -
die Freuden im Leben -
aber auch die tiefen Wunden.

Egal wo nach wir streben,
erbarmungslos eilt die Zeit davon.
Was geschieht morgen?
Wer weiß das schon!

Darum das Leben genießen
und alles Liebe begrüßen.

Der Bär

Ein gemütliches Ausruhen ist angesagt,
endlich werde ich einmal nach meiner Meinung gefragt!
Meistens werden wir ja gejagt -
können nicht in Frieden leben,
du Mensch, was hast du uns für eine Welt gegeben?

Mal dressierst du uns und stellst uns zur Schau,
dieser Missbrauch ist entwürdigend,
das weißt du ganz genau.

Mal müssen wir kämpfen,
damit du Mensch dich daran ergötzen kannst.
Wohin wird uns unser Weg noch lenken,
ehe du uns ganz aus deinem Herzen verbannst?

Erinnerung

Wie lieb hab ich dich noch immer -
kann dich vergessen nimmer.

Du warst immer für mich da,
in Freud und Leid,
in Kummer und Schmerz,
das war wunderbar.
Auch ich schenkte dir mein Herz.

Du hattest mich von allem befreit -
von der Traurigkeit -
von der Einsamkeit.

Gemeinsam gingen wir durchs Leben -
viele Jahre -
es war ein Segen,
die Erinnerung daran ich mir bewahre.

Tierliebe

Liebst du mich noch?
Ich hoffe doch.

Mein kleines Herz gehört dir,
gehört deines auch mir?

Ich werde immer brav sein,
damit du mich lässt nicht allein.

Ich mag dich so -
und darüber bin ich so froh.
Ich habe Angst, dass ich dich verlier.
Bitte bleib für immer bei mir.

Tierversammlung

Was denkt ihr sollen wir den Menschen sagen -
denen, die von uns Tieren keine Ahnung haben?

Alles muss sich nach ihren Ansichten drehen,
unsere Art zu leben wird dabei oft übersehen.

"Gebt uns mehr Zeit und Raum sein zu können wie wir sind,
damit wir spüren ihr seid uns wohlgesinnt.
Dann sagen wir von Herzen Dank,
und vor der Zukunft wird uns nicht mehr bang."

Die Liebe zu einem Tier

Die Liebe zu einem Tier bleibt bestehen -
die Liebe zu einem Menschen kann vergehen!

Gefühle der Verlassenheit

Immer und immer wieder spürst Du den Schmerz -
die Einsamkeit, die Verlassenheit zerreißen Dir Dein Herz.

Doch die Stunde wird kommen, sei sie noch so fern,
da wirst Du wieder Mut und Hoffnung finden, für Dich leuchtet wieder ein Stern.
Er wird Dir viel Kraft geben,
um Dich zu neuen Schritten zu bewegen.

Irgendwann, wenn die Zeit gekommen -
das Gefühl der Einsamkeit und Leere Vergangenheit ist,
dann fange an neu Dein Leben zu gestalten,
damit Du neu mit Freude an Deinem Leben kannst festhalten.

Verlust

Dein Schmerz ist groß,
der Tod - erbarmungslos,
er nahm Dir einen lieben Menschen fort
an einen unbestimmten, wunderschönen Ort.

Eine schöne Welt wird ihn begrüßen,
voller Wärme und Schönheit.
Er lebt weiter in Dein liebend Herz,
er mag nicht, dass Du traurig bist.

Dein Leben sollst Du weiterleben, so als sei er noch da.
Schenke ihm oft Deine Gedanken, ein stilles Gespräch
und ein paar Blumen für das Grab,
dann teilt er mit Dir die Stunden jeden Tag.

Du fragst Dich:" Du mir liebster Mensch auf Erden,
was soll nur aus mir ohne Dich werden?"
Zurück bleibt eine trostlose Leere,
die Hoffnung entschwindet in einem weiten Meere.

Wie stark man sich fühlt -
wenn man helfen kann.
Man glaubt fest daran

- Gutes zu geben,
- Liebe zu schenken,
- alles Unschöne vergeben,
- gemeinsam an alles Schöne denken.

Wie schwach man sich fühlt -
wenn man nicht helfen kann,
man ist traurig - total aufgewühlt.
Diese Hilflosigkeit zieht die Erschöpfung an.
Man spricht zu Gott
und hofft er hilft in der Not.

Auf der Suche

Wenn du merkst, du bist am Ende deiner Kraft,
zu schwer wird die Last,
die Hoffnung schwindet dahin,
deine Gedanken fragen, worin liegt im Leben der Sinn?
Der Verstand fragt, was kann ich tun,
damit mein Herz kann ein wenig ruhn?
Noch kennst du die Antwort nicht,
doch du wirst sie finden, ganz sicherlich.

