Juni 2022

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20 Sommeranfang 21 22 23 24 25 26
Siebenschläfer 27 28 Peter und Paul 29 30      

1. Juni

Schöne Junitage

Mitternacht, die Gärten lauschen,
Flüsterwort und Liebeskuss,
bis der letzte Klang verklungen,
weil nun alles schlafen muss –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Sommergrüner Rosengarten,
sonnenweiße Stromesflut,
sonnenstiller Morgenfriede,
dort auf Baum und Beeten ruht –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Straßentreiben, fern, verworren,
reicher Mann und Bettelkind,
Myrtenkränze, Leichenzüge,
tausendfältig Leben rinnt –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Langsam graut der Abend nieder,
milde wird die harte Welt,
und das Herz macht seinen Frieden,
und zum Kinde wird der Held –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Detlev v. Liliencron

2. Juni

Ein Gebet

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen Herr, sondern um Kraft für den Alltag! Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte: Mache mich findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei und Allerlei rechtzeitig meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu notieren, von denen ich betroffen bin. Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung, schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist. Lass mich erkennen, dass Träume nicht weiterhelfen, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen. Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen! Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt. Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit zu sagen! Ich möchte dich und die anderen immer aussprechen lassen. Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem gesagt. Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten Geschäft des Lebens gewachsen bin! Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte mit oder ohne Worte an der richtigen Stelle abzugeben. Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die „unten“ sind. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.

(Antoine de Saint-Exupéry)

3. Juni

Die 10 Gebote der Indianer

Behandle die Erde und alles was auf ihr lebt mit Respekt.

Bleibe stets in enger Verbindung mit dem Großen Geist.

Zeige großen Respekt vor deinen Nächsten.

Arbeite gemeinsam zum Wohle der Menschheit.

Helfe und sei gütig, wo immer dies gebraucht wird

Tue das, von dem du weißt, dass es richtig ist.

Kümmere dich darum, dass Körper und Geist sich wohl fühlen.

Verwende einen Teil deiner Anstrengungen für das Höhere Gute.

Sei ehrlich und wahrheitsliebend zu jeder Zeit.

Übernimm die volle Verantwortung für alle deine Taten.

4. Juni

Die Brote von Stein

Da ist einmal eine sehr arme Frau gewesen. Die hatte drei Kinder. Und eine sehr reiche Frau, die hat auch drei Kinder gehabt. Aber die reiche Frau war so geizig; nie hat sie der armen etwas geben wollen. Nun hatte die arme Frau wieder einmal kein Brot für ihre armen Kinder. Und die Kinder hatten so großen Hunger. Da ist die arme Frau zu der reichen gegangen und hat gesagt: „Ach bitte, gib mir doch ein Brot für meine armen Kinder! Die hungert gar so sehr.“
„Ich habe selber kein Brot“, sagte die reiche Frau; „wie soll ich dir denn etwas geben?“
„Ach“, sagte die arme, „du bist doch so reich, gewiss hast du ein bisschen im Schrank.“
„Nein“, sagte die Reiche; „wenn ich bloß ein Stückchen habe, dann soll es mir der liebe Gott in Stein verwandeln!“
Da ist die arme Frau weggegangen und hat geweint. Und die reiche Frau sagte zu ihren Kindern: „So, jetzt will ich euch mal ein feines Butterbrot machen!“ Und sie ging an den Schrank und wolle ein Brot herausholen. Aber da sind alle die Brote im Schrank Steine gewesen. „Das schadet nichts“, sagte die reiche Frau. Und sie gab den Kindern Geld und einen Korb und sagte: „Geht zum Bäcker, Kinder, und holt drei neue Brote!“
Da sind die Kinder gegangen.
Aber es hat sehr lange gedauert, bis sie wiedergekommen sind.
„Warum seid ihr so lange geblieben, Kinder?“, fragte die reiche Frau.
„Mutter“, sagten die Kinder, „der Korb mit den Broten war so entsetzlich schwer!“
Da machte die reiche Frau den Korb auf – ja, und da waren auch die Brote in Steine verwandelt. Hat sie da einen Schrecken bekommen! Und gleich ist sie zum Bäcker gelaufen und hat Brot und Kuchen gekauft für die arme Frau. Und Mehl und Butter und Fleisch hat sie gekauft für die arme Frau.
„Arme Frau“, sagte sie, „jetzt will ich nie mehr geizig sein. All mein Brot hat der liebe Gott in Steine verwandelt. Wenn es doch nur wieder Brot würde, dass meine Kinder essen könnten!“
Und dann ist sie nach Hause gegangen, die reiche Frau, und siehe da, alle Steine sind wieder Brot gewesen! Aber nun ist die reiche Frau gut zu den armen Leuten geworden.

