Herbst

Herbst Glücklich
Herbstfreuden Der Wettergott
Die Pflaume Herbst ist's
Sturmnacht Sommer und Herbst
November Ein schöner Herbsttag

Herbstgedanken

Spätherbst

Novembergrau  

Der Herbst malt Büsche und Bäume an,
wie es ein Maler nicht schöner kann.
Die Sonne strahlt,
es "brennt" der Wald.
Mit Gelb-, Braun und Rottönen,
will er uns verwöhnen.
Noch nie so schön,
hat man ihn geseh'n.
Von einem herrlichen Sommer verwöhnt,
uns der Herbst den Abschied verschönt.
Immer tiefer sinkt die Sonne,
das Farbenspiel eine Wonne.
Von Gold zu Rot,
dann schwarz und tot.
Schon ist es Nacht,
ein Tag vollbracht,
voller Schönheit und Sonnenschein,
an dem sich alle Menschen erfreu'n.

Heidi Gotti

Glücklich
Im Herbst 2003 nach diesem
heißen trockenen Sommer.
Die Sonne scheint, die Vögel singen,
ich könnt vor Lebenslust zerspringen.
Wie ist die Natur doch wunderschön,
man braucht nur Augen, um zu seh'n!

 

Dort hinten am Waldrand,
ein Reh eben noch stand!
Es hat sich erschreckt,
als es mich entdeckt!
Heidi Gotti
Herbszeitlose - die Wiese ist voll,
den lila Farbton find ich ganz toll.
Saftig grün leuchten die Wiesen,
es ist ein Anblick zum Genießen.
Drüben steht ein Apfelbaum,
voller Äpfel, ich glaub es kaum.
Lauter herrlich rote Früchte,
ich bekomme nun Gelüste. 
Viele Bienen summen,
die Hummeln brummen.
Da ein Schmetterling,
er wiegt sich im Wind.
Die Sonne scheint auf mich herunter,
ich fühl mich glücklich und so munter.
Ich muss einfach singen, ich muss lachen,
vor lauter Übermut Dummheiten machen. 
Und so genieß ich heute,
diesen Tag der Freude.
Im stillen muss ich an den lieben Herrgott denken,
er möge uns doch noch viele solche Tage schenken.
Heidi Gotti
Herbstfreuden
Der Herbst hat den Sommer vertrieben,
ohne, dass wir ihm zürnen,
warme Tage sind noch geblieben -
es gibt Äpfel und Birnen!
Ja, die schmecken uns allen so fein,
auch die Melonen und Pflaumen,
sowie süße Trauben und Wein,
dies schmeckt unserem Gaumen!
Die Weinlese hat begonnen,
eilig wird gesammelt, gepflückt,
der süße Most wird gewonnen -
gern hat sich jeder gebückt!
Farbig ist das Laub an den Bäumen,
und würzig die Luft vom Kartoffelkraut,
die Zeit wär günstig zum Träumen -
der Wind nun auch die Blätter klaut!
Roh schlägt der Mensch Nüsse vom Baume,
Kinder sammeln die Früchte -
Jauchzen bis am Waldessaume
noch im Mondenlichte. 
Pilzesammler, ob jung oder alt,
eilen in frühen Stunden,
lebendig wird es nun im Wald -
ein Riesenpilz gefunden.

Durchsichtig werden die Baumkronen,
das bunte Laub fliegt mit dem Wind,
wir seh'n Nester, wo die Vöglein wohnen
bewundert von jedem Kind.
Kühler wird es nun von Tag zu Tag
Und dichter Nebel macht sich breit -
Kaum, dass man ihn leiden mag,
der Winter ist nicht mehr weit!
Heidi Gotti
Der Wettergott es gut mit uns meint,
herrlich ist es, die Sonne scheint.
Das tut so gut,
und macht Mut.
Es lässt sich doch gleich viel besser leben,
als an trüben Tagen mit Dauerregen.
Mein Herz jubelt und lacht,
alle Sinne sind aufgewacht.
Heute möcht ich Frohsinn tanken,
lass meine Seele Walzer tanzen.
Wer weiß, wie lange es so schön ist,
wie lange uns bleibt noch die Frist,
bis der Winter uns hat erreicht,
sich von seiner rauen Seite zeigt.
So werde ich heute für mich beschließen,
diesen Tag auf jeden Fall zu genießen.  
Raus in die Natur,
genießen pur. 
Das herrlich gefärbte Laub fotografieren,
um im Winter über die Bilder zu jubilieren.
Das Gesicht streck ich der Sonne entgegen,
sie wird mich wärmen und beleben.
"Schön ist es, auf der Welt zu sein",
stimmt doch bitte mit mir ein!
Heidi Gotti -  im Herbst ...
Herbst ist's ...
Herbst ist es geworden,
man merkt es jeden Morgen.
Stürmisch fegt der Wind,
wie ein unstetes Kind.
Blätter treibt er vor sich her,
die Bäume stemmen sich gar sehr.
Immer dies Grau in Grau,
wenn ich aus dem Fenster schau!
Da! Ein kleiner Sonnenstrahl,
aus der Wolken großer Zahl!
Er wärmt mein Gesicht,
bleiben kann er nicht.
Angefangen hat es zu regnen,
Sommer und Herbst sich begegnen,
in einem Gewitter, es donnert und blitzt,
es dem Sommer aber nichts mehr nützt. 
Vorbei ist seine Zeit,
tut es uns auch leid!
Aber auch der Herbst ist schön,
am bunten Laub kann man es sehn.
Heidi Gotti
Die Pflaume ...
Es hängt die Pflaume
reif am Baume.
Bübchen traurig spricht,
ich krieg Dich nicht. 
Bin noch viel zu klein,
niemals wirst Du mein.
Herbst ist es wieder,
die Pflaume blickt hernieder.
Bübchen ist groß geworden,
freut sich schon auf morgen.
Dann soll Ernte sein,
nun ist er nicht mehr klein.
Die Pflaume lacht, 
das Gewitter kracht.
Am nächsten Morgen,
ist der Baum gestorben.
Anklagend ragen seine Äste hoch,
die Pflaume lockt: Pflück mich doch!
Heidi Gotti
Sommer und Herbst
die Beiden sich streiten,
Sommer möchte noch bleiben!
Herbst fegt mit Sturmgebraus
über die Felder und ums Haus.
Den Winter ahnend,
die Blumen mahnend
ihre letzten Blüten zeigen
aus ihrem Blumenreigen.
Wohl nicht mehr lang -
das Herz pocht bang!
Es ist ein schwerer Abschied,
erwähnt in so manchem Lied.
Verse wurden geschrieben,
von Winterahnung getrieben.
Mein Herz, nimm's nicht so schwer,
auf jeden Abschied folgt eine Wiederkehr!
Heidi Gotti