Bist du sicher den Weg zu beschreiten,
den du selbst wähltest?
Nichts wird dann so sein wie früher.
Die Veränderung wird auch dich prägen.
Dein Leben findet einen anderen Sinn des Daseins.
Gibt es keine Zweifel, dann schreite voran,
deinem neuen Ziel entgegen.

Gefühle

Ein Blick - ein liebes Wort von dir genügt
und ich bin vergnügt.

Bist du traurig und ohne Elan -
dann frag ich in Gedanken: bin ich schuld daran?
Die Antwort lautet: NEIN -
das kann nicht sein.

Die Gemütsverfassungen schwanken,
ich verwerfe die Schuldgedanken
und genieße den Tag,
wie ich ihn gerne mag

Das R am Anfang - das r am Ende,
ist es der Regen, oder sind es die Tränen,
die den geliebten Namen zerstören?
Ich weiß es nicht.
Zitternd streicheln meine Hände die zerrinnenden Worte -
ich habe dich so lieb -
dies werde ich aus deinem Mund nicht mehr hören.

Eine Liebe, eine Illusion ging zu Ende.
Schmerzliche Leere ist in mir - Verzicht.
Ich kann es nicht fassen, aber ich muss es glauben,
auch wenn mein Herz dabei zerbricht.
Kann ich jemals wieder einem Menschen vertrauen?
Nun folgen Stunden der Einsamkeit und Traurigkeit,
ist das die Liebe?
Bin ich zu glauben an sie noch einmal bereit?

Schau mich bitte an -
und erkläre mir bitte dann
warum du mich liebst
und es für dich auf der Welt nur mich gibt.

Ist es mein Aussehen das dich fasziniert -
es ist vergänglich und was ist dann, wenn das passiert?
Ist es meine Art zu sprechen, die dir gefällt
und unser Glück zusammen hält?
Was wird sein, wenn die Worte fehlen,
wirst du dich dann davon stehlen?
Ist es mein ganzes Wesen das dir imponiert
und uns der Zusammenhalt dadurch vom Leben wird serviert?

Liebe mich immer so, wie ich gerade bin,
dann hat die Liebe einen Sinn.

Findet einen Weg

Auch ich habe ein Recht zu leben,
Gott hat auch mir das Leben gegeben.

Seht her, auch ich bin schön,
eure Augen müssen es doch sehen.

Ich kann ja verstehen -
ich bin nicht angenehm -
im täglichen Leben -
ich kann nichts geben.
Aber was soll nun werden
mit mir auf Gottes Erden?

Findet einen Weg,
dass ich mich nicht mehr kann
so zahlreich vermehren,
aber human muss es sein,
dann wird Gott euch verzeihen.

Meine Kleine

Es ist so leer ohne Dich!
Ich vermisse Dein süßes Gesicht,
Dein Pfötchen, dass sich sanft nach meinem Gesicht ausstreckt,
Dein raues Züngelchen, dass zart meine Hand ableckt,
Deinen zierlichen Körper liegend auf meinem Bauch,
Dein sanftes zufriedenes Schnurren, dass ich brauch,
Dein selbstbewusstes Gleiten durch die Räume,
bitte schicke mir vom Himmel viele Träume,
Deine Meckerei, wenn Dir Deine Mahlzeit nicht passte,
abwartend Deine Haltung erwartungsvoll für ein Lob,
dass ich oft verpasste,
wenn Du Dein großes Geschäft verrichtet hast,
ruhig und ohne Hast.
Deine Nähe, wenn ich glücklich oder traurig bin,
mein Leben es hat nun weniger Sinn.

Die Stunde kam, dass ich Dich befreien musste,
der Gedanke um das Ende - dass ich wusste.
Diese Entscheidung war für mich doch eine Qual,
aber ich hatte keine andere Wahl.
Grausam - aber ich liebte Dich, ich durfte Dich nicht leiden lassen,
mein Verstand kann das trotz aller Vernunft nicht fassen.
Große Trauer trage ich nun in meinem Herzen herum,
warum musste ich und nicht Gott diese schwere Entscheidung treffen - warum?

Kuschelig

Ach, wie kuschelig ist es bei dir -
ich genieße es, glaube mir.
Schau nicht so gelangweilt drein -
ich möchte mit dir glücklich sein.

Tessi

Ja, schaut nur her,
diese Wärme und Sicherheit gebe ich nicht mehr her.

Macht euch keine Sorgen -
hier fühle ich mich geborgen.