Wilhelm Matthießen

5. Juni

Pfingsten

Pfingsten! Lasst das Lärmen,
lasst die laute Stadt!
Wandert in die Weite,
trinkt euch augensatt!

Sehr die Knospen schwellen
heimlich Blatt für Blatt,
leuchtend wie ein Lächeln,
das noch Glauben hat.

Pfingsten! Lasst die Seele
tiefen Atem tun,
dass er ihr nicht fehle,
in sich selbst zu ruh’n.

 Hermann Claudius

6. Juni

Pfingstrosen

Früher eine Heil- und Magiepflanze und da sie in der Zeit um Pfingsten blüht, umgangssprachlich "Pfingstrose". 330 Arten der Päonien, die im gemäßigten Westen Nordamerikas und in Asien heimisch waren und seit Jahrhunderten zu unzähligen Gartenformen gezüchtet wurden.

Früher spielte die Bauernpfingstrose - mit volkstümlichen Namen Königsblume, Blut-, Bauern-, Benediktiner-, Apotheker-, Gicht- oder Fallrose (Fallende Krankheit - Epilepsie) -  als Heilpflanze eine besondere Rolle.

Aber auch der Aberglaube blühte. So schrieb der Arzt Matioli 1563: Auch ist es gut, dass man diss Kraut in die Kinderwiegen stecke. Es bewaret für den Schrecken, so den Kindern gemeiniglich in der Nacht zufellt, vertreibt aber auch ander Gespenst.

Um den Hals eine getrocknete Wurzel oder die rötlichen oder schwarzen Samenkörner in der Tasche: Schutz vor Dämonen und den durch sie verursachten Krankheiten, ebenso vor Unwettern, Gespenstern und Albträumen. Neugeborenen eine "Gichtrosenstängel" ins Badewasser. Aus Samen eine Halskette, genannt Fraisperlen oder Schreckkörner, Schutz der Kinder vor dem Aufschrecken aus dem Schlaf und Fieberkrämpfen.

Da man glaubte, dass Kinder durch das Kauen auf den harten Samenkörner "leicht zahnen" würden, nannte man die Samen auch Zahnperlen. Heutzutage nicht ganz ungefährlich, weil die schwach giftigen Samen Durchfall und Erbrechen auslösen können.

Die Zauberpflanze, um Mitternacht gepflückt, sollte sogar Schlösser und Türen öffnen, um zu verborgenen Schätzen zu führen. Aber man durfte sie nur nachts ausgraben oder die Samen sammeln, denn bei Tageslicht würde sie ein Specht bewachen und dem Frevler die Augen auspicken. Darauf geht wahrscheinlich ein alter schwäbischer Volksglaube zurück, eine Pfingstrose nur vor Sonnenaufgang auszugraben.

7. Juni

Schön ist die Rose,

schöner scheint sie noch durch jenen süßen Duft, der in ihr lebt.
Wildrosen haben gleicher Farben Glut, die gleichen Dornen wie die duft'gen Rosen.
Sie spielen mit dem gleichen Übermut, wenn Winde sie enthüllen und umkosen.
Doch ihre Tugend ist nur ihr Gesicht, sie leben ungeliebt, verblühn am Strauch
und sterben zwecklos - das tun Rosen nicht. Aus ihrem süßen Tod strömt süßer Hauch.
So, schöner Liebling, wenn die Jugend flieht, strömt deiner Treue Duft aus meinem Lied.

Shakespeare, William

8. Juni

Die Legende über die Heckenrose

Als die Muttergottes vor über zweitausend Jahren mit dem Christkind und dem heiligen Josef nach Ägypten fliehen musste, da schliefen sie meist im Wald oder auf freiem Feld. Bei Nacht reisten sie, und bei Tage ruhten sie aus.
Eines Morgens hatte Maria das Kleid des Christkindleins ausgewaschen und sie hängte es über einen Dornstrauch zum Trocknen. Dann setzte sie sich wieder zu ihrem lieben Kindlein und sang es in den Schlaf. Als die Muttergottes nach einiger Zeit wieder zu dem Dornstrauch ging, um nachzusehen, ob das Kleid schon trocken war, erstaunte sie sehr. Der vorher kahle Strauch war plötzlich mit grünen Blättern und Röslein geschmückt.
Am schönsten aber blühte der Strauch dort, wo das Kleidchen hing. Und als es Maria abnahm, da erfüllte ein süßer Duft ringsum die Lüfte. Da ahnte Maria, wer den Dornstrauch so schön geschmückt hatte. Das hat mein Jesuskind getan, sprach sie, es hat dich, du guter Strauch für deinen Dienst belohnt.