Sturmnacht

Sturm in der Dunkelheit,
Unbehagen macht sich breit!
Ein heulendes Getos,
die Geister sind los!
Durch die Lüfte sie fliegen,
wollen dich kriegen.
Sie greifen nach dir
in ihrer Gier!
Eine eiskalte Hand
drückt dich an die Wand!
Splitternd es kracht,
grässlich diese Nacht!
Was kann dich erretten?
Versuch es mit Beten!
Plötzlich, der Himmel reißt auf,
der Mond kommt heraus!
Es ist vorbei,
du bist wieder frei.
Den dunklen Mächten entronnen,
hast neuen Mut du gewonnen!

Heidi Gotti

Ein schöner Herbsttag

Schwarze Wolken, groß und dick,
dahinter blauer Himmel, ein ganzes Stück.
Gewaltig pfeift der Wind,
dreht sich lustig wie ein Kind,
treibt bunte Blätter vor sich her,
und es werden immer mehr.
Vorhin noch hat der Himmel geweint,
ganz plötzlich die Sonne scheint.
Es ist schade, solch milde Tage,
werden selten sein,
wir woll'n uns drüber freun.

Heidi Gotti

November

Kalt ist es plötzlich geworden,
der Wind bläst aus Norden.
Der Winter ist jetzt nicht mehr weit,
es kommt die nebelreiche Zeit.
Die Bäume haben das Laub verloren,
es fliegt uns um die Ohren.
Ich geh mit meiner Laterne,
das Lied hört man so gerne.
Nicht mehr weit
ist auch die Kerzleszeit.
Wenn es dämmert dann,
abends zünden wir sie an.
Alles kann man nur verschwommen sehn,
selbst die Gesichter schummrig schön.
Gefangen sind wir wie in einem Bann,
voll Liebe reichen wir uns die Hände dann.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
ein jeder dieses Liedlein kennt.
Auch Weihnachten ist dann nicht mehr weit,
die segensreiche, wunderschön besinnliche Zeit.
Es dauert dann auch nicht mehr lang,
und das neue Jahr fängt wieder an.
Aber bis dahin wollen wir beschließen,
das Jetzt in vollen Zügen zu genießen!
In Freundschaft und Verstehen,
wollen wir aufeinander zugehen.
Teilen Leid und Freud,
gestern, morgen, heut!

Heidi Gotti

Herbstgedanken

Blätter sinken leis zur Erde!
Wieder dieses Sein und Werde!
Menschen machen sich Gedanken,
stoßen oft an ihre Schranken.

Die Natur begibt sich nun zur Ruh,
Schnee fällt bald, leis und sacht,
deckt die Erde sorgsam zu,
im Frühling sie erneut erwacht.

So wird es auch in unserem Leben,
aktive und Ruhezeiten geben,

Heidi Gotti

Spätherbst

Lasst die Sonne in euer Herz!
Fühlt man nicht schon den Abschmiedschmerz?
Bald werden die Pflanzen ruhen müssen,
die Natur wird das Blumenjahr abschließen.

Im Frühjahr geht es von neuem los,
die Freude ist dann wieder riesengroß.
Wenige Blüten uns im Winter erfreun,
die Kälte, Schnee und Frost nicht scheun.

Wenn dann die Schneeglöckchen,
mit ihren zarten weißen Röckchen,
einläuten die Frühlingszeit,
macht sich die Natur wieder bereit.
Sie schüttet erneut ihr Füllhorn aus,
und lockt uns Menschen aus dem Haus.

Bis dahin woll’n wir die Zeit genießen,
den Herbst und Winter begrüßen.
Denn auch diese Zeit ist schön,
man muss nur Augen haben, um zu sehn.

Heidi Gotti

Novembergrau

Novembergrau...
kein Himmelsblau.
Düstere Gedanken,
setzen uns Schranken.
Die Zeit, wie sie rennt,
bald ist wieder Advent!
Hoffnung macht sich breit,
das Fest der Liebe nicht mehr weit!
Dann zündet an die Kerzen,
mit Hoffnung im Herzen!

Heidi Gotti

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