Januar 2019

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1. Januar

Silvester und Neujahr

Unsere Vorfahren begannen ihr Jahr nicht mit dem ersten Januar, sondern mit der Wiedergeburt der Sonne in der Wintersonnwendnacht.  All-Vater Wodan, stieg in dieser Nacht herab in die Menschenwelt und hielt dabei seinen segnenden Umzug durch Fluren und Dörfer. Man tanzte, war fröhlich und hielt Gelage, bei denen vor allen Dingen das Schwein eine Rolle spielte. Der Jul-Eber ist bis heute bekannt und deshalb schenken wir Menschen uns oft kleine Schweinchen aus Marzipan als Glücksbringer.

Erst die Kirche legte 813 Silvester auf den 31. Dezember fest.

2. Januar

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird’s werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glühn
rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm‘ im Kamin,
die eben zu Asche gesunken.

Theodor Fontane

3. Januar

Vorsätze fürs neue Jahr

Wie oft nimmt man sich beim Jahreswechsel so einiges vor: gesünder essen, sich mehr bewegen und den Ärger des Alltags gelassener sehen. Meistens vergebens, obwohl kleine Maßnahmen das Wohlbefinden schon verbessern könnten.

Morgens zwei oder drei Gläser Wasser auf nüchternen Magen, den Kreislauf anregend. Warm getrunken, tut es der Verdauung gut. Auch gleicht man damit den über Nacht entstandenen Flüssigkeitsmangel aus und die Organe können besser arbeiten.

Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, um sich vitaminreich und ausgewogen zu ernähren. Morgens Obst oder frisch gepressten Fruchtsaft, Mittags Salat und Gemüse, zwischendurch einen Apfel oder ein paar Mandarinen und abends noch einmal zusätzlich Gemüse.

Lächeln, aufgeschlossen, freundlich sein, um positiv zu wirken. Das kommt zurück.

Sich bewegen, Treppen benutzen, möglichst oft zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. Spazieren gehen oder daheim aufräumen, evtl. den Keller ausmisten.

Hinter dem Begriff fünf Tibeter verbergen sich fünf Bewegungsfolgen, die leicht zu erlernen sind und deren Ausführung nur wenig Zeit erfordert. Diese Übungen für Geist und Körper gehören zu den ältesten fernöstlichen Methoden. Der Energiefluss wird günstig beeinflusst, man wird beweglich, kräftigt die Muskulatur, sofern man das täglich macht und die richtige Atemtechnik benutzt.

4. Januar

Jahresbeginn

Drei Tage jung ist das neue Jahr,
nassgrauwindig
lässt es
noch nicht von Frühling träumen

Einigen Menschen dringt Dunkelheit
in ihre Seele.
Sie fühlen das Licht ist aus,
finden den Schalter nicht.

Ihnen sende ich
liebe sonnenstrahlende Gedanken
die ihr Inneres umhüllen mögen
wie ein ... wärmender Mantel.

K. Ernst

5. Januar

Brauchtum und Sage

Bereits vor und auch nach dem Fest der Heiligen Drei Könige ziehen die Sternsinger mehrere Tage umher. Das am Vortag des Festes geweihte Wasser ist hoch geweiht und fault das ganze Jahr nicht. Dieses Heiligendreikiniwässer ist gut gegen die hinfallende Krankheit: Bespritzt man den Hingefallenen damit, so lässt der Anfall nach.

Die Tenn sollte bereits am Vorabend sauber abgeräumt sein, damit die Heiligen Drei Könige dort tanzen können. Am selben Abend werden alle Räume des Hauses mit Weihwasser besprengt und auf jede Türe mit geweihter Kreide drei Kreuze und die Anfangsbuchstaben der Namen der Heiligen Drei Könige Kaspar, Melcherl und Balthasar geschrieben. Dann wird der Rosenkranz gebetet, ein reiches Nachtmahl gegessen und zuletzt Semmelmilch der Sampermilch (gesottene Milch mit Semmelschnitten). Deshalb nennt man die Heiligendreikönig-Nacht auch feiste Rauhnacht. Die Semmelmilch muss zur Hälfte stehen bleiben,  mit den Löffeln darin oder man legt diese so auf den Rand der Schüssel, dass beide Enden frei schweben. Um Mitternacht kommt die Bercht mit den ungetauft verstorbenen Kindern und schlürft mit ihnen von der Sampermilch, was laut zu hören ist. Anschließend segnet sie dafür das Haus fürs ganze Jahr. Man nennt diese Nacht auch Berchtnacht. Auf dessen Löffel der meiste Rahm war, wird im Jahr darauf beschenkt werden.  Am nächsten Morgen ist wieder so viel Semmelmilch in der Schüssel wie abends. Ist ein Löffel aus seiner Lage gerückt, bedeutet es für denjenigen Unglück, ist einer in die Schüssel hineingefallen, wird derjenige im nächsten Jahr sterben. Ist ein Löffel herausgefallen, wird derjenige das Haus verlassen. Ledige Personen, an deren Löffel sich viel Milch angesammelt hat, heiraten bald. Diese Berchtmilch isst man zum Frühstück und gibt davon auch den Hühnern, damit sie viele Eier legen und den Kühen, um viel Milch zu bekommen.