Seitdem blühen die lieblichen Heckenrosen am Dornstrauch.

Überliefert

9. Juni

Das "berühmte" Bauchgefühl

Man sagt, Ärger schlägt auf den Magen, man hat Wut im Bauch und Liebe geht durch den Magen. Diese Redensarten kennen wir, und sie haben auch einen medizinischen Hintergrund, denn Wohlbefinden und Verdauung hängen eng beisammen. Kopf und Bauch haben eine Beziehung zueinander.
Ängste und Sorgen können sich auf die Verdauung niederschlagen, aber umgekehrt beeinflussen Magen-Darm-Probleme auch unser seelisches Wohlbefinden, weil der Mensch ein "zweites Gehirn" hat, das Darm-Nerven-System, das mit dem Gehirn im Kopf in Verbindung steht.
Das so genannte Bauchhirn in der Darmwand besteht aus 100 Millionen Nervenzellen und ist auch mit den gleichen Zelltypen, Rezeptoren und Wirkstoffen ausgestattet, wie unser Gehirn. Dieses Geflecht erstreckt sich von der Speiseröhre bis zum Darmausgang und steuert Darmbewegung und Verdauung. Kopf und Bauch reagieren somit gemeinsam auf Stress, psychische Belastungen und bestimmte Ernährungsgewohnheiten.

10. Juni

Befreiung der Seele

Es ist besser, die Seele zu befreien,
als vor Kummer laut zu schreien.

Ist der Weg dorthin auch manchmal schwer,
verschwindet die Last oft mehr und mehr.

Freunde haben, die zu dir stehen,
ein Stück des Weges mit dir gehen.

Das ist wertvoll in schweren Zeiten,
in denen Sorgen und Nöte dich begleiten.

Wichtig ist jetzt dein Vertrauen,
auf dem du kannst in Zukunft bauen.

Denn nur durch Mut und Offenheit,
wird deine Seele auf Dauer dann befreit.

Geh deinen Weg mit ganzer Kraft,
damit du deinen Weg künftig immer schaffst.

Detlef Wolfgang Scholz

Mai 2022

11. Juni

Abendlied

Abend wird es wieder.
über Wald und Feld
säuselt Frieden nieder
und es ruht die Welt.

Nur der Bach ergießet
sich am Felsen dort,
und es braust und fließet
immer, immer fort.

Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh’.
Keine Glocke klinget
ihm ein Rastlied zu.

So in deinem Streben
bist, mein Herz auch du:
Gott nur kann dir geben
wahre Abendruh’.

Hoffmann von Fallersleben

12. Juni

Die Krawatte

Der Begriff Krawatte stammt aus dem Kroatischen, weil während des Dreißigjährigen Krieges kroatische Soldaten ein Tuch als Kälteschutz um den Hals trugen. In der Gaunersprache nannte man Wucherer Krawattenmacher und in den Indianersprachen gilt der Begriff als Synonym für den Würgegriff. Mediziner erläutern auch, was einem Mann passiert, der seinen Schlips zu straff trägt, er leidet unter Unwohlsein, manchmal auch Übelkeit und Atemnot. 

Aber die Krawatte gehört zu bestimmten Anlässen dazu. Seit einiger Zeit machen die Japaner dagegen mobil, für den Klimaschutz, damit in den Büros die leistungsstarken Klimaanlagen nicht so viel Energie fressen. Das bezieht sich auch auf die Sitzungen der Regierung. Schon oft wurde der Krawatte der Kampf angesagt, aber verloren.

Auch bei uns ist das Tragen von Krawatten eine alte Gewohnheit und gilt manchmal sogar als sexy.

13. Juni

Von dem Rosenbusch, o Mutter

Von dem Rosenbusch, o Mutter,
von den Rosen komm ich.
An den Ufern jenes Wassers
sah ich Rosen stehn und Knospen;
von den Rosen komm ich.
An den Ufern jenes Flusses
sah ich Rosen stehn in Blüte,
brach mit Seufzen mir die Rosen

Und am Rosenbusch, o Mutter,
einen Jüngling sah ich,
an den Ufern jenes Wassers
einen schlanken Jüngling sah ich,
einen Jüngling sah ich.
An den Ufern jenes Flusses
sucht nach Rosen auch der Jüngling,
viele Rosen pflückt er, viele Rosen.
Und mit Lächeln brach die schönste er,
gab mit Seufzen mir die Rose.