Nur im Himmel kann es schöner sein -
da muß ich irgendwann auch hinein

Luluc

Schaut her, was ich für ein Prachtbursche bin -
in mir sah Frauchen ihres Lebens Sinn.
Ich ging ihr zwar verloren -
das hat Gott so auserkoren.
Jedoch schicke ich viele Träume aus dem Himmel -
das findet sie herrlich in dieser Menschenwelt
der Hektik und Getümmel!

Genug ist genug -
die Menschen sind doch alle klug.
Doch was machen sie damit,
einen erbarmungslosen Krieg.
Mit harten Worten greifen sie an,
man sich nicht hineinversetzen kann
in diese sinnlose Wortklauberei,
was denken sie sich dabei?

Wo liegt darin der Sinn zu verletzen, zu drohen,
mit unschönen Worten sich auszutoben?

Jeder Mensch ist einzigartig
- in seinen Gedanken, die er zu Papier bringt
- in dem Suchen um wunderschöne Verse von Dichtern darzulegen
- in dem Vollbringen herrliche Bilder zu gestalten.

Lasst alle walten -
so, wie sie es selbst für richtig halten.
Lasst die unschönen Worte sein,
das bringt nur unnötige Aufregungen ein.
Lasst sein die Kritik -
sie verdunkelt den Blick
für das Wesentliche an dem Schönen -
lasst nur gute Worte ertönen.


Rosen, Tulpen und Nelken -
sie alle nach einer Zeit verwelken.
Doch diese Pracht erwacht -
wieder im nächsten Jahr.
Das ist etwas Herrliches - wunderbar.

Die Natur hält bald ihren Winterschlaf -
sie dann kaum einer Pflege bedarf.
So einfach wird es uns Menschen gemacht,
haben wir einmal darüber nachgedacht?
Als selbstverständlich nehmen wir alles hin -
das Erkennen - darin liegt der Sinn.

Mit Achtsamkeit auch der Natur begegnen
und friedvoll mit ihr die Schönheit erleben.
Nach dem Erhalten streben -
das Vernichten - diese Gedanken ablegen.

Ein Krieg verwüstet ein Land -
durch Menschen Hand.

Ein Krieg bringt viel Kummer und Leid -
auch das zu ertragen sind viele Menschen bereit.

Ein Krieg bringt Hunger und Tod -
die Menschen lassen zu diese Not.

Kinder tragen die schwere Last -
ihnen ist der Krieg verhasst.
Ungewollt müssen sie ertragen,
was die Erwachsenen ihnen aufgeladen.

Können die Menschen damit leben,
vielen Kindern in dieser Welt nichts weiter zu geben,
als Hunger, Tod und Leid -
wo und wann endet diese Sinnlosigkeit?

Glück

Nach langer Zeit fand sie einen Menschen,
dessen Gefühle sie erforschte und ihre offenbarte.
Sie stellte fest, dass das Gefühl der Liebe sich bewahrte -
das sie verloren glaubte -
und doch wieder fand, weil sie ihm vertraute.

Möge sich das Schicksal für immer zum Guten wenden,
damit sie die schwere Zeit kann beenden.
Beiseite geschoben sind Kummer und Sorgen -
sie denkt nur noch an Morgen -
das mit Liebe, Verständnis und Verzeihen geebnet.
Gott hat den Sinn des Lebens gesegnet.

Bevor ich gehe streichle ich dein liebes Gesicht,
die Haut ist kühl,
meine Gedanken sagen - verzweifle nicht,
ich Trauer fühl.

Bevor ich gehe streichle ich deine Hände,
ist das der Anfang vom Ende?
Die Haut ist eiskalt,
mich fröstelt - doch in Gott habe ich einen Halt.

Verschlossen

Die Tür war verschlossen,
des kleinen Mädchens Tränen flossen.

"Warum nur bleibt die Türe zu?
Warum sind die Menschen so, auch du?

Sie müssen doch spüren, wie kalt es mir ist,
habe doch so lange die Wärme vermisst.
Sie müssen doch spüren wie hungrig ich bin,
hungrig nach Liebe -
das ist der Beginn -
für Menschlichkeit -
ich bin dazu bereit.

Bitte öffnet mir doch die Tür -
ich gebe mein Herz dafür."

Das Wasser


Das klare Wasser zeigt dir dein Spiegelbild -
es ist unbändig und wild.

Du lässt nicht zu den Gedanken der Reinheit,
der Weg dahin ist sehr weit.

Du lässt nicht zu das Gefühl der Ehrlichkeit,
dazu bist du nicht bereit.

Du lässt nicht zu das Erleben einer Freundschaft,
das ist rätselhaft.