6. Januar

Die heiligen drei Könige

Die heil'gen drei König mit ihrigem Stern,
die kommen gegangen, ihr Frauen und Herrn!
Der Stern gab ihnen den Schein,
ein neues Reich geht uns herein.

Die heiligen drei König mit ihrigem Stern,
sie bringen dem Kindlein das Opfer so gern.
Sie reisen in schneller Eil,
in dreizehn Tagen vierhundert Meil.

Die heiligen drei König mit ihrigem Stern
knien nieder und ehren das Kindlein, den Herrn.
Ein’ selige, fröhliche Zeit,
verleih uns Gott im Himmelreich!

Aus Oberbayern, Anfang des 18. Jahrhunderts

7. Januar

Rolf

"Bitte, lieber Onkel, erzähle uns doch eine Geschichte!", riefen Max und Willi.
"Was soll ich euch denn erzählen?", fragte der Onkel.
"Etwas, was du selbst erlebt hast", rief Max, "als du noch klein warst", setzte Willi hinzu.
"Nun, so hört! Als ich noch ein kleiner Knabe war, bat ich eines Tages meine Mutter um die Erlaubnis, mit Rolf am Flusse zu spielen."
"War Rolf dein Bruder?", fragte Max.
"Nein, aber er spielte sehr gerne mit mir. Meine Mutter erlaubte es, und wir waren beide sehr vergnügt. Nach einer Weile nahm ich ein Brettchen und ließ es wie ein Boot auf dem Wasser schwimmen. Es trieb aber so weit vom Ufer ab, dass ich es nicht mit meinem Stock erreichen konnte. Da rief ich Rolf zu, es mir zu holen. Er tat sonst immer, was ich ihm sagte. Diesmal tat er es aber nicht. Ich schalt ihn darum, und da lief er weg. Nun wurde ich sehr böse, nahm einen Stein und warf nach ihm, so stark ich konnte. In diesem Augenblick drehte Rolf den Kopf um, und der Stein traf ihn gerade über dem Auge."
"Oh, Onkel Heinrich!", rief Willi.
"Ja, der Stein traf ihn so, dass er taumelte. Rolf stieß einen Schrei aus und fiel zu Boden. Aber ich war noch immer böse auf ihn. Ich ging nicht zu ihm, sondern watete ins Wasser nach meinem Boot. Aber das Wasser war tiefer, als ich dachte, und nach einigen Augenblicken war ich in einem starken Strome. Ich schrie laut um Hilfe, aber es waren keine Leute in der Nähe. Ich war schon nahe daran unterzusinken, als ich mich erfasst und ans Ufer gezogen fühlte. Und da sah ich, dass Rolf es war, der mich gerettet hatte."
"Ach, der gute Junge! War er dein Vetter?", fragte Max.
"Nein", antwortete Onkel Heinrich.
"Was sagtest du zu ihm?", fragte Willi.
"Ich schlang meinen Arm um den Hals des guten Burschen, weinte bitterlich und bat ihn, mir zu verzeihen."
"Was sagte er da?"
"Er sagte: Wau, wau, wau!"
"Aber, Onkel Heinrich", rief Willi in höchstem Erstaunen, "wer war denn Rolf eigentlich?"
"Er war mein Hund", sagte Onkel Heinrich.

Verfasser unbekannt

8. Januar

Ach, was sind wir dumme Leute -
wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
ist ein Hasten, ist ein Streben,
ist ein Bangen, ist ein Sorgen -
heute denkt man schon an Morgen,
Morgen an die spät're Zeit -
und kein Mensch genießt das Heut' -.
Auf des Lebens Stufenleiter
eilt man weiter, immer weiter.

Nutz den Frühling deines Lebens,
leb im Sommer nicht vergebens,
denn gar bald stehest du im Herbste,
bis der Winter naht, dann sterbste.
Und die Welt geht trotzdem heiter
immer weiter, immer weiter...