Geibel, Emanuel von  (1815-1884)
(vertont von R. Schumann: Erste Begegnung)

14. Juni

Die Rose – Königin der Blumen –

In meinem Pflanzenbuch steht über Rosen: 
Meist stachelbewehrte Blütengehölze mit aufrechtem, kletterndem oder auch niederliegendem Wuchs.
Standort: Sonnig bis halbschattig in möglichst lehmdurchsetzter, nahrhafter Erde.
Höhe: 30 Zentimeter bis etwa 6 Meter.
Blütezeit: Mai bis Oktober in allen Farben, außer reinem Blau.

Die Rosen sind ein uraltes Pflanzengeschlecht – umwoben von Märchen und Sagen. Will man zeitgenössischen Bildern glauben, dann war es die Schottische Zaunrose, die das Märchenschloss von Dornröschen umspann.
Eine griechische Sage erzählt, die Rosen seien übrig geblieben vom ersten Morgenrot auf Erden, während Anakreon, einer der bedeutendsten griechischen Lyriker, schildert, wie die Rose zusammen mit Aphrodite aus Meeresschaum geboren wurde.
Ursprünglich sollen alle Rosen weiß gewesen sein, und erst ein Blutstropfen aus dem Finger der Venus habe ihnen die rote Farbe verliehen.

Unendlich viele Gedichte und Lieder besingen die Rose.
Ein Gedicht von Rilke (der 24-teilige-Rosenzyklus Rilkes) berichtet über ihre Entwicklung vom Altertum bis zur Blüte in unseren Gärten.

15. Juni

Achtsamkeit

Wie oft ist man von etwas fasziniert, wird abgelenkt und tut mehrere Dinge automatisch gleichzeitig, ohne richtig bei der Sache zu sein.
Dabei ist Achtsamkeit ein Mittel Stress abzubauen. Bringt man mehr Bewusstsein in seinen Alltag, steigert das Lebensqualität und Gesundheit.

Mehr Achtsamkeit im Alltag lässt sich lernen.

Wird man den ganzen Tag vom Radio voll gedudelt, schaltet das Gehirn irgendwann ab, deshalb sollte man bewusst zuhören. Beim Essen hinsetzen und jeden Bissen genießen. Isst man bewusst, isst man weniger und die Mahlzeiten werden verträglicher.

Bei Gesprächen seinem Partner voll und ganz widmen, auf  Gesten achten und auf die Stimme, das verbessert die Kommunikation.

Unterwegs mit offenen Augen durch die Natur gehen, Farben der Pflanzen und Bäume wahrnehmen und die frische Luft bewusst ein- und ausatmen.

Als Meditation: Ein Wort (etwa die Zahl eins) wählen, einen Begriff oder einen Vers, auf den man sich konzentriert. Bequem hinsetzen, die Augen schließen und aufmerksam auf die Atmung achten. Geatmet wird durch die Nase ein und aus. Sobald man entspannt ist, bei jedem Ausatmen das gewählte Wort wiederholen, dabei auf die körperlichen Empfindungen, Geräusche und Gedanken achten und diese vorüberziehen lassen, ohne sie zu bewerten. Möglichst jeden Tag 10 bis 20 Minuten.

16. Juni

Fronleichnam

In weißen Kleidchen und Kränzchen im Haar
wartete schon die Kinderschar.
Körbchen voll Blüten in der kleinen Hand,
Aufregung in den Gesichtern stand.
Die Monstranz unter dem Baldachin,
davor der Priester, so ging’s dahin.
Kinder haben Blumen gestreut
und sich darüber riesig gefreut.
Mehrere Altare waren aufgestellt,
nacheinander wurden sie ausgewählt.
Es wurde gebetet mit dem Priester
und gesungen Kirchenlieder.
Blumenkörbchen wurden immer leerer
und die Füßchen schwerer und schwerer.
Alle Kinder wurden entsetzlich müde,
waren aber dabei mit Eifer und Liebe.
Fanden beim Singen den richt'gen Ton,
und beugten die Knie vor Gottes Sohn.