Du lässt nicht zu das Liebe einkehrt in dein Herz.
Das nicht Zulassen - ein endloser Schmerz!

 

Wunder geschehen täglich - doch werden sie erkannt?
Der Mensch einige aus seinem Herzen verbannt,
weil Vieles als selbstverständlich angenommen wird -
wenn er sich da nicht irrt.

Erwacht er plötzlich aus seinen verdeckten Gedanken,
kommen seine Erkenntnisse stark ins wanken.
Gibt es Wunder oder nicht?
Er verliert in sich selbst die Übersicht.
Es gibt Wunder - ganz sicherlich!

Die Türe ist offen -
sie tritt in den Raum ein.
Die Ungewissheit macht sie betroffen -
es leuchtet die Sonne hinein.

Sie hat Angst -
was wird sie erwarten?
Sie ist vorsichtig -
ihre Gedanken können nur erraten,
was sie empfinden wird,
wenn sich das Geheimnis offenbart
und sie sich nicht irrt,
dann war der Weg der Liebe gestreut mit guter Saat.

 

Ein Kennenlernen besonderer Art -
hatte sich das Schicksal für uns aufbewahrt.
Auf leisen Sohlen -
landetest du in meinem Herzen.
Wer hatte das befohlen?
Es ist ein Gefühl wie das Leuchten vieler Kerzen.
Mit uns ist die Zeit -
sie schenkt uns das Gefühl der Einigkeit.

 

Freundschaft von Tier zu Tier
Freundschaft -
mag sie im Äußerlichen noch so unterschiedlich sein,
ist so kostbar wie ein Edelstein.
Sie ist ein Wunder der Natur -
und zu meistern mit Bravour.

Zärtlichkeit

Hast du Zeit -
für ein wenig Zärtlichkeit?
Ich bin bereit
für
Zärtlichkeit in Worten -
an allen Orten.

Zärtlichkeit in Blicken -
das kann die Herzen entzücken.

Zärtlichkeit in einer geschriebenen Zeile,
darin ich gerne verweile.

Zärtlichkeit mit den Händen -
das alles soll nie enden!


Wenn ein alter Mensch auf fremde Hilfe angewiesen ist -
man oft die Menschlichkeit vergisst.
Dort, wo er hofft seine Ruhe zu finden,
sich Hektik, Gefühlskälte und Lieblosigkeit an den Alltag binden.
Selten hört er ein liebes Wort -
an diesem hoffnungslosen Ort.

Traurig und allein liegt er gefangen in seinem Bett -
er in Ängsten und Depressionen gerät.
Ein Engel tritt ein in den Raum -
streichelt sein Gesicht und seine Hände -
ist es ein Traum?
NEIN, denn hin und wieder gibt es einen Menschen,
der liebevoll für einige Sekunden
Glück schenkt - ohne die Seele zu verwunden.

Lasst Sonnenschein
in das Herz hinein -
lasst ungute Gedanken davon fliegen,
damit die positiven Impulse können siegen.

Wenn böse Mächte sinnlos walten,
vertreib sie mit guten Gedanken -
die erhalten:

Menschlichkeit,
Verständnis,
Anerkennung
und Respekt.

Wo ist das alles geblieben,
um leben zu können in Frieden?

Zum Muttertag

Gar viele Stunden hast Du an Deinem Herd verbracht,
voller Liebe an mein leiblich Wohl gedacht.
Du hast für mich gewaschen, gebügelt, genäht und gestrickt.
Dich gequält von der ersten Sekunde, seit dem ich die Welt erblickt.
Hast mich geleitet mit Deinem Fleiß und Streben
auf die langen Pfade des schweren und mühsamen Leben.

Mein Leben wolltest Du abwenden von Kummer und Schmerz,
dass nur schöne Stunden erfreuen mein Herz.
Doch wie so oft lenkt eine Macht von oben -
den Zug des Lebens auf andere Gleise,
denn nur der Weg des Leidens macht einen Menschen reif und weise.

Ich sitze gemütlich in einer Ecke meines Gartens,
und lasse meine Gedanken schweifen.
Es tritt ein die Hoffnung des Erwartens,
dass die Menschen mögen reifen

- in ihren Aussagen
- in ihren Handlungen
- in ihren Entscheidungen
- in ihren Beschuldigungen
- in ihren Unterstellungen.

Kindern kann man die Unreife verzeih`n,
doch erwachsenen Menschen - NEIN!

Man lebe das Leben, es ist so kurz.
Was kann es Schöneres geben
als in Gemeinsamkeit vereint sich die Hände zu reichen,
um den Weg des Friedens zu gehen.
Das ist das, was es Wert ist mit Gottes Augen zu sehen.


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