Otto Reutter

9. Januar

In der dunklen Jahreszeit Farbe auf den Tisch

Folgende Obstsorten bringen Abwechslung, aber auch wertvolle Inhaltsstoffe. Reichlich Wasser, Ballaststoffe, aber wenig Kalorien liefern die meisten Tropenfrüchte, zusätzlich Fruchtsäuren für die Verdauung.

Ananas: Das Enzym Bromelain ist verdauungsfördernd, denn es spaltet die Eiweißstoffe. Schon 200 Milliliter Ananassaft täglich helfen bei Magensaftmangel. Bei Verstopfung: Vor dem Essen eine Scheibe frische Ananas.

Kaki - Sharon-Frucht: Enthält viel Betacarotin und Vitamin C. Wegen der Gerbsäure aber nur vollreif genießen.

Kapstachelbeere - Physalis: Viel Betacarotin, Vitamin B und C, sowie Phosphor und Eisen. Die kleinen orangefarbenen Beeren stammen aus den Anden.

Karambole - Sternfrucht: Schmeckt süßsäuerlich, sieht dekorativ aus und ist sehr gesund. Enthält Kalzium, Eisen, Phosphor, Betacarotin und Vitamin C. Der Saft soll fiebersenkend und wundheilend wirken. 

Kiwi: Zwei- bis dreimal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte, zusätzlich Vitamin E, Kalium, Kalzium und Magnesium und ist virenhemmend. Die Gold-Kiwi enthält im Gegensatz zur grünen mehr Vitamin E.

Mango: Ist reich an Betacarotin und Lycopin. Gut geeignet für Babykost und auch empfindlichen Magen.

10. Januar

Nach grüner Farb

Nach grüner Farb mein Herz verlangt
in dieser trüben Zeit,
der grimmig Winter währt so lang,
der Weg ist mir verschneit.
Die süßen Vöglein jung und alt,
die hört man lang nit meh,
das tut des argen Winters Gwalt,
der treibt die Vöglein aus dem Wald
mit Reif und kaltem Schnee.

Er macht die bunten Blümlein
fahl im Wald und auf der Heid.
Dem Laub und Gras allüberall,
dem hat er widerseit.
All Freud und Lust wird jetzo feil,
die uns der Sommer bringt.
Gott geb dem Sommer Glück und Heil,
der zieht nach Mittentag am Seil,
dass er den Winter zwingt.

Weise Michael Praetorius

11. Januar

Zimmerpflanzen im Winter

Lichtmangel und die trockene Luft der zentralbeheizten Räume ist nicht gut für unsere Zimmerpflanzen in der dunklen Jahreszeit. Deshalb sind alle Tipps, dass diese Pflanzen im Winter nur wenig gegossen werden dürfen, falsch. Das stimmt nur, wenn die Pflanzen kühl stehen oder wenn sie ihre Blätter abgeworfen haben. Trotzdem dürfen sie nicht austrocknen. Man muss sehr sorgfältig gießen, was bedeutet, regelmäßig die Erde zu prüfen, ob sie noch feucht ist. Ein Zuviel kann genauso gefährlich sein wie Wassermangel. Stehen Pflanzen in Übertöpfen, ist das schwer zu kontrollieren. Es faulen die Wurzeln und können weder Nahrung noch Wasser aufnehmen, die Blätter welken genauso wie bei Trockenheit. Man meint, gießen zu müssen, es ist nicht nötig sondernschädlich. 

12. Januar

Auf die kalte Winterszeit

Der Winter hat sich angefangen,
der Schnee bedeckt das ganze Land,
der Sommer ist hinweggegangen,
der Wald hat sich in Reif verwandt.

Die Wiesen sind von Frost versehret,
die Felder glänzen wie Metall,
die Blumen sind in Eis verkehret,
die Flüsse stehn wie harter Stahl.

Wohlan, wir wollen von uns jagen
durch's Feu'r das kalte Winterleid,
kommt, lasst uns Holz zum Herde tragen
und Kohlen dran, jetzt ist es Zeit.

Lasst uns den Fürnewein hergeben
dort unten aus dem großen Fass,
das ist das rechte Winterleben:
Ein heiße Stub und kühles Glas.

Wohlan, wir wollen musizieren
bei warmer Luft und kühlem Wein,
ein ander mag sein Klagen führen,
den Mammon nie lässt fröhlich sein.

Wir wollen spielen, scherzen, essen,
solang uns noch kein Geld gebricht,
doch auch der Schönsten nicht vergessen,
denn wer nicht liebt, der lebet nicht.

Wir haben dennoch g'nug zu sorgen,
wann nun das Alter kommt heran,
es weiß doch keiner, was ihm morgen
noch vor ein Glück begegnen kann.