17. Juni

Peter Hebel 

Am 10. Mai 1760 wurde Peter Hebel, der ein hartes und trauriges Leben hatte, in Basel geboren. Als er eben mal zwei Jahre alt war, starb sein Vater und seine kleine Schwester an Typhus. Mit 13 wurde er Waise. Da das Geld nach Vaters Tod knapp war, arbeitete Hebel in einem Eisenwerk, was ihn viel Kraft kostete. Er ging in die Grund- und Lateinschule, als Vorbereitung auf einen geistlichen Beruf, studierte nach dem Abitur Theologie, war sehr ehrgeizig und strebsam.
Aber am liebsten schrieb er Gedichte. Über seinen Wohnort, die Landschaft, das Leben dort und vor allem auch auf Alemannisch:

„Willkumm, Heer Storch! Bisch au scho do, un schmecksch im Waiher d’Frösche scho?“

Mit 40 Jahren war er endlich ein berühmter Dichter, unterrichtete bis dahin an Schulen und hatte verschiedene Ämter in Kirchen, zog dafür 1791 nach Karlsruhe, wo er bis zu seinem Tod 1826 blieb.

18. Juni

Das Lied vom Kirschbaum

Zum Frühling sagt der liebe Gott
"Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!"
Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub,
vieltausend Blätter, grün und frisch.

Das Würmchen ist im Ei erwacht,
es schlief in seinem Winterhaus;
es streckt sich, sperrt sein Mäulchen auf
und reibt die blöden Augen aus.

Und darauf hat's mit stillem Zahn
an seinen Blätterchen genagt;
es sagt: "Man kann nicht weg davon!
Was solch Gemüs' mir doch behagt!"-

Und wieder sagt der liebe Gott:
"Deck jetzt dem Bienchen seinen Tisch!"
Da treibt der Kirschbaum Blüt' an Blüt",
vieltausend Blüten, weiß und frisch.

Und's Bienchen sieht es in der Früh
im Morgensonnenschein und fliegt heran
und denkt: Das wird mein Kaffee sein;
was ist das kostbar Porzellan!

Wie sind die Tässchen rein gespült!"
Es steckt sein Züngelchen hinein,
es trinkt und sagt: Wie schmeckt das süß!
Da muss der Zucker wohlfeil sein!"

Zum Sommer sagt der liebe Gott:
"Geh, deck dem Spatzen seinen Tisch!"
Da treibt der Kirschbaum Frucht an Frucht,
vieltausend Kirschen, rot und frisch.

Und Spätzchen sagt: "Ist's so gemeint?
Ich setz' mich hin, ich hab' App'tit,
das gibt mir Kraft in Mark und Bein,
stärkt mir die Stimm' zu neuem Lied."-

Da sagt zum Herbst der liebe Gott:
"Räum fort, sie haben abgespeist!"
Drauf hat die Bergluft kühl geweht,
und 's hat ein bissel Reif geeist.

Die Blätter werden gelb und rot,
eins nach dem andern fällt schon ab,
und was vom Boden stieg herauf,
zum Boden muss es auch hinab.

Zum Winter sagt der liebe Gott:
"Jetzt deck, was übrig ist, mir zu!"
Da streut der Winter Flocken drauf;
nun danket Gott und geht zur Ruh'!

Hebel, Johann Peter

19. Juni

Kirschen

Sie sind süß, haben aber trotzdem wenig Kalorien, aber einige wertvolle Inhaltsstoffe, sind reich an den Vitaminen der B-Gruppe, viel Vitamin C, Folsäure und Niacin sowie Mineralstoffe Magnesium, Kalium und Eisen. Sekundäre Pflanzenstoffe stärken neben dem Farbstoff zudem das Immunsystem.

Sauerkirschen besitzen mehr der gesunden Substanzen, ebenso auch mehr Vitamine, Mineralstoffe und Säuren.

Als Saft, eingedünstet, tiefgefroren, als Marmelade oder roh, die meisten Inhaltsstoffe bleiben erhalten.
Sauerkirschen passen zu Wildgerichten, in Rotkraut oder mit ein wenig Zucker als Kompott zu Pfannkuchen und Waffeln.
Auch die Kerne kann man verwenden, in Stoffsäckchen eingenäht und wenn man das Beutelchen in der Mikrowelle erwärmt, tun die Kerne gut als Auflage gegen verspannte Muskeln oder Bauchschmerzen.

Da Kirschen harntreibend sind, werden sie Gichtpatienten empfohlen, eine Heilwirkung ist nicht erwiesen. Erwärmter Kirschsaft wirkt dagegen bei fiebrigen Erkrankungen. Da die Haut der Kirschen, neben Vitamin C, auch Kieselsäure enthält, tut sie gut.

Weil Kirschen nicht nachreifen, erntet man sie verzehrfertig. Sie halten im Kühlschrank einige Tage, sollten dennoch bald verzehrt werden.

20. Juni

Mohn

Der  Speisemohn kam schon in Verruf, dass der Morphingehalt der Samen teilweise bedenklich wäre. In der Regel sind die reif geernteten Mohnsamen, die zum Backen und für Süßspeisen verwendet oder zu Speiseöl gepresst werden, unbedenklich, da sie nur Spuren des Opiumalkaloids Morphin enthalten. In Maßen also unbedenklich.

Die Sortenvielfalt bei Mohn ist groß: 600 Arten gibt es. Die essbaren Samen des Schlafmohns stammen vom Blaumohn, vom weißen Mohn und vom Graumohn, der besonders viel wertvolle Linolsäuren enthält und auch zu Speiseöl gepresst wird. Mohnöl besteht zu mehr als 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren und weil lichtempfindlich, sollte es möglichst dunkel aufbewahrt werden.

Will man mit Mohn backen, muss man die Samen vorher mahlen, um das volle Aroma zu erhalten und das Mohnmehl dann rasch verwenden, da das darin enthaltene Öl schnell ranzig wird.

Mohn ist reich an Eisen und knochenstärkendem Kalzium und liefert Eiweiß, Biotin und das Vitamin B1.

21. Juni

Ein Gedicht zum Sommeranfang:

Sommermorgen

Auf Bergeshöhen, schneebedeckt,
auf grünen Hügeln, weitgestreckt
erglänzt die Morgensonne;
Die tauerfrischten Zweige hebt
der junge Buchenwald und bebt,
und bebt in Daseinswonne.

Es stürzt in ungestümer Lust
herab aus dunkler Felsenbrust
der Gießbach mit Getose,
und blühend Leben weckt sein Hauch
im stolzen Baum, im niedern Strauch,
in jedem zarten Moose.

Und drüben, wo die Wiese liegt,
im Blütenschmuck, da schwirrt und fliegt
der Mücken Schwarm und Immen.
Wie sich's im hohen Grase regt
und froh geschäftig sich bewegt,
und summt mit feinen Stimmen!

Es steigt die junge Lerche frei
empor gleich einem Jubelschrei
im Wirbel ihrer Lieder.
Im nahen Holz der Kuckuck ruft,
die Amsel segelt durch die Luft
auf goldenem Gefieder.

O Welt voll Glanz und Sonnenschein,
rastlos Werden, holdes Sein,
höchsten Reichtums Fülle!
Und dennoch, ach - vergänglich nur
und todgeweiht, und die Natur
ist Schmerz in Schönheitsstille.

Marie von Ebner-Eschenbach

Wie schön, dass unsere Generation dies in der Kindheit noch erleben durfte.

22. Juni

Teigwaren

Nudeln sind leicht verdaulich und machen schnell satt. Man unterteilt in Teigwaren aus Hartweizengrieß und Eiernudeln. Beides gibt es sowohl frisch als auch getrocknet in zahllosen Varianten. Nudeln aus Vollkornmehl enthalten mehr Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe.

Nudeln wollen beim Kochen schwimmen, für eine 500-Gramm-Packung also einen Topf verwenden, der mindestens fünf Liter fasst.

Erst später salzen, Nudeln ins sprudelnde Wasser geben. Wer kaltes Wasser salzt, steht länger am Herd.

Nudeln im Wasser ab und zu umrühren, damit sie nicht verkleben.

Kein Öl ins Kochwasser, da sich die Teigwaren sonst nicht mit der Soße verbinden.

Nicht abschrecken, da dies die Stärkehülle um die Nudeln entfernt.

Mit Deckel oder ohne? Wer Energie sparen möchte, kocht mit Deckel, aber in der Nähe bleiben, um ein Überkochen zu vermeiden. Ansonsten ohne Deckel.

23. Juni

Schöpfer der Nudel

In allen möglichen Formen und Farben gibt es Nudeln, als kleine Buchstaben, lange Bänder, Röhren oder Spiralen und sie haben sogar ihren eigenen Teig.
Wer hat sie aber erfunden? Die Chinesen sagen: Wir. Nein, wir, sagen die Italiener.
Bereits bei Ausgrabungen in China entdeckten Forscher einen rund 4000 Jahre alten Topf mit Nudeln. Das sind wohl die ältesten Nudeln der Welt. Für Chinesen der Beweis: Die erste Nudel wurde in China hergestellt.
Der Seefahrer Marco Polo brachte das Rezept um das Jahr 1300 angeblich nach Italien, obwohl viele Italiener meinen: Bei uns gab es schon vorher Nudeln. Das sähe man auf einem uralten Grabstein des Volkes der Etrusker. Darauf ist ein Teigrädchen abgebildet. Das könnte bedeuten, dass es schon vor mehr als 2400 Jahren Nudelteig in Italien gab. Wer die Nudel also wirklich erfunden hat, ist unklar. Vermutlich entstand sie an mehreren verschiedenen Orten.