Drum will ich ohne Sorge leben,
mit meinen Brüdern fröhlich sein,
nach Ehr und Tugend tu ich streben,
den Rest befehl ich Gott allein.

Johann Rist

13. Januar

Hier eine Geschichte aus meinem ersten Lesebuch von 1945. Diese Geschichte hat uns Kinder damals total fasziniert: 

Ein Stück Papier

Einmal lag in der Schulstube ein Stück Papier. Niemand hatte es hingeworfen. Aber es war doch da. Da sagte der Lehrer, alle Kinder sollten doch einmal recht still sein und hören, was das Stückchen Papier erzähle. Die Kinder sind lange Zeit mäuschenstill gesessen und haben gelauscht, ob denn das Papier nicht etwas sage. Aber es blieb ganz ruhig liegen.

Da stand ein kleines Mädchen auf und ging hin zu dem Papier. Das Mädchen hob es auf und brachte es in den Kasten. Dann hat das Mädchen gesagt: "Ich habe es gehört, was das Stückchen Papier gesagt hat. Es hat mir ganz leise in das Ohr gesprochen: Warum hebt ihr mich denn nicht auf?" Da mussten alle Kinder tüchtig lachen. Sie verstehen aber nun auch alle die Papiersprache.

Johannes Springer

14. Januar

Moderne Zeiten

Wir haben größere Häuser
aber kleinere Familien.
Wir haben mehr Bequemlichkeit
aber weniger Zeit.

Wir haben mehr Wissen
aber weniger Urteilsvermögen.
Wir haben mehr Experten
aber größere Probleme.

Wir rauchen und trinken zuviel
aber wir lachen zu wenig.
Wir fahren zu schnell
und regen uns oft zu sehr auf.

Wir lesen zu wenig
und sehen zuviel Fernsehen
und wir beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht
aber unsere Werte reduziert.
Wir wissen, wie man sich den Lebensunterhalt verdient,
aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt
aber nicht den Jahren Leben.
Wir können Atome spalten
aber nicht unsere Vorurteile.

Wir kommen zum Mond
aber nicht mehr bis zur Tür unseres Nachbarn!

(von einem Benediktiner-Pater)

15. Januar

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut ruhten. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben."

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

Von einer Mail-Freundin vor Jahren bekommen

16. Januar

Ein schöner Tag

Das Glück der Welt ist oft so klein,
dass man es übersieht.
Es kann wie eine Blume sein,
die im Verborgnen blüht.

Ein schöner Tag, ein liebes Wort,
ein Lied, das soviel meint,
ein Stern der hoch am Himmel stand
in einer Sommernacht.

Das erste Blatt an einem Baum,
ein bunter Schmetterling,
die Freude über einen Traum
der in Erfüllung ging.

Ein zarter Blick ein leises Du,
das Dir die Liebe schenkt.
Die Treue die ein Mensch Dir hält,
wenn jemand an Dich denkt.

Das Glück der Welt ist oft so klein,
dass man es übersieht.
Es kann wie eine Blume sein,
die im Verborgnen blüht.

Und was das Schicksal dir auch bringt,
was immer kommen mag.
Es bleibt Dir die Erinnerung
an einen schönen Tag.

(Verfasser unbekannt)

17. Januar

Frostkeimer

Die Aussaat von Frostkeimern, heute Kaltkeimer genannt, ist nicht einfach, deshalb trauen sich viele Gartenbesitzer nicht so recht, kaltkeimende Stauden auszusäen.
Die wichtigsten und bekanntesten Arten: Stauden-Phlox, Trollblumen, Duftveilchen und Alpenedeldistel.
Aussaaten müssen in der kalten Jahreszeit vorgenommen werden, und zwar in Aussaatgefäßen, die man nach draußen stellt. Um sie vor Mäusefraß zu schützen am besten mit Folie oder einer Glasscheibe abdecken.
Diese harten Samenschalen werden mürbe und platzen, wenn Schnee wiederholt auf der Oberfläche abgetaut ist. Deshalb bei Schneefällen den Schutz entfernen, aber nur vorübergehend. Nach mehrmaligem Durchfrieren und Abtauen, wird die Aussaat wie alle anderen auch behandelt, also gleichmäßig warm und feucht gehalten.
Solche Aussaaten kann man auch im Gefrierfach des Kühlschrankes oder in der Gefriertruhe durchfrieren lassen. Dazu wird das Saatgut mit Anzuchterde gemischt und in Plastikbeuteln verschlossen 4-6 Wochen im Kühlschrank deponiert. Danach die Aussaat wie üblich behandeln.

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