24. Juni

Nudelsalat

An heißen Tagen zum Grillen schmeckt Nudelsalat sehr gut und es gibt ihn in verschiedenen Variationen und er bringt Abwechslung auf den Speiseplan.
Die italienische Art mit Tomate, Mozzarella und Pesto, die asiatische mit süßsaurem Gemüse, indisch mit Curry oder karibischfruchtig mit Papaya und Ananas.

Es gibt Pasta in vielen verschiedenen Formen und Farben. Je nach den Grundzutaten sind es "Hartweizengrieß-Nudeln", "Eiernudeln" oder "Vollkornnudeln".

Jede Nudelsorte eignet sich für Salat, sogar Spaghetti. Je dünner und kleiner die Nudel, desto schneller nimmt sie das Aroma des Dressings auf. Eine Sauce legt sich besonders gut um hohl geformte Nudeln wie Penne oder spiralförmige Sorten wie Fusilli. Sind die Nudeln etwas bissfester als üblich gekocht, ist es gut, denn sie werden im Salat sowieso weicher.

Wichtig sind schmackhafte Dressings, mit Essig und Öl, mit Majonäse oder Joghurt, mit Curry oder Senf, die Möglichkeiten sind vielfältig. Empfehlenswert ist, den Salat über Nacht im Kühlschrank durchziehen zu lassen und kurz vor Verzehr noch mal nachzuwürzen.
Ein besonders hübscher Salat entsteht aus „Farfalle“-Nudeln oder wenn man „eingefärbte“ Nudeln mischt: bräunliche, grüne und...

25. Juni

Das Wiedersehen

Ein Mensch, im Anzug, seinem guten,
steht schon im Regen, zehn Minuten
und harrt auf seine Straßenbahn:
Die Linie drei kommt, endlich, an.
Hinein! Doch sieh, wer steigt da aus? –
„Ja, Servus, grüß dich altes Haus!“ –
Ein Freund aus fernen Jugendjahren …
Wen lässt der Mensch nun besser fahren?
Die Straßenbahn, nach langem Hoffen?
Den alten Freund, den er getroffen?
Der Mensch, obgleich es stärker gießt,
zur Freundestreue sich entschließt.
Doch eh die zwei der uralt-jungen
gemeinsamen Erinnerungen
sich zu entladen nur beginnen –
ist schon der gute Freund von hinnen:
„Ein andermal!“, ruft der und lacht, -
„Verzeih, da kommt grad meine Acht!“

Eugen Roth

26. Juni

Pantoffeln

Kariert oft in braun aus Kamelhaar, mausgrau aus dickem Walkfilz mit waldgrün umpaspelter Kante, „Niedertreter“ mit eingeklapptem Fersenteil und knöchelhohe Hüttenschuhe mit knautschiger Ledersohle - so waren sie bekannt. 
Hausschuhe wecken nostalgische Gefühle, lassen an Großvater in seinem Lesesessel oder an eine Schlossführung denken, bei der man in riesigen Filzlatschen übers knarrende Parkett schlurft, oder an gemütliche Abende in Skihütten und die elterliche Anweisung: Hausschuhe anziehen!
Strümpfig waren wir unterwegs – lange bevor es die Stoppersocken gab, denn Hausschuhe galten als spießig, machten klobige Füße.
Aber Pantoffeln haben auch eine märchenhafte Seite: Aschenputtels Ballschuh oder die fliegenden Hausschuhe des kleinen Muck.
Pantoffeln verdanken die Sinnlichkeit ihrer orientalischen Herkunft. Kostbar bestickt standen sie im Morgenland für Reichtum und dienten im Harem als Übermittler pikanter Botschaften. Sandte eine Dame ihren Seidenschuh an einen Herrn, tat sie ihre Sehnsucht kund. Je länger die nach oben gebogene Spitze des Pantoffels war, desto mächtiger und wohlhabender der Träger.
Im 15. Jahrhundert gelangten die Babuschen über Italien nach Frankreich und Deutschland. Aus Samt, Leder oder Seide für alle Geschlechter, im 18. Jahrhundert sogar mit Absatz. Gleichwohl zielt der Ausspruch „unter dem Pantoffel stehen“ auf den von einer Frau unterjochten Mann, da vor allem sie – ans Haus gebunden – in Schlappen herumlief. Mit der Zeit wurde aus der Pantoffel die Pantolette für die Straße – so wie später Flipflops, Clogs oder Holzpantinen.

27. Juni

Siebenschläfertag

Lostag: Wenn es an Siebenschläfern regnet, ist man sieben Wochen mit Regen gesegnet.

Für die Hobby-Meteorologen ist der 27. Juni der Tag, an dem sich das Wetter für die nächsten Wochen entscheidet. Der Volksmund weiß: Scheint an Siebenschläfer die Sonne, so ist mit sieben Wochen schönem Wetter zu rechnen.  
Nach der alten Bauernregel, müsste das stimmen, aber man darf nicht nur aufs Datum schauen, entscheidender ist, wie das Wetter in den ersten Julitagen sein wird.
Bildet sich Anfang Juli ein stabiles Sommerhoch, besteht zumindest in Süddeutschland die Chance bei 70 Prozent, dass es auch die kommenden Wochen schön ist.
Mitte Deutschlands ist die Wahrscheinlichkeit noch 60 Prozent. An der Küste dann nur noch 50 Prozent.

28. Juni

Das Lied vom Monde

Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel drüben wohnt.

Er kommt am späten Abend,
wann alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause
zum Himmel leis und still.

Dann weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur;
denn all die weißen Sterne
sind seine Schäfchen nur.

Sie tun sich nichts zuleide,
hat eins das andre gern,
und Schwestern sind und Brüder
da droben Stern an Stern.

Und soll ich dir eins bringen,
so darfst du niemals schrei'n,
Musst freundlich wie die Schäfchen
und wie ihr Schäfer sein!

Hoffmann von Fallersleben

Das Lied erinnert mich an meine Kinderzeit und die Zeit mit meinen Kindern!

29. Juni

Das fliegende Sternchen

In den warmen Sommernächten könnt ihr manchmal kleine fliegende Pünktchen sehen. Das sind Leuchtkäferchen. Ihre Urururgroßeltern waren vor vielen, vielen Jahren Sterne. Sie waren damals sehr neugierig und wollten gern einmal auf die Erde. Als sie den lieben Gott darum baten, sagte er: "Dann dürft ihr aber nie wieder an den Himmel zurückkehren."
Die Sternchen aber waren zu neugierig und flogen trotzdem zur Erde. Dort bekamen sie plötzlich Hunger. Aber weit und breit gab es keinen Engel, der ihnen - wie im Himmel oben - etwas zum Essen brachte. Da fragten sie einen Käfer: "Habt ihr denn hier nichts zu essen?"
"Freilich", antwortete der Käfer darauf, "zu essen gibt es genug ich esse Blütenstaub."
"Ach, wenn wir doch Käfer wären und auch Blütenstaub essen könnten", klagten die hungrigen Sternchen.
Da spürten sie plötzlich, wie ihnen Kopf, Fühler und Flügel wuchsen. Sie waren zu Glühwürmchen geworden und mussten nun für immer auf der Erde bleiben. Ein bisschen Sternenglanz ist ihnen geblieben, und den können wir manchmal abends sehen.

H.G.

30. Juni

Erdbeeren

Sie sind rot, süß und etwas Besonderes, da sie zu den Rosengewächsen gehören. Man kann es erahnen, wenn man sich die Blüten ansieht, die denen der Wildrosen ähneln. Die Früchte zählen zu den Sammelnüssen, denn eigentlich ist nicht die ganze rote Beere die Frucht, sondern die vielen winzigen braunen Pünktchen auf ihr, die Nüsschen.

Mehr als 300 Aromastoffe stecken in einer einzigen Frucht und hinter dem Erdbeergeschmack verbirgt sich eine Mischung aus verschiedenen Geschmacksrichtungen: Karamell, Pfirsich, Gras, Gummibärchen, Veilchen, Käse und sogar Ziegenbock. Das haben Forscher herausgefunden.
Schon seit der Steinzeit gibt es Erdbeeren und vor bereitsTausenden von Jahren haben Menschen kleine Walderdbeeren gesammelt. Die großen, die wir heute kennen, kamen später zu uns. Forscher brachten verschiedene Sorten aus Amerika mit und aus zwei Sorten entstand vor rund 250 Jahren der Vorläufer unserer heutigen Erdbeere: die Ananas-Erdbeere. Sie sieht ein bisschen so aus wie eine Ananas und duftet auch ähnlich.
Heute gibt es weltweit 1 000 Erdbeersorten. In Indien wachsen sogar weiße Erdbeeren. Sie schmecken nach Kokos, Banane und Pfirsich.